Tja, das ist gefühlte StVO, die sich vor allem AutlerInnen für FahrradfahrerInnen ausdenken. Als ich vor ewigen Jahren mal mit dem Liegetrike durch eben jene Goethestraße fuhr, pöbelte mich ein Jüngling aus seinem Erdbeerkörbchen heraus an, ich solle gefälligst auf dem Radweg fahren. Als ich ihm erwiderte, daß es sich um eine Fahrradstraße handele, guckte er mich an wie wenns donnert. Er hatte irgendwo auf dem Gehweg nebenan einen grünen Streifen gesehen, und wenn irgendwo ein grüner oder roter Streifen auf dem Gehweg gemalt ist, kann es sich dabei doch nur um einen Rad_weg! handeln.Das Konzept der Fahrradstraßen funktioniert nicht, weil es schlecht kommuniziert wird und sehr viele gar nicht wissen, was das ist.
Tja, wenn sich FahrradfahrerInnen und FußgängerInnen ihre Räume in der Stadt zurückholen, dann wird das noch viel intensiver. Die Stadt gehört den Menschen und nicht den Blechkisten. Als ich meine vor 40 Jahren aus Geldmangel abschaffen mußte, habe ich mich dran gewöhnt und lebe bestens ohne.Ich muss inzwischen krasse Umwege fahren, um überhaupt nach Hause zu kommen.
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Die Sehnsucht nach dem Ende dieses ...bewegten Lebens.