Umstieg von D5100 auf D850

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Auch mit den vorhandenen Objektiven werden die Bilder mit der D850 eine höhere Auflösung haben als mit jedem anderen Sensor. Das ist ein gute Nachricht und Insofern ist gibt es da keine Problem.

Mir wäre die angebotene D850 verdächtig billig. Deswegen würde ich mir mehr Sorgen machen. Die Obejktive sind das geringere Probelm. Da kan man für wenig Geld ein 24-85VR dazunehmen ist schon mal von 24-300mm gut aufgestellt. Der Rest wird sich weisen.
 
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Sind wir gerade in Runde 2 gestartet? Die Gedanken der letzten Beiträge hatten wir alle schon mal - in Rund 1
Wir treten jetzt vermutlich in die Phase ein, in der sich Berufene dazu berufen fühlen, unabhängig von den Bedürfnissen des Fragestellers ihre individuellen Vorlieben anzupreisen. Ich stelle schonmal Popcorn bereit und warte darauf, dass jemand eine gebrauchte D700 oder D800 als die einzig wahre Kamera anpreist.
 
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Mal ein ganz anderer Gedanke: Die D 850 ist groß, schwer, teuer und um sie wirklich zu nutzen braucht man Objektive, die groß schwer und teuer sind. Z.B. die "heilige Triologie". Wenn man aber eine ganze Reihe guter FX DSLR-Objektive besitzt, kommt man um sie nicht herum. Sie ist die letzte und beste ihrer Art und ich habe sie mir auch irgendwann als gut gerbrauchte als Ergänzung zu meiner D 800 geholt. Ob es wirklich Sinn macht jetzt noch einmal mit einer DSLR FX anzufangen? Oder gar mit einer DSLR DX? Ich würde auch mal eine Z in Betracht ziehen, durchaus auch eine DX. Ich habe mir als "Immer dabei Kamera" eine Z 50 zugelegt. Sie hat eine D 7100 abgelöst und ich war baff, wie groß der Fortschritt war. Selbst mit dem 16-50 aus dem Kit! Und die Z 50 II ist nochmal deutlich besser.
 
T
Tom.S kommentierte
Mat


Der Begriff wird mehrfach für verschiedenste Kombis verwendet. Aber ich finde ihn so blöd, dass mir nie überlege, was gerade damit gemeint sein könnte.
 
Reaktionen: Mat
Oldie FM2 kommentierte
Ein 28er passt mE besser zum 50 und 85er. Das 35 ist zu nah an den 50mm.
 
Christoph Blümer kommentierte
Die 35-50-Abstufung stammt aus analogen Dia-Zeiten und ist im Digitalzeitalter in der Tat weniger zweckmäßig.
 
Oldie FM2 kommentierte
Das ist interessant.
Warum bei Dias 35 und 50mm?
Ich habe 80% meiner Dias mit 50mm gemacht. Manchmal wollte ich weniger haben, aber 35 hätte mir da nicht geholfen.
 
Christoph Blümer kommentierte
Bei Dias kann man keine nachträglichen Ausschnitte aus einem 24er oder 28er machen, was sowohl bei Negativfilmen begrenzt als auch bei Digital recht gut möglich ist. Darauf wollte ich hinaus. 35/50/85 oder 90 (traditionell bei Leica M) war einfach eine der gängigen "Reporterausstattungen" über viele Jahre, auch weil 35er an den Meßsucherkameras wegen des kurzen Auflagemaßes noch einfach und gut zu bauen waren. Manch einer sparte sich dann das 50er.
 
Ich habe mir heute die z50 angesehen.
Webn ich sie mit meiner d5100 vergleiche, ist sie mir eher zu klen und zu leicht
 
5 Kommentare
ni27fo kommentierte
Dann wäre vielleicht wirklich die D7500 eine Option. Damit machst Du einen ganzen Schritt nach vorne, kannst alle Deine Objektive ohne Adapter oder Einschränkungen weiter verwenden und mußt aber nicht all zu viel investieren. Knapp 600 € bei MPB - bei ebay vielleicht weniger, aber dann auch ohne Garantie


Die ist auch - trotz geringerer Auflösung - besser als die D5600
 
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T
Tom.S kommentierte
Eine D500 ist in allen Punkten besser kostet aber auch nicht mehr.
 
Christoph Blümer kommentierte
Eine D500 ist aber gefühlt doppelt so fett wie eine D5100 und wird doch erheblich anders bedient. Will der TO diese Umstellung?
 
ni27fo kommentierte
hast recht, die D500 ist aber auch größer und teurer, muß man wollen, dann ist das bestimmt OK
 
T
Tom.S kommentierte
Also wenn die D850 angeschafft werden sollte, dann sind die Abmessungen und das Bedienkonzept der D500 wohl kein Problem.
 
Wäre eine Z-Vollformatkamera und ein FTZ-Adaper eine Lösung um meine bestehenden Objektive vorerst nutzen zu können eine gute Lösung?
 
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ni27fo kommentierte
prinzipiell: ja, da könnte man die Z5II uneingeschränkt empfehlen

praktisch: nein, denn die Hälfte deiner Objektive sind DX, wenn Du die an Vollformat schraubst, bleibt Dir weniger Auflösung als Du jetzt schon hast
 
@markus1967
Offene Worte? Ich bringe Deine Fragen nicht mit einer der besten DSLR ever zusammen. Die offenbaren einen niedrigen Kenntnisstand zumindest was den technischen Aspekt angeht. Mein Eindruck ist, dass die D850 der totale Overkill ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, vermisst Du die Möglichkeit einfach Bilder aufs Smartphone zu übertragen. Außerdem willst Du einen Dreh/Klappmonitor. Das kann/hat die D850. Aber es ist so, als ob man sich einen Ferrari kauft, weil man Rot mag.

Ich argwöhne mal, dass Dir die D5100 die Du schon hast, locker reicht. Außer den genannten Kleinigkeit die Dir fehlen. Die D850, die Du an der Angel hast, ist unverschämt günstig. Wenn das Angebot tatsächlich seriös ist, muss man die schon kaufen, einfach schon weil man es kann. Ich vermute da aber auch einen Haken.

Ob Deine Wünsche einen Wechsel ins Z-Lager rechtfertigen? Nach meinem Verständnis gehört dann auch dazu, dass die wichtigsten Objektive ein Z-Bajonett haben. Das erfordert gleich ein ganz anderes Budget.

Wenn ich Deinen fotografischen Kenntnisstand falsch eingeschätzt habe, bitte ich um Entschuldigung. Vielleicht schreibst Du nochmal etwas dazu, damit man Dir besser raten kann.
 
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Lichtschachtsucher kommentierte
Die D850 hat einen Klappmonitor. Außer der Zf haben nur manche DX einen Dreh- Klappmonitor.
Bei der Zf ist es wohl der Authenzität geschuldet weil die Rückseite nach Gummierung aussieht.
Mit den Objektiven des TO eine D850 zu kaufen halte ich für wenig sinnvoll, aber wenn er Kohle hat kann er gleich auf spiegellos umsteigen, kommt aufs gleiche raus, finanziell gesehen.
 

Neu für 699€, da könnte ich schwach werden und sie als Backup zu meiner aktuellen D7500 kaufen. Die hat jetzt 71321 Auslösungen auf der Uhr.

 
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Du meinst Die Zfc?!
 
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Lichtschachtsucher kommentierte
die Z fc hat einen Dreh-Klappmonitor, wie die Zf.
 
Ich habe mir heute die z50 angesehen.
Webn ich sie mit meiner d5100 vergleiche, ist sie mir eher zu klen und zu leicht
Das ist ja ihr Vorteil, die kannste auch mal in die Jackentasche stecken. Und sie ist um Welten besser.
 
2 Kommentare
B
Brunke kommentierte
@FM for ever kannst Du nicht auch unter den Beiträgen antworten?
 
F
FM for ever kommentierte
Warum jetzt die Z6? Die hat weder die Performance der D850, noch kannst Du Deine DX-Objektive daran sinnvoll nutzen (es bleiben 10 MPix der 24 MPix übrig!), noch ist es sinnvoll, eine Z-Kamera dauerhaft nur mit adaptierten F-Objektiven zu nutzen.

Lass uns mal einen "Reset" machen und uns der Thematik mittels Fragen nähern:

1.) Was stört Dich an Deiner D5100, das Dich zu einem Neukauf animiert? ("Ich will was Neues" ist ein legitimer Grund für Amateure)

2.) Wieviel Budget steht Dir maximal für eine neue Kamera zur Verfügung? Wieviel stünde für Kamera plus ggf. neue Objektive bereit?

3.) Möchtest Du alle Objektive uneingeschränkt weiterverwenden oder ist Ersatz durch andere/neuere/bessere eine Option oder angestrebt?

4.) Soll es bei einer Spiegelreflexkamera bleiben ("toter" Pfad) oder ist der Umstieg auf eine Spiegellose im Fokus?

5.) Was ist Dir für eine neue Kamera wichtig? Was ist "muss", was ist "nice to have", was ist "geht gar nicht"?

Mit den Antworten kann man anfangen, sinnvoll einzugrenzen.
 
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Ich würd dann später die Z-Objektive dazukaufen.
Mir gefällt bei den spiegellosen Kameras, dass ich immer das Bild auf dem Display habe.
Ansonsten ist momentan die D5600 mein Favorit.
 
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Christoph Blümer kommentierte
Was heißt "immer das Bild auf dem Display habe"? Du kannst auch LiveView bei der D5100 nutzen - kostet bei beiden enorm viel Strom.
Geh doch mal bitte die 5 Fragen durch.
 
Der Preis der Z6 hat mich angesprochen. Ist aber unterdessen per Sofortkauf weg.
Die D850 ist unterdessen bei einem Preis von knapp 700€

Live View kannte ich noch nicht, respektive ich dachte es ist nur zum Filmen und nicht zum Fotografien.
Danke für die Aufklärung

Lass uns mal einen "Reset" machen und uns der Thematik mittels Fragen nähern:

1.) Was stört Dich an Deiner D5100, das Dich zu einem Neukauf animiert? ("Ich will was Neues" ist ein legitimer Grund für Amateure)
Ich hätte gerne mehr Megapixel
Ich würde gerne die Fotos von der Kamera direkt ins Internetladen, ohen über den PC gehen zu müssen.

2.) Wieviel Budget steht Dir maximal für eine neue Kamera zur Verfügung? Wieviel stünde für Kamera plus ggf. neue Objektive bereit?
ca. 1200€

3.) Möchtest Du alle Objektive uneingeschränkt weiterverwenden oder ist Ersatz durch andere/neuere/bessere eine Option oder angestrebt?
Ich würde sie gerne weiterbenutzen und später Z-Objektive kaufen.

4.) Soll es bei einer Spiegelreflexkamera bleiben ("toter" Pfad) oder ist der Umstieg auf eine Spiegellose im Fokus?
Irgendwann wär wohl ein Umstieg auf Spiegellos sinvoll.

5.) Was ist Dir für eine neue Kamera wichtig? Was ist "muss", was ist "nice to have", was ist "geht gar nicht"?
Wichtig:
Klapp und drehbares Display
Bluetooth und WLAN
wenn möglich integrierter Blitz

Geht nicht:
Fixes Display
Mit den Antworten kann man anfangen, sinnvoll einzugrenzen.

Mein Fazit ist nun, dass ich noch weiter bei meiner D5100 bleibe und mir für den Neukauf noch Zeit lasse.
Ich mächte auch sicher sein, dass ich wieder mehr Fotografiere.

Danke für eure Hilfe und eure Tips.

Gruss Markus
 
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a) "Direkt ins Internet laden" geht nur über das Smartphone, nicht von der Kamera ins Netz.
b) "Mehr Megapixel": Wenn Du auf eine FX-Kamera umsteigst und Deine Objektive alle weiternutzen willst, muss es eine 45 MPix-Kamera werden, um das Ziel zu erreichen. Alternativ musst Du Dich von den DX-Objektiven zwingend trennen.

2.) Wieviel Budget steht Dir maximal für eine neue Kamera zur Verfügung? Wieviel stünde für Kamera plus ggf. neue Objektive bereit?
ca. 1200€
Das ist für Z ziemlich wenig. Z-Objektive kosten eine Menge Geld.

3.) Möchtest Du alle Objektive uneingeschränkt weiterverwenden oder ist Ersatz durch andere/neuere/bessere eine Option oder angestrebt?
Ich würde sie gerne weiterbenutzen und später Z-Objektive kaufen.
O.k. - den FTZ-Adapter für ca. 200 EUR musst Du im Budget dann berücksichtigen. Irgendwelche Billig-Adapter von 3rd parties sind hier nicht sinnvoll.

4.) Soll es bei einer Spiegelreflexkamera bleiben ("toter" Pfad) oder ist der Umstieg auf eine Spiegellose im Fokus?
Irgendwann wär wohl ein Umstieg auf Spiegellos sinvoll.
Es geht um die akute Entscheidung, die Dich hierher trieb, nicht um "irgendwann". Soll es akut spiegellos werden, um von der D5100 wegzukommen?

5.) Was ist Dir für eine neue Kamera wichtig? Was ist "muss", was ist "nice to have", was ist "geht gar nicht"?
Wichtig:
Klapp und drehbares Display
Bluetooth und WLAN
wenn möglich integrierter Blitz
a) Ein drehbares Display hat erst die Z6III oder die Z5II, nicht aber die Z6 oder Z6II. Die Z50II als DX-Kamera hat auch ein drehbares Display. Eine D5600 hat auch ein drehbares Dislay, eine D850 hingegen hat keins.

b) Bluetooth/WLAN haben alle halbwegs aktuellen Kameras der letzten 8-10 Jahre, das ist Stand der Technik.

c) Integrierte Blitze haben Z50II und D5600, nicht aber Z5 oder Z5II, Z6 ff., D850

Mein Fazit ist nun, dass ich noch weiter bei meiner D5100 bleibe und mir für den Neukauf noch Zeit lasse.
Ich mächte auch sicher sein, dass ich wieder mehr Fotografiere.
Vielleicht ist das die sinnvollste Variante, wenn letztlich noch viel Unsicherheit über das wirkliche Ziel besteht.
 
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W
W.W. kommentierte
Dem kann ich voll und ganz zustimmen
 
Mein Fazit ist nun, dass ich noch weiter bei meiner D5100 bleibe und mir für den Neukauf noch Zeit lasse.
Ich mächte auch sicher sein, dass ich wieder mehr Fotografiere.
Das scheint mir auch richtig zu sein. Leg mal richtig los mit dem Fotografieren. Dann werden die Wünsche konkreter und ich glaube dann sortieren sich die Prioritäten neu. Da werden auch Dinge dazukommen, an die Du bislang nicht gedacht hast.
 
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Hallo in die Runde, ich bin nach vielen Jahren wieder bei Nikon eingestiegen.
Meine erste DSLR war die D5100 im Kit mit dem Standardzoom und Telezoom, das ich später noch mit 35er Festbrennweite ergänzte. Leider störten mit die chromatischen Aberrationen dieser Festbrennweite sehr, die Kamera selbst fand ich richtig gut.
Es folgte der teure Schwenk auf Canon 6D mit 24-105/4 Vollformat, dann bekam ich eine Leica X1 in die Hand und konnte darauf hin die Canon nicht mehr sehen.
Nun habe ich viele Leicas durch, meist mehr oder weniger gut erhaltene Gebrauchtgeräte bis hin zur S (Mittelformat) und aus Gründen der Zuverlässigkeit und nachvollziehbaren Vorgeschichte sollte es nun wieder eine nagelneue Kamera sein. Leica baut umwerfend gute Objektive, aber nur mäßig robuste Kameras, die sehr viel Liebe und auch gelegentlich unplanmäßigen Service brauchen. Da ich jedoch das Geld nicht für das fraglos gute SL-System ausgeben wollte, schaute ich mich wieder bei Nikon um.
Man legte mir die Z-Serie ans Herz, schöne Geräte - aber der Blick durch den elektronischen Sucher (hier Z8) offenbarte nichts Gutes. Eine spürbare optische Verzögerung und ein ziemlich starkes Ruckeln/Flimmern beim Schwenken schreckten mich ab. Dazu muss ich sagen, dass ich etwas anfällig dafür bin und mich auch manche Monitore usw. beeinträchtigen. Unbedingt vorher probieren, ob man damit zurechtkommt!

Ich hatte mich im Vorfeld über die D850 informiert, wollte dann auch konkret diese Kamera mit dem 24-70/2.8 Standardzoom und habe sie schließlich gekauft.

Die Kamera ist ein ziemlicher Brocken, liegt aber sehr gut in der Hand. Der klassische Sucher macht Spaß. Verarbeitung ohne Tadel, als Leicajaner gebe ich ein "sehr gut". Das Bedienkonzept und ich werden langsam Freunde, denn viele Jahre war ich daran gewöhnt, die Parameter der Belichtung einfach am jeweiligen Drehrad/Ring einzustellen und den kleinen Rest per Schnellzugriff im Menü zu erledigen. Die D850 hat für alles einen Knopf, Betriebsmodi oder Funktionstasten. Nun gut.

Voller Erwartung schoss ich die ersten Bilder Freihand und wurde schwer enttäuscht. Wo war die versprochene Schärfe? Wo ist der Vorteil der 45 Megapixel im Vollformat? Meine Leica X Vario, die ich behalten habe, macht ganz eindeutig klarere Bilder - mit 16 Megapixel auf APS-C.

So funktioniert das aber nicht. Nun setzte ich die Nikon aufs Stativ, schaltete den Stabilisator ab, blendete auf f/11 ab und siehe da, die Details kamen heraus. Die Entwicklung der NEF-Daten lässt sich in meinem Capture One sehr gut erledigen.

Die D850 ist eine bildgewaltige Kamera, die Farben sehr fein und hochwertig herausbringt. Der Funktionsumfang für die Belichtungssteuerung ist riesig. Die enorme Auflösung muss allerdings bedient werden, was entsprechende Arbeitsabläufe erfordert. Viel Licht, kurze Zeiten oder häufiger Stativeinsatz und man muss die schmalere Schärfeebene im Vergleich zu APS-C/DX richtig einschätzen.

Das Klappdisplay (nur nach oben oder unten) ist ein schönes Feature, gerade mit der Möglichkeit des Auslösen per Fingertip.
An der Verbindung zu iPhone hapert es auch noch, snapbridge ist recht zickig.


Das Zoom AF-S 24-70 2.8E ED.. Nun ja. Offenblendig ziemlich(!) weich zu den Rändern, kleine chromatische Aberrationen gibt es auch zu sehen. Da bin ich allerdings auch sehr verwöhnt von Leica. Die Verzeichnungen sind noch im Rahmen und gut zu korrigieren.
Eine große Enttäuschung erlebte ich jedoch beim Focusstacking. Das Ding verändert den Bildwinkel beim Fokussieren (focusbreathing) und taugt daher nicht wirklich dafür.
Ansonsten per se kein schlechtes Objektiv und ich denke schon, dass ich noch das Tele dazu beschaffen werde.

Fazit: Es macht viel Spaß, mit dieser Kombination zu fotografieren, obwohl - oder gerade weil sie keine "Jackentaschenkamera" ist. Man muss sie bewusst mitnehmen, sich bewusst am Motiv platzieren, das Gerät bewusst einstellen und Klack. Ehrlich gesagt habe ich einen satten Spiegelschlag in all den Jahren vermisst und genau das kann die 850 sehr gut.
 
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Da scheint mir ein User-Missverständnis vorzuliegen. Ich vermute, dass sowohl die Leica- wie die Nikon-Bilder mit "100%" angeschaut wurden, was 2 völlig verschiedene Bildvergrößerungen produziert, die gar nicht sinnvoll verglichen werden können.

Man kann übrigens auch mit f/1,8 freihändig mit einer 45 MPix-Nikon knallscharf-detaillierte Aufnahmen machen. Das Objektiv muss es halt hergeben, und wenn man eine Gurke nutzt, die erst bei f/11 wirklich scharf zeichnet, ist das kein Kamerathema.

Mehr Megapixel machen Bilder nämlich nicht "schärfer", egal, wer das "verspricht".
 
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Ich wollte das Posting nicht zu sehr ausufern lassen, mea culpa. Als ich die ersten Bilder aus der Kamera durchsah, war ich unzufrieden. Keine knackige Schärfe, unzureichende Details. Um dem auf den Grund zu gehen, baute ich extra ein Set auf und fotografierte mit kontrollierten Bedingungen (Stativ, Lichtsetzung, manuelle Einstellungen usw.) ein Gemälde. Meine Frau ist Künstlerin und benötigt die Fotos für Kataloge, Kunstdrucke usw., daher ist das für mich eine gewisse Routinearbeit. Da konnte man dann per "pixelbeeping" sehr wohl die Leistungen der Geräte miteinander vergleichen.

Natürlich kann die D850 scharfe und detaillierte Aufnahmen machen, das bestreite ich nicht und war ein entscheidender Kaufgrund.

Ob das 24-70 eine Gurke ist, hoffe ich nicht. Dafür war es jetzt doch recht preisintensiv. An der Leica S (37Mpx auf "kleinem Mittelformat", also eher großer Pixelpitch um die 6µ) hatte ich das Elmarit 30/2.8, das entspricht 24mm Kleinbild und ist wahrlich keine Gurke - das konnte ich Freihand offenblendig knackescharf bis in die Ecken bringen.
Ich hatte die Nikon samt Zoom nach dem Kauf erwartungsfroh ausgepackt und einfach mal offenblendig losgeknipst - aber so funktionierte das halt nicht. Damit wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass man einige Dinge beachten muss, um das Potenzial auszureizen.
 
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