Tamron 70-200 2.8

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luke2083

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Hallo,

hat schon jemand vielleicht Erfahrung mit dem neuen Tamron 70-200 2.8? Würde mich sehr interessieren. Hab vor kurzem das 17-50 2.8 gekauft und bin von der Abbildungsleistung stark begeistert. Der Fokus hat auch auf Anhieb gepasst.
 
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Ich möchte dem Tester des Digicamclubs nicht zu Nahe treten, aber der Bericht wirkt auf mich zumindest zweifelhaft. Den Autofokus eines 2,8er 200 anhand eines stationären Objekts (im Artikel ist die Rede von einem Schiffsheck) zu testen deckt wohl kaum den eigentlichen Einsatzbereich ab. Eine wirklich renommierte Quelle ist dpreview.com und dort ist der AF des Tamron auch der größte Mangel der Optik.

Witer oben hat es ein User schön zusammengefasst:
Sigma: Günstig, schneller AF, deutliche Schwächen der Schärfeleistung und des Fokus gegen 200mm.
Tamron: Günstig, Fast anstandslose optische Leistung, aber lahmer AF.
Nikon: Sehr teuer, dafür eigentlich keine signifkanten Schwächen.

Die Frage, die sich stellt ist doch immer wofür brauche ich so eine Optik, die durch ihre Lichtstärke und der damit verbundenen Bauform nicht gerade handlich ist.

In 90% der Fälle sicherlich für Sport und Anwendungen bei denen ich die hohe Lichtstärke auf Grund der dadurch zu realisierenden kurzen Verschlusszeiten benötige. Das muss aber mit einem schnellen AF (nicht nur bei Sonnenschein) einher gehen, wie will ich denn sonst Sport fotografieren? Meiner Meinung nach ein absolutes K.O. Kriterium für das Tamron in diesem Bereich.

Das Sigma bewältigt diese Aufgabe anscheined anstandslos, muss dafür aber abgeblendet werden, damit es eine gute Schärfeleistung erreicht und kämpft konstruktionsbedingt mit Fokusproblemen gegen 200mm (Quelle: dpreview). Über Schärfeleistung ließe sich streiten, was der eine als ausreichend empfindet sieht für den anderen mangelhaft aus. Allerdings kaufe ich doch die 2,8 um sie auch zu nutzen, nicht um sie abzublenden. Um es kurz zu machen ich persönlich hätte irgendwie immer ein schlechtes Gefühl dabei.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass diese Optiken nur einen Bruchteil des Nikon 70-200 kosten. Es könnte jetzt auch argumentiert werden, dass Sport gar nicht das bevorzugte Einsatzgebiet sein soll, dann wüde ich aber doch eher das 70-300 von Nikon in Erwägung ziehen, das viel handlicher und nicht übertrieben teuer ist. Die Blende 2,8 benötige ich dann auch nicht.

Ich stehe vor der selben Problematik, bei Canon gab es dafür das 70-200 4L und 70-200/ 2,8L , die tolle Schärfeleistung bei Offenblende und schnellen AF zu einem sehr günstigen Preis bringen. Das nützt nur nix, wenn man halt kein Canon mehr will

Grüße,
Alex
 
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Hallo zusammen!

Ich hatte heute das Tamron 70-200 auf meiner kleinen D90 ohne Bateriegriff - und - war äußerst positiv angetan.
Persönlich finde ich die Handhabung um Häuser besser als das von Sigma. Das Tamron ist schön schlank, nicht so ein dicker Klotz vorne drauf wie das Sigma. Ich habe mich auch schon ausgesprochen, dass mir das Nikkor zu schwer ist. Mit dem Tamron konnte ich leicht mit einer Hand die Kamera halten/bzw. fotografieren. Es hat auch echt klein gewirkt neben dem Nikkor. Was ich persönlich wieder als Vorteil ansehe, weil man nicht ganz so auffällt.

Ja, die AF-Geschwindigkeit. Also man nehme das Nikkor und eine "Schlaftablette"...
So schnell wie das Nikkor springt es bei weitem nicht aber es ist noch möglich mehrere Fotos von einem Menschen der auf einen zugeht (ca. 6-2m) zu machen.

Also, mein Text oben ist meine persönliche Wahrnehmung. Was ich damit sagen will ist, dass ich keinen auf die Füße treten will mit meinen Aussagen über Sigma oder Nikon. Ich freue mich über das Tamron...

lg
Johannes_80
 
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Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem geeigneten Telezoom. Mein Augenmerk liegt in der Sportfotografie (Kartsport). Daher lege ich eigentlich schon wert auf einen "relativ" schnellen und sicheren AF.

Die ganze Sache mit dem Tamron-AF ........ was soll man nun davon halten.
Ist er nun wirklich sooo langsam oder kann man sich das auch einreden?
Zum Händler und testen!

Vom Sigma liest man mal dies und mal dies. Auch hier ist es bestimmt angebracht, sich die Linse vor Ort mal anzuschauen und zu testen.

Jetzt die Nikon-Zooms. In einem Nikon-Forum über Objektive von diversen Fremdherstellern zu diskutieren ist natürlich so eine Sache. Logischerweise werden viele immer wieder auf das Nikon verweisen, doch der Preis ist natürlich schon happig (kostet im Vergleich ja in etwa das 3-fache von Sigma oder Tamron).

Die Frage ist halt immer, ob man so viel auf diese Test in diversen Foto-Magazinen geben kann. Die sind sicher absolut korrekt und vollkomen richtig, doch sie werden in Studios oder Labors getestet.
Doch wie sieht es in der Realität aus, sieht man den 3-fachen Preis wirklich?
Ist es für eine Ott-Normal-Fotograf wirklich sichtbar?

Ich werde mir jetzt den Aufwand machen und alle 3 Linsen selber testen um mir meine eigene Meinung zu bilden.
 
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Ich habe das Nikkor 70-300VR und bin restlos zufrieden damit.Nur das ich,es in der Zukunft anders machen werde.Alls in teure f2,8er linsen zuinvestieren,das spare ich mir jetzt!.Denn irgendwann,meist in guten 2Jahren,wird es auch eine D700 oder sogar eine gebrauchte D3 beim nächsten Modelwechsel günstig(er) zuerstehen geben.Siehe Preisverfall einer D200 erst recht einer D2x(s)
Da wird ja regelrecht Geld verbrannt!!!!.Diesen veröffentlichungs-Hype und masiven Wertverfall der Bodys werde ich jedenfalls nicht mehr mitmachen.

Die Cam.Hersteller freuen sich ein loch in den Bauch,das man jetzt alle Naselang eine neue Cam auf den Markt bringen kann.Mehr können die gar nicht heutzutage verdienen.In welcher Jahresabständen wurden früher TOP Analoge Cams auf den Markt gebracht,hmm.

Zurüch zum Thema:
Mit deren TOP Iso-Leistungen und vor allen deren Nachfolger erst recht.Sind gute schnelle Verschlusszeiten selbst mit Lichtschwächere Objektive zumeistern!.

Ich habe diese Kombi D3+70-300VR schon bei einen guten Fotofreund ausprobieren können und staunte "Bauklötze" was da ISO-Mäßig zu Verschlusszeiten und Bildqualität zur meiner D80 rauszuholen war

Natürlich ist eine Kombi aus beiden(z.B.D3+f2,8er),weiterhin nicht zuschlagen...Für all dieß wollen oder (z.B.beruflich)-brauchen.


Gruß,
#Mario#
 
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Einen recht aktuellen Test gibt es auch bei SLRGear.com, das Tamron 2.8/70-200 mm wird dort insgesamt sehr gut bewertet. Soweit ich das überblicken kann, scheinen sich die meisten Tester darin einig zu sein, dass es ein sehr gutes Objektiv ist. Ich besitze weder das Sigma, noch das Tamron. Für 600 Euro scheint mir das Tamron eine sehr, sehr gute Wahl zu sein. Ich habe jahrelang mit dem älteren AF-D Nikkor 2.8/ 80-200 mm (Zwei-Ring) fotografiert. Das hatte auch keinen AF-S, wirklich problematisch war das nur selten. Für das aktuelle AF-S Nikkor 2.8/ 70-200 mm spricht der VR, die extrem robuste Verarbeitung und wenn man häufig sich schnell bewegende Motive fotografiert der schneller AF. Ich besitze dieses Objektiv. Das seine optische Leistung um so vieles besser wäre, als z. B. die des Tamron glaube ich eher nicht. In dieser Objektivklasse wird mittlerweile von allen Herstellern ein sehr hohes Niveau erreicht.
 
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In der aktuellen Digitalfoto ist ein Herstellerübergreifender Test der Objektive dieser Klasse.



Diese Aussage wird dort weitestgehend untermauert.

Hallo!
Na, wenn Digitalphoto schon herangezogen wird würde ich gleich konkret sagen was da raus kommt...

Reihenfolge: Auflösung, Verzeichnung, Vignettierung, Haptik; Gesamt

Nikkor: 96,18; 91,72; 98,00; 97,78; 95,92

Tamron: 95,72; 93,78; 97,20; 92,22; 94,73

Sigma: 92,23; 92,83; 97,00; 92,22; 93,57

Tamron und Nikkor ist an der D300 gemessen worden. Das Sigma an der 40d. (jetzt könnte man das Ergebnis von Sigma noch schlechter interpretieren, weil es an der Canon mit weniger Pixel getestet wurde.)

Wenn man die Haptik weg lässt, steht das Tamron eigentlich noch besser da.
Ich habe es für 535,- Euro (inkl. Vers.) in GB bestellt. Ich bin der Meinung, dass es die 535,- Euro sicher Wert ist

mfg
Johannes_80
 
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In einem anderen Forum hat jemand freundlicherweise die Zeit gestoppt, in der das Objektiv von Unendlich an die Nahgrenze und wieder zurück auf Unendlich fährt. Bereinigt um die unterschiedlichen Nahgrenzen ist das Tamron etwa so langsam wie das Nikon 80-400 VR oder das uralte Nikon 80-200 ED non-D, die gemeinhin als Inbegriffe der Langsamkeit gelten.

Das Sigma in der aktuellen Version ist etwa so schnell wie das in dieser Objektivkategorie als das Maß der Dinge angesehene Nikon 70-200 VR.

Also wirklich, das Tamron kommt damit wohl für schnell bewegte Motive kaum in Frage. Es ist auch kein großes Rätsel warum es nicht schneller sein kann. Es hat keine Ultraschallfokussierung wie Nikons AF-S oder Sigmas HSM, sondern nur ein Mikromotörchen.

Grüße
Andreas
 
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Getestet an irgendeiner Canon.

Gruß
Dirk
 
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Ich frage mich, was an derartigen Werten Konkret sein soll? Was sind denn das für Einheiten? Oder bedeutet es, dass das Nikon insgesamt zu 95,92% toll ist?

Die in den Videos gezeigte Geschwindigkeit ist zwar den Ultraschallmotoren nicht ebenbürtig, aber so langsam wie oft geschrieben sieht das gar nicht aus.
naja... schnell ist anders
 
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z.b. 92,22% respektive 97,78% für die haptik sind ja richtig griffige werte... toll, daß jemand sowas sooo genau ermitteln kann...
 
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z.b. 92,22% respektive 97,78% für die haptik sind ja richtig griffige werte... toll, daß jemand sowas sooo genau ermitteln kann...

Ja, in dem Fall wende dich bitte an Digitalphoto persönlich
Die werden sich sicher über deine Verbesserungsvorschläge freuen...


Irgendwie, haben ja alle ihre Bewertungsschemata. Ob Photozone, Fotomagazin, Colorfoto, ... aber bitte, lasst uns jetzt nicht über die Sinnhaftigkeit dieser Ergebnisse diskutieren.

lg
Johannes_80
 
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z.b. 92,22% respektive 97,78% für die haptik sind ja richtig griffige werte... toll, daß jemand sowas sooo genau ermitteln kann...
Das habe ich auch gedacht. Es erinnert ein wenig an die alten Computer-Prospekte von Vobis und co... Da war der Pentium auch voll viele Prozent schneller als der 486 :winkgrin:

Und jetzt stell dir mal vor sich 100% Haptik anfühlen!!
 
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