suche ein bestimmtes kriegsfoto

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Es gab da früher mal ein Foto von einer Nikon F, die eine Gewehrkugel in den Aufsatzsucher (Photomic) von vorne bekam. Quasi ein Schuss in's Dachkantprisma. Schuss in die Linse wäre auch möglich, da ja jeder auf jeden und alle auf alles geschossen haben oder noch tun....

Hier eine alte Nikon Werbung, die vor geraumer zeit gesucht wurde und von einem netten Kollegen aus dem leica-Forum ausgegraben wurde:

 
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:gruebel: ... ich hab´ noch das hier gefunden ...


Edit : und in der Geschichte der analogen Fotografie das hier :

Nikon F - Der Klassiker unter den Kameras
Im Jahr 1959 kam die Nikon F auf den Markt, eine ausgesprochen robuste und präzise arbeitende Spiegelreflexkamera, bestückt mit vielen technischen Neuerungen. Der Verschluss führte die gewählten Belichtungszeiten mit höchster Genauigkeit aus. Zusätzlich war der Objektivwechsel durch das sogenannte Wechselbajonett vereinfacht worden. Das Objektiv ließ sich mit einem schnellen Handgriff abnehmen oder aufsetzen. Die Nikon F verfügte auch als erste Kamera über einen elektrischen Antrieb für den Filmtransport, der es ermöglichte, Fotos in schneller Folge aufzunehmen. Das erwies sich vor allem bei bewegten Objekten als sehr vorteilhaft. Wie stabil die Kamera gebaut war, illustriert eine angeblich wahre Geschichte: Der Fotograf Bruno Arnold war Anfang der 70er Jahre für die Illustrierte "Quick" in Vietnam. Er wollte einen Soldaten in seinem Schützengraben fotografieren, also baute er den Apparat vor ihm auf. Dann trat er beiseite, um per Fernauslöser seine Bilder zu machen. In diesem Augenblick schoss ein Scharfschütze auf den Soldaten, traf aber die Kamera. Und tatsächlich soll die Kugel in dem Fotoapparat stecken geblieben sein. Die Kamera wurde zwar dem Soldaten gegen den Kopf geschleudert, rettete ihm aber das Leben.
 
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Nadine schrieb:
Nikon F - Der Klassiker unter den Kameras
Im Jahr 1959 kam die Nikon F auf den Markt, eine ausgesprochen robuste und präzise arbeitende Spiegelreflexkamera, bestückt mit vielen technischen Neuerungen. Der Verschluss führte die gewählten Belichtungszeiten mit höchster Genauigkeit aus. Zusätzlich war der Objektivwechsel durch das sogenannte Wechselbajonett vereinfacht worden. Das Objektiv ließ sich mit einem schnellen Handgriff abnehmen oder aufsetzen. Die Nikon F verfügte auch als erste Kamera über einen elektrischen Antrieb für den Filmtransport, der es ermöglichte, Fotos in schneller Folge aufzunehmen. Das erwies sich vor allem bei bewegten Objekten als sehr vorteilhaft. Wie stabil die Kamera gebaut war, illustriert eine angeblich wahre Geschichte: Der Fotograf Bruno Arnold war Anfang der 70er Jahre für die Illustrierte "Quick" in Vietnam. Er wollte einen Soldaten in seinem Schützengraben fotografieren, also baute er den Apparat vor ihm auf. Dann trat er beiseite, um per Fernauslöser seine Bilder zu machen. In diesem Augenblick schoss ein Scharfschütze auf den Soldaten, traf aber die Kamera. Und tatsächlich soll die Kugel in dem Fotoapparat stecken geblieben sein. Die Kamera wurde zwar dem Soldaten gegen den Kopf geschleudert, rettete ihm aber das Leben.

Ich hoffe mal, dass die Geschichte von Bruno Arnold besser recherchiert ist als das Stück Kamerageschichte, das hier veröffentlicht wurde. Die Nikon F war zur damaligen Zeit in der Tat eine hervorragende Kamera, aber sie war weder die erste Kamera mit Bajonettanschluss fürs Objektiv (das gab es schon vor dem 2. Weltkrieg bei verschiedenen Herstellern) noch die erste Kamera mit elektrischem Antrieb (den gab es schon vorher in der Nikon SP).

Weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach dem Foto!

Grüßle
Uwe
 
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UweFlammer schrieb:
Ich hoffe mal, dass die Geschichte von Bruno Arnold besser recherchiert ist als das Stück Kamerageschichte, das hier veröffentlicht wurde. Die Nikon F war zur damaligen Zeit in der Tat eine hervorragende Kamera, aber sie war weder die erste Kamera mit Bajonettanschluss fürs Objektiv (das gab es schon vor dem 2. Weltkrieg bei verschiedenen Herstellern) noch die erste Kamera mit elektrischem Antrieb (den gab es schon vorher in der Nikon SP).

Weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach dem Foto!

Grüßle
Uwe

:nixweiss: ... deswegen habe ich auch den Text insgesamt so gelassen wie er war ...

... im Link geht's ja auch um eine Leica, und den 2. Weltkrieg ... :confused:
... und im Text geht's wieder über Nikon und den Vietnam ... :confused:

Kam wohl doch öfter vor als gedacht dass Kameras beschossen wurden ... :rolleyes:
 
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Nadine schrieb:
... im Link geht's ja auch um eine Leica, und den 2. Weltkrieg ...

Die Geschichten hinter dem Link dürften aus zuverlässigen Quellen stammen, denn der Link führt auf die Seiten von Photodeal, der führenden Zeitschrift für Photographica-Sammler. Herausgeber und Chefredakteur Rudolf Hillebrand kennt nicht nur die Sammlerszene, sondern auch die Geschichte der Fotografie in- und auswendig. Leider ist seine Webseite nicht sehr aktuell.

Nadine schrieb:
... und im Text geht's wieder über Nikon und den Vietnam ...

Die 60er Jahre waren die große Zeit der Nikon F, und daher war diese Kamera auch das Werkzeug der Kriegsberichterstatter in Vietnam. Zumindest derjenigen, die aus der westlichen Welt kamen.

Nadine schrieb:
Kam wohl doch öfter vor als gedacht dass Kameras beschossen wurden ...

Das 20. Jahrhundert wird als das Jahrhundert der Kriege in die Geschichte der Menschheit eingehen, und der fotografierende Kriegsberichterstatter gehört zu jedem dieser Kriege mit dazu. Nicht nur im Journalismus wurden und werden Kameras eingesetzt, sondern auch von den kämpfenden Truppen selbst. Da ist schon eine riesige Anzahl be- und abgeschossen oder versenkt worden. Die meisten dieser Geschichten werden nie bekannt.

Grüßle
Uwe
 
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