street shots

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Furby

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Ich mag diese Art zu fotografieren und diese Art von Fotos, Danke für den Link, Sylvie!
 
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sylvie

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ein unglaublicher typ.
offensiv. vollkommen eigenständig.
ich hab mir das jetzt ungefähr 20x angesehen
und kann es immer noch nicht fassen.
 
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lagu

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Toller Typ und toller Stil,
danke für's zeigen Sylvie.
Mich wundert nur, dass niemand der Fotografierten protestiert, oder sind die womöglich rausgelassen?
Ich würde mich sowas nicht trauen. Nur mit der 300er Brennweite :nixweiss:

cu
Toni
 
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Heng-Sten Berg

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Toller Typ und toller Stil,
danke für's zeigen Sylvie.
Mich wundert nur, dass niemand der Fotografierten protestiert, oder sind die womöglich rausgelassen?
Ich würde mich sowas nicht trauen. Nur mit der 300er Brennweite :nixweiss:

cu
Toni

Mit 1,85, 100kg, schiefen Zähnen und Schlappner-Kappe gibt es weniger Probleme mit Protesten:D
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
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Hallo,

ich versteh' ehrlich gesagt nicht, was daran toll sein soll.
Ich finde den Typ unverschämt und das, was der da macht, eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Vom "recht aufs eigene Bild" ganz zu schweigen".

vg, stefan
 
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sylvie

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Hallo,

ich versteh' ehrlich gesagt nicht, was daran toll sein soll.
Ich finde den Typ unverschämt und das, was der da macht, eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Vom "recht aufs eigene Bild" ganz zu schweigen".

vg, stefan

hi stefan
ich glaube, dass ist eine typisch deutsche perspektive.

mir ist absolut schleierhaft, wie man von einer verletzung der persönlichkeitsrechte sprechen kann.
das ist das leben.
so what.


die bilder sind wichtig.
dokumentation des "every day life" ist wichtig.
aber auch die kontroverse diskussion darüber. :winkgrin:
 
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iMacMoritz

Sehr aktives Mitglied
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Viele Bruce-Gilden-Bilder zeigen, was die Leute beim "Fotografiertwerden" empfinden: sie sind erschrocken und verstehen nicht wie Ihnen geschieht. Bruce Gilden nutzt diesen Moment aus, macht sich aus dem Staub und erfreut sich anschließend an seinen "Trophäen".

Ich halte die Art und Weise mit der Bruce Gilden seine Bilder macht für respektlos und sehe darin eine Verletzung der Persönlichkeit, Sylvie. Ich möchte niemals so fotografiert werden und es käme mir auch nicht in den Sinn andere Menschen so zu "überfallen". Was kommt denn als nächstes...?
 
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sylvie

NF-F Premium Mitglied
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Viele Bruce-Gilden-Bilder zeigen, was die Leute beim "Fotografiertwerden" empfinden: sie sind erschrocken und verstehen nicht wie Ihnen geschieht. Bruce Gilden nutzt diesen Moment aus, macht sich aus dem Staub und erfreut sich anschließend an seinen "Trophäen".

Ich halte die Art und Weise mit der Bruce Gilden seine Bilder macht für respektlos und sehe darin eine Verletzung der Persönlichkeit, Sylvie. Ich möchte niemals so fotografiert werden und es käme mir auch nicht in den Sinn andere Menschen so zu "überfallen". Was kommt denn als nächstes...?

ne, is schon klar: dann schon lieber perfekt gestilt und ausgeleuchtet im photostudio. :fahne:
lieber ausdrucksloses trallala.
schöner schein.
hauptsache alles ist schön kontrollier- und beeinflussbar.
 
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W

Werner Gilliam

Guest
ne, is schon klar: dann schon lieber perfekt gestilt und ausgeleuchtet im photostudio. :fahne:
lieber ausdrucksloses trallala.
schöner schein.
hauptsache alles ist schön kontrollier- und beeinflussbar.

...dazwischn gibt es aber wohl auch noch ein paar Varianten...!
 
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maxk

Aktives NF Mitglied
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Das ist wieder ein beeindruckendes Beispiel :eek: Ich staune immer wieder, wenn ich soetwas sehe oder selbst in einer größeren Stadt fotografiere, wie die Menschen irgendwie in einem Schwarm untergehen, jeder gerade ausläuft und man einfach interessante, kurze Momente festhalten kann.
Mit Blitz allerdings habe ich das noch nie gesehen....und so offensiv:D

Da gibt's ja noch den Kollegen Joel Meyerowitz, der allerdings nicht gegen diese Masse anläuft, sondern mit ihr und die Kamera "tarnt".

Mich wundert nur, dass niemand der Fotografierten protestiert, oder sind die womöglich rausgelassen?
Ich würde mich sowas nicht trauen. Nur mit der 300er Brennweite

Geh' mal in eine Straße einer Großstadt und such dir interessante Leute aus, du kannst ja erstmal mit ner 50er anfangen und später auf WW umsteigen.
Du wirst erstaunt sein, dass es funktioniert
(in einem kleinen Dorf wird dich Lieschen Meier(oder wie das heiß:winkgrin:) natürlich fragen was das soll...dann sagst du ihr es einfach:D)
 
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iMacMoritz

Sehr aktives Mitglied
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ne, is schon klar: dann schon lieber perfekt gestilt und ausgeleuchtet im photostudio. :fahne:
lieber ausdrucksloses trallala.
schöner schein.
hauptsache alles ist schön kontrollier- und beeinflussbar.

Es geht mir in meinem Kommentar nicht um die fotografische Qualität, sondern darum, dass hier meiner Meinung nach Persönlichkeitsrechte missachtet werden.

Ich möchte nicht, dass mir jemand einfach so auf die Pelle rückt und sogar noch anschließend dieses Bild im WWW veröffentlicht. Wo ziehst Du die Grenze , Sylvie?
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
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ne, is schon klar: dann schon lieber perfekt gestilt und ausgeleuchtet im photostudio. :fahne:
lieber ausdrucksloses trallala.
schöner schein.
hauptsache alles ist schön kontrollier- und beeinflussbar.

darum geht es doch gar nicht. De Frage ist doch, wie weit man gehen darf, um etwas zu bekommen. In deisem Fall eben Bilder. Und wenn ich die beiden Interessen gegeneinander äbwäge, dann ist das Persönlichkeitsrecht ganz eindeutig höher zu werten.

Und wegen dem dem typisch deutsch: gerade in Amerika würde ich mich das nicht trauen - mal sehen, wei lange es dauert, bis der erste dort auf die Idee kommt, diesen Typen wegen psychischer Traumata zu verklagen.

Soweit ich weiß, ist das Recht auf das eigene Bild auch in Amerika bekannt.

In Deutschland:
"Das Recht am eigenen Bild oder Bildnisrecht ist eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden"

Und im gegensatz zu vielen andeern Bestimmungen in diesem unseren Land, halte ich das auch für absolut korrekt. Auch wenn ich als Fotograf oftmals auf gute und authentische Bilder verzichten muß.

Davon abgesehen: was ist daran ausdrucksstark, wenn man Leute erschreckt und damit das Objekt genauso manipuliert wie ein Studiofotograf?

Wenn Du gute Streetfotografie sehen willst, die auch authentisch ist, solltest Du Dir Doisneau ansehen. Zumindest die Bilder, bei denen die Protagonisten gar nichts vom fotografiert werden mitbekommen haben.

Der Typ in dem verlinkten Beitrag betreibt hingegen eine billige Effekthascherei - das ist weder originell noch irgendwie künstlerisch.

vg, stefan
 
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blackbox

Unterstützendes Mitglied
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ne, is schon klar: dann schon lieber perfekt gestilt und ausgeleuchtet im photostudio. :fahne:
lieber ausdrucksloses trallala.
schöner schein.
hauptsache alles ist schön kontrollier- und beeinflussbar.

Hier würde ich mich auch der Meinung von dongil anschließen, mit den dazwischen befindlichen Varianten auf Menschen zu zugehen und sie abzulichten.
Meiner Meinung ist das in Amiland eher möglich. In Deutscheland schon etwas schwierig und im Orient ist diese Art und Weise total unmöglich.

Aber wie man sieht, frech kommt weiter :fahne:
 
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Alexander Kunz

Sehr aktives Mitglied
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Wenn sich jemand mit Kamera in der Art auf mich stürzen würde und mich dann auch noch anblitzt würde ich glaube ich ganz spontan erstmal einen Impuls verspüren, dem Typen ordentlich eine auf die Nase zu geben. Dabei gehts mir nicht darum ob ich fotografiert werden, sondern darum, dass ich mich belästigt fühle. Die Art der Fotografie die dieser Mensch praktiziert ist für mich die urban-zivilisierte Form des Amoklaufs. Wahllos werden Passanten "geschossen", und verrückterweise schmückt sich dann auch noch ein Mensch mit dem Ergebnis.
 
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epikur

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Registriert
Oder Henri Cartier Bresson.

:rolleyes: Ach, nee, der hat die Leute ja auch einfach nur abgeschossen ohne sie um Erlaubnis zu bitten ...

Davon abgesehen, daß er das wohl kaum so aggressiv gemacht hat, wie der Typ aus dem Video und das damals in Frankreich auch noch erlaubt war: in meinem Satz ging es ausschließlich um die Attribute "gut" und "authentisch" im Zusammenhang mit der Streetfotografie um herauszustellen, daß es noch nicht einmal einen Zweck gibt, der hier die Mittel evtl. rechtfertigen könnte.

vg, stefan
 
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