Mitmachthema "Street" Fotografie!

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Heute spontanes Street mit dem Z 1.2/85mm Blende 1.2

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2 Kommentare
zaskar
zaskar kommentierte
Wenn das "Street" ist, was zeigst du dann als "Portrait"? ... ich frage für einen Freund ;)
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ich gehe direkt mit der Kamera auf die Leute zu, ein Schuss. Das ist für mich auch Street ......
 
gestern war ich auf einem Workshop für Streefotografie in Oldenburg, einmal um zu lernen, aber auch mal andere Meinungen zu dem Thema zu hören. Die Gruppe war da geteilt, was die Ausrichtung betrifft, bei einigen müssen Menschen dabei sein, bei den anderen nicht, aber wir waren uns alle einig, es gibt kein richtig oder falsch, jeder interpretiert es für sich :) und das sollten sich hier auch mal einige auf die Fahne schreiben, denn nur weil Wikipedia irgendwas behauptet, muss es nicht richt sein ;-)
Das Foto entstand am Bahnhofsvorplatz gegen 11 Uhr bei gefühlten 5 Grad Außentemperatur und mein Titel ist "der einsame Läufer"
DSC_102801.jpg
 
N
Nikorino kommentierte
@quacks0 Wikipedia geht schon zur Informationsbeschaffung. Die Einzelnachweise sind dann das wirklich interessante, erstaunlich wo man da manchmal so landet. Ansonsten fand ich den englischsprachigen Artikel der Wikipedia zu besagtem Thema besser, ausführlicher und lesenswert.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Letzterem Satz mag ich zwar durchaus zustimmen, allerdings waren die "Revolutionäre" selten diejenigen, die Neues zur Vollendung bis Perfektion brachten. Vor allem machten sie nicht etwas radikal anders unter dem gleichen Logo, sondern schufen auch neue Begrifflichkeiten und Definitionen.
 
Lees
Lees kommentierte
Die Sache mit der Streetphotography - the never ending Story.
Warum Menschen auf wirklich aussagekräftigen Aufnahmen zu finden sind ? Ganz einfach , weil Menschen durch ihren Gestenreichtum unter anderem in der Lage sind Bilder leben zu lassen , Geschichten zu erzählen, wir uns in diesen Darstellungen wiedererkennen. Klar, man kann auch Streets ohne Menschen machen - Mir fehlt dann aber etwas
 
T
Tom.S kommentierte
Vor allem machten sie nicht etwas radikal anders unter dem gleichen Logo, sondern schufen auch neue Begrifflichkeiten und Definitionen.

Mir würde kein Genre der Bildenden Kunst einfallen, wo die Künstler selbst eine Begrifflichkeit oder Definition geschaffen hätten. Das haben dann mit einem gewissen zeitlichen Abstand immer andere getan. Zumeist Kunsthistoriker oder Kritiker.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Was die Bezeichnungen von Epochen angeht stimmt das, die werden meist retrospektiv verliehen. Ich hatte das kleinteiliger gemeint und zudem eher abstrakter. Vielleicht waren die gewählten Ausdrücke unpassend.
 
Üblicherweise sind Street-Fotos in SW.
Farben braucht man bei vielen Aufnahmen auch nicht für die Bildaussage:


#1 Hutkäufer auf dem Second Hand Markt


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2 Kommentare
Gianni33
Gianni33 kommentierte
@HaDiDi
Hier hast du den entscheidenden Augenblick (the decisive moment nach Henri Cartier-Bresson) mal wieder perfekt erwischt.
Chapeau!
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Thanks...,
so ähnlich wie die Wildlife-Fotografen muss man auch als People-Fotograf sein "Tierchen" genau beobachten und die nächste Handlung antizipieren können, wenn die Kamera dann noch einen ordentlich AF hat und man mit 3-5 Fps fotografiert, hat man häufig auch einen Treffer mit dem "decisive moment".

PS: Selbst finde ich die Aufnahme #1 von den vieren auch am besten, aber das Like-Urteil hier ist etwas anders ausgefallen. Ist immer wieder interessant, die Meinung anderer Fotografen zu sehen.
 
Kay
Kay kommentierte
... bei einem geschätzten Anteil von 40% street ...
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Kay
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!
 
Kay
Kay kommentierte
Statistik bei Befragungen:
Naja, also wennste eine qualitative Aussage mit einer quantitativen Messmethode erreichen willst, gibt´s leicht mal einen Holper.
Die Fragen dürfen nicht offen sein, weil sonst die Auswertung nur interpretativ möglich wäre und das kann Fehler bringen.
Von daher muß man quantitativ auswertbare geschlossene Fragen bringen.
Das geht nur mit Antwortvorgaben - und damit fangen die meisten Fehler an.
 
quacks0
quacks0 kommentierte
vlt. habe ich mich falsch ausgedrückt, das ist kein Maßstab, aber wenn hier Leute mit Wikipedia argumentieren ist das für mich auch kein Maßstab, für mich ist Wikipedia halt nicht die Bibel, denn da kann jeder was schreiben.
Im Endeffekt kommt es auch nicht drauf an was ich oder andere sagen oder meinen, jeder hat da seine eigenen Ansichten zu.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Viele haben zu vielem ihre eigenen Ansichten, aber es gibt eben sog. Konventionen. Natürlich glauben manche, dass Shorts und Sandalen beim Opernbesuch angemessen sind - die ganz große Masse der Gesellschaft sieht das aber nunmal anders und hält den Anzug dort für sehr viel angemessener. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass der Shorts-Freund 20 Gleichgesinnte findet.

Wikipedia ist, wie schon angemerkt, in vielen Fällen eine sehr gute Synopse der "herrschenden Meinung", gerade bei solchen vielen Sichtweisen zugänglichen Themen. Das läuft dann schon auf "80% sehen es so und 20% halt irgendwie anders" hinaus. Das heisst dann nicht, dass man etwas so machen MUSS, aber man wird auf mehr Zustimmung als Ablehnung stoßen, wenn man nicht komplett gegen den Strom schwimmt - mit dem Strom schwimmen eben nicht nur tote Fische, sondern auch sehr lebendige.

Der Streit entsteht doch dann, wenn die mit ihren ganz eigenen Sichtweisen bei Schauen oder Wettbewerben auftreten und dann beleidigt sind, wenn die Mehrheit sich nicht ihrer Sichtweise anschließt, sondern auch manchmal schnöde null Punkte für "passt nicht ins Thema" vergibt.
 
Weil schon wieder die unnötige Diskussion "Ist das Street" aufpoppt, hier ein Artikel, der m.E. sehr gut durch die Street Photography führt - historisch und thematisch. Also wen Street wirklich interessiert - und nicht nur zum Abladen von allem und jedem - der findet dort sicherlich interessante Anregung:
 
2 Kommentare
of51
of51 kommentierte

Ist Streetfotografie erlaubt?

Ja, in Deutschland ist die Streetfotografie erlaubt. Zwar sind Gesetze und Regeln rund um den Datenschutz zu beachten, diese verbieten jedoch nicht das Fotografieren auf der Straße.

Also was soll das.
Ich will keine leeren Straßen fotografieren sondern welche wo der Mensch das wichtigste Teil des Motivs ist.
Und da ist das dann nicht mehr so la la la.

Und so viele tolle Ratschläge, bevor ich da zum Auslösen komme ist der Mensch weit weit weg.
Ist wie ein Grundkurs in Fotografie.
 
Kay
Kay kommentierte

Draufhalten und ohne Diskussion fotografieren. Möchte die Person das nicht, ohne Diskussion vor Ort löschen. - So mache ich das.
Nicht jedes Foto zeige ich. - Manche Fotos finde ich auch hinterher blöd: In Hamburg, weil sich die Person abdreht, hier in Spanien, weil noch andere sich auf das Foto drängeln, oder versuchen zu posen.
 
Das ist Schwarzweiss genug:

R5C_9236_1000.jpg
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Können wir uns bitte endlich wieder dem Thema dieses Threads zuwenden? BILDER, Thema STREET PHOTOGRAPHY.

Und für einige der gezeigten Bilder gilt: "Ja, prächtig!" ebenso wie "Hast du die Beschriftung nicht gesehen oder nicht verstanden?" Um bei VisualPursuits Erkenntnissen zu bleiben: "Wo Schachteln bzw. Schubladen gefragt sind, achtet auf die Beschriftung. Ansonsten postet gerne auch in eigenen Threads. Kann ja jeder beliebig viele aufmachen."

Wie sagt der Wiener in mir? "WURSCHT, macht's endlich weiter!"
 
P
paterpen kommentierte
Und einmal mehr, festkrallen an Buchwissen, gegen Freude an der Fotografie mit Horizont, Spass, Einfallsreichtum und Kreativität
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Albern. Schlicht albern. Aber das haben wir ausführlich durchdiskutiert. Wie gesagt: 20% sind immer der Meinung, alles anders machen zu müssen und sind dann schnell beleidigt, wenn 80% es anders sehen als sie.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Um die letzte Frage zuerst zu beantworten: Ich schaue mir ein Bild und seine Wirkung an und entscheide, ob es was in mir auslöst oder nicht. Das ist im Fall des besagten Bildes (ich glaube, es war von Alfred Eisenstaedt) der Fall, weil es ein ikonisches Symbol ist. Bewerte ich nun aber das Können des Erschaffers, ist natürlich eine gestellte Aufnahme in dem Kontext eine weit geringere Leistung als wenn er den Moment so tatsächlich erfasst hätte. Nur darauf wollte ich hinaus.

Was die Wettbewerbe angeht, auch völlig unabhängig vom DVF und der in der Tat bisweilen seltsamen Denke einiger der Protagonisten dort: Wenn "Wildlife" augeschrieben ist und jemand kommt mit einer Mega-Tieraufnahme, die sich hinterher als Zoobild rausstellt, dann hat er sich seinen Platz auf dem Treppchen schlicht erschwindelt, wie @HaDiDi schon feststellte. Ich bin sicher, dass @paterpen den mit Spass und Einfallsreichtum erschwindelten Wettbewerbsplatz gerne dem Schwindler überlassen würde; ich wäre etwas angefressen. Es muss schon möglich sein, bei recht klar formulierten Themen auch Beiträge abzuliefern, die sich im Rahmen der gesetzten Aufgabe bewegen. Es gibt genug Themen, bei denen das kreative Spektrum erwünscht sehr weit ist und dann leider aber "Geschmackswertungen" stark dominieren.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Zum letzten Mal: Hier ist Bilder zeigen angesagt. Und zwar zum Thema „Street“. Kein Platz ist hier für die immer wiederkehrende Diskussion „Was ist Street Photography?“ Das hat @AnjaC bereits klar festgestellt. Es darf für diese Diskussion aber gerne noch ein weiterer Thread eröffnet werden.

Denkt mal an die Schule. Es gab doch immer den einen oder die andere SchülerIn, die nie verstanden haben oder aus Justament nicht verstehen wollten, wie das Einmaleins funktioniert. Die mussten wir auch mitschleppen. Das haben wir ausgehalten. Warum nicht hier? (Rhetorische Frage)
 
Was immer wieder für Energie in diesem Strang steckt, herrlich wie belebend. :cool:
Noch mal was von meiner einer :)
Passt by Paul B. Rühl, auf Flickr
 
berndiet
berndiet kommentierte
Fachwerk to go. :)
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

...und dazu noch der springende Hirsch :)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Mich fasziniert das Licht hier, neben der sehr sorgfältigen Ausarbeitung mit parallelen Linien.
 
ZHR
ZHR kommentierte
Tatsächlich!!
 
ZHR
ZHR kommentierte
Da musste ich wirklich länger hinschauen..und nochmals anschauen.. Hatte selten so ein treffendes Bild gesehen.!!
 
_ROB1852 Streeet Bern SA.jpg
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Gut gesehen! Wo ist das aufgenommen?
 
P
paterpen kommentierte
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1bildermacher1 kommentierte
Solche Location gibt es in vielen Städten und spielt hier doch keine Rolle wo dies ist. Mir gefällt es sehr gut.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Hover über das Bild nennt den Dateinamen, in dem "Bern" enthalten ist.
Hört sich an wie eine Stadt.
 
Konrad v Scheyenholz
Konrad v Scheyenholz kommentierte
Genau. Marktgasse Bern, Schweiz.
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Danke für den hervorragenden Link.... in Deutschland läuft ja doch noch einiges in Sachen "Street".
 
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Auf dem Pont de Bir Hakeim in Paris (die bekannte Brücke mit der Metrolinie ganz oben drauf) sah ich diese Szenerie, die ich amüsant fand. Erst später habe ich dann anhand des Namens gesehen, dass das ein relativ prominenter Koch war, der sich dort ablichten ließ - Endo Hideki. Auf einer Webseite der CSP Times findet sich lustigerweise genau das Bild aus der Session.
 
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