Tja, ich habe zunehmend den Eindruck, das die Einstufung an jedem selbst hängt.
DIE ERLÄUTERUNG IN WIKI ist ziemlich schwurbelig, mir nicht griffig genug, dafür werden die in D bestehenden, rechtlichen Grenzen auch aufgezeigt ... und die sind ziemlich eng.
Für mich (keine allgemein gültige Erklärung, da subjektiv) sind Streetfotos eher melancholisch oder lassen das Auge am Foto kleben oder sind lustig oder haben eine besondere, außergewöhnliche Perspektive oder zeigen einfach nur den Alltag wie er ist oder ... (endlos). Das Sujet ist mir dabei vollkommen egal, einzelne Personen, Gruppen, Anschnitte oder auch ganz ohne Menschen. Ich bin bei Street auch meist monochrom, ziehe dafür gern mit den Analogen und einem leicht körnigen Ilford los - meine Digitalfotos wandle ich gern in dieses look-alike um. Das können andere wieder langweilig finden oder ganz anderer Ansicht sein. Ist dann so.
Aber eins sollten die Fotos nicht sein, gewöhnlich, ohne Nachdenken geknipst und inhaltslos.
Hier meine Lieblinge aus meinen wenigen Aufnahmen, die ich als Street bezeichnen würde - vermutlich hier schon mal gezeigt.
Ausgelassen - Umzug des Blaumeier Ateliers Bremen (Künstler mit/ohne Behinderung oder psychischer Erkrankung)
Corona-Klönschnack - man durfte nicht ins Cafe, dann eben draußen
Wohnzimmer
Bubble - einmaliger Schnappschuss mit F-501, letztes Foto, dann war der Film voll.
Frühstückspause - Postbote, der seinen Karren vor dem Lokal abgestellt hatte und Pause machte.
Ganz oben
Lesestunde
Auf dem Wochenmarkt
Die Aufnahmen verteilen sich auf die letzten acht Jahre, vielleicht bin ich einfach zu kritisch.
Diese Aufnahme ist ein touristisches Foto aus 2005, das ich erst viel später in diese Kategorie sortiert habe.
Ich werde bald wieder losziehen, analog, damit ist man aufmerksamer.
VG Holger
