Mitmachthema "Street" Fotografie!

Mit Worten geizt er ja nicht...! Komm Bernd, Du hast doch sicher noch was passendes in der Schublade...

Werner,

eigentlich sind es doch nur Fotos......und das ist gut so.
Allerdings hat, wie wir wissen, gerade das Genre Street eine gewisse Faszination. Viele versuchen sich daran und spüren das Kribbeln, nach den ersten Fotos "Auf den Punkt" kommt die Sucht.

Strandfotos sind aber für Streeteinsteiger ein schlechtes Beispiel, diese gehören in die Rubrik Landschaft oder Reise.
Natürlich gibt es Fotos von Stränden/Menschen, die richtig gut auf den Punkt kommen, da ist eine Bildaussage, meistens etwas spöttig, aber auf jeden Fall so eindeutig "Strand", dass man schmunzeln muss.....
(Habe den Namen gerade nicht auf der Zunge, ist ein Ami).

Hier eine kleine Aufstellung in Englisch, die die einzelnen Typen von Fotografen und ihren Habitus nett und ironisch beschreibt:

http://www.prime-junta.net/pont/How_to/hd_Lesson_3/_Shoot_the_Street.html?page=2

Gruss
Bernd
 
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Mit Worten geizt er ja nicht...! Komm Bernd, Du hast doch sicher noch was passendes in der Schublade...

Ja, habe ich, soll aber hier als Beispiel für einen noch nicht so "richtig" sitzenden Schuss dienen:

Titel: "Graue Panther"



Auf dem Markt, an der D300 war mein neues 10-20 Sigma.

Das Foto sehe ich an der unteren Grenze zu "Street mit Pfiff..."

Generell musste ich erfahren, dass Aufnahmen auf solchen Plätzen mit einem Weitwinkel zweischneidig sind. Es ist meist zu wuselig, um eine Szene etwas isoliert zu fangen, entweder stören links und rechts Bildelemente, oder, viel öfter, Hintergründe, die gerade bei WW scharf und detailreich das Betrachterauge ablenken.

In Color sind Aufnahmen von Früchten mit Verkäufer(innen) eine Lösung, aber meistens irgendwie abgedroschen oder ohne "hook".
Bei mir half es dann, wenn man eine Szene die gut war, runtercropt, um zu verdichten. Ein Tele hätte das besser geschafft......

Hier ein bescheidenes Street-Foto, das natürlich nur in Farbe einen Sinn macht, Titel:

Passt!



Übrigens:

Ein guter Titel ist die halbe Miete.

Gruss
Bernd
 
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Mal ein Kommentar aus der zweiten Reihe:

Als Wassersportler gefallen mir die Strandfotos gut, aber was sie mit Streetfotografie zu tun haben, erschließt sich mir noch nicht so richtig......

Gruss
Bernd

Du hast ja Recht, dieser Strand ist nicht gepflastert, aber in meiner Jugend sagte man "unter dem Pflaster liegt der Strand.":


Landpomeranzen, Bonn, 1984




Pause, Bonn, 2004




Weg zum Standesamt, Bonn, 2001




Dorotheenstraße, Bonn, 2005




Christliche Fundamentalisten, Bonn, 1985




Jahrmarkt, Reiskirchen, 2006

 
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Also Freunde, da hier trotz Ermunterung anscheinend doch keine "what`s Street and what is not" Diskussion aufzukommen scheint, hätte ich im Prinzip nichts dagegen wenn wir den Thread so allmählich beenden. "Street" scheint für viele doch nicht so interessant zu sein.
Dank jedenfalls an alle, die sich beteiligt haben.
 
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nöö, nöö, Werner,
so einfach kommst du nicht davon.

lass mal weiterlaufen, das ding hier.
nur weil einige nicht begriffen haben, wo "street" zu trennen ist
von bildermachen auf der strasse/auf dem strand (liege dieser auch unter dem pflaster) sehe ich als stiller teilnehmer - also streetglotzer - keinen grund, nun bereits abzubrechen.

balises deutliche anmerkungen sowie seine ins rennen geworfenen links sind ebenso interessant wie ein gutteil der hier gezeigten strassenbilder.

gruesse
ralf
 
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...ich verstehe "street" so: Das festhalten von Menschen in Ihrer Umwelt und die Zutageförderung von Zeitgeist, kulturellen Strömungen, Lebensgefühl, vielleicht auch nur witzigen Momenten, bei denen das Talent des Fotografen oft ausschlaggebend ist, um einen Moment in Szene zu setzen. Es schwingt ja auch ein Gefühl mit, wenn man "street" fotografiert; das Eindringen in ein anderes Millieu vielleicht, voyeristische Elemente und sicher auch ein gezielt "unauffälliges" Verhalten, das nötig ist um Bilder bisweilen zu "klauen", erzeugen bei mir ein spezielles Gribbeln im Bauch, wenn ich "street" drauf und unterwegs bin. Für mich ist der Aufnahmeort somit nicht unbedingt an eine Straße gebunden...

Grüße

Thomas
 
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Ich sehe das auch nicht an die Strasse gebunden. Mir würde der Begriff Alltagsfotografie besser gefallen. Das ganze Sujet ist sowieso oftmals schwer von anderen Schubladen, wie Reisefotografie zu trennen. Das Optimum ist mMn erreicht, wenn die Bilder eine kleine Geschichte erzählen, Kontraste hervorheben oder auch skurile Momente aufzeigen.

Da man diese Szenen nicht so leicht findet, ist es auch so schwer, gute Streetfotos zu machen. Ich denke nicht, dass man einfach losziehen kann nach dem Motto, ich gehe mal schnelle eine Stunde Streefotografieren, so wie man in den Zoo geht. Vielmehr könnte es von Vorteil sein immer eine handliche Kamera dabei zu haben um den ein oder anderen Moment festzuhalten.
 
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Vor ein paar Tagen ging ich morgens durch unser Städtchen, eigentlich keine Fundgrube für Streetmotive (aus meiner Sicht), da alle Wege tausendmal gegangen, alles schon gesehen, erlaufen.

Plötzlich ragt aus einer Kneipentür der Kopf einer Kochdekopuppe aus Kunststoff schräg heraus, da getragen vom Kellner.
Das sah witzig aus, wie er da so rausguckt, vergleichbar mit einer neugierigen Nachbarin, die eigentlich aus dem Fenster fallen müßte wegen Schräglage.

Natürlich hatte ich keine Kamera dabei, hätte allerdings den jungen Mann gefragt, ob er nochmal die Aktion wiederholen könnte.

Eine Kompaktknipse ist dabei nicht immer geeignet, da sie aufgrund des kleinen Chip eine zu große Schärfentiefe bringt oder in kritischen Lichtsituationen in dunklen Partien rauscht.

Gruss
Bernd

PS: werde mich mit Tarnzelt auf die Lauer legen, da die Aktion ja täglich wiederholt wird.....
Ihr wollt wissen wo? In Punxsutawney
 
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hier ein Foto, das "komponiert" wurde, da der Maler ruhig und konzentriert stillsaß:



Schöner Verlauf der Fluchtpunkte, der Hut korrespondiert mit der Steinkante, die Holzpfähle mit ihrer Schräglage.
Die fehlende Turmspitze ist gewollt,meine Intension war, nur den gemalten Turm zu zeigen, quasi, dem Maler den Vortritt zu lassen.
 
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Also Freunde, da hier trotz
Ermunterung anscheinend doch keine "what`s Street and what
is not" Diskussion aufzukommen scheint, hätte ich im
Prinzip nichts dagegen wenn wir den Thread so allmählich
beenden. [...]

Hallo Werner,

ich weiß gar nicht, wie du zu dieser Einschätzung kommst.
Die "What's Street-Frage" läuft doch unterschwellig ständig
hier mit und befindet sich - meiner Meinung nach vor allem
dank Bernds (balises) Bildern, Statements und Linktipps -
auf einem sehr hohen Niveau. Die Diskussion wird halt ab
und zu durch Bilder unterbrochen.

Ich glaube, einen so guten Thread zum Thema wird man
woanders schwerlich finden - vielen Dank also nochmals
dafür, dass du ihn eröffnet hast.

Viele Grüße,
Jochen
 
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