Schon in der Schule habe ich Fleißarbeiten gehasst.
Aber was tut man nicht alles, um einen Kunden zufrieden zu stellen...
Ich bekam ein AF micro Nikkor 105mm f/2.8 D zum Versuch einer Reparatur, das an einem Meeres-Strand in nassen Sand gefallen war.
Erst mal so weit zerlegen, dass man den Schaden abschätzen kann:
Ein Nikon Service Point hatte weit über 300 € veranschlagt für eine Reinigung und Reparatur - der Kunde wollte aber nicht mehr als etwa 175 € für eine Funktionswiederherstellung ausgeben,
was bei diesem alten Objektiv ja auch eher dem Zeitwert entspricht. :ja:
Nun habe ich also das Objektiv bis auf den innersten Linsentubus zerlegt und alle Einzelteile mit Wasser, Glasreiniger, Kaltreiniger, Oxidlöser, vielen Papiertüchern und einer Heißluftdusche gereinigt:
Nach über 2 Stunden Arbeit sieht es jetzt so aus:
Somit ist kurz vor dem Ende des Geldes noch viel Arbeit übrig.
Ich kann das Objektiv aber so nicht zurück schicken, also ist Fleißarbeit angesagt...