Eine ganz doofe Frage: was ist der Vorteil dieser Technik? Wie ist die Qualität im Vergleich zur "normalen Fotografie"?
Nun ja, ein 3D statt eines 2D Abbildes der Wirklichkeit ist schon cool. Nach dem Vorteil zu fragen ist irgendwie, wie zu fragen, wo der Vorteil von 2D gegenüber 1D liegt
Aber im Ernst, man kann halt nachträglich die Kameraposition und Perpektive frei festlegen. Oder sich per VR-Brille frei in der Szene bewegen. Oder sogar einen 3D-Film drehen, in dem man sich frei bewegen kann, wenn man ca. 100 Kameras über die Szenerie verteilt (oder entsprechend mehr je nach Aktionsradius).
Oder aktuell, als Portraitfotograf kann man dem Kunden kleine 3D-Skulputuren statt nur Fotos anbieten (inzwischen bekannt aus GNTM 2016, die
http://www.doob3d.com /
https://www.doob-3d.com in Los Angeles gefeatured hatten, ohne dies zu erwähnen, oder, dass die Firma eigentlich aus Düsseldorf ist ...)
Letztendlich, ich sage mal in ca. 50 Jahren, wird man sich so fast voll-immersiv an einen fast beliebigen anderen Schauplatz begeben können. Allgegenwärtige Wolken von mikroskopischen Kameradrohnen sind ja Bestandteil eines jeden guten Science-Fiction Romans
Das wird das am schnellsten wachsende Segment der Fotografie werden. Und Hersteller wie GoPro, Google, Facebook oder Lytro setzen schon voll auf den Trend, obwohl ich denke, sie haben noch falsche Visionen von der Zukunft.
Falls ich mit meiner Fotografie mal Geld verdienen möchte, dann halt in diesem Segment. Daher mein Interesse.
P.S.
Nein, die Qualität der generierten Bilder kann sich mit der klassischen Fotografie noch nicht messen. Sie wird aber rapide besser und reicht bereits für das Web. Ich beobachte den Fortschritt auf diesem Gebiet sehr genau und stehe im Dialog mit einigen Entwicklern der Basiskomponenten der Technologiekette.