Stativ für D200 und 2,8 300 + Telekonverter

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Ach ja, ich will schon mit dem Stativ und einem ordentlichen Fotorucksack unterwegs ein! Selten habe ich gleich neben dem Auto fotografiert und sehr oft einige km entfernt vom Parkplatz, durchaus auch mal nach einer Wegstrecke die bergauf ging ... Das Gewicht spielt also schon eine Rolle!
 
Kommentar
Moin Karl,

gebrauchst Du das Stativ öfters mal im Sand oder bei eisigen Temperaturen, würde ich persönlich von einem Gitzo Abstand nehmen.
Finde die entsprechenden Links gerade nicht, werde aber weiter suchen.
Auch aus diesem Grund habe ich mich für ein Berlebach entschieden.
Kopf: 501 und Burzynski

Gruß
Frank
 
Kommentar
Kann das bereits gesagte nur bestätigen: Mit dem Einzug des 2,8 300 damals (das ich fast ausschließlich mit 2x Konverter benutzt habe), hatte das 055Pro ausgedient...die Stabilität war besonders bei augefahrenen Beinen nicht mehr ausreichend.

Ich benutze seitdem ein Berlebach Report 3032.

Gruß
Heiko
 
Kommentar
Also,

als Stativ würde ich jetzt mal das G3540LS festzurren. Mir ist das mit meinen 1,94 m leider nicht hoch genug, daher habe ich mich für den gebrauchten Vorgänger 1348 entschieden, aber wenn das für Dich paßt, ist das wohl erste Wahl.

Allerdings traue ich den Wechselplatten nicht so recht. Ist es nicht doch stabiler, die Kamera bzw. die Stativschelle einfach mit der Schraube am KK festzumachen?

Die Manfrotto-Wechselplatten taugen nicht soviel, zumindest die mit der gummierten Oberfläche. Letztlich landen meistens alle irgendwann bei einem Arca-Swiss kompatiblen Wechselplattensystem.

Am besten ist die Stativplatte von Kirk (Bezugsquelle: photoproshop.de), dazu einen Kopf mit passender Wechselbasis. Ich kann den Burzynski-Kugelkopf (Bezugsquelle: isarfoto.de) wärmstens empfehlen, es gibt schlicht nichts stabileres, außer fette Videoneiger vielleicht.

Forensuche nach Burzynski liefert Lesematerial.

Maik

EDIT: Statt einfacher Stativplatte wäre bei 400er oder 600er eine Zweipunktstütze anzuraten. Ruf am besten mal Rainer Burzynski selbst direkt an, Tel. 033080-40570. Der baut solches Zubehör und berät einen auch gern ausführlich am Telefon, hat sehr viel Erfahrung in diesem Bereich. Schönen Gruß von mir.
 
Kommentar
gebrauchst Du das Stativ öfters mal im Sand oder bei eisigen Temperaturen, würde ich persönlich von einem Gitzo Abstand nehmen.

Beides ist kein Problem. Ich habe das Gitzo schon bei -10 Grad eingesetzt (kälter hatte ich es seitdem noch nicht) und habe keine Einschränkungen erfahren.
Die Verschlüsse können schon etwas schnell versanden, allerdings habe ich es nur ein einziges mal komplett zerlegen müssen zwecks Reinigung (und ich setzte es viel ein :D). Das Zerlegen ist ein Kinderspiel und sollte kein Problem darstellen.

als Stativ würde ich jetzt mal das G3540LS festzurren. Mir ist das mit meinen 1,94 m leider nicht hoch genug, daher habe ich mich für den gebrauchten Vorgänger 1348 entschieden, aber wenn das für Dich paßt, ist das wohl erste Wahl

Für den TO würde es ja passen, daher nur zur Ergänzung: Die grössere aktuelle Ausführung ist das Gitzo GT3540XLS (194cm).
 
Kommentar
Ist eine Wechselplatte überhaupt sinnvoll, wenn man genug Zeit für die Schraube hat?

Wie willst Du die denn durchschrauben, von wo aus?

Bei den dicken Dingern schraubt man die Wechselplatte mit mehreren Schrauben und ggf. Madenschrauben fest. Wäre das nur eine, könnte die sich unbemerkt losdrehen, während Du das Zeugs gerade geschultert durch die Gegend trägst. Nicht gut. Ich hab neulich erst mit anhören dürfen, wie das klingt, wenn ein 400/2.8 auf Asphalt knallt.

Nee, nimm Arca-Wechselplatten. Bei Stativ und Kopf gibts allerlei Details abzuwägen, aber da nicht. Wirklich.

Maik
 
Kommentar
Für den TO würde es ja passen, daher nur zur Ergänzung: Die grössere aktuelle Ausführung ist das Gitzo GT3540XLS (194cm).

Weiß ich doch. Die hat aber noch einen Auszug mehr und damit auch wieder weniger Stabilität, und außerdem kommt das XLS wiederum zu hoch, das ist ja alles wieder überflüssiges Gewicht.

Maik
 
Kommentar
Es gibt doch schwere Kugelköpfe ohne Wechselplatte nur mit einer Schraube für den Kameraboden bzw. die Stativschelle, wo sinst eben die Wechselplatte befestigt wird. Ich fand das immer stabiler als die Wechselplattenklemmvorrichtungen.
 
Kommentar
Es gibt doch schwere Kugelköpfe ohne Wechselplatte nur mit einer Schraube für den Kameraboden bzw. die Stativschelle, wo sinst eben die Wechselplatte befestigt wird. Ich fand das immer stabiler als die Wechselplattenklemmvorrichtungen.

Martin, wie willst Du das denn in der Praxis befestigen? Das sperrige 5 kg-Monstrum da aufsetzen und 10x im Kreis auf der Schraube drehen, oder wie?

Maik
 
Kommentar
Ich fand das immer stabiler als die Wechselplattenklemmvorrichtungen.

Ist schon so wie Maik das sagt: Eine gute Schnellwechseleinrichtung ist absolut solide. Ich kenne viele Leute in Naturfotografenkreisen, die wirklich schwerere Geschütze als ein 2,8 300 haben (600´er, 500´er, 2,8 400´er) und alle benutzen Schnellwechselplatten.
Vermutlich hast Du bisher nur Bekanntschaft mit eher instabileren Systemen gemacht.

Ich benutze übrigens seit vielen Jahren das Manfrottosystem und bin damit absolut zufrieden (auch wenn ich weiß, dass es durchaus noch etwas feiner gearbeitete Systeme gibt).

Gruß
Heiko
 
Kommentar
Blödsinn, ich werde auch nicht 10 mal um das Stativ gehen, um die Kamera oder das Objektiv dort zu befestigen und nicht warten, bis die Erde sich oft genuf gedreht hat :dizzy: - der Manfrotto 468MG hat das eine Rädelschraube oder wie man das nennt, da pack ich die Kamera oder die Objektivschelle drüber und drehe dann an dem Rädel ...
 
Kommentar
der Manfrotto 468MG hat das eine Rädelschraube oder wie man das nennt, da pack ich die Kamera oder die Objektivschelle drüber und drehe dann an dem Rädel ...

Vergiss es. Wirklich, nimm den Rat an von denen, die schon genug Praxiserfahrung mit diesem Zeugs haben. Vergiss die Schrauberei, das bringt keinen Vorteil und beim Transport dreht sich das Objektiv von selbst los... so fest kannst du gar nicht schrauben, daß es sicher hält. Das ist bei den Arca-Systemen sehr viel besser gelöst. Und vergiss auch die Kugelköpfe von Manfrotto.
 
Kommentar
Blödsinn, ich werde auch nicht 10 mal um das Stativ gehen, um die Kamera oder das Objektiv dort zu befestigen und nicht warten, bis die Erde sich oft genuf gedreht hat :dizzy: - der Manfrotto 468MG hat das eine Rädelschraube oder wie man das nennt, da pack ich die Kamera oder die Objektivschelle drüber und drehe dann an dem Rädel ...


Galileo Galilei: "Und sie dreht sich doch"

Sorry, ich konnte nicht anders. :lachen:

LG Gerhard
 
Kommentar
Ihr habt mich ja überzeugt. Werde mich noch etwas ausführlicher über die Wechselplatten informieren. Danke schon mal allen für die guten Tipps. Bin nun doch ein ganzes Stück klüger geworden, und werde noch eine Zeit sparen müssen, bis ich alles so habe, wie ich gerne möchte!
Danke nochmal, Martin.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten