Meine Erfahrung mit 24-70 und 24-120 ist schlicht und ergreifend :
Das 24-70 ist ein tolles Objektiv, genauso gut wie es in der Regel bewertet wird.
Das 24-120 ist vielleicht auf höchstem Niveau marginal schlechter wenn´s um Schärfe auf Pixelebene geht, verzeichnet etwas mehr und hat, natürlich auch der Blende geschuldet, das nicht ganz so gute Bokeh, aber :
Gemessen daran, wie schlecht es allgemein hin bewertet wird ist es in der Praxis wirklich superdeutlich besser als sein Ruf .
Ich war auch skeptisch und dann total positiv überrascht...ach ja, für die Testfetischisten...auch offenblendig am langen Ende !
[offtopic on]Das ist ein wirklich wichtiger Beitrag - er geht ausgezeichnet auf die Fragestellung ein.
Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
[offtopic on]
...
Ich finde es ebenso erschreckend, welchen Offenbarungseid bezüglich Rechtschreibung manche Autoren hier leisten.
[offtopic off]
Wenn ich ein 2.8er Zoom brauche, das obendrein noch blitzschnell ist, dann geht nix am 24-70er vorbei.
Frage an Wuxi und Latte:
Wie kommen dann Eurer Meinung nach die unten aufgeführten Testergebnisse zustande? Hier gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen den Erfahrungen vieler Nutzer und den vorliegenden Testergebnissen.
... oder sind die Unterschiede in den Testergebnissen unerheblich?
(Ich komme aus dem Bereich der analogen Photographie und habe mit der Bewertung solcher Testergebnisse noch wenig zu tun gehabt)
Die Testergebnisse bei DXO :
2,8/24-70mm DxOMark Score 28, Schärfe 15 M-Pix
4/24-120mm DxOMark Score 22, Schärfe 12 M-Pix
Die Testergebnisse von ColorFoto:
Zusammenfassung 2,8/24-70mm ...5% unter dem Durchschnitt der Nikon -Objektive und
Zusammenfassung 4/24-120mm ...11% unter dem Durchschnitt der Nikon-Objektive.
Getestet wurde jeweils an der Nikon d800.
Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
Schon allein die Behauptung, die Schärfe eines Objektivs würde so und soviel Megapixel betragen, sollte stutzig machen. Seit wann wird die Auflösung einer Kamera bei einer einer bestimmten Pixelzahl durch ein Objektiv begrenzt? Wie wird diese Grenze ermittelt, ab welchem Kontrast wird eine Hell/Dunkel-Grenze noch als sichtbar beurteilt? Und gilt diese imaginäre Begrenzung nun im Bildzentrum, an den Rändern oder in den Ecken, wo Objektive ja teils höchst unterschiedliche Ergebnisse liefern? Bei Zoom-Objektiven wie hier, kann es auch keine allgemein gültige Grenze über alle Brennweiten hinweg geben. Und neben der Schärfe, die je nach Messmethode auch sehr unterschiedliche Ergebnisse liefert, sind Kontrast, Farbwiedergabe und interne Spiegelungen nur drei weitere ebenso wichtige Eigenschaften eines Objektivs. Sogar die Form der Blendenlamellen hat einen Einfluß auf die Darstellung von Spitzlichtern und Bokeh. Man kann und darf die Qualität einer komplexen Optik nicht allein an einem einzigen Wert festmachen. Und selbst wenn man das wollte, läge zwischen dem 24-70 f2.8 und dem 24-120 f4.0 bei Blende 4.0 und Brennweite 35/40mm in der Bildmitte laut Photozone gar kein Unterschied (Auflösungsvermögen 3785 zu 3786 LP/Bh). Aber dieser eine Wert sagt eben nur sehr wenig über die Darstellungsqualitäten aus.
Donnerwetter, was Du alles über Score und Prozente unter Laborbedingungen weist...aber...photographierst Du auch ?
Woran soll sich denn ein Einsteiger informieren? An subjektiven und sich teilweise widersprechenden Berichten?
Soll ich Kamera-Hardware auf dieser Basis kaufen und bei Nichtgefallen wieder verkaufen?
Dazu bin ich nicht bereit und finanziell auch nicht in der Lage.
Ich finde alle diese Informationen der Nutzer ausgesprochen wichtig für meine Kaufentscheidung - aber ohne Infos von Testberichten geht es dann auch nicht!
Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
Unangenehmer als den einen oder anderen Rechtschreibfehler empfinde ich Einstellungen wie sie sich in diesem Beitrag äußern.
Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
Gerade die hochpixeligen Bodies wie auch die D800 sind da deutlich anspruchsvoller.
Mag sein dass das 24-70 schärfer und schneller ist. In meinen Arbeitssituationen war es das nicht immer und so nehme ich speziell auf Reportagen wo das Licht keine Rolle spielt nur mehr das 24-120. Denn was nützt mir die beste Optik wenn sie in meinem Arbeitsbereich unscharf ist, der AF dermaßen nervös dass ich mich frage was das Problem ist, der Brennweitenbereich zu kurz und der fehlende Bildstabilisator mir lange Belichtungszeiten verwehrt? Dazu mehr Gewicht und sehr anfällig.
Was bleibt dann von Blende 2.8 oder 1.8 übrig?
Ein helles Sucherbild, eine bessere Trefferrate bei extrem schlechten Lichtverhaeltnisssen.
Ich lerne gerne dazu wenn jemand anderer Meinung ist.
Mein Rede! Geht in einen Fotoladen oder Elektromarkt und probiert die Objektive einfach mal an eurer Kamera aus.Das mache ich auch wenn ich vor einer neuen Anschaffung stehe.
Allerdings zählt am Ende nur mein eigener Test und das Ergebnis.
Und ja ich kaufe Dinge und verkaufe sie wieder bei Nichtgefallen u.U.
Allerdings geht es im Zeitalter des Internet auch einfacher bei 14 Tagen Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen.
Diese Zeit reicht mir immer um mir zu Hause eine Eindruck zu verschaffen.
Sonst drückt Dir auch jeder gute Fotoladen das Objektiv in die Hand fuer Bilder vor der Tür oder im Laden.
Ich bin gar nicht anderer Meinung, ABERWas bleibt dann von Blende 2.8 oder 1.8 übrig?
Ein helles Sucherbild, eine bessere Trefferrate bei extrem schlechten Lichtverhaeltnisssen.
Ich lerne gerne dazu wenn jemand anderer Meinung ist.
Was bleibt dann von Blende 2.8 oder 1.8 übrig?
Ein helles Sucherbild, eine bessere Trefferrate bei extrem schlechten Lichtverhaeltnisssen.
Ich lerne gerne dazu wenn jemand anderer Meinung ist.
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?