spiegellose nikon als echter slr-ersatz - wann kommt sie?

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msk

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Ernsthaft, wann kommt sie denn nun, die Nikon
"Vollformat" 24x36 spiegellose Systemkamera

Auflagemaß herkömmlich zur sofortigen Verwendung aller Objektive
(okay, kein Nutzen kompakterer Objektive)
oder noch besser mit preiswertem, unintelligentem "Zwischenring"
Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion Sony 6500
(also einem schnellen Autofokus - okay, es wird vermutet, dass Sony die letzte Sensorgeneration nicht hergibt und/oder immer noch Lieferschwierigkeiten/Verzögerungen durch das Erdbeben hat.

Zweitens, ich vermute dass spiegellose Kameras ohne Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion schon bald nutzlos in der Ecke liegen werden. Meistens ist der Kontrastautofokus deutlich langsamer bzw. zu langsam für schnelle Action.

Und ich will eine echte Nikon, mit dem Handling einer D800 oder D5!

Ich will die Diskussion nicht wieder von vorn anfangen und es ist mir bewusst, dass gute Aufnahmen nicht durch eine neue Kamera entstehen.

Gut Licht - Mike
 
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Ich habe den Thread nicht ganz durchlesen können. Ist man zur Erkenntnis gekommen, welche Vorteile ein spiegelloses System haben soll, das nicht kompakter als eine DSLR ausfallen soll?
 
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Ist man zur Erkenntnis gekommen, welche Vorteile ein spiegelloses
System haben soll, das nicht kompakter als eine DSLR ausfallen soll?

Das ist schon länger bekannt.

- Hellerer Sucher auch in dunkler Umgebung
- Scharfstellen mit Focus Peaking noch möglich wenn selbst der AF versagt
- Beliebige (fast) Suchervergrößerung machbar
- Schwarzweissmodi und Filter vorher sichtbar
- Neutralabgleich schon im Sucher sichtbar
- Live-Histogramm einblendbar
- Standvorlagen als Overlay einblendbar
- Höhere Bildfrequenzen machbar
- Mit globalem elektronischem Verschluss Wegfall der Xsync Grenze
- Filmen mit Auge am Sucher statt Display auf Armlänge
- "Lichtschacht"-Sucher machbar

Und, und, und....
 
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Aus meiner Sicht geht es gar nicht um einen Vergleich der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme.

"Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres, das Ende März 2017 endet, erlebte Nikons größter Bereich Imaging Products einen Umsatzeinbruch von 32 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum"

Quelle: https://www.heise.de/foto/meldung/Nikons-Kameraumsaetze-stark-gesunken-3490546.html

Andere Hersteller haben zur Fotosparte noch andere Geschäftsfelder die ggf. Verluste im Kamerageschäft auffangen können, Nikon?

Der Umsatzeinbruch mag vielfältige Gründe haben, ich schätze aber, dass ein gewisser Prozentsatz daher rührt, dass Fotografen zu einem spiegellosen System wechseln möchten und ihnen daher im Augenblick nichts anderes übrig bleibt als die Marke zu ändern.

Was jetzt genau an einem Wunsch nach einer spiegellosen Kamera so verwerflich ist, entzieht sich mir. Einige mögen diesen Wunsch ja ins lächerliche ziehen, wenn aber die 7300 auf einmal 2000€ und eine 510 3000€ kostet um solche Verluste aufzufangen werden vermutlich nicht wenige Hobbyfotografen ganz schön schlucken und entweder keine neue Kamera kaufen oder auch zu einem anderen Hersteller wechseln. Das Ergebnis kann sich jeder denken. Eine Spiegellose würde das System bereichern und nicht beschneiden.

Dass eine Firma wie Nokia irgendwann nur noch dem Namen nach bestehen wird, hätte vermutlich vor einigen Jahren auch niemand gedacht.
 
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Na, da geht aber einiges auch übers ganz normale Display einer DSLR und beim Thema Fokus Peaking habe ich andere Erfahrungen, meine D750 stellt noch locker scharf, wenn die Sony A6000 schon längst keine Kanten mehr markiert.
 
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Der Umsatzeinbruch mag vielfältige Gründe haben, ich schätze aber, dass...

Ich denke das liegt zu einem Großteil daran, dass der Markt sich gesättigt hat. Die Kameras der letzten Jahre sind technisch im Schnitt so gut, dass ein Upgrade immer seltener erstrebenswert/lohnenswert ist.

werden vermutlich nicht wenige Hobbyfotografen ganz schön schlucken und entweder keine neue Kamera kaufen oder auch zu einem anderen Hersteller wechseln.

Die Preise der "anderen Hersteller" sind im Vergleich auch nicht wirklich günstig.

Eine Spiegellose würde das System bereichern und nicht beschneiden.

Sehe ich im Prinzip auch so, obwohl mich eine spiegellose FX Nikon (im Stil einer A7) nicht zum Tausch meiner D800/D810 verleiten würde...
 
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Na, da geht aber einiges auch übers ganz normale Display einer DSLR
Nicht ohne Einschränkungen. Auf dem Display erkennst du in hellem Umgebungslicht nicht mehr viel. Und Leute wie ich, die für die kurze Distanz zum Display eine Lesebrille brauchen, sind mit dem EVF auch besser bedient (entweder Lesebrille vergessen oder ständiges Auf- und Absetzen... ).

und beim Thema Fokus Peaking habe ich andere Erfahrungen, meine D750 stellt noch locker scharf, wenn die Sony A6000 schon längst keine Kanten mehr markiert.
Die Fuji hat verschiedene Modi, unter anderem Schnittbild. In Kombination mit der Sucherlupe schlägt das jeden optischen Sucher.

Außerdem wird doch hier ständig gepredigt, wie lächerlich es ist, über das Display zu fotografieren
 
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Natürlich trifft das alle Hersteller. Mein Subjektiver Eindruck aus anderen Foren ist aber, dass derzeit mehr von DSLR zu DSLM wechseln als umgekehrt, also eine Kombination aus negativen Einflüssen.

Ja, günstig sind die Kameras da nicht. Fallende Absatzzahlen bei DSLR, steigende bei DSLM, anscheinend existieren also Kunden die bereit sind diese Preise zu zahlen, allerdings immer seltener für Nikon-Kameras.
 
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Na, da geht aber einiges auch übers ganz normale Display einer DSLR (...)

Ja, aber wer das mal im Vergleich ausprobiert hat, ggf noch bei praller Sonne,
der weiss warum man lieber einen Sucher als ein rückseitiges Display verwendet.

Versuch mal im Liveview einem Vogel mit einem 300er Tele zu folgen.
Das geht ohne Sucher einfach nicht sinnvoll.
 
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Sehe ich ziemlich anders. Diejenigen, die es noch aus "alten Zeiten" gewohnt sind mit einer SLR zu fotografieren und daher beim Umstieg auf Digitla gleich zu einer "richtigen" Kamera greifen werden immer weniger. Auch wir älteren haben damals eher selten mit einer F3/F4 angefangen sondern eher mit einer EM/F301.

Ich empfehle Neueinsteigern derzeit auch -je nach geäußerten Wünschen Einstiege bei Sony/Fuji/µFT, vor ein paar Jahren waren es noch D40/D60.

Die Marge einer D810 ist mit sicherheit ungleich höher, allerdings dürfte die -im Vergleich zu den mal schnell für einen Urlaub/Geburt/Hochzeit beschafften D3400/D5600 aber eher in geringen Mengen vertreten sein.

Wenn aber die Käufer einer Sony/Fuji/µFT, dann aber erstmal im System sind und doch aufsteigen wollen (anders komen IMHO auch kaum noch neue 1- und 3-stelligen D-Käufer mehr dazu) werden sie natürlich erstmal innerhalb des bereits vorhandenen Systems schauen, so wie viele hier es "damals" beim Umstieg von Nikon SLR auf D-SLR gemacht haben.

Nun empfehlen wir Nikon-Fans also den Neueinsteigern Fremdfabrikate, ist per se schonmal ein schlechtes Zeichen und führt hier schonmal zu Umsatzeinbussen.

Es gibt aber noch ein mindestens genausogroßes Problem, ich nehme den Autovergleich mal wieder auf.

Achtung: Stark verinfachte Sichtweise um den Punkt klar zu bekommen

Die A-Klasse kam seinerzeit auf den Markt, damit die Herren E und S-Klasse Fahrer ihren Gattinen -die kein riesiges Heckgetriebenes Auto wollten- auch einen Mercedes kaufen konnten. Mein Mercedes-Händler erzählte mir mal bei ein paar Bier wie überrascht sie selber waren wieviele Kunden ganz anderer Art sie mit dem Wagen hielten. Nämlich ältere Leute die früher viel für ihre Kanzelei / Unternehmen unterwegs waren, alle drei Jahre einen E oder S mit allen Kreuzchen bestellten. Wenn die im Ruhestand ein kleineres/übersichtlicheres Auto wollten, weil die Augen nicht mehr so gut waren, gern auch mit einer leicht erhöhten Sitzposition, da die Knie und der Rücken auch nicht mehr die besten waren, der wanderte von Mercedes ab.

Dann kam die Anfangs von der Konkurrenz belächelte A-Klasse auf den Markt, die Kunden mußten nicht mehr auf Fremdfabrikate ausweichen, nein ihre Bedürfnisse wurde durch das neue Auto sogar so exakt adressiert, das sich VW genötigt sah mit dem Golf Plus ein ähnliches Fahzeug auf den Markt zu bringen. Mercedes hate es also geschafft nicht nur Kunden zu halten, sondern sogar solche zu gewinnen, die niemals eine E- oder S-Klasse gefahren haben.

Nun zurück zum Fotografieren. besagter älterer Herr mit den bekannten kleinen Gebrechen möchten nun seine D4s mit den drei 2.8er Linsen nicht mehr mit sich herumschleppen. Eine kleinere/leichtere Kamera wäre nett, gern auch mit einem schwenkbaren Display für den geschundenen Rücken, wenn sich die Darstellung im Sucher noch vergrößern liesse fänden die schwächer werdenden Augen das bestimmt toll.

Bei seiner Suche landet er dann bei einer D5600, A6500, XT-1 und EM-1. Bei allen bräuchte er neue Objektive, Akkus, Ladegeräte. Bei der Nikon könnte er vielleicht das 70-200 2.8 behalten die sind bei den anderen auch nicht wirklich kleiner und leichter, aber eigentlich hätte er dann doch lieber das 70-200 F4 VR, müßte also auch da neu kaufen.

Er probiert die Kandidaten durch und stellt fest, das außer der kleinen Nikon alle Probanden in der einfachen Bedienbarkeit/Konfigurierbarkeit seiner D4s recht nahe kommen, nur die D5600 erinnert doch sehr stark an die Kompaktknipse seiner Frau.

Dann mach ter ein paar Fotoversuche, genießt die Suchervergrößerungen der elektronischen Kamers, die tlw. in den Body integrierten Stabis gleichen seinen Datterich selbst bei seinen noch aus Urzeiten vorhandenen AiS Linsen aus, die sich dank Focus-Peaking sogar mit seinen schwächer werdenden Augen noch prima scharf stellen lassen.

Die finanziellen Mittel sind nach langen Jahren des erfolgreichen Arbeitens nicht so das Problem, zudem bekäme er bei Inzahlunggabe des schweren Nikon Geraffels ja noch einiges heraus und schon wandert wieder ein mittlerer 4-stelliger €-Betrag nicht mehr bei Nikon sondern einem anderen Hersteller.


So gewinnt Nikon also aufgrund des mangelhaften Produktprogramms nicht nur keine Neukunden, nein sie verlieren auch ehmals ganz treue Stammkundschaft.



Natürlich gab es seinerzeit auch bei Mercedes einige wenige, die sich von der Marke abwandten, weil es da nun auch "Billigautos" gab und somit ein Daimler nicht mehr nur für dicke Hose stand. Die gab es seinerzeit aber auch schon bei Vorstellung des 190ers und heute ist die C-Klasse mit Abstand der meistverkaufte Daimler.
 
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Ja, nur würde doch niemand mit einer DSLR in diesem Fall Liveview verwenden.
 
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Eine Lösung für ein Problem das man halt mit einem modernen Nikon-AF-Modul wie das der D750 wie erwähnt schlichtweg nicht hat, das Ding findet noch Kontraste zur Scharfstellung die ich schon gar nicht mehr richtig erkenne.
 
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Moin
der gesamte Kameramarkt ist im freien Fall, die Systemkameras bauen zwar ihren Marktanteil aus aber der ist auf sehr geringen Niveau. Leider finde ich jetzt auf die Schnelle keinen passenden Link. Vielleicht kann jemand aushelfen?

Woran liegt das? Heutzutage postet man seine Bilder in den sozialen Medien und das geht nunmal am besten mit dem Smartphone. Dazu kommt die mittlerweile sehr gute Bildqualität der eingebauten Kameras und auch die sehr gute Bildbearbeitung. Gab es früher noch das Argument: "Schatz,für gute Bilder brauche ich aber auch eine gute (und teure) Kamera",sagt Schatzi heute: "Guck mal, hab ich mit dem iPhone gemacht. Ist das nicht gut!". Klar ist es gut, denn Ihr Bild kriegt zehnmal so viele "Likes".

Für 95% der Konsumenten gibt es heute also kein schlagkräftiges Argument mehr, sich ein teure Kameraausrüstung zu kaufen. Systemkameras machen da keine Ausnahme,da auch mit denen die Bildübertragung in die sozialen Medien immer noch viel zu kompliziert ist. eine Kamera mit Tastatur und Telefon wäre vielleicht ne Lösung.

Egal,für Nikon, Canon,Sony ist die Entwicklung zwar erstmal schlecht aber für die Fotografie ist es ein Gewinn. Unglaublich, wie viele traumhaft schöne Fotos mittlerweile im Netz gepostet werden, mit Telefon und von Leuten die sich ohne diese Möglichkeit wohl nie mit dem Medium beschäftigt hätten.

Gruß
Siggi
 
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Dann fallen aber auch die genannten Vorteile des EVF wieder weg.

Jetzt mal ehrlich, wie oft braucht man die denn?

Die Belichtung kann man mit etwas Erfahrung auch im OVF gut einschätzen und wer Raw fotografiert hat eh zusätzlichen Spielraum und kann auch den Weissabgleich danach viel besser in Ruhe am kalibrierten Monitor einstellen.

Jpeg-Filter, wer benutzt den so was? SW am EVF, nettes Gimmick, aber gabs zu den Hochzeiten der SW-Fotografie auch nicht und es entstanden Meisterwerke.
 
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Eine Lösung für ein Problem das man halt mit einem modernen Nikon-AF-Modul wie das der D750 wie erwähnt schlichtweg nicht hat, das Ding findet noch Kontraste zur Scharfstellung die ich schon gar nicht mehr richtig erkenne.
Das ist ja prima, allerdings sehe ich da keinen Zusammenhang zum Focus Peaking.
 
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Jpeg Filter heißt ja nun nicht immer gleich irgendwelche Effekte. Fuji liefert mit seine Filmsimulations Modi im Bereich der Analogfilme wir Classic Chrom schon sehr gute Jpegs.

Die Wirkung von S/w schon vor der Aufnahme zu sehen, was spricht dagegen? Schlecht ist das nicht und sicherlich auch hilfreich.

Aber wie schon geschrieben, ich mag beide System, Fuji und Nikon.


So nebenbei, zB. Sam fragt kaum einer, mit was er seine Fotos macht, die wirken einfach und um das geht es doch eigentlich ;-)

Mobile Grüße von Andreas
 
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