Sinnvoller Arbeitsablauf beim Umgang mit NEF-Dateien

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Vorteil: Du kannst TIFF-Dateien jederzeit neu oder anders ohne Qualitätsverlust bearbeiten.
sorry, aber das ist - teilweise - ein Trugschluß, gilt nämlich streng genommen nur dann, wenn Du NIX anfasst an der Datei.

Du hast insoweit recht, daß die Pixel exakt so, wie sie in der Bildbearbeitung vorliegen, gespeichert werden.

ABER: wir wollen ja bearbeiten. Und da ist das Problem: wir denken analog, arbeiten aber digital.

Stell Dir ein kariertes Blatt Papier vor. Das Karo-Muster seien die Pixel. Nun zeichnest Du einen Buchstaben mit geraden Linien, z. B. "L", "T" so, daß die Karos voll ausgefüllt sind.

Wenn Du jetzt diesen Buchstaben um z. B. 30° drehst, dann fallen nicht mehr alle ursprünglichen Pixel auf neue Karos, der Buchstabe würde "zerfressen" wirken und deshalb werden die Linien begradigt, indem neue Pixel die Lücken auffüllen und in einem mittleren Farbton gefärbt sind. Insgesamt werden die Kanten unschärfer. Jetzt machst Du das noch 2 mal, dann wärest Du bei 90° und der Buchstabe müßte wieder scharf sein, ist er aber nicht, denn die Mittelung an den Kanten läßt sich nicht wieder rückgängig machen, nichteinmal dann, wenn man ihn jetzt wieder in den Ursprungszustand zurückdreht.

Gleiches gilt auch bei Helligkeits- und Kontraständerungen, auch dort werden die "Stufen" gemittelt.

Nun "tasten" wir uns ja im Allgemeinen an das gewünschte Ergebnis heran, also wird es immer "Schritte" im o. g. Sinne geben.

Da setzt jetzt eine "Workflow-Software" à la Lightroom, darktable etc. an: die Bearbeitungsschritte werden nicht mit Druck auf "ok" auf das Endergebnis angewandt, sondern
  • nur als "Kochrezept" notiert
  • in der Vorschau tatsächlich angewandt
  • erst beim Export auf das entstehende Bild angewandt, dort aber dann so, daß gleichartige Schritte zusammengefaßt werden.
Der letzte Punkt ist der Entscheidende:
Im oben genannten Beispiel mit dem drehenden Buchstaben würde die Software beim Export sich die 6 Schritte der Drehungen (3x hin, 3x zurück) anschauen und feststellen: das Resultat ist NULL, und somit einen gestochen scharfen Buchstaben exportieren ...
 
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Bilder auf Platte oder Nas speicher in der Wunschstruktur, in LR impotieren, schlecht mit x markieren und löschen, entwickeln und nach jpg in Wunschordner exportieren

Und das entwickelte raw Bilder besser sind is ja auch klar und auch Simn der Übung.
 
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