Sinn Programm "P"

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snap7

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Hallo zusammen,

leider komme ich aus Zeitgründen nicht ausreichend zum probieren und üben, was vielleicht auch schon eine Antwort auf meine Frage gebracht hätte.

Wann nutzt Ihr oder nutzt Ihr überhaupt die Programmeinstellung "P" ?

Die Kamera wählt doch hier auch Blende und Belichtung vor, also eigentlich doch auch eine Automatikfunktion oder ?

In welchen Situation nutzt Ihr diese Einstellung und was ist Eure "Lieblingseinstellung" ?

Gruß snap7
 
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Hi!

Also ich verwende die P wie "Paßt schon"-Einstellung ab und an und sie bringt bei nicht zu kniffliger Licht / Objektsituation gute Bilder (bei der D200). Meist in der M wie "Mal sehen" - Einstellung kann man im manuellen Modus bessere Bilder machen aber verglichen am Durschnitt produziert man(n) - in dem Fall ich - auch oft mehr Ausschuß. Aber Lernen ist wichtig und das geht eben IMHO am Besten im "Mal sehen" - Modus.

Blitzen im P-Modus liefert in aller Regel "überblitzte", kalte Bilder.

Gruß, Peter
 
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Hallo Snap

P nehme ich wenns schnell gehen muss. Ansonsten M, aber nicht weil ich damit so viele bessere Bilder mache, sondern weil ich so gerne an den zwei Rädchen rumdrehe :hehe:
 
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Gerne, aber nur wenn mit dieser FW Version auch die Motivklingel aktiviert wird.
Was soll das Update sonst bringen?

Eine Motivklingel läßt sich leider nicht per Firmware nachrüsten, dafür bedarf es Änderungen an der Hardware. Ich arbeite an einem Prototypen, so richtig zufrieden bin ich aber noch nicht:

picture.php


:p

Gruß
Dirk
 
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Eine Motivklingel läßt sich leider nicht per Firmware nachrüsten, dafür bedarf es Änderungen an der Hardware. Ich arbeite an einem Prototypen, so richtig zufrieden bin ich aber noch nicht:

Der Rost lässt vermuten dass die Hardware Optimierung vor längerer Zeit eingestellt wurde oder nicht mit dem notwendigen Nachdruck betrieben wird.

Da die Lackierung des Trägers in das CI eines namhaften deutschen Technologikonzernes passt der für seine Bananenprodukte bekannt ist glaube ich Deinen Kooperationspartner zu kennen.
Das bereitet mir etwas Kummer ich denke ich werde die Betatestphase überwintern und bis zur Marktreife dieser Kombination warten.

Trotzdem vielen Dank für Deinen Tipp.
 
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kein handbuch? bei der d300 wird f/1.4 bei 4 ev erreicht.
Danke, das wird bei meiner Kamera dann auch nicht anders sein. Das Handbuch ist im Karton zu Hause. Da komm ich erst in ein paar Tagen wieder dran. Ich finde es nur merkwürdig, dass diese Automatik Zeit/Blendenkombinationen wählt die weit ab dessen sind was man noch aus der Hand fotografieren kann obwohl noch ein bis zwei Blenden Reserve sind.

Hier sehe auf jeden Fall noch eine Menge Potential so eine Automatik zu verbessern. Wie weiter oben schon geschrieben wurde wird schließlich auch nicht berücksichtigt was für eine Brennweite gerade verwendet wird.
 
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Hier sehe auf jeden Fall noch eine Menge Potential so eine Automatik zu verbessern.

Jetzt mal ganz ehrlich: Wenn die Kamera besser weiß wie man photographiert als ich, das wird der Tag sein an dem ich einen dicken Nagel in die Wand schlage und die Knipse an selbigen hänge.
So eine Knipse besteht aus etwas Plastik, ein wenig Silizium und was weiß denn ich noch. Woher soll diese fröhliche Mischung des Periodensystems der Elemente wissen was und wie ich gerade photographieren will? Ziele ich mit meinem 300er gerade auf einen Adler und brauche eine kurze Belichtungszeit, oder habe ich einen Berggipfel im Visier und benötige Schärfentiefe? Bin ich mit dem Fisheye in der Satdt unterwegs oder heiße ich Erik und treibe mich mit der Linse in verräucherten Spelunken herum?
'Too many secrets' wie es schon in Sneakers hieß! Natürlich ist es toll das die Matrixmessung ihren Belichtungsvorschlag anhand von 30.000 gespeicherten Bildbeispielen ermittelt und es ist faszinierend wenn beim 3D-Tracking das AF-Meßfeld durch den Sucher hüpft wie ein Derwisch auf Speed. Aber das sind nur verhältnismäßig rudimentäre Hilfen - die zwar schön sind - die dem Photographen einige Arbeit abnehmen, das Denken muß er jedoch immer noch selbst erledigen. Und das ist auch gut so, und wird sich vermutlich auch nicht ändern. Es gibt Basics bei denen der Mensch der Maschine einfach überlegen ist; meine Waschmaschine z.B. hat zwar irgendwas mit Fuzzylogic eingebaut, ist aber dennoch zu blöd um die Schilder in den Klamotten zu lesen und so zu verhindern das ich die 30°-Feinwäsche mal wieder im Kochwaschgang durchjubele. So ist das nun mal im Leben und mit die computerisierte Welt, Bullshit in, Bullshit out!
Und um zum Kern der Sache zurückzukommen: Die Programmautomatik ist nun mal in vielen Fällen Bullshit da sie einfach nicht weiß was ich will. Wenn ich sie also in einer ungeeigneten Situation verwende und dann mit den Ergebnissen nicht zufrieden bin, dann hat nicht die Programmautomatik Schuld, dann habe ich als Photograph Schuld weil ich sie eingestellt habe!

Gruß
Dirk
 
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Hallo Dirk,

generell gebe ich dir, was Sinn oder Unsinn der Programmautomatik angeht, Recht. Allerdings gebe ich auch Marcx88 Recht wenn er sagt, dass es Sinn machen würde bei Ermittlung der Blenden-/Zeitkombination die Brennweite zu berücksichtigen, sofern sie denn an das Gehäuse übermittelt wird. Das sollte nun wirklich eine leichte Übung sein.

Jürgen
 
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Danke für diese Ausführungen, aber mir ging es ausschließlich darum, dass es sinnlos ist Zeit/Blendenkombinationen zu liefern die nicht aus der Hand fotografiert werden können. Ich sehe den Modus P jedenfalls nicht unbedingt als denjenigen welcher für die Arbeit mit dem Stativ gemacht wurde. Wo und wann P sinvoll sein kann habe ich nicht erörtert..
Sollte es so schwer sein eine kleine Datenbank mit Steuerkurven für alle sinnvollen Brennweiten bzw. Objektive zu hinterlegen?

Jetzt mal ganz ehrlich: Wenn die Kamera besser weiß wie man photographiert als ich, das wird der Tag sein an dem ich einen dicken Nagel in die Wand schlage und die Knipse an selbigen hänge.
So eine Knipse besteht aus etwas Plastik, ein wenig Silizium und was weiß denn ich noch. Woher soll diese fröhliche Mischung des Periodensystems der Elemente wissen was und wie ich gerade photographieren will? Ziele ich mit meinem 300er gerade auf einen Adler und brauche eine kurze Belichtungszeit, oder habe ich einen Berggipfel im Visier und benötige Schärfentiefe? Bin ich mit dem Fisheye in der Satdt unterwegs oder heiße ich Erik und treibe mich mit der Linse in verräucherten Spelunken herum?
'Too many secrets' wie es schon in Sneakers hieß! Natürlich ist es toll das die Matrixmessung ihren Belichtungsvorschlag anhand von 30.000 gespeicherten Bildbeispielen ermittelt und es ist faszinierend wenn beim 3D-Tracking das AF-Meßfeld durch den Sucher hüpft wie ein Derwisch auf Speed. Aber das sind nur verhältnismäßig rudimentäre Hilfen - die zwar schön sind - die dem Photographen einige Arbeit abnehmen, das Denken muß er jedoch immer noch selbst erledigen. Und das ist auch gut so, und wird sich vermutlich auch nicht ändern. Es gibt Basics bei denen der Mensch der Maschine einfach überlegen ist; meine Waschmaschine z.B. hat zwar irgendwas mit Fuzzylogic eingebaut, ist aber dennoch zu blöd um die Schilder in den Klamotten zu lesen und so zu verhindern das ich die 30°-Feinwäsche mal wieder im Kochwaschgang durchjubele. So ist das nun mal im Leben und mit die computerisierte Welt, Bullshit in, Bullshit out!
Und um zum Kern der Sache zurückzukommen: Die Programmautomatik ist nun mal in vielen Fällen Bullshit da sie einfach nicht weiß was ich will. Wenn ich sie also in einer ungeeigneten Situation verwende und dann mit den Ergebnissen nicht zufrieden bin, dann hat nicht die Programmautomatik Schuld, dann habe ich als Photograph Schuld weil ich sie eingestellt habe!

Gruß
Dirk
 
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Sollte es so schwer sein eine kleine Datenbank mit Steuerkurven für alle sinnvollen Brennweiten bzw. Objektive zu hinterlegen?

Es gibt keine sinnvollen Zeit/Blendenkombinationen für Objektive, es gibt nur sinnvolle Zeit/Blendenkombinationen für photographische Absichten. Und wenn die Kamera meine Absichten kennt: s.o.!

Das sollte nun wirklich eine leichte Übung sein.
Die Nikon bei den zweistelligen Ds in Form der drei möglichen Steuerkurven und der Motivprogramme auch implementiert hat. Für die anderen Kameras zitiere ich mich mal selbst aus Posting #29:
Die 'großen' Kameras haben nur eine Steuerkurve, da ist nix mit Brennweiteneinfluß. Die gehen wohl davon aus das der Photograph weiß was er tut... :fahne:

Gruß
Dirk
 
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Nach einiger Zeit des herum Probierens mache ich meine Bilder fast nur noch im M-Modus wenn es gut werden soll oder auf Auto wenn es schnell gehen muss oder ich die D80 mal aus der Hand gebe. P, A und S erfordern genauso wie M in den meisten Fällen Korrekturen, da erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz.
 
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Es gibt keine sinnvollen Zeit/Blendenkombinationen für Objektive, es gibt nur sinnvolle Zeit/Blendenkombinationen für photographische Absichten. Und wenn die Kamera meine Absichten kennt: s.o.!
Wir reden etwas an einander vorbei. Ein Beipiel:
An der Kamera ist ein AF 85 1.4 angeflanscht. Beim Programm P wird zum Beipiel so was komisches wie 1/20s bei f2.8 von der Automatik vorgewählt. Das ist schon sehr grenzwertig da noch ein scharfes Bild freihand zu bekommen unabhängig davon was ich fotografiere. So eine Automatik sollte doch vom einfachsten fotografischen Ziel ausgehen: eine unverwackelte Aufnahme.
Die Nikon bei den zweistelligen Ds in Form der drei möglichen Steuerkurven und der Motivprogramme auch implementiert hat.
Aha.. Das wußte ich nicht.
Für die anderen Kameras zitiere ich mich mal selbst aus Posting #29:
Die 'großen' Kameras haben nur eine Steuerkurve, da ist nix mit Brennweiteneinfluß. Die gehen wohl davon aus das der Photograph weiß was er tut...
Dann wird dieser Fotograf die gleiche Entscheidung treffen wie ich - ohne P auskommen. Was manchmal aber schade ist.
 
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Nach einiger Zeit des herum Probierens mache ich meine Bilder fast nur noch im M-Modus wenn es gut werden soll oder auf Auto wenn es schnell gehen muss oder ich die D80 mal aus der Hand gebe. P, A und S erfordern genauso wie M in den meisten Fällen Korrekturen, da erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz.

Da muss ich nochmals entgegnen: wenn ich mit einer Belichtungskorrektur von -1 in 98% aller Fälle korrekt belichtete Bilder bekomme und bei vielleicht 10% mit shiften nachgeholfen habe, dann ist das für mich eine sinnvolle Einrichtung.


Völlig lächerlich wird die Diskussion für mich dann, wenn Leute ein nicht-automatiktaugliches Objektiv für die D40 für unbrauchbar erklären, gleichzeitig aber die Automatik als Müll bezeichnen.
 
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Da muss ich nochmals entgegnen: wenn ich mit einer Belichtungskorrektur von -1 in 98% aller Fälle korrekt belichtete Bilder bekomme und bei vielleicht 10% mit shiften nachgeholfen habe, dann ist das für mich eine sinnvolle Einrichtung. ..
Ist dann nicht irgend was mit der Kamera nicht ok? Sollte diese Trefferquote nicht ohne dauerhafte Korrektur erreicht werden?
 
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Ist dann nicht irgend was mit der Kamera nicht ok? Sollte diese Trefferquote nicht ohne dauerhafte Korrektur erreicht werden?

Es wird hier immer wieder diskutiert, dass die Nikons offenbar zu einer etwas reichlichen Belichtung tendieren. Ausserdem bin ich da bei RAWs auf der sicheren Seite, da aus den Schattenbereichen immer mehr rauszuholen ist als bei hellen (und damit oft ausgefressenen) Bereichen.
 
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Die 'großen' Kameras haben nur eine Steuerkurve, da ist nix mit Brennweiteneinfluß. Die gehen wohl davon aus das der Photograph weiß was er tut... :fahne:

Ob die wirklich so weit gedacht haben?? Dann hätten sie konsequenterweise auf die "P" Automatik ganz verzichten müssen. Ansonsten würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass Nikon den Besitzern von Ds mit zweistelliger Bezeichnung nicht zutraut zu wissen was sie tun??

Jürgen
 
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