Sinn Programm "P"

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snap7

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Hallo zusammen,

leider komme ich aus Zeitgründen nicht ausreichend zum probieren und üben, was vielleicht auch schon eine Antwort auf meine Frage gebracht hätte.

Wann nutzt Ihr oder nutzt Ihr überhaupt die Programmeinstellung "P" ?

Die Kamera wählt doch hier auch Blende und Belichtung vor, also eigentlich doch auch eine Automatikfunktion oder ?

In welchen Situation nutzt Ihr diese Einstellung und was ist Eure "Lieblingseinstellung" ?

Gruß snap7
 
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„P“ ist nicht meine Lieblingseinstellung, ich nutze dieses Programm seit längerem nicht mehr.
es wurde hier schon öfters diskutiert, dass dieser Modus beim Blitzbetrieb sinnvoll sein kann. Ich denke er hat seine Daseinsberechtigung dann wenn es um das schnelle Bild geht.
 
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hoi,

das 'P' ist im prinzip eine art automatikprogramm, wird auch shift programm genannt. ich persönlich nutze sie nicht, was aber nichts daran ändert das es sich hier um ein durchaus sinnvolles programm handelt mit dem man ohne das auge vom sucher zu nehmen direkt einfluss auf die bildwirkung nehmen kann. wenn dir die von der kamera vorgeschlagene zeit/blendenkombination nicht passt verschiebst (shift) du sie einfach in richtung größere blende/kürzere belichtungszeit oder umgekehrt. in einem gewissen rahmen ist da durchaus einiges an spielraum...

greez
steve
 
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Die Programmautomatik "P" bestimmt über die Lichtverhältnisse und über den Brennweitenbereich des verwendeten Objektivs unter Zuhilfenahme einer Steuerkurve die Belichtungszeit und die Blende. Diese Kombination ist ein Kompromiss, da die Kamera nicht wissen kann, welche Motivsituation abgelichtet werden soll. Die Steuerkurve ist im Handuch dargestellt.

Das Ergebnis ist für mich zum Teil sehr fragwürdig und erfordert einen aktiven Eingriff über das Programm Shifting, d.h. vor jedem Auslösen ist das Ergebnis auf Blende, Zeit hin zu kontrollieren, abzuwägen und ggf. der Motivsituation entsprechend anzupassen, danach die Korrektur wieder zurückzunehmen. Diese Aktivitäten sind für mich eindeutig zu techniklastig.

Die Nutzung der Blendenautomatik oder Zeitautomatik hingegen ist doch um vieles einfacher. Der Fotografierende kennt (im Allgemeinen) die Motivsituation und in Abhängigkeit dieser Situation ist die Entscheidung ob "A" oder "S" Automatik Verwendung finden soll in 98% der Fälle gegeben.

Jedem der sich nun fragt wie man mit der Verwendung einer Blendenautomatik oder Zeitautomatik umgeht, empfehle ich etwas Zeit zu investieren.

Bei Verwendung von iTTL-Blitzgeräten empfehle ich, ohne auch hier näher darauf eingehen zu wollen, die manuelle Betriebsart "M". Manuelle Betriebsart? Auch hier empfehle ich die entsprechende Zeit zu investieren.

Wer nicht in der Lage ist diese Zeit aufzubringen wird wohl mit Programmautomatik "P" das Auslangen finden müssen, wird aber vermutlich ob der mangelnden Kenntnisse nicht in der Lage sein das Belichtungsergebnis in die vernünftige Richtung zu shiften und von der Technik her im Schnitt mittelmäßige Bilder generieren. Viele Bilder werden gut sein, aber auch viele, darunter einige unwiederbringliche Motive, schlicht und einfach wegen mangelnder Tiefenschärfe, Verwacklungen, Bewegungsunschärfen, etc. für die Tonne.

Die Kamera ist ein Präzisionswerkzeug. Um die Euros, die man in Body, Gläser und Zubehör investiert hat maximal zu nutzen, sollte man die optimale Handhabung dieses Präzisionswerkzeuges anstreben.


LG
Herwig
 
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ich benutze P selten, nur dann, wenn es schnell gehen muß und die Bilder nicht perfekt sein müssen. Familienfeste mit Kindern z.B

Gruß
Rolf
 
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Die Programmautomatik "P" bestimmt über die Lichtverhältnisse und über den Brennweitenbereich des verwendeten Objektivs unter zu Hilfenahme einer Steuerkurve die Belichtungszeit und die Blende. Diese Kombination ist ein Kompromiss für die Kamera, die nicht wissen kann, welche Motivsituation abgelichtet werden soll. Die Steuerkurve ist im Handuch dargestellt.

Das Ergebnis ist für mich zum Teil sehr fragwürdig und erfordert einen aktiven Eingriff über das Programm Shifting, d.h. vor jedem Auslösen ist das Ergebnis auf Blende, Zeit hin zu kontrollieren, abzuwägen und ggf. der Motivsituation entsprechzend anzupassen, danach Korrektur wieder zurückzunehmen. Diese Aktivitäten sind für mich eindeutig zu techniklastig.

Die Nutzung der Blendenautomatik oder Zeitautomatik hingegen ist doch um vieles einfacher. Der Fotografierende kennt (im Allgemeinen) die Motivsituation und in Abhängigkeit dieser Situation ist die Entscheidung ob "A" oder "S" Automatik Verwendung finden soll in 98% der Fälle gegeben.

Dem möchte ich mal zart widersprechen: Auch in der Zeit- oder Blendenautomatik arbeitet die selbe Belichtungsautomatik und bestimmt Dir unter Zuhilfenahme diverser hinterlegter Logiken die passende Blende oder Zeit. Solange Du die Kamera nicht in die Über- oder Unterbelichtung zwingst, sind die Belichtungsergebnisse in P, A oder S völlig identisch. Wenn Du aufgrund der Motivsituation absichtlich über- oder unterbelichten willst, musst Du in jedem Fall eingreifen und diesen Eingriff für's nächste Bild wieder rückgängig machen.

Ich würde es sogar genau andersrum sehen: Den Programm-Shift des letzten Bildes macht die Kamera in P automatisch für's nächste Bild wieder rückgängig. Die von Dir vorgewählte Zeit oder Blende in A oder S hingegen nicht. Du musst in A oder S für jedes Foto ggf. Blende oder Zeit neu einstellen, in P kannst Du das. Wenn Dir die von der Kamera vorgeschlagene Kombination gefällt, kannst Du es aber auch einfach so lassen. Ich zumindest finde die so gern verteufelte Programmautomatik überhaupt nicht techniklastig und sehr praktisch.


Gruß,
Matthias
 
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Also ich verwende "P" meistens und finde das auch recht "p"raktisch - wobei ich bei Bedarf shifte, um passende Blende/Belichtungszeit zu bekommen oder auch mal auf ein anderes Objekt "voreinstellen".

Ach ja, ich hab da standardmäßig noch eine Belichtungskorrektur von -0,7 eingestellt.

Bei Sonderfällen (alte manuelle Objektive) bzw extremen Lichtsituationen (klassische Blaue Stunde, Sonnenauf/untergänge, Blitzexperimente u.ä.) nehme ich dann "M".

Es gibt natürlich auch die ewig gestrigen, die meinen, nur mit M bekäme man vernünftige Ergebnisse - das sind m.E. die, die sich mit den verschiedenen Belichtungsmessarten etc. halt nicht auskennen (wollen).
 
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Dem möchte ich mal zart widersprechen: Auch in der Zeit- oder Blendenautomatik arbeitet die selbe Belichtungsautomatik und bestimmt Dir unter Zuhilfenahme diverser hinterlegter Logiken die passende Blende oder Zeit. Solange Du die Kamera nicht in die Über- oder Unterbelichtung zwingst, sind die Belichtungsergebnisse in P, A oder S völlig identisch. Wenn Du aufgrund der Motivsituation absichtlich über- oder unterbelichten willst, musst Du in jedem Fall eingreifen und diesen Eingriff für's nächste Bild wieder rückgängig machen.

Ich würde es sogar genau andersrum sehen: Den Programm-Shift des letzten Bildes macht die Kamera in P automatisch für's nächste Bild wieder rückgängig. Die von Dir vorgewählte Zeit oder Blende in A oder S hingegen nicht. Du musst in A oder S für jedes Foto ggf. Blende oder Zeit neu einstellen, in P kannst Du das. Wenn Dir die von der Kamera vorgeschlagene Kombination gefällt, kannst Du es aber auch einfach so lassen. Ich zumindest finde die so gern verteufelte Programmautomatik überhaupt nicht techniklastig und sehr praktisch.


Gruß,
Matthias

Ich nutze zwar (vorwiegend Studio- und Produktfotografie) nahezu nur den manuellen Modus, jedoch scheint sich die Legende "P-Modus ist nur etwas für Anfänger und all jene, welche auch weiterhin eine Automatikknipse nutzen wollen" noch immer fest zu halten. Man liest es in diversen Foren. Vorzugsweise von Usern, welche vermutlich bis vor 1-2 Jahren sich noch nicht mal für Fotografie interessierten. Ähnelt fast der Legende: "Nikon kann bajonettbedingt gar keine D-SLR im KB-Format produzieren." Na, das hat Nikon ja nun seit 1,5 Jahren widerlegt.

Egal, letztlich hast du völlig recht. P macht quasi nichts anderes, als z.B. der Modus A. Die Blenden- und Verschlusszeitenkombination ist absolut identisch. Ob ich nun am vorderen Rädchen die Blende vorwähle (Modus A), oder dies eben mit der hinteren Taste im Modus P (Shift) erledige, ist doch eher eine Sache der persönlichen Vorlieben.
 
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Also ich verwende "P" meistens und finde das auch recht "p"raktisch - wobei ich bei Bedarf shifte, um passende Blende/Belichtungszeit zu bekommen oder auch mal auf ein anderes Objekt "voreinstellen".

Ach ja, ich hab da standardmäßig noch eine Belichtungskorrektur von -0,7 eingestellt.

...das mache ich genau so. Ich finde es ebenfalls am effizientesten, in "P" kurz auf die gewünschte Zeit oder Blende zu "shiften". Was für Auswirkungen eine bestimmte Blende hat, z.B. auf die Tiefenschärfe, muss der Fotograf aber natürlich wissen, da hilft keine Automatik... und wenn man sich damit nicht beschäftigen will, dann stellt sich die Frage, ob eine SLR das richtige Werkzeug ist.

Gruss
Roli
 
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Ich würde es sogar genau andersrum sehen: Den Programm-Shift des letzten Bildes macht die Kamera in P automatisch für's nächste Bild wieder rückgängig. Die von Dir vorgewählte Zeit oder Blende in A oder S hingegen nicht. Du musst in A oder S für jedes Foto ggf. Blende oder Zeit neu einstellen, in P kannst Du das. Wenn Dir die von der Kamera vorgeschlagene Kombination gefällt, kannst Du es aber auch einfach so lassen. Ich zumindest finde die so gern verteufelte Programmautomatik überhaupt nicht techniklastig und sehr praktisch.

Dem kann ich nur zustimmen, habe zu oft vergessen zurückzustellen. Das mag meine eigene Unzulänglichkeit sein,aber genau dafür ist P für mich hilfreich.
 
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Was A auf jeden Fall anders macht: der Blitz wird automatisch zugeschaltet, wenn die Kamera das will.

Bei welcher Kamera?
Ich fotografiere überwiegend im "A" Modus und bei mir wird der Blitz nur zugelassen wenn ich das will. Was die Kamera will interessiert mich wenig.
 
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Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, das ihr an der Fragestellung des TE ein wenig vorbeigeht.

P ist ein Relikt aus den Zeiten, als die ISO noch über den Film bestimmt wurden und die Blitze von Hand ausgeklappt wurden. Heutzutage beherrschen das die D-SLR und stellen das im Auto-Modus auch zur Verfügung.

Von daher ist P für mich eher eine Reminiszens an die älteren von uns. Für alle anderen ist Auto (für den schnellen Schuß) oder A/S für das "gezielte" fotografieren sinnvoller.

Mir fiel es auch lange schwer die ISO-Automatik als "echte" neue Automatik zu verstehen, inziwschen stehen meine Kameras -fast- immer auf ISO-Automatik und der Betreibswähler auf M. Auf die Art läßt sich Blende und Zeit festlegen und die Belichtung stimmt trotzdem noch :up:
 
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moin, in den ersten Monaten mit der d300 habe ich nur die isowerte verändert, in P gezoomt und geknipst. Heute sind folgende Einstellungen immer bei jedem Foto vorher notwendig : Schärfepriorität (leider steht die D300 oft auf Auslösepriorität, wenn ich sie in den Slingshot einpacke und dann wieder heraushole - der Hebel ist zu lang). ISO, P mit Shift , sehr gerne verschiebe ich noch das Einzelmeßfeld im Sucher, Belichtungskorrektur. Bei Schnappschüssen alles auf Automat : ISO höher , P , 51 Meßfelder. mfg jürgen
 
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Hallo
Die Programmautomatik steht bei mir,bei schnappschüssen an erster stelle,da
interresiert mich nicht die zeit/Blendenkomination sondern nur der moment der festgehalten werden soll.Landschaft Achitektur ec, finde ich die zeitautomatik
sinnvoll.Blendenautomatik um schnelle Bewegungen einzufrieren oder Mitziehefekte zu realisieren! Gruß Stefan
 
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Bei welcher Kamera?
Peter meint den grünen 'Auto' Modus der zweistelligen Ds.

Die Kamera wählt doch hier auch Blende und Belichtung vor, also eigentlich doch auch eine Automatikfunktion oder ?
Ja. Aber im Gegensatz zum Auto-Programm oder den Motivprogrammen bleiben alle anderen Parameter weiterhin frei vom Photographen wählbar, während in den erstgenannten Programmen die Kamera 'optimiert' wie sie lustig ist.

Egal, letztlich hast du völlig recht. P macht quasi nichts anderes, als z.B. der Modus A. Die Blenden- und Verschlusszeitenkombination ist absolut identisch. Ob ich nun am vorderen Rädchen die Blende vorwähle (Modus A), oder dies eben mit der hinteren Taste im Modus P (Shift) erledige, ist doch eher eine Sache der persönlichen Vorlieben.
Jein. Die Belichtung ist zwar identisch, das stimmt und das ist ja auch Sinn und Zweck einer Belichtungsautomatik.
Aber mit dem Programmshift wähle ich nicht Zeit oder Blende vor, ich verschiebe lediglich die Kennlinie nach der die Kamera die Zeit- und Blendenkombination auswählt. D. h. wenn sich die Lichtverhältnisse ändern oder mein Motiv einfach von der Sonne in den Schatten läuft, dann darf ich wieder am Rädchen drehen. Ich habe nie die Blende oder Zeit eingestellt die ich haben will, ich muß immer wieder kontrollieren ob die Kamera das ausgewählt hat was ich möchte. Trotz irgendwelcher Shifterein überlasse ich also immer noch der Kamera die Kontrolle über die gewählte Zeit/Blendenkombination. Das kann man mögen, ich mag es nicht!

Gruß
Dirk
 
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Du bringst Schärfepriorität, Auslösepriorität, AF-S und AF-C durcheinander!

Gruß
Dirk

Moin Dirk, ich denke nicht. Der Fokusschalter ist bei mir standardmäßig auf S eingestellt - hole ich die D300 aus dem Slingshot aw300 steht er oft auf C. Der Hebel wird beim Einpacken zurückgestellt. Nur wenn es sein muß nutze ich C. Aber mein Standard ist eben S. Es passiert hin und wieder auch mit dem VR - er steht dann auf off. Dafür ist der Slingshot aber für mich ideal - nach vorne drehen und die Kamera raus. mfg jürgen
 
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Der AF-S/AF-C Schalter hat mit Auslöse- oder Schärfepriorität nichts zu tun, die stellt im Menü für beie Betriebsarten unabhängig voneinader ein.
 
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