SIGMA Art 18-35 mm f/1.8 DC HSM


riddance77

Sehr aktives Mitglied
Ich denke, das sich die Kommentare auch auf das AF Verhalten der nichtmittigen AF Punkte des Objektivs bezieht. Und da kann man Erfahrung oder professionellere Kameras haben oder nicht.Dieses Problem ist vorhanden und sehr ärgerlich. Ich hatte das Objektiv auch und kann zumindest dies AF Geschichten bestätigen.
Nein, auch zur angeblichen Fokus Inkonsistenz, d.h. das er mal trifft mal nicht. Dies liegt aber m.M.n daran das sich der Fotograf bewegt und somit sich der Fokuspunkt bewegte oder es zu Verwackelungen kam. Meine Test auf dem Stativ bestätigen dies. Wenn dies nicht 100%ig stabil steht, d.h. auch den Untergrund einbeziehend, kommt es ohne Spiegelvorauslösung unter zw. 1/30 und 1 sec. zu minimalen Verwackelungen die Schärfe auf der 100% Ansicht deutlich beeinflussen. In der Hand benötige für die optimale Schärfe auf 35mm 1/125 sec und bei 18mm 1/60 sec. D.h. nicht dass man nicht mit kleineren Verschlusszeiten brauchbare Ergebnisse erzielt. Diese haben aber dann nicht die Schärfe die das Objektiv erreichen kann. Das sollte nur jeden Käufer bewusst sein. Das AF Punkt Problem sehe ich wie gesagt weniger problematisch.
 
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mhensche

Nikon-Clubmitglied
Ich denke, das sich die Kommentare auch auf das AF Verhalten der nichtmittigen AF Punkte des Objektivs bezieht. Und da kann man Erfahrung oder professionellere Kameras haben oder nicht.Dieses Problem ist vorhanden und sehr ärgerlich. Ich hatte das Objektiv auch und kann zumindest dies AF Geschichten bestätigen.
Bitte sei präzise. Es sind nicht "die" nichtmittigen Felder, es sind bei der D500 genau die Felder am äußersten Rand. Also genau da, wo andere Kameras nicht mal AF Felder haben.
Welche waren es genau bei deinen Tests an welcher Kamera, "die AF Geschichten"?

Auch sonst fällt es mir schwer, die weiteren hier beschriebenen Probleme nachzuvollziehen, die nur bei sauberster Arbeitsweise vermieden werden könnten. Ich arbeite mit dem Objektiv wie mit jedem anderen auch, ohne Probleme.
 
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Metalhead

Sehr aktives Mitglied
Nun, es ist überall halt die Rede von "Problemen mit den aussermittigen Fokusfeldern". Was nichts anderes bedeutet, als das das Fokusfeld genau in der Mitte (sofern es perfekt justiert passt) super scharf und genau abbildet. Also def Fokus dann dort auf den Bildern auch darstellbar absolut passend ist. Geht man ein Fokusfeld weiter nach links oder rechts, dürfte der Fokus dann schon nicht mehr 100%ig sitzen. Wird man in der Praxis allerdings wohl kaum merken. Doch es wird, umso weiter man dann in beide Richtungen nach aussen geht immer schlimmer werden und sich der Fokusbereich immer weiter nach oben bzw. hinten (Backfokus) oder nach vorne bzw. unten (Frontfokus) verschieben. Umso mehr Fokuspunkte zur Verfügung stehen sprich, umso weiter man je nach Kamera nach aussen gehen kann umso schlimmer wirds. Bei meiner D7200 mit 51 Messfeldern war es schon heftig in unkalibriertem Zustand.

Inzwischen habe ich es ja wie beschrieben auch mit Hilfe von Sigma soweit optimiert, dass ich zufrieden sein kann wiewohl es bisher kein Szenario gab, wo ich die Schärfe offenblendig genau in einem der äusseren Bereiche benötigte. Und sollte dies wieder Erwarten doch mal so sein, dann eben per LV fokussiert. Da ist nämlich tatsächlich alles normal.
 
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Ozzy

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Bitte sei präzise. Es sind nicht "die" nichtmittigen Felder, es sind bei der D500 genau die Felder am äußersten Rand. Also genau da, wo andere Kameras nicht mal AF Felder haben.
Welche waren es genau bei deinen Tests an welcher Kamera, "die AF Geschichten"?

Auch sonst fällt es mir schwer, die weiteren hier beschriebenen Probleme nachzuvollziehen, die nur bei sauberster Arbeitsweise vermieden werden könnten. Ich arbeite mit dem Objektiv wie mit jedem anderen auch, ohne Probleme.
Bei mir war es schon der erste oder zweite AF Punkt (von der Mitte aus gesehen) bei einer D7100. Also nicht irgendwelche extrem außen liegende Punkte. Aber ich muss auch sagen, das es sich nicht von innen nach außen gleichmäßig steigerte. Es betraf einzelne Punkte. Der von der Mitte aus gesehen vierte oder fünfte Punkt passte wieder usw.
 
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riddance77

Sehr aktives Mitglied
Auch sonst fällt es mir schwer, die weiteren hier beschriebenen Probleme nachzuvollziehen, die nur bei sauberster Arbeitsweise vermieden werden könnten. Ich arbeite mit dem Objektiv wie mit jedem anderen auch, ohne Probleme.
Dieses Objektiv holt ganz klar die saubere Arbeitsweise der D8xx Serie auf den APS-C. Auch dort gab es, vor allem Anfangs Kommentare wg. Unschärfe durch Verwackelung/Vibration auf dem Stativ, mit hochauflösenden schweren Objektiven und dem 36MP Sensor und mit der D850 wird es sicher nicht besser. Dass allein gibt die Physik vor. Ich möchte mit meinen Erfahrungsbericht nur darauf hinweisen, d.h. die 100%ige Leistung des Sigmas nur unter bestimmten Vorraussetzungen erzielt werden kann. Sicher es macht auch so scharfe Fotos, im Vergleich zu den anderen Objektiven an DX, aber man hat halt nicht dass was man bekommen kann.
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
wiewohl es bisher kein Szenario gab, wo ich die Schärfe offenblendig genau in einem der äusseren Bereiche benötigte.
Ist das Gegenteil nicht eher der Normalfall?

Ich weiß ja nicht, wie Du so fotografierst, aber das Schöne an außermittigen Fokusfeldern ist der Vorzug, dass man sie benutzen kann. :D

Beispielsweise das DX 1,8/35 offenblendig an der D500: Da gibt es kein Fokusfeld, das nicht funktioniert. Sans Ear grüßt
 
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Metalhead

Sehr aktives Mitglied
Ist das Gegenteil nicht eher der Normalfall?

Ich weiß ja nicht, wie Du so fotografierst, aber das Schöne an außermittigen Fokusfeldern ist der Vorzug, dass man sie benutzen kann. :D

Beispielsweise das DX 1,8/35 offenblendig an der D500: Da gibt es kein Fokusfeld, das nicht funktioniert. Sans Ear grüßt
Kann schon sein, dass meine Art zu Fotografieren so gestaltet ist, das jeweilige Zielobjekt relativ mittig auf dem Bild zu haben. War auch schon immer so.

Bin beispielsweise letzten Herbst nicht lange nach dem Erwerb dieses Objektives im Wald unterwegs gewesen aufgrund der tollen Farben der Blätter etc.! Da wusste ich noch gar nichts von diesen Problemen. Und habe da u.a. viele Bilder auch mit Offenblende auf bestimmte Objekte wie Schilder, Begrenzungspömpel, Pilze u.s.w. fokussiert gemacht. Allesamt dabei relativ mittig gehalten. Wie gesagt, unbewusst bezüglich der Probleme des Objektives mit den aussermittigen Fokusfeldern. Wenn ich dies zukünftig mal wiederholen sollte, dann werde ich das Ganze nochmals testen, und da dann die scharf zu fokussierenden Objekte in die äusseren Bildbereiche positionieren. Und dann halt beide Fokussiermethoden nutzen, um Vergleiche ziehen zu können. Wie gesagt, ich habe meins eigentlich soweit kalibriert, dass es fast ok zu nennen ist. Mal sehen, was die Praxis zeigen wird.
 
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mhensche

Nikon-Clubmitglied
Ich weiß ja nicht, wie Du so fotografierst, aber das Schöne an außermittigen Fokusfeldern ist der Vorzug, dass man sie benutzen kann. :D
Moin,

so sehe ich das auch, deshalb nutze ich sie fleißig. Goldener Schnitt, Drittelregel, ich rücke immer gerne etwas aus der Mitte und ich bin ein Vertreter der "Fokuspunktverschiebefraktion". Also nicht Verschwenker.
Insofern habe ich meine geduldige Puppe fotografiert: Stativ, alle Fokusfelder der mittleren drei Reihen über die ganze Breite. Bei MIR - und das versuche ich in meinen Beiträgen immer ausdrücklich anzumerken - sind tatsächlich exakt die äußeren senkrechten Fokuspunktspalten ohne vernünftige Funktion.
Aber, und das meine ich, ohne die Tatsache wegdiskutieren oder schönreden zu wollen - wenn ich ein Motiv hätte, das ich auf einen Punkt so weit am Bildrand scharfstellen wollte - dann verschwenkte ich halt doch mit dem vorigen AF Punkt.
Aber, ehrlich, das kommt in meiner Praxis nicht vor.
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Aber, und das meine ich, ohne die Tatsache wegdiskutieren oder schönreden zu wollen - wenn ich ein Motiv hätte, das ich auf einen Punkt so weit am Bildrand scharfstellen wollte - dann verschwenkte ich halt doch mit dem vorigen AF Punkt.
Oder stellte manuell scharf.

Ja, es stimmt, die jeweils 2. Reihe (vom Rand gesehen) ist immer noch komfortabel und eine Verbesserung gegenüber älteren Kameras, das ist ein enormer Pluspunkt der D500.

Und wie zu hören ist, soll auch die D850 eine AF-Feld-Abdeckung haben, die für eine FX relativ groß ist. Insgesamt gute Zeiten für "Vertreter der Fokuspunktverschiebefraktion". :D Sans Ear grüßt
 
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