Sigma 150-500mm F5-6.3 DG OS APO HSM

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Hallo Stefan,

Du hast ein gutes Auge! Ich finde das auch mit Brille bei 100%iger Vergrößerung ganz anständig.

Kein gutes Auge ...

... 24-Zöller :D

Bei dem neuen Bild mit der Zeitung finde ich allerdings nun eine deutliche Unschärfe links unten :nixweiss:


Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als es zu versuchen, denn das Objektiv ist schlicht konkurrenzlos. Aus der Aufnahme eines 100-400 oder 80-400 müßte man erstmal einen Crop ziehen um auf dei 500mm zu kommen und dann sind beide schlechter.

Der Verweis auf die MF-Optiken ist auch wenig zielführend, es gibt hier im Forum einen einzigen User der gescheite Bilder mit dem 400 3.5 vorweisen kann und der hat dafür 1 Jahr lang geübt, da hab ich weder Zeit noch Lust zu.
 
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PS. Paar Modellfugbildern von mir findest Du auf meiner Homepage: www.p-photo.de

Hallo Piotr,
hab sie mir angeschaut: sehr schöne Aufnahmen, gefallen mir ausgesprochen gut. Man muss manchmal zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass das "nur" Modellflug-Segler sind.
Habe als Jugendlicher selbst leidenschaftlich Modell-Segelflug betrieben (damals Hi-Fly von Graupner) und bekomme bei Deinen Bildern wieder Sehnsuchtsgefühle......:heul:
Leider gibt es in der näheren Umgebung von Nürnberg keine geeigneten Hänge, an denen man Segelflug betreiben darf, sonst würde ich dieses geniale Hobby aller Voraussicht nach wieder inbrünstig betreiben.
Gruß Axel
 
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Der Verweis auf die MF-Optiken ist auch wenig zielführend, es gibt hier im Forum einen einzigen User der gescheite Bilder mit dem 400 3.5 vorweisen kann und der hat dafür 1 Jahr lang geübt, da hab ich weder Zeit noch Lust zu.

Hallo Stefan,
Das du mit "Manuell Fokus Objektiven" nichts mehr anfangen kannst hast du ja oft genug erwähnt, aber bist du sicher das von all denen hier nur einer gescheite Fotos......
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=56123
 
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Erstaunlich. Ich hatte eine Zeit lang beide parallel, und meine Beobachtung war daß das Sigma gleich hoch auflöst, aber etwas kontrastarm zeichnet, was sich dann auch nicht vollständig in der Nachbearbeitung ausgleichen ließ.

Ja, die Kontrastschwäche gibt es, aber hauptsächlich dann bei den Brennweiten ab 420mm aufwärts, wo der Vergleich mit dem 80-400 aus naheliegenden Gründen nicht mehr möglich ist.

Bei Brennweiten kurz unter 400mm hatte ich diese Kontrastschwäche beim Bigma eher nicht.

Maik
 
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... Zeig mal... :cool:



Woher stammen diese Erkenntnisse? Hast Du irgendwelche Reihenuntersuchungen mit statistischer Relevanz angestellt?

Grüße

Michael, der keine Vorurteile mag


Hallo Michael,
Mal ein Beispiel mit dem Canon 100-400 bei 5,6 und 1/50s bei Telestellung:

Vollbild:
96486fb5b20563c.jpg


Ausschnitt:
96486fb47400b5f.jpg


Die Optik halte ich für brauchbar, gute Festbrennweiten von Nikon oder Canon, auch alte, sind aber wesentlich besser!

Die Kenntnisse zu den Produktstreeungen beruhen auf eigenen Erfahrungen und vielfältigen Foreninfos.
Lesen Hilft sehr:)
 
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Hallo Friedhelm,

das Beispiel ist in der Tat beeindruckend, besonders bei 1/50 sec.!

...vielfältigen Foreninfos.
Lesen Hilft sehr:)

Da bin ich allerdings mit der Zeit vorsichtiger geworden, zu schnell werden m.M. nach schlechte Ergebnisse auf "Serienstreuung" geschoben. Von daher kann zuviel lesen auch verunsichern!

Grüße

Michael
 
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Ich habe das neue Sigma jetzt ein bisschen getestet und einen Vergleich mit dem Nikon AF VR 80-400 gemacht.

Mein Fazit: im Brennweitenbereich bis 250mm ist das Nikon ein Tick besser – schärfer, kontrastreicher, farbentreuer. Den Unterschied ist allerdings nur bei stark vergrößerten Ausschnitten zu sehen. Ab 300mm ist das Sigma deutlich besser.
Ich glaube es hat damit zu tun, dass das Nikon etwas anderes als Sigma positioniert ist: Das Nikon ist ein Allround-Telezoom mit der kleinsten Brennweite schon ab 80mm, d.h. es ist ein klassisches Reisezoom, mit dem man auch Nahaufnahmen machen kann. Das Sigma dagegen ist ein Supertele-Zoom, das für Reisefotografie aufgrund ziemlich langer Anfangsbrennweite von 150mm (mit APS-C – 225mm) unpassend ist. Sein Konzeptziel ist, günstig und mit ordentlicher Qualität in Supertele-Bereiche zu kommen.

Einige 200% Ausschnitte, @350mm, erstmal Nikon dann Sigma, Stativ, spiegelvorauslösung, Selbstauslöser, ISO 200, Nikon D3.


Viel mehr Groß-JPEGs kann man am Ende dieses Artikel finden (alle vom RAW in JPEG ohne jegliche Nachbearbeitung konvertiert, 150, 200, 300, 400, 500mm bei offener Blende und f/11).

Fotos vom Tierpark folgen noch.
 

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Danke für den Test Alex,
Aber warum wurde eine D3 verwendet und keine D300 wie beim Sigma 500/4,5 Test?
Aus meinen Erfahrungen mit der 5D weis ich das Objektive die daran noch brauchbar sind, an einer 400D unbenutzbar werden weil die Auflösung nicht mehr ausreicht!
Der 5D Sensor hat etwa die gleiche Pixeldichte einer D3 / D700!
Ich denke der Kreis der Interessenten an diesem Objektiv liegt mehr bei den D200/300 Usern. Wer sich eine D3 leisten kann sollte auch das Geld für eine gute Festbrennweite von Nikon oder Sigma übrig haben!
Für den Canon 100-400 Test ist sicher die 40D / 450D Optimal.
Das Auerhahn Foto ist übrigens auch mit einer Crop Kamera geschossen :)
 
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Aber warum wurde eine D3 verwendet und keine D300 wie beim Sigma 500/4,5 Test?

Für den Canon 100-400 Test ist sicher die 40D / 450D Optimal.

Du hast recht, dass die D3-besitzer sich eher für eine hochwertigere Option entscheiden würden. Ich wollte diesmal aber sehen, wie viel schlechter die Objektive, die nominell Vollformat-tauglich sind allerdings meistens and APS-C-Gehäusen benutzt werden, am Bildrand im Vergleich zur Bildmitte sind. Ergebnis war - eigentlich gar nicht viel schlechter. Es liegt wohl daran, dass sie nicht sehr lichtstark sind.

Canon 100-400 gegen das Sigma werde ich mit 40D testen.
 
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Du hast recht, dass die D3-besitzer sich eher für eine hochwertigere Option entscheiden würden. Ich wollte diesmal aber sehen, wie viel schlechter die Objektive, die nominell Vollformat-tauglich sind allerdings meistens and APS-C-Gehäusen benutzt werden, am Bildrand im Vergleich zur Bildmitte sind. Ergebnis war - eigentlich gar nicht viel schlechter. Es liegt wohl daran, dass sie nicht sehr lichtstark sind.

Canon 100-400 gegen das Sigma werde ich mit 40D testen.


Wenn man es genau wissen will müsste man beide Formate Testen, oder bei Canon die 1DsMarkIII verwenden, dann kann man auch die Justierfehler gut erkennen :)
 
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UPDATE meinerseits.
War heute im Tierpark, um einige "Fast-real-life" Fotos zu machen (Tests sind gut, aber irgendwie langweilig, haben mit Spaß am Fotografieren eigentlich wenig zu tun).

Einige leider verkleinerte Fotos sind eingefügt (wie kann ich eigentlich größere Bilder hier einfügren?), Links zu Groß-JPEGs sind am Ende dieses Artikels.
 

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Hallo Fotofreunde,

so ein Objektivkauf ist keine leicht Sache. Besonders schwierig wird es im Telebereich jenseits der 300mm. Da wird die Auswahl sehr klein und es kann extrem teuer werden. Ich stand vor 1 1/2 Jahren vor der gleichen Entscheidung und habe mangels Masse (keine Kohle) mir ein abgewraktes 3,5/400mm für ganz wenig Geld geholt. Mal abgesehen von der Schwierigkeit so eine Brennweite auf dem Punkt genau manuell zu focussieren, treten in dieser Liga noch ganz andere Probleme auf. Ein gutes Stativ und ein passender Kopf ist ratsam und macht das fotografieren einfacher. Ich habe aber auch schon scharfe Aufnahmen mit 800mm und 1/30 sec aufgestützt aus der Hand gemacht. Ein teures Stativ ist nicht der Garant für knackscharfe Fotos.
Das genannte 3,5/400mm ist nach heutigen stand der Technik nicht der Hit - das 2,8/400mm ist erheblich besser. Das sagen zumindestens die MTF Kurven, ich kenne aber Bilder die das eindeutig in der Praxis beweisen. Aber lassen wir mal den Fototestlaborkram bei Seite und machen Fotos. Ich habe das 3,5/400mm gehasst und geliebt. Ich glaube ich hatte auch ein paar Situation wo ich die maximale optische Leistung herauskitzeln konnte. Um in diesen Telebereich wirklich scharfe Fotos zu bekommen spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Das Licht ist einer der endscheidensten Faktoren. Nur bei optimalen Lichverhältnissen, ein gutes Stativ mit einen guten Kopf sowie Spiegelvorauslösung und einen Kabelauslöser sind optimale Aufnahmen möglich. Bei schlechten Licht, zu hart oder zu wenig Kontrast rutscht das 400er erheblich ab. Ich habe viele Aufnahmen die bei 100% Ansicht wesentlich schlechter sind als die hier gezeigten Testaufnahmen vom 80-400 oder 150-500.
Ein weiterer Faktor für eine optimale Schärfe ist der RAW Entwicklung. Ich hatte Aperture mit Photoshop verglichen und festgestellt, dass da kein großer Unterschied ist. Letzte Woche las ich hier im Forum eine Bemerkung, dass NX wesentlich rauscharmer entwickelt. Ich hatte das sofort getestet und bin umgefallen. Wenn ich mit der D2x bei ISO100 aufgrund schlechter Belichtung schon Rauschen hatte gehen mit NX auch ISO800 sofern sie richtig belichtet sind. Was aber mich noch mehr überrascht hatte, die Detailzeichnung und der Schärfeeindruck ist viel höher.

Zum guten Schluss kann nur sagen eine gute Linse, in diesen Brennweitenbereich, verschafft uns keine knackscharfen Fotos. Die optische Qualität der Linse macht vielleicht 30% aus. Für den Rest sind wir, das Stativ, das Licht, das Wetter und viele andere Faktoren verantwortlich.
 
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Hallo Holger,
ich kann deiner Betrachtung des Themas nur beipflichten, aber wenn die 30% optisch nicht OK wird ist alle Mühe umsonst!
 
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Holger, wenn ich mein 150-500 habe, dann treffen wir uns mal an einer der Seen und machen einfach den Vergleich: 500mm vom Sigma vs. Crop aus dem 400 / 3.5, sowohl bei statischem, als auch bewegtem Ziel. ;)
 
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