Hallo Horst!
Interessanter Aspekt! Vielen Dank, daran habe ich überhaupt noch nicht gedacht. Das liegt wohl auch mit daran, dass meine D40 keinen Blendensteuerungshebel hat.
MISSVERSTÄNDNIS!!!
Jede Nikon-Kamera hat diesen Blendensteuerungshebel im Spiegelkasten links, und der steuert eben "elektronisch" die Blende des Objektivs, wenn man ihn lässt - sprich: Den Blendenwählring am Objektiv auf kleinste Blende einstellt.
Wenn du die Kamera auch so einstellen kannst, dass sie es akzeptiert, dass du am Objektiv die Blende einstellst und die Kamera macht nur die Blende auf den am Objektiv eingestellten Wert zu, dann macht das tangentiale Spiel im Bajonett nix aus!
Meines Wissens kannst du aber eine D40 gar nicht so einstellen, hast also das Problem der unterschiedlichen Blendenwerte - und damit unter- oder Überbelichtungen um bis zu einer halben Blende jeweils!
Zum technischen Verständnis:
Der Blendensteuerungshebel im Nikon-F-Bajonett eines Objektivs legt von größter bis kleinster Blende einen Weg von 6 mm zurück.
Wenn die Position dieses Hebels um einen mm verschoben ist, schließt die Blende also eine Stufe mehr oder macht eine Stufe mehr auf.
Bei den von dir angegebenen 2 mm tangentialen Spiels nahm ich an, dass du die aussen am Objektivtubus gemessen hast, der ja einen weit größeren Durchmesser aufweist als die 40mm des Bajonett-Innenkreises, auf dem der Blendenhebel entlang läuft, und habe geschätzt, dass sich der Fehler somit halbiert.
Wenn du genau wissen willst, wie viel deine 2mm Spiel die Blende verstellen, musst du den Umfang des Objektivtubus mesen und dann etwas rechnen...
Gruß
Michael