Sigma 100-300, erhebliches Spiel am Adapter

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Horst777

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Habe in der Bucht ein Sigma 100-300mm erstanden. Tolles Objektiv, sehr scharf bei allen Brennweiten, und das bis in die Ränder.

Leider mußte ich aber feststellen, dass das Bajonett ein erhebliches tangentiales Spiel hat (ca. 2mm). Hat jemand Erfahrung, ob es hinsichtlich der Abblidungsleistung was ausmacht, wenn das Objektiv manchmal etwas verdreht fixiert ist?

Kann am Bajonett von Objektiv oder Kamera (D40) ein Schaden entstehen, d.h. dass es durch das Speil mit der Zeit noch mehr ausleiert (das Objektiv ist mit fast 1,5kg nicht gerade ein Leichtgewicht).
 
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Habe in der Bucht ein Sigma 100-300mm erstanden. Tolles Objektiv, sehr scharf bei allen Brennweiten, und das bis in die Ränder. ...


Du hast dir doch selbst schon die Antwort gegeben! Freu dich und geh fotografieren!


... Kann am Bajonett von Objektiv oder Kamera (D40) ein Schaden entstehen, d.h. dass es durch das Speil mit der Zeit noch mehr ausleiert (das Objektiv ist mit fast 1,5kg nicht gerade ein Leichtgewicht).


Diese Kombination hebt man ja auch nicht an der Kamera hoch sondern unterstützt sie immer mit einer Hand am Objektiv. Wenn man es so macht, dann wird deinem Bajonett garantiert nichts passieren.
 
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Hallo Horst!
Habe in der Bucht ein Sigma 100-300mm erstanden...das Bajonett ein erhebliches tangentiales Spiel hat (ca. 2mm).
2 mm tangentiales Spiel bedeuten, dass die Blende um etwa eine halbe Stufe zu weit auf oder etwa eine halbe Stufe zu weit zu gemacht werden von der Kamera, wenn die Kamera über die "ApertureControlUnit" (der Blendensteuerungshebel mitte links im Spiegelkasten) die Blende steuert (am Objektiv auf kleinste Blende einstellen).

Wenn du allerdings die Blende am Objektiv einstellst, die Kamera also nur von Offenblende auf Arbeitsblende umstellen muss, ist das wurscht.

Gruß
Michael
 
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Hallo Horst!

2 mm tangentiales Spiel bedeuten, dass die Blende um etwa eine halbe Stufe zu weit auf oder etwa eine halbe Stufe zu weit zu gemacht werden von der Kamera, wenn die Kamera über die "ApertureControlUnit" (der Blendensteuerungshebel mitte links im Spiegelkasten) die Blende steuert (am Objektiv auf kleinste Blende einstellen).

Wenn du allerdings die Blende am Objektiv einstellst, die Kamera also nur von Offenblende auf Arbeitsblende umstellen muss, ist das wurscht.

Gruß
Michael

Interessanter Aspekt! Vielen Dank, daran habe ich überhaupt noch nicht gedacht. Das liegt wohl auch mit daran, dass meine D40 keinen Blendensteuerungshebel hat. So wie ich die Sache verstehe ließt sie die Blende elektronisch aus dem Objektiv, bzw. stellt sie dort ein.
Da ich aber bald auf eine D300 oder Nachfolgemodell umsteigen möchte, ist das aber durchaus ein Apekt, den ich beachten sollte. Bleibt zu hoffen, dass hier die Elektronik gegenüber der Mechanik Priorität hat.
 
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Das liegt wohl auch mit daran, dass meine D40 keinen Blendensteuerungshebel hat. So wie ich die Sache verstehe ließt sie die Blende elektronisch aus dem Objektiv, bzw. stellt sie dort ein.
Es gibt nur einige wenige Objektive mit einer elektronischen Blendenbetätigung (mir fällt da nur ein Shiftobjektiv ein), bei allen anderen funktioniert es über den kleinen Hebel auf der Innenseite des Bajonetts, und den hat auch deine Kamera.

Bei jedem etwas größeren Objektiv ist dieses Spiel spürbar. Das Nikon-Bajonett ist von 1959, damals sah man solche Dinge noch nicht so eng.

Grüße
Andreas
 
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Hallo Horst!
Interessanter Aspekt! Vielen Dank, daran habe ich überhaupt noch nicht gedacht. Das liegt wohl auch mit daran, dass meine D40 keinen Blendensteuerungshebel hat.
MISSVERSTÄNDNIS!!!

Jede Nikon-Kamera hat diesen Blendensteuerungshebel im Spiegelkasten links, und der steuert eben "elektronisch" die Blende des Objektivs, wenn man ihn lässt - sprich: Den Blendenwählring am Objektiv auf kleinste Blende einstellt.

Wenn du die Kamera auch so einstellen kannst, dass sie es akzeptiert, dass du am Objektiv die Blende einstellst und die Kamera macht nur die Blende auf den am Objektiv eingestellten Wert zu, dann macht das tangentiale Spiel im Bajonett nix aus!
Meines Wissens kannst du aber eine D40 gar nicht so einstellen, hast also das Problem der unterschiedlichen Blendenwerte - und damit unter- oder Überbelichtungen um bis zu einer halben Blende jeweils!

Zum technischen Verständnis:
Der Blendensteuerungshebel im Nikon-F-Bajonett eines Objektivs legt von größter bis kleinster Blende einen Weg von 6 mm zurück.
Wenn die Position dieses Hebels um einen mm verschoben ist, schließt die Blende also eine Stufe mehr oder macht eine Stufe mehr auf.
Bei den von dir angegebenen 2 mm tangentialen Spiels nahm ich an, dass du die aussen am Objektivtubus gemessen hast, der ja einen weit größeren Durchmesser aufweist als die 40mm des Bajonett-Innenkreises, auf dem der Blendenhebel entlang läuft, und habe geschätzt, dass sich der Fehler somit halbiert.
Wenn du genau wissen willst, wie viel deine 2mm Spiel die Blende verstellen, musst du den Umfang des Objektivtubus mesen und dann etwas rechnen...


Gruß
Michael
 
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