sigma 10-20 HSM

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Serienstreuung beim 10-20 ist ja bekannt, aber anhand der hier gezeigten Aufnahmen mag ich da auch kein Statement abgeben. Unter den Lichtverhältnissen (zumindest aber der Belichtung) würde ich zunächst mal per se nichts Beurteilbares erwarten. Zudem zweifel ich nach wie vor daran, dass hier tatsächlich 100% Crops zu sehen sind?!

Das im zweiten Posting gezeigte Bild scheint mir aber doch - soweit bei der Größe beurteilbar - in den Randbereichen durchaus eine prima Schärfe aufzuweisen. Leider fehlen dort die Angaben zur Blende. Der Crop aus der Bildmitte ist da schon problematischer. Wobei durch die ausgefressenen Stellen aufgrund des Kontrastes vor Allem im linken Teil hier keine eindeutige Beurteilung möglich ist und als "nüsch an schärfe, detail oder sonstwas" würde ich das nicht bezeichnen. Da gibt es eher andere Kritikpunkte, die aber nicht an der Linse liegen.

Zeige mal korrekt belichtete Bilder, die Dein Problem darstellen und entsprechende Crops aus der Mitte und vom Rand. Dann kann man sich vielleicht ein Bild machen. Mit Blende 4,5 würde ich grundsätzlich aber am Rand nicht allzuviel Schärfe erwarten. Die Optik sollte man schon auf 8 oder 11 abblenden, was ja auch hier im Forum schon des Öfteren diskutiert wurde. Ist aber kein Sigma-spezifisches Problem, sondern gilt für alle SWW.
 
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Vorsichtshalber gleich vorweg: :fahne:
Also seid mir ja nicht böse, aber wenn ich bei dem von keilwilli geposteten Bild Kommentare lese wie "Was passt denn nicht, Schärfe, Belichtung, alles in allem in Ordnung, Blende vielleicht zu weit offen usw.", dann hoffe ich, dass das scherzhaft gemeint ist, sehe aber leider keinen Hinweis darauf; oder versteh ich vielleicht den Humor einiger Poster nicht:nixweiss:
Ich hoffe nämlich, dass keiner, der eine 200,- Euro Digi-Knippse von XY-noname besitzt, das Bild gesehen hat, denn dann würden Nikon und Sigma Konkurs anmelden müssen;), denn keiner würde auf eine DSLR umsteigen - also mich hätte ein derartiges Bild möglicherweise abgeschreckt (umso glücklicher bin ich mit meiner D40). Ich weiß ja nicht, woran's liegt, aber ich gebe keilwilli vollkommen recht: das Bild ist unter aller ... (und ich würd mich nicht einmal als Amateurfotografen betrachten, der Feinheiten kritisieren würde). Wofür gibt man denn da wertvolles Geld aus, wenn so ein Bild (verzeichnet, unscharf usw.) als "normal" hingestellt wird. Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus.
Tschuldigung, wenn das mehr oder weniger Off Topic war, aber das musste raus. Nochmal :fahne:
Lg
Markus
 
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Vorsichtshalber gleich vorweg: :fahne:
Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus.
T. Nochmal :fahne:
Lg
Markus

Hallo Markus und TO!

Genau hier scheint das Problem zu liegen, denn wer sich nicht bewusst ist, welche Haltung eine Kamera mit Superweitwinkel welche Verzeichnung rein aus physikalisch/optischen Gegebenheiten produziert, der braucht sich nicht beschweren!

Ich selber habe das 10-20er im Einsatz und kann optisch eine absolut einwandfreie Leistung attestieren - in den optischen Grenzen halt, die ein Superweitwinkel einfach hat! Wer verzeichnungsarme bis freie WW Aufnahmen will, muss halt doch zur Fachformatkamera greifen ... das ist das Ding mit dem großen Balgen, hohen Gewicht und idR auch dem Zwang zum Stativeinsatz, wenn man es wirklich fachgerecht machen will ;-)

Wer sich bewusst ist, was er mit einem 10 resp. KB15mm-Objektiv macht, der wundert sich auch nicht über entsprechende Bildergebnisse bei extrem hohen Kontrastunterschieden. Hier ist digital die HDR-Fotografie die gebührende Technik, die einwandfreie Bildergebnisse liefert.

Also nicht verrückt machen lassen :)
 
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(...) Wofür gibt man denn da wertvolles Geld aus, wenn so ein Bild (verzeichnet, unscharf usw.) als "normal" hingestellt wird. Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus. (..)
Letzteres ist in sich ein grober Fehler :winkgrin:

Was erwartest Du denn von einer 10mm Brennweite, wenn nicht Verzeichnungen - zudem bei der gewählten Perspektive?? Unschärfe - ja, über die kann man streiten, aber nicht anhand der primär gezeigten Aufnahme, auf die sich die Statements doch bisher beziehen mußten. Und die ganze Threaderöffnung ohne einen einzigen Kommentar des TE, was er denn nun überhaupt konkret bemängelt :down: Auch Deine Äußerung, dass das Bild unter aller S... sei, hilft doch nicht wirklich weiter. Wenn Dich EIN schlechtes Bild vom Kauf einer D200 oder der gewählten Linse abhält, dann fehlt es da doch wohl an kritischer Betrachtung auch Deinerseits. Da könnte ich auch gleich aufgrund des Bildes im Eingangsthread die Fotografiererei gleich ganz blieben lassen. Kommt ja eh nix Gescheites bei heraus :confused:

Also: ein gescheites Bild her, was eine Beurteilung zulässt. So wird das nixxx.
 
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(...) denn keiner würde auf eine DSLR umsteigen - also mich hätte ein derartiges Bild möglicherweise abgeschreckt (umso glücklicher bin ich mit meiner D40). Ich weiß ja nicht, woran's liegt, aber ich gebe keilwilli vollkommen recht: das Bild ist unter aller S.. (und ich würd mich nicht einmal als Amateurfotografen betrachten, der Feinheiten kritisieren würde). Wofür gibt man denn da wertvolles Geld aus, wenn so ein Bild (verzeichnet, unscharf usw.) als "normal" hingestellt wird. Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus.

Naja, die versammelte Mannschaft versucht, dem Problem (schlechtes Bild) auf den Grund zu gehen.

Eine Aufnahme kann bestenfalls nur abbilden, was das Motiv hergibt. Und das ist hier - vorsichtig formuliert - nicht wirklich geeignet, um Rückschlüsse auf die Qualität des Objektivs zuzulassen.

Die Lichtverhältnisse waren "suboptimal" und Detailzeichnung speziell in den Bildrandbereichen ist nicht eben das Metier von WW-Optiken (bes. in dieser Objektivklasse, qualitativ bessere, uneingeschränkt offenblendtaugliche und damit auch höherpreisige gibt es natürlich). Zudem muss zur Verbesserung der Schärfe zwingend abgeblendet werden, eine Aufnahme mit bzw. um Offenblende lässt in der Regel keine Rückschlüsse auf die Schärfeleistung bei optimaler Blende zu. Die obigen Beispiele von PeMax und pewesch zeigen da sehr schön, was das Objektiv bei geeigneteren Motiven und Einstellungen leisten kann.

Außerdem zeichnet sich die von Dir angesprochene Charakteristik von Aufnahmen mit einer Kompakten meistens konstruktionsbedingt dadurch aus, dass eine eher durchgängige Schärfe vorhanden ist oder zumindest durch die kamerainterne Aufbereitung suggeriert wird. Dadurch gibt es schon systemimmanent deutliche Unterschiede in der Bildcharakteristik zu einer SLR/D-SLR, vor allem eben beim Schärfeverlauf. Anders gesagt sollten die Aufnahmeparameter schon zielgerichtet eingestellt sein, das scheint mir im Ausgangsbild eher nicht der Fall zu sein.
 
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Wofür gibt man denn da wertvolles Geld aus, wenn so ein Bild (verzeichnet, unscharf usw.) als "normal" hingestellt wird. Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus.

Ich nicht.

Wenn z.B. beim Fokussieren die Kamera schon so gehalten wurde wie im endgültigen Bild, ist kein Wunder, daß nichts scharf ist. Meine Rückfrage, wie fokussiert wurde, wurde bis jetzt nicht beantwortet.

Und perspektivische Verzerrungen sind, mit Verlaub, einer der Gründe, weshalb man überhaupt zu solchen Brennweiten greift. Verzeichnung ist was anderes, und die sähe man sowieso nicht bei Naturaufnahmen ohne exakt gerade Linien.

Maik
 
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Was soll denn bei der Brennweite, dem Motiv und den Lichtverhältnissen anderes herauskommen als die geposteten Bilder?:nixweiss:

Vorsichtshalber gleich vorweg: :fahne:
Also seid mir ja nicht böse, aber wenn ich bei dem von keilwilli geposteten Bild Kommentare lese wie "Was passt denn nicht, Schärfe, Belichtung, alles in allem in Ordnung, Blende vielleicht zu weit offen usw.", dann hoffe ich, dass das scherzhaft gemeint ist, sehe aber leider keinen Hinweis darauf; oder versteh ich vielleicht den Humor einiger Poster nicht:nixweiss:
Ich hoffe nämlich, dass keiner, der eine 200,- Euro Digi-Knippse von XY-noname besitzt, das Bild gesehen hat, denn dann würden Nikon und Sigma Konkurs anmelden müssen;), denn keiner würde auf eine DSLR umsteigen - also mich hätte ein derartiges Bild möglicherweise abgeschreckt (umso glücklicher bin ich mit meiner D40). Ich weiß ja nicht, woran's liegt, aber ich gebe keilwilli vollkommen recht: das Bild ist unter aller S.. (und ich würd mich nicht einmal als Amateurfotografen betrachten, der Feinheiten kritisieren würde). Wofür gibt man denn da wertvolles Geld aus, wenn so ein Bild (verzeichnet, unscharf usw.) als "normal" hingestellt wird. Grobe Fehler des Fotografen schließe ich mal vorweg aus.
Tschuldigung, wenn das mehr oder weniger Off Topic war, aber das musste raus. Nochmal :fahne:
Lg
Markus
 
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Auch wenn oder gerade weil ich mit meinem Post sicher nicht vorhatte, den TO zu verteigen, glaube ich, dass ich ziemlich falsch verstanden wurde: ich habe mich vielleicht im Ton vergriffen, wofür ich mich entschuldigen möchte, da ich den Ton hier im Forum als höflich und freundlich empfinde und dafür dankbar bin. Ich habe aber NICHT das Objektiv oder die Kamera bzw. die Hersteller kritisiert, sondern mich lediglich über jene gewundert, die das (zugegebenermaßen nicht besonders aufschlussreiche Bild) als "was willst du mehr..." beurteilen. Das kann doch nicht sein, Komprimierung hin oder her. Gerade weil das Bild derartig "verschlüsselt" rüberkommt wundern mich die Posts. Es ging mir lediglich ums Urteil ÜBER das Bild. Dass das Objektiv an sich super Bilder produziert, sieht man ja anhand der Beispiele in den Antwort-Posts. Also nichts für ungut, aber da fühl ich mich etwas falsch verstanden...vielleicht habe ich mich auch falsch/missverständlich ausgedrückt...
Ich selber bin übrigens heil froh, ins DSLR-Lager eingestiegen zu sein.
lg
Markus
 
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