Frage Schwieriges Licht, wie händeln?

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Wenn du blitzen mußt/willst.
Meine Tochter macht oft Eventfotografie.

Den Blitzaufsatz Lightsphere Collapsible von Gary Fong würde sie nie mehr missen wollen.

Schau dir auch die vielen Trainingsvideo's (Tutorials) auf der Webseite an.
http://www.garyfong.com/

Gutes Gelingen,
Andy
 
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Das Licht ist noch viel übler als Du momentan glaubst.
Das Lichtband ist eventuell LED (das wäre das ungünstigste)
oder Leuchtstofflampe. Bescheidener Hautton, Lichtfarbe nicht
sicher gegenzufiltern.

Dann sind da aber noch Downlights (machen prima Waschbäraugen),
ganz offensichtlich mit Energiesparfunzeln und um es spannend
zu halten sicher in einer anderen Lichtfarbe als das Lichtband.

Und zum Schluss sind noch Wandfluter montiert, fast tödlich
sicher mit Halogen drin. Eine extrem bescheidene Kombination,
ergänzt mit Tageslicht.

Ich würde vermutlich irgendwas ab 12 Blitze aufwärts mit
Funkzündern verteilen, und einen weiteren Strobe-on-a-rope
auf einem kurzen Boomstick dabei haben.

Wenn Du nicht sicherstellen kannst welche Lichter abends an sind
und daß Du sie blitztechnisch gegenfiltern kannst, dann bleibt nur
das Licht zu töten und Dein eigenes Licht zu bauen.

Das tippe ich aber nicht in zwei Minuten zusammen.
 
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Den Blitzaufsatz Lightsphere Collapsible von Gary Fong würde
sie nie mehr missen wollen.

Ja, der ist so nützlich wie ein Furunkel am Poppes.

Schau dir auch die vielen Trainingsvideo's (Tutorials) auf der Webseite an.
http://www.garyfong.com/

Wenn Du ganz genau hinguckst, findest Du auch schnell heraus
an welcher Stelle er ganz böse trickst.

Die Fong Dongs vernichten Batteriekapazität, verlängern die
Blitzfolgezeiten dramatisch, killen dafür die Reichweite und
produzieren im schlimmsten Fall thermische Probleme oben drauf.

Fong zeigt einmal den Idiotenmodus, ungefiltertes direktes
Blitzlicht, von der Programmautomatik auf hohe Tiefenschärfe
und Blitz als Hauptlicht getrimmt.

Und dann packt er seinen gelben Yoghurtbecher drauf.
Der vernichtet Leistung, also macht die Automatik die
Blende auf, und weil er gelb ist, gleicht er die Blitzfarbe
an den Hintergrund an.

Man kann aber auch ohne den Pümpel die Blende aufmachen,
die Blitzleistung reduzieren, die Verschlusszeit verlängern und
den Blitz mit Lee 204 an Kunstlicht anpassen. Man wird mit
weit höherer Reichweite, sehr viel kürzeren Blitzfolgezeiten
bei längeren Batteriestandzeiten belohnt und spart sich die
thermischen Probleme.

Dafür muss man allerdings verstehen was da auf dem Chip
passiert. Wer keine Ahnung von Licht hat kauft halt einen
Fong-Pümpel.
 
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Ich denke, das wäre so eine von den Gelegenheiten, wo man einfach das Licht misst, und nicht seine Reflektion.

Belichtungsmesser vor's Motiv, ablesen, einstellen (eventuell korrigieren) und dann in dem Raum mit dieser Einstellung auf M arbeiten. Gegen Abend eine Blende oder mehr weiter aufziehen, weil das Aussenlicht ja zurück geht (einfach nochmal messen). Diese Einstellung auf U1

Nächster Raum, gleiches Verfahren auf U2

Dritter Raum, gleiches Verfahren auf M

Bei allen anderen Gelegenheiten mit deiner bevorzugten Automatik und Messeinstellung (A,S...). Die NEFs lassen genug Spielraum, um so durch die Show zu kommen, und solltest du bei einer Zwischenkontrolle feststellen, dass die Belichtung etwas daneben liegt, korrigierst du einfach. Ich verstehe allerdings nicht wirklich, was gegen einen Blitz (Decke, Reflektorkarte, Diffusor, Zweitblitz/Metz) spricht. Gerade auf Hochzeiten ERWARTEN die Leute quasi, dass es andauernd blitzt. Da stört sich kein Mensch dran.
 
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Ich denke, das wäre so eine von den Gelegenheiten, wo man
einfach das Licht misst, und nicht seine Reflektion.

Damit erschlägst Du aber nur die Helligkeit.

Das weit grössere Problem ist hier die Lichtfarbe,
und das daraus resultierende Mischlicht.

Ich verstehe allerdings nicht wirklich, was gegen einen Blitz
(Decke, Reflektorkarte, Diffusor, Zweitblitz/Metz) spricht.

Der wäre dann ggf die vierte Farbe - allerdings neben dem
Halogenlicht die einzige Lichtquelle mit kontinuierlichem
Spektrum. Und an das Halogenlicht könte man ihn mit Lee 204
vergleichsweise einfach anpassen.

Ich würde hier ziemlich sicher auch blitzen, aber jeder
vermiedene Blitz ist eine weitere Sekunde ungestörter Feier.
Manch einer kann einfach nicht ausgelassen feiern wenn
er ständig erwartet abgeschossen zu werden - jeder einzelne
Blitz erinnert daran sehr deutlich.
 
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Du wolltest doch 12 Blitze aufstellen?

Ja, habe ich mehrfach geschrieben. Dennoch ist grundsätzlich
jeder nicht abgefeuerte Blitz eine Sekunde ungestörte Party.

ISO rauf und Blitzleistung soweit runter bis der Blitz nur noch
schwach blinkt (und auch das nur wenn man gaaanz genau
hinguckt) ist eine andere Möglichkeit - aber das geht nur so
weit wie man das Raumlicht runterballern/ausschalten kann.

Ausserdem erfordert das einiges an Übung, meist ND-Filter vor
dem Blitz und fast immer komplett manuelles Blitzen.
 
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Das ist ja alles schön und gut aber völlig an der Eingangsfrage vorbei...
 
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Das ist ja alles schön und gut aber völlig an der Eingangsfrage vorbei...

Nein, das wären mögliche Lösungswege.

Für welchen davon er sich entscheidet (und ob er den
dann auch durchziehen kann) muss er selbst wissen.

Ausrüstung kann man ja auch mieten, ein SB-900/SB-910
kostet bei Calumet 13/15 Euro pro Tag. 10 Stück also
150 Euro/Tag, für eine Hochzeit an der einem was liegt
sicher nicht zuviel.

Wahlweise gekauft schlagen 10 Yongnuo YN-560 III
mit einem Steuersender mit 700 Euro zu Buche.
Die kann er anschliessend mit wenig Verlust wieder
verkaufen oder einfach für andere Dinge weiterverwenden.
 
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