Schutz für Objektive

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Wenn der Inhalt meines Rucksacks Belastungen ausgesetzt wäre, die eine derartige Verpackung erfordern, wünschte ich mir, ich wäre möglichst weit vom Geschehen entfernt. ;)

MfG Jürgen
 
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Mal ernsthaft: Was hast Du mit so was bloß vor? :nixweiss:





Ja, wenn es denn so einfach wäre.
Also ich weiß nicht, ob Du Dir vorstellen kannst welche Unannehmlichkeiten bei einer gemütlichen Bergtour im kombinierten Gelände auf Dich zukommen können. Felskontakt mit unterschiedlicher Dynamik ist schon mal drin. Da sprech ich aus leidvoller Erfahrung. Hatte bis jetzt Glück, weder Leib noch Material kamen zu Schaden. Aber ich denk es war schon mehrmals grenzwertig, die Weichschaum Köcher von Nikon bieten im Normalfall schon ausreichend Schutz, aber nicht unbedingt im harten Einsatz.
Desweiteren kann man die BetaShell, bei Raumenge im Rucksack, außen fixieren. Alles in allem spreche ich hier von Reserven, die so Gott will, nie bis zur Grenze ausgetestet werden muß/sollte.


Wenn der Inhalt meines Rucksacks Belastungen ausgesetzt wäre, die eine derartige Verpackung erfordern, wünschte ich mir, ich wäre möglichst weit vom Geschehen entfernt. ;)

MfG Jürgen

Jürgen, ich verstehe Dein Einwand. Der menschlich Körper ist natürlich die empfindlichste, weichste und schützenwerteste Komponente.
Aber, es gibt schon einige Situationen wo der Rucksack als Puffer gute Dienste leisten muß.
Und zur Werbung: Klar ist die reißerisch und ich erwarte kaum dass ein Fahrzeug über meine Ausrüstung fährt etc. ;-).
Es geht einfach um Reserven, die auszuloten überlasse ich einem Versuchslabor, aber sie zu haben ist schon beruhigend und wenn ich mir meine Rucksäcke so angucke, bin ich schon erstaunt welcher Belastung sie ausgesetzt waren...
Wichtig scheint mir auch der durch Hartschaumeinsatz vorhandene Ruckelschutz.
Vielleicht findet sich doch noch jemand der Erfahrung mit diesen Produkten hat, oder über Alternativen berichten kann.
 
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Ich investiere das Geld lieber in eine gute Fotogeräteversicherung und ordentliche Objektivköcher von LowePro. Die sind sehr dick gepolstert und haben ein robustes Außenmaterial und Befestigungsmöglichkeiten für den Rucksack sind auch gegeben.

Was kann ein Köcher mit Plastik mehr aushalten? Einen tiefen Fall auf Felsen o.ä.. Aber nur weil das evtl. mal passieren könnte, immer mit sperrigen Kunstoffrohren durch die Berge laufen? Da wähle ich lieber die Alternative mit der Versicherung....

Gruß
Heiko
 
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ev.wissen [MENTION=60818]Lydian[/MENTION] oder [MENTION=102420]2000volt[/MENTION] mehr...:)
 
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Ohje, ich weiss nix :)
Wenn die Linse mal wieder die Kanten zu arg verbogen und verzerrt hat, bietet sich dieses Geschoss sicher an, um sich im Objektivweitwurf zu versuchen.
[MENTION=66057]margot[/MENTION]: ich trage ja das Gerümpel in einem normal gepolsterten Lowe Rucksack in klassisch grüner Tarnfärbung :) zum Berg, dort dann in die Tamrac Tüte umtüten, oder direkt umgehängt (da muss ich allerdings aufpassen) oder von einer Messe habe ich so einen ungepolsterten aber ganz leichten Tagesrucksack, der taugt auch, wenn ich eine Kamera eine Wand beim Klettern zum Knipspunkt transportiere.

Neuerdings habe ich ja das schicke Retro-Ledertäschchen, dazu hatte ich auch einen tread eröffnet. Da reicht die Innenpolsterung auch locker aus, ist aber für eine Felsaktion zu schick.
 
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.... um sich im Objektivweitwurf zu versuchen.

:rolleyes:

Ich kenn Dich ja nicht, außer den Bildern die Du einstellst, darunter gute Kletterbilder.

Aber reine Felskletterei ist schon etwas anderes als kombinierte Touren.
Bei Deinen Bildern, die ich bis jetzt gesehen habe, ist die sportliche Bewertung hoch einzuschätzen. Aber das Einsatzgebiet ist hier sehr überschaubar.
Felszustand, Witterung und Routenverlauf sind bei Wandklettereien relativ gut einschätzbar ( aus Sicht des Fotografen, u.U. nicht aus Sicht des Kletterers )

Aber klassische hochalpine Routen sind schwerer einschätzbar, Wetter, Felszustand, Änderung der Routenwahl aufgrund örtlicher Begebenheit etc.etc.
Warum ich das erwähne. Naja, Dein Retro Ledertäschchen ist, sagst Du ja schon selbst, für meine Zwecke wohl kaum einsetzbar und auch der leichte Tagesrucksack erfüllt kaum den Zweck.

Aber , ich werde mir mal die Lowepro Objektivköcher genauer ansehen.
Vielleicht sind die BetaShell eher etwas für Expeditionen :eek:
 
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Nun ja Dietmar. Ich geh ja nicht nur im Mittelgebirge klettern, da hatte ich die meisten Bilder bisher gezeigt, das stimmt, was aber daran liegt, da ich über das Thema an einem Buch arbeite. Ok, Dolomiten hatte ich mal einiges gezeigt, da hast du natürlich Recht, da klettert man nur bei Bedingungen ohne Regen oder extr. Schneefall (bei leichtem schon :)).

Klettern und klassisch Bergsteigen gehe ich seit über 38 Jahren, da war und bin ich auch auf Hochtouren (auch kombinierten) unterwegs, auch bei extrem schlechten Bedingungen.

Wenn ich da eine SLR dabei hatte, hatte ich immer versucht, das mit nur einem Objektiv zu erledigen, in Ausnahmefällen 2. Dabei hatte die Tamrac oder eine alte Lowe Tasche völlig ausgereicht, das 2.Objektiv in einer soften Lowe Tasche (Köcher) und beide im dichten Rucksack von Deuter mit Übertüte.
 
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Nun ja Dietmar, da täuscht du dich.

Also ich will Dir auf keinen Fall zu Nahe treten. Aber man kennt sich halt nur über dieses Forum. Es ist halt aufgrund der Bilder schwer einschätzbar mit wem man es zu tun hat.
Aber wie auch immer, das hast Du jetzt ja gerade gerückt.

Dann haben wir ja dasselbe schöne (... schönste Hobby ) der Welt !
 
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:) da täuscht du dich hatte ich rausgenommen, denn das klang etwas unfreundlich, war aber auch so nicht gemeint.

Das stimmt, es ist und bleibt für mich die schönste Freizeitbeschäftigung, nachdem ich heute ja einen ganz anderen Job mache. Damals :), als ich noch Student war und davor und viel Zeit und wenig Geld hatte, war ja analog noch bezahlbar und vor allem dankbar.

Wir hatten und tun es immer noch, immer mal wieder in diesen Wänden biwakieren müssen. Als die digis kamen, auch noch. Da war meine erste Erfahrung nach einer a..schkalten Nacht, dass der Akku nicht mehr kann und da hatte ich mir in A gebissen, dass ich keine F3 mitgenommen hatte, denn die hätte wahrscheinlich noch ausgelöst.

Auf jeden Fall ist es ohnehin schwierig, bei dem Zeitdruck, den man in langen Wänden & Hochtouren hat, paar vernünftige Aufnahmen zu machen - schwieriger als das Transport Problem, denn Schlendern ist Luxus :)
 
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Hallo Dietmar,

ich gebe gern zu, dass ich meine Ausrüstung nicht unter annähernd so extremen Bedingungen transportieren muss.
Du kannst Deinen Anforderungen mit Sicherheit am besten beurteilen und wirst nicht ohne Grund nach diesen Köchern gefragt haben.
Eine Versicherung hilft nur im Nachgang, Dir dürfte es vermutlich wichtiger sein, dass die Ausrüstung vor Ort funktioniert, oder?
Hattest Du bereits Schäden an der Ausrüstung zu beklagen? Was war da ggf. der Schwachpunkt?

Trotzdem wundere ich mich als Außenstehender, dass Du bereit wärst das hohe Packmaß zu akzeptieren. Ich stelle es mir auch nicht sehr praktisch vor, wenn die Fotoausrüstung in einzelnen Köchern im Rucksack verteilt ist.
Und obwohl der Hersteller dieser Köcher fast alle Eventualitäten berücksichtigt zu haben scheint, würde ich mir noch eine verliersichere Ausführung (untrennbare Verbindung) der Schraubdeckel wünschen - auf dem platten Land hebst Du den Deckel wieder auf, im Gebirge ist er mit etwas Pech weg.

Ein passender Fotoeinsatz für den Rucksack könnte nicht den gewünschten Zweck erfüllen?
Z.B.: http://www.koenig-photobags.de/fotografie-und-trekking/

MfG Jürgen
 
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Eine Versicherung hilft nur im Nachgang, Dir dürfte es vermutlich wichtiger sein, dass die Ausrüstung vor Ort funktioniert, oder?

Ein eher rhetorische Frage ... :)

Hattest Du bereits Schäden an der Ausrüstung zu beklagen? Was war da ggf. der Schwachpunkt?

Bis jetzt, wie ich oben erwähnt habe, keine sichtbaren Schäden.
Aber es bleibt das mulmige Gefühl, dass es häufig wohl dem Glück geschuldet war. Und mit diesem Gedanken, bin ich auf der Suche nach etwas stabilerem.

Naja ich bin ja nicht sicher ob diese Behältnisse in einer vernünftigen Relation, zwischen Stabilität und Gebrauch in der Praxis, stehen.
Deswegen mein fragendes Ansinnen. Wobei ich ja schon ein Schritt weiter bin.
Ich werde mir die Köcher von LoewePro mal anschauen.

Rücksackmäßig werde ich beim Mammut Tourenrucksack bleiben. Alles sehr zweckmäßig anzubringen: Tourenski,Steigeisen,Eispickel etc.
In erster Linie geh ich ins Gebirge um dort zu sein, natürlich dicht gefolgt von dem Wunsch einige Erinnerungsfotos zu machen.

PS. Du hast natürlich vollkommen recht mit den abschraubaren Deckeln.
Das was passieren kann, passiert !
 
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ev.wissen [MENTION=60818]Lydian[/MENTION] oder [MENTION=102420]2000volt[/MENTION] mehr...:)

Auch ich kann da nicht recht weiterhelfen. Wenn ich die Kamera in steiler Felswand einsetze, habe ich i. d. R. nur ein Objektiv dran und das ganze in der Toploader Pro 70 AW von LowePro. Gerade kürzlich bin ich damit ca. 12 Meter auf den Waldboden gefallen. D700 OK, Nikkor 28-105 kaputt, ich selbst relativ OK, nur 8 Tage KH. Jetzt kann ich endlich mal die Fotoversicherung in Anspruch nehmen.:D
 
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Gerade kürzlich bin ich damit ca. 12 Meter auf den Waldboden gefallen. D700 OK, Nikkor 28-105 kaputt, ich selbst relativ OK, nur 8 Tage KH. Jetzt kann ich endlich mal die Fotoversicherung in Anspruch nehmen.:D

Hi Steff, was ist passiert ? Hatte von dem Unfall nichts gehört. Ich hoffe dir gehts gut, gute Besserung. Grüsse.
 
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Hallo,

hat jemand Erfahrung mit BetaShell Objektivschutz ?

nein Erfahrung habe ich keine, mir wären die Köcher zu sperrig. Ich verwende auch die Nikon Köcher nie, dann müssten meine Taschen und Rucksäcke doppelt so groß sein. Ich habe aber zwei PeliCase Koffer, die praktisch unzerstörbar sind. Vielleicht sind die Rucksäcke ja vielleicht was für dich? Da bekommt man eine komplette Ausrüstung rein.
http://www.pelishop.de/peli-progear-backpacks.html

Für die günstigeren B&W Cases gibt es ein Rucksack-System.
http://www.koffermarkt.com/Outdoor-...-System-BPS-fuer-B-W-outdoor-case-Typ-61.html

Zu den Rucksäcken kann ich allerdings nichts sagen, weil ich nur die Koffer kenne.

MfG Thomas
 
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Der beste Schutz für Objektive (und Kameras) ist die Vitrine. :hehe:
 
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Ein guter Fotorucksack reicht als Schutz allemal aus. Für derartiges Zubehör würde ich nicht einen Cent einsetzen.
 
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es ist immer schwierig genau die Anforderungen des anderen zu analysieren - vor allem in den Bergen, wenn man nicht dabei ist!

Ich würde von Hartschalen-Hüllen jeglicher Art Abstand nehmen, bzw. ich halte nichts davon.

  1. Für normale Wanderungen und Klettersteige verwende ich ein ICU von F-Stop welches sehr gut in meinen Mammut Nirvana rein passt
  2. Für Klettereien ab dem 4ten Grad (was im Alpinen Bereich bei mir nicht mehr so oft vor kommt) habe ich eine "Edel-Kompakte" dabei. Fuji X10 ... könnte aber vielleicht eine Leica 109 werden...
  3. Auf Skitouren und Hochtouren verwende ich entweder 1 oder 2 - abhängig von Länge und Schwierigkeitsgrad

Interessanter Weise sind mir die Objektive immer auf meinen Trekkingtouren kaputt gegangen (Korsika GR20 durch einen Sturz über einen Felsen) und in Kanada, als mein Rucksack von einem Bus überrollt wurde ...

Ansonsten sind meine Sachen versichert und ich versuche ein wenig mit Umsicht zu agieren und wenn mal was kaputt ist, dann ist es halt kaputt.

/b!
 
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