Kein Schlachtplan überlebt den ersten Feindkontakt.
Im Ernst, ich stehe vor der gleichen Frage (dies als Problem zu bezeichnen klänge in der Tat doch etwas .... [passenden Begriff darf jeder selbst eintragen].
Im Grunde ist dies schnell geklärt, da diie Schwächen der 200er für
mich eher im WW-Bereich zu finden sind. Sooo schlecht ist der mittige (!) AF bei der 200er mit AFS-Objektiven doch auch nicht. Im WW-Bereich stört mich das ständige Schwenken zwischen AF-Messfeld und Bildkomposition doch etwas, deswegen d200 + Tele und/oder Makro.
Sucherbild - eine rein persönliche Angelegenheit zwischen der D200 und meinen Augen - ich empfinde es als unglaublich schwierig, da etwas zu erkennen, gerade im Weitwinkelbereich mit dem 12-24/4 und Polfilter. Ergo Tele für die D200.
ISO - Na ja, eigentlich sind beide so bis ISO 200-400 recht ordentlich, darüber möchte man gern Stative und/oder Blitze einsetzen.
Und was bringt dir das? Gar nix.
Denn wenn ich eine Hunderennen knipsen würde, sähe es genau umgekehrt aus.
Zusammengefasst delegiere ich die D200 gern als frische, stille Eingreifreserve, aber da wärst du sicher auch allein drauf gekommen.
Aber, und da hast du völlig recht, man sollte darüber nachdenken.
In analogen Zeiten habe ich den Wert eines Zweitbodies echt zu schätzen gelernt und wenn die d200 völliger totaler Schrott wäre, hätte ich längst eine zweite D3.. oder, wahrscheinlicher, eine 5D.
Gib' der 200 ruhig mal wieder 'ne Chance!! In Preis/Leistung/Robustheit kommt sie der ultimativen Backup-Cam echt nahe.
Gruß