Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

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Eine niederländische Tjalk fährt unter Segel in den Hafen von Neuharlingersiel ein:


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Die Tjalk ist ein Plattbodenschiffstyp, der seine Blütezeit im 19. Jh. hatte. Sie war gut geeignet, die Wattenmeergewässer zu befahren, denn sie hatte nur einen geringen Tiefgang von 0,80m - 1m je nach Größe.
Sie kann auch ohne Probleme im Watt trocken fallen.
Bei seitlichem Wind wurden riesige Seitenschwerter gefiert, um die Unterwasser-Lateralfläche zu vergrößern und so die Abdrift zu vermindern.
 
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Besanewer auf der Elbe Höhe Lühesand

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Ewer sind ebenfalls Flach (platt-) bodenschiffe der nordischen Küstenregionen.
Ähnlich den schon gezeigten Tjalken, jedoch mit spitzem Bug.
Besanewer deshalb, weil im Gegensatz zur meist verwendeten einmastigen Besegelung hier noch ein zweiter, kleiner Besanmast vorhanden ist. Auch die Ewer---welche oft nach ihrer Bestimmung: Fisch- Gemüse oder einfach Lastenewer genannt wurden, hatten einen recht platten Schiffsboden, um auch in kleinere Flüsse fahren zu können. Die absenkbaren Seitenschwerter dienen auch hier den besseren Segeleigenschaften in Tiefwasser.
 
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