Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

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Und das Erschreckende an den Schiffen ist, dass sie sich sehr gut fahren lassen. Das darf ich als Lotse immer wieder erfahren.

Gruß Marc

Verstehe ich nicht. Wieso erschreckend?

Schiffsführung erscheint ZU einfach -> Schlecht ausgebildetes Personal -> Unfallgefahr

Ist das so richtig?
 
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Verstehe ich nicht. Wieso erschreckend?

Schiffsführung erscheint ZU einfach -> Schlecht ausgebildetes Personal -> Unfallgefahr

Ist das so richtig?

So kann man es sehen, aber das ist wie so oft, zu einfach gedacht.

Solche großen Schiffe bedürfen schon einer vernünftigen, gut ausgebildeten Schiffsführung. Und das haben sie auch !
Da passen die Reedereien schon auf und haben erfahrenes und extra geschultes Personal, genauso wie wir Lotsen uns in Fort- undWeiterbildungen auf diese Schiffe vorbereitet haben.
Erschreckend einfach zu fahren sind sie, weil sie aus meiner Sicht ziemlich gut gebaut sind und sich sehr gut manövrieren lassen.
Natürlich alles mit Bedacht und der nötigen Zeit. Denn wenn man mit so einem Schiff z.B. auf der Weser 400x60x13 m Stahl mit ca. 230.000 to Gewicht durch einen 300m, später 220m breiten „Graben“ mit 2m Wasser unterm Kiel schiebt, dann sollte man schon genau wissen, was man macht.

Da hilft uns natürlich auch viel Technik, aber es geht nichts über eine gute Seemannschaft !

Und die Unfallstatistiken zeigen, das wir hier in Europa schon sehr sicher aufgestellt sind, aber ein Restrisiko bleibt immer.

Viele Grüße
Marc
 
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Früher mochte ich Schiffe.

Hat dieser SelbststeuerungsAutomat und Kisten-Kasten noch etwas mit Seefahrt zu tun ?

Nichts gegen Dich Captain, aber diese Dinger finde ich genauso gräßlich wie die Wohncontainer (Kreuzfahrt-Riesen)

Hallo Kay,
ich weiß doch, dass Du nichts gegen mich hast - zumindest nichts Wirksames

Schön sind sie sicher nicht, aber wir wollen ja alle günstige Waren aus aller Welt in den Kaufregalen haben und billig auf Kreuzfahrt gehen. Dann gibt es eben schwimmende, angespitzte „Schuhkartons“.

Ich habe aber auch lange Jahre „Treibholz“, Baujahr 1942 gesegelt, in Form eines Dreimast-Toppsegel-Schoners. Die ALBATROS vom Deutschen Jugendwerk zur See Clipper.

Und während meiner Zeit als Lehrer an der Seefahrtschule bin ich mit unserem Ausbildungsschiff AURORA durch Nord- und Ostsee gefahren. Ein alter Tonnenleger Baujahr 1952 mit ordentlichem Decksprung und Balkenbucht.

Und 1992 war ich 2. Offizier auf der HELGOLAND, Baujahr 1963 mit einer richtig schönen Linie. Jeden Tag Bremerhaven - Helgoland mit bis zu 1750 Stück sprechender Ladung (Fahrgäste)

Euch, wie auch allen Mitlesern, eine gesundes und zufriedenes Jahr 2018.

Viele Grüße
Marc
 
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Rest des alten Hafens der ehemaligen Elbinsel Krautsand, heute dank Deichbau bzw. Küstenschutz und Verlandung nur noch ein kümmerlicher Tümpel hinter dem Hauptdeich. Ein zweimastiger ausgedienter Elb-Ewer dient - abgeschnitten von jeglicher Schifffahrtsroute - als Schauobjekt bzw. Museumsschiff.

Krautsand ist heute durch zwei Brücken über die Reste der Süder-Elbarme erreichbar und stellt keine Insel im eigentlichen Sinne mehr dar. Sie ist quasi Teil des Marschlandes geworden. Der wunderschöne weiße Elbstrand ist aber geblieben.

 
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Ich hab so viel schwimmendes in meinen Bildordnern. Meine Hausärztin sagt ja, ich hätte eine Affinität zu Wasser. Da lade ich nun auch mal was zu diesem ewigen Fred hoch. Warum ich das in den letzten Jahren nicht längst schon getan habe?



 
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Hallo Marc, tolles Foto, aber für´ne Landratte wie mich: Wo hört das Schiff auf und wo beginnen die Verladekräne/-brücken oder wie die ?Terminals? sonst heißen?
Ahoi
Julius
 
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Moin Julius,

der Dampfer hört ungefähr 160m vor mir auf und endet 240m hinter mir.
Auf dem Foto sieht man ja die Kaikante und das Schiff ist gut 60m breit.

In Bremerhaven werden gerade neue Containerbrücken gebaut, die auch über mehr als 65m reichen werden, wenn die Schiffe noch einmal um zwei Container breiter werden sollten.
Außerdem werden sie noch höher, um auch in der Höhe mithalten zu können. Wir stehen auf der Schiffsbrücke manchmal gut 60m über Wasser. Und die Container hinter der Brücke können da schon mal heran reichen.

Gruß Marc
 
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Hallo Kay,
ich weiß doch, dass Du nichts gegen mich hast - zumindest nichts Wirksames

Vor Dir und Deinem Beruf verneige ich mich

Schön sind sie sicher nicht, ,,,. Dann gibt es eben schwimmende, angespitzte „Schuhkartons“.

Als ziemlich alter Hamburger
kannte ich noch diese Zeit mit Schauerleuten
und ich kann auch einen Orderlagerschein noch erklären, weiß, was ein Ziehschein war - das ist es nur - zum Jahreswechsel (Hugo meint, nicht nur dann) bin ich da etwas schwermütig !
 
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Kay, letztlich bin ich nur Seemann, wenn auch gerne. Zu verneigen gibt es da nichts, aber sicher bei vielen anderen Berufen.

Den Ziehschein gibt es übrigens auch heute noch, auch wenn er früher manchmal von Zuhause kommen musste, da die Heuer in manchen Häfen für Hein Seemann nicht ausreichte

Gruß Marc
 
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Kay, letztlich bin ich nur Seemann, wenn auch gerne. Zu verneigen gibt es da nichts, ,,, .

Da bin ich mir nicht so sicher.

Viele " wissen " , was ein Kapitän ist, weil es im Fernsehen Serien wie " Traumschiff " gab.
Von der Ausbildung wissen wohl nicht viele
und der Seelotse
mal so ohne viel Kenntnis,

ist der, der dem Häuptling des Schiffes sagt, wo es lang geht

Deine Erfahrung und Verantwortung ...


erzähl von Deinem Revier - von der Lotsenbrüderschaft, oder von ,,,

hier ist wohl kaum einer besser - gestatte mir meine Verneigung und erzähle doch gern unseren Landratten, wo Ole Pinelle ...
 
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Nicht das schönste Foto, aber dennoch vielleicht interessant für etwas maritim
angehauchte Betrachter.

Die Fähre PETER PAN der TT-Linie, die seit Jahren zwischen Travemünde
und Trelleborg pendelt, wird derzeit in Bremerhaven um 30 Meter verlängert.

Da lediglich der Frachtraum mit den Autodecks verlängert wird, während der
Passagierbereich unverändert bleibt, verläuft der Schnitt durchs Schiff etwas
kurios. Unterhalb der Decksaufbauten wurde die hintere Hälfte mit Maschinenraum
und großer Heckklappe abgetrennt. Wie man sieht, wurden die beiden Schiffshälften
bereits im Schwimmdock auseinandergezogen. In den nächsten Tagen wird das
Dock abgesenkt, die hintere Hälfte ausgeschwommen und das neue Mittelstück
eingefügt.
Durch diese Operation wird die Frachtkapazität der Fähe um ca. 25% gesteigert.



Grüße aus HB
Heiner
 
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