Mitmachthema Schallplattenspieler, Tonarme und schwarze Scheiben...

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4 Kommentare
Totalreflexion kommentierte
Ha ! Das ist ja "mein" Tonabnehmer !
Bild gefällt mir übrigens gut auch wegen der Lichtreflexe auf dem Vinyl (altes Schutzfilter auf der Optik? - scnr )
 
pixelschubser2006 kommentierte
Also Filter hatte ich keinen drauf. Mittlerweile bin ich auch sehr skeptisch geworden was den Sinn und Unsinn von Schutzfiltern angeht.In den letzten Jahren habe ich ziemlich Ärger damit gehabt. Selbst High-End-Produkte sind schnell zerkratzt oder gar die Fassung beschädigt.
 
Totalreflexion kommentierte

War mir eigentlich klar, dass hier kein Schutzfilter beteiligt war, jedenfalls Danke für die Klarstellung. Meine Bemerkung in Klammern war natürlich scherzhaft gemeint; ich hatte den Kopf noch voll von der Diskussion im Schutzfilter-Fred (wo u.a. die Frage behandelt wurde, inwieweit ein Schutzfilter Überstrahlungen im Bild verursachen kann). Bitte meine dumme Bemerkung nicht übelnehmen.
Dass mir die strahlenförmigen Reflexe auf der Scheibe gut gefallen, war aber ganz ernst gemeint. Offenbar mehrere Lichtquellen im Spiel? Das Bild wirkt dadurch unruhiger, aber eben auch dynamischer auf mich.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Offen gestanden habe ich das Bild in meinem Wohnzimmer geknipst, wo ich fünf LED-Spots in der Decke habe. Eigentlich ist die Ausleuchtung recht gut, aber bei einem Plattenspieler kommt das an Grenzen.
Die Frage habe ich Dir keineswegs übelgenommen, denn sie ist mehr als berechtigt. Genauso wie die Schutzfilter-Diskussion. Ich bin bisher immer klarer Verfechter von Schutzfiltern gewesen, vor allem wenn man in rauen Umgebungen fotografiert. Inzwischen denke ich da differenzierter. Tatsächlich verursachen die Teile solche Reflexionen und Überstrahlungen. Ausserdem sind moderne Linsen so hochleistungsfähig, dass ein Filter die Abbildungsleistung spürbar verringern kann.
Ich sehe auch die Vorteile nicht mehr, angesichts meines Verschleisses. Und wenn dann noch splitternde Filter für Macken in der Frontlinse sorgen, dann muss man sich echt nach dem Sinn fragen. Ich schone mein Zeugs nicht, gehe dennoch einigermaßen pfleglich damit um. Reporter-Einsatz eben. Selbst teure B+W-Filter bekommen Kratzer, der Lack geht an der Fassung ab oder das Ding fällt nach Monaten komplett auseinander. Sowas habe ich früher überhaupt nicht erlebt.
 
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Mein Dreher ist völlig unspektakulär.



Der Clou ist aber das graue Kästchen rechts.
So sieht dessen Innenleben aus:



Phono-Vorverstärker. Eigene Entwicklung. Selbst gefertigt.
Die relevanten technischen Parameter stellen das (z.T. ziemlich gehypte) kommerzielle Material in den Schatten. Design-Ziel für den Frequenzgang war max. +/- 0,1 dB Abweichung von der RIAA-Norm. Gemessene Abweichung liegt bei max. +/-0,02 dB, nach kleinem tweak auf der Leiterkarte sogar nur noch +/-0,015 dB. Die Rechts-Links-Abweichung ist noch geringer. Klirrfaktor ist so gering, das ich den mit meinen Mitteln nicht mehr messen kann und damit auf jeden Fall weit unterhalb -80 dB.
 
4 Kommentare
pixelschubser2006 kommentierte
Das triggert mich ziemlich. Hab noch meinen leider bis heute nicht fertiggestellten Vorverstärker aus meiner Meisterprüfung in der Ecke stehen. Damals ist leider seitens der Lieferanten wirklich alles undenkbare schiefgelaufen, und am Ende fehlte mir die Zeit. Nach 15 Jahren könnte ich das Projekt mal zu Ende führen. Allerdings lag der Schwerpunkt damals in der Steuerlogik, bei der Phono-Vorstufe habe ich auf Bausatz-Schaltungen zurückgegriffen.
Was Du hier ablieferst, ist der Hammer. Bist Du beruflich in der Elektronikentwicklung tätig? Sieht jedenfalls hochprofessionell aus!
 
Totalreflexion kommentierte

Ein nicht fertiggestelltes Projekt in der Ecke liegen zu haben, ist traurig. Wenn es sich lohnt das zu reaktivieren und Du damit Spaß hast und auch die Zeit dafür, setz' Dich doch wieder dran? Aber nicht, dass Deine Fotografie dann drunter leiden müsste!
Und selbst bei Bausatz-Schaltungen kann man manchmal noch etwas optimieren. Zumindest dabei könnte ich Dich ggf. unterstützen, falls gewünscht.

Beruflich bin ich eher in der Optik-Entwicklung tätig... Aber wär' doch blöd wenn das Physik-Studium nur für Theorie taugen würde. Audio-Elektronik ist reines Hobby; verschiedene Sensor-Verstärkerstufen habe ich aber auch schon im Rahmen beruflicher Projekte entwickelt.
Danke für Dein Lob! Das professionelle Aussehen kommt ja nur durch die Leiterkarte zustande, die kann man heutzutage erfreulicherweise in Kleinstmengen vom Dienstleister bestellen.
Das erste handgestrickte Layout auf Lochraster sieht aber gar nicht so viel anders aus, und ich musste nach dessen Vermessung auch kaum was ändern:

Zeitaufwändig waren die ganzen Vorüberlegungen, Recherchen, Analyse bekannter Schaltungen, Datenblätter wälzen, Rauschen berechnen, Mängel oder Lücken in bekannten Schaltungen entdecken, SPICE von eigenen Schaltungstestkonzepten, und dann kristallieren sich langsam Erkenntnisse und optimale Konzepte.
 
MOS2000 kommentierte
Cool, würde ich gerne mal aufnehmen und mir die Aufnahme dann aufdröseln - ich bin neben dem Hobby "Foto" so ein "Re-Recorder" und betreibe da ziemlich Aufwand, um mir liebe Platten bestmöglich zu Konservieren und deren Charakteristik einzufangen. Da von den Drehern kaum was geht seitens der Qualität - die Platte selbst ist eigentlich immer der limitierende Faktor - liegt auf dem Pre eigentlich mein Hauptaugenmerk.
Und da das Gain-Staging bei Platte wirklich derbe ist sind da auch die schönsten Birnen zu pflücken.
Sieht jedenfalls sehr sauber aus. Hast DU dich auf MM festgelegt, weil mit MC auch nicht mehr ging?
 
Totalreflexion kommentierte

Gute Scheiben konservieren - kann ich nachvollziehen. Wenn wir hier anfangen in die Details einzusteigen, ist es aber, fürchte ich, hier nur noch OT. Sollten wir uns dazu besser per PN austauschen?
 
 
svantevit kommentierte

Wird jetzt auch so bleiben. Läuft momentan sehr flott hier.
 
svantevit kommentierte

Hab ich schon viele Jahre. Brauche nun mal einen neuen und vor allem besseren Tonabnehmer. Bin mir noch unschlüssig.
 
Timbre kommentierte
Jau, Rega-Dreher sind schon schmucke Dinger. Als mein Sony kürzlich den Geist aufgegeben hat, hab ich auch kurz mit Rega und Pro-Ject geliebäugelt. Aber am Ende ist's der schnöde Audio-Technica geworden. Echtes Rock'n'Roller-Understatement. Brauch mit meinem Punkrock-Geknüppel auch nicht mehr ;-) ...
 
Totalreflexion kommentierte
Was ich eigentlich noch fragen wollte: wie kommt denn dieser interessante (positiv gemeint!) grafische Bildstil zustande? Scan von Film? Magst Du was zur Aufnahme sagen?
 
svantevit kommentierte

Ich probiere manchmal mit einzelnen Farben. Sättigung Luminanz Verschiebung.
Dazu Vignette und Korn hinzugefügt.
Das gefiel mir einfach, kühl und nüchtern.
 
Hier scheint es ja ein Rega-Planar-Treffen zu geben.

Habe meine alten Fotos aus 2013 ausgegraben, der Rega Planar 25 mit Benz Ace Red steht aber genauso oben auf dem Rack. Seit diesem Jahr klingt er noch besser, da bekam der alte Dreher den neuen Motor (noch ohne externe Steuerung). Früher hing er an einem Musical Fidelity X-LPS, jetzt an der Vorstufe des Marantz KI Ruby, die mir akustisch einfach besser gefällt.







VG Holger
 
Kommentar
Ach es ist echt so schön hier in dem Thread. Immer wieder erfrischende Infos und Perfektionismus.

Ich bin nicht sicher, ob der folgende Link toleriert wird - wenn nicht, gerne den Beitrag einfach löschen.

Ich zeige Euch HighEnd-Freaks den Rundgang aus dem Grund, da dieses HiFi Studio aktuell grad für immer schließt.
Ist also seit 1.1.2025 schon "historisch".

Also dort gibt es etliches am Spielzeugen zu sehen:

(Ja, ich weiß, da der Laden bereits geschlossen hat, muss ich wohl noch in der Startsequenz was dazu schreiben...und es sind noch nicht alle Infopoints fertig beschriftet...)
 
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1 Kommentar
Bremenfrosch kommentierte
Da sieht es ja aus wie bei meinem Händler des Vertrauens ( KLICK ). Der hat auf seiner neuen Seite noch keine Innenfotos. Richtig gutes Zeugs steht da rum. Schade, dass wieder ein Fachgeschäft verschwindet.
VG Holger
 
Da war doch noch was Analoges ...
In 2019 sah ich auf der Suche nach Schwarzem Gold in der regionalen Zeitung eine Anzeige, in dem ein Mann einen Plattenspieler zum Verschenken anbot. Seine Platten hätte er bereits verkauft, den Spieler wollte keiner haben, so bekam ich ihn geschenkt.

Sony PS-4750 mit drei MM-Systemen

Er wurde in der letzten Zeit nicht mehr geliebt, musste gereinigt und der Teller richtig in Schwung gebracht werden. Die elektronische Drehzahlkontrolle war sehr verschmutzt, reinigen, einige Tage durchlaufen lassen. Dann lief er und machte mit seinem hohlen Plastikgehäuse richtig gut Musik!



Der Spieler hat Ende der 1970er Jahre um die 750 DM gekostet, dazu noch die Systeme, das teuerste lag bei 350 DM. Schon kostspielig in den 1970ern, ich hörte seinerzeit mit einem DUAL 1226 mit Shure M75, weit unterhalb der Klasse dieses Sony-Spielers.



Wertiger S-Tonarm und wertige Aufhängung, robuste Tonarmbetätigung.



Der Star, Shure V15 Type III Super Track Plus. Sehr ordentlicher Klang mit meinen alten Jazz-, Soul- und Funk-Scheiben.







Das Sony ND 134 G war das Basissystem, klang nicht so gut - einfach auszutauschen durch Headshell.



Das Shure M75-6S konnte ich mangels Nadel nicht testen.



Ich habe den Platz nicht, der Rega Planar 25 steht oben auf dem Rack, der Sony ist überbreit, der Klang ist zwar interessant und zeittypisch, aber der Rega klingt einfach moderner, frischer und besser. So musste er wieder gehen und fand über ebay einen neuen Eigentümer, der hoffentlich viel Spaß mit dem Sony hatte und vielleicht noch hat.

VG Holger
 
3 Kommentare
Wuxi kommentierte
Nur aus Interesse: ist das dieselbe Firma die auch Ohrhörer macht?
 
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Bremenfrosch kommentierte
...
VG Holger
 
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asaerdna kommentierte
Sicher, möglicherweise…
 
So Leute, wenn Ihr denkt, Ihr hättet tiefen Wumms, ähh, Bass schon mal so richtig gehört (besser: gefühlt) dann kann ich Euch sagen:
Da geht noch mehr ;-)
Hier die Ascendo SMSG50:


 
Bremenfrosch kommentierte
Zusammenfassung:
Die Mehrheit hat sich heute für ein weite Definition dieses Themas ausgesprochen, wie ich es eigentlich schon seit Jahren kenne (und nutze). Es bleibt nur die Frage, ob die Themenüberschrift den Gegebenheiten wie von mir oben vorgeschlagen angepasst wird.
Was sagt die Forenleitung dazu ( @Kurt Raabe ), kann man das ohne TO machen?
VG Holger
 
MOS2000 kommentierte
Ich würde ja jetzt gerne mit einem kleinen Filmausschnitt von Cheech Marin, aus einem Film von Robert Rodriguez antworten, bei dem er lautstark die Variabilität einer kleinen Bar anpreist, welche von Der Abenddämmerng bis zum Morgengrauen geöffnet hat. Aber im Sinne jugendfreier, offener und achtsamer Diskussion ist das natürlich unpassend.

Abgesehen von dieser Meta-Diskussion hier in den Kommentaren bei einem Beitrag waren alleine von den letzten 24 Bildern 21 ausschließlich Dreher/Dreher-Details - wat soll also der Wind?

Und jetzt bitte bloß nicht so ein "wenn hier nicht ausschließlich X gepostet wird kann ich nicht mehr weiterlesen" Satz.
Sonst vermesse ich demnäxt wieviel Street bei Street dabei ist, und stelle das mal wieder zur Diskussion...ham' ja alle voll Bock drauf.

↑ Dort Oben steht ein Smiley, welcher dafür steht, dass es schön wäre wenn etwas "Stock" aus der Gesamtsituation verschwinden würde.
 
jazzmasterphoto kommentierte
.
Nur mal zur allgemeinen Info:

Die nun erneut angezettelte Diskussion gab es schon 2013,
danach flackerte sie immer wieder mal kurz auf mit diesem
Ergebnis: Der Thread-Titel steht nicht zur Disposition, weil
bekannt … und man offen für alles halbwegs Passende ist.
.
 
Bremenfrosch kommentierte
Also: Weitermachen wie bisher, über alles HiFi reden und Fotos zeigen. Ich bin dafür.
VG Holger
 
A
agn137 kommentierte

Den Artikel habe ich damals auch gelesen. Ich war schwer beeindruckt.
 
In Anerkennung und voller Würdigung der Intension des TE, ausgedrückt durch sein Like in #137 hier mal eine Cabasse Sloop:


 
shovelhead kommentierte
Beste Boxen der Welt. Im Groben gilt: wo Cabasse ist, ist vorn!
 
W
Wolfy54 kommentierte
Ja die damalige "Lebenslange Garantie" von George Cabasse.
Leider nutzt sie selbst mit ausgefüllten Garantiekarten nichts mehr.
Cabasse hat schon seit Jahren keine Chassis mehr auf Lager.
Dann achte gut auf die hübschen Schmuckstücke.
 
bikehomero kommentierte
Sie stehen hier ja sicher und überlasten werde ich sie kaum. Hier noch ein Foto als ich letzte Woche alleine war, hab ich mal die JBL 4310 zum Vergleich mit ins Wohnzimmer genommen. Die Linke JBL ist im Prinzip fertig restauriert. Bei der Rechten muss noch die Frontplatte gespachtelt, grundiert und schwarz lackiert werden und ein neuer Hochtöner, sowie neue L-Pads kommen noch rein.

 
svantevit kommentierte

Toll wenn man selbst Hand anlegt.
Geduld und Erfahrung einbringt.
Somit gleichzeitig wächst und zum Schluss den Lohn der eigenen Ergebnisse auch genussvoll einsaugen kann
und sich immerwieder damit beschäftigt und Freude daran findet.
Auch ein phantastisches Hobby
 
ZHR kommentierte
Hatte früher auch Cabasse, die Clipper. Zusammen mit Revox. War eine tolle Kombination. Habe vor zwanzig Jahren alles günstig verkauft wegen Platzmangel.
(war jetzt zwar OT)
 
Quizfrage: mit welchem Abtaster würdet ihr hören wollen?

fine line oder Shibata Schliff?

Welche ist welche? (Ok, zu einfach: Ortofon Fans können's sofort an der Farbe zuordnen.)



 
olynik kommentierte
Danke, das kommt hin. Plattenspieler und Tonarm sind Überlebende aus meiner Studentenzeit gegen Ende der 1970er Jahre, damals vom Mund abgespart, heute immer noch im Dienst, wenn auch wenig. Offensichtlich Qualität, kein High End.
 
MOS2000 kommentierte
An der ganzen Technik mit Plattenspieler und Co. hat sich im Prinzip seit den 60er Jahren nicht mehr viel getan.


Nachdem Mikrorille und Entzerrung weitestgehend Standard waren kam eigentlich nicht mehr viel - bloß "Masse" war noch da zum optimiern
In den späten 70ern und frühen 80ern trieb man schon die Masselaufwerke/Detaillösungen auf die Spitze (Thorens Reference / Nakamichi TX-1000 et al) - aber an dem ganzen grundlegenden Prinzip hat sich quasi null Entwicklung vollzogen. Damals hatten selbst Geräte der unteren Klassen eine Qualität die man heute erst ab >500 EUR (vielleicht) findet. Komfort und Mechanik erreichte Spitzenwerte, heute scheint es teilweise zu viel verlangt wenn das Gerät nur halbwegs zuverlässig eine Halbautomatik bieten soll.

Alternativ kann man Geräte in der Preisklasse von Luxuskarossen/kleinen Häusern erwerben, die betreiben dann wiederum -so- viel Aufwand, dass dies mit Plattenauflegen für mich nicht mehr viel zu tun hat (Derenville, die ganz großen Clearaudio etc.).

Es bleibt spannend abzuwarten wo da die Reise noch hingeht.
 
bikehomero kommentierte
Das hat mich nun gejuckt und ich habe mein Decca mal mit dem Sigma 105 fotografiert.

 
W
Wolfy54 kommentierte
Schön das Decca Gold
 
Totalreflexion kommentierte
Ihr Lieben: anscheinend habe ich mit meiner Nadel-Nabel-Show eine Mini-Nadel-Challenge ausgelöst, das ist ja super , aber ich frage mich, wieso ihr eure Fotos jetzt in den Kommentaren zu meinem Beitrag versteckt habt? Nun sind die ersten Fotos schon nicht mehr ohne extra anklicken der früheren Kommentare sichtbar - das ist doch schade ! Macht gefälligst einen eigenen Beitrag !
 
 
2 Kommentare
Totalreflexion kommentierte
Na also, geht doch! und offenbar inzwischen entstaubt. Oder nur gnädigeres Licht?
 
olynik kommentierte
So halb und halb. Nur nicht zu viel Aufwand.
Da diese Herausforderung irgendwie doch Spaß macht, hoffe ich, dass bald noch mehr Bilder folgen.
 

SHELLACNOLABEL
Ricoh GR III @ Äquiv. 28 mm – ƒ 2.8 – ISO 400 – 1/15 s
klickr bildr für bickr bei flickr
Viel näher an den Thementitel kann ich wohl nicht. Die Scheibe ist soo schwarz, dass sie nicht mal ein Papier-Label hat.

Shellac haben ihr letztes Album "To All Trains" zu Steve Albinis Lebzeiten auf Recycling-Vinyl gepresst und als Designelement das Label einfach weggelassen, ein ziemlich cooler Look - wobei ich mich frage wie sie die Farbe drauf bekommen haben, dafür musste ja wohl jede Scheibe nochmal durch einen separaten Prozess, was in der Vinyl-Produktion ziemlich aufwendig ist, da das nicht zum Standard-Prozess gehört. Ist sicher ein Tampon-Druck, er ist nicht geprägt und hat an den Rändern einige Defizite was die Schärfe angeht.

Für mich eine der coolsten Label-Macharten ever ever... das zahlt jedenfalls auf den Style von Shellac voll ein. Die Musik ist auch top und die Pressung richtig fein "analog". Eines der must-haves in 2024 imho (wenn man verschrobenen Gitarren-Rock abseits der Konvention mag).
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
Wuxi kommentierte
Ist das dann auch wirklich in Schellack gepresst?

Für Nägel scheint es ja das geniale Material zu sein. (Da natürlich.)
 
MOS2000 kommentierte
Das ist der Bandname, natürlich ist die Platte zum Glück nicht mehr aus Schellack.


Die Platte ist aber trotzdem herstellungstechnisch eine Besonderheit, denn sie ist aus aus recycling PET.
Gibt inzwischen ein paar Hersteller die sich darauf spezialisieren - sie wird auch nicht ganz klassisch gepresst, sondern im "injection mould" Verfahren vervielfältigt.
Der Sound ist einwandfrei, aber in den sehr leisen zwischenpassagen höre ich mit Kopfhörer doch tendenziell ein paar stärkere Laufgeräusche als mit klassischem Material. FInde es aber prinzipiell gut, dass die Hersteller da versuchen neue Wege zu gehen.
 
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