Sabine und Sam, eine Bilderfreundschaft, 2021

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Und so war ich dann nach zwei Stunden wieder im Ferienhaus. Tamina, unsere Tochter und Claudia haben ein tolles Frühstück vorbereitet....



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Kiel, 17. Oktober 2021​
Lieber Sam,

danke für Deine wunderschönen Postkarten von zuhause und aus dem Jura!
Anfang Oktober schriebst Du noch, dass sich das Ferienhaus ganz weit weg anfühlt, und nun bist Du von Eurem Urlaub schon wieder zurück. Ich hoffe, dass Deine nächste Woche so ruhig wie möglich bleibt und Du noch länger von der Erholung zehren kannst.

Ich hatte eine relativ ruhige letzte Woche und ein schönes Wochenende mit dem Highlight, dass gestern mein Bruder zu Besuch bei mir war. Wir haben ellenlang gequatscht und es war einfach schön. Er wohnt ja in Mainz und das ist leider zu weit weg für häufigere Besuche.

Ich schicke Dir heute drei Postkarten aus der Bünte mit Aufnahmen vom 9. Oktober 2021. Der Herbst hat ja durchaus auch schöne Seiten.


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Zum Abschluss mein liebstes Foto aus dieser kleinen Wicken-Serie.
Wieder ein Zeichen? Wunder der Verbundenheit?

Ich finde, dass die Wicke Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Ein selbstverständliches In-sich-Ruhen, Ganz-bei-sich-Sein. Im Hier und Jetzt. Äh, ja, vielleicht ein bisschen kitschig und abgegriffen, aber egal. Jedenfalls sehr schön oder? :cool:


Jetzt gibt es bei mir, ganz irdisch, Pellkartoffeln zum Abendbrot.
Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Herzliche Grüße und bis bald wieder,
Sabine


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Riniken, 18. Oktober 2021

Liebe Sabine

Besten Dank für die drei tollen und mystischen Postkarten. Im Moment leben, bei sich sein .... nein, liebe Sabine, das ist kein Kitsch. Ich versuche es. Und ich empfinde diese drei s/w Postkarten eigentlich fast als eine Trilogie ....

Bevor ich mich in den Alltag stürze gehe ich noch für ein paar Momente in den Jura. Und ich stelle Dir noch einige vor. Für mich hoffe ich, dass ich diese Eindrücke noch lange aufrecht erhalten werden kann.

Es ist erstaunlich, dass mir unser Ferienort oft weit weg vorkommt. Bin ich dort, dann ist er so präsent wie eh und je. Ich hoffe, dass ich mit der Zeit lerne, mir im Alltag Bilder mitzunehmen von diesem wunderschönen Ort.

Ein Gast, nebst Mardern und Vögel und anderen Getieren ist diese dreibeinige Katze. Sie ist noch sehr scheu, kommt aber regelmässig zum Essen wenn wir dort sind. Das hintere rechte Bein ist weg, es scheint aber gut verheilt zu sein.



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Sie hat im Übrigen bereits einen Freund gefunden ... ein total herziger Hund vom Bauernhof auf einer Anhöhe ....



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4 Kommentare
Heide 2
Heide 2 kommentierte
Ist das schön, sie macht einen so zufriedenen Eindruck und sieht fantastisch aus.
Ihr scheint Euch alle miteinander sehr gut zu tun. :)
 
sam25
sam25 kommentierte
Danke Heide...ja, erstaunlich wie wir gegenseitig voneinander lernen. Und ja, wir verstehen uns sehr gut, nehmen aufeinander Rücksicht. Und doch sehr erstaunlich, wie sie so langsam das Vertrauen fast, auf Menschen zuzugehen - auch auf Männer, mit denen sie ja offensichtlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat ....
 
Heide 2
Heide 2 kommentierte

Unser kleiner Terrier hatte sich anfangs auch Männern gegenüber seltsam zurückhaltend ja fast ängstlich verhalten. Wenn er mit meinem Mann unterwegs ist- teils heute noch. Mich hatte mal innerlich die Wut gepackt und ich bin mit ihm zur Züchterin gefahren. Ich kenne diese Rasse schon einige Jahre (habe selber schon 40 Jahre Hunde anderer Rassen gehabt) und habe seine Reaktionen total befremdlich gefunden. Die Züchterin habe ich nicht angetroffen aber durch Nachbarn erfahren können daß die 4 Welpen im Garten mal kurz alleine waren und ein dunkel gekleideter Mann ihn- (durch sein Fell kenntlich weil die Geschwister dunkler waren)- im Genick gepackt- über den Zaun hob und in seinen Kofferraum packte. Der Zuruf vom Nachbarn er riefe die Polizei und sein forsches auftreten den Wagen an der Abfahrt zu hindern varanlaßte den Kerl den Welpen wieder aus dem Wagen zu heben, ihn im hohen Bogen ins Gras zu werfen und als der Nachbar zum Welpen lief weg zu fahren. Die Tochter hatte das Specktakel mitbekommen u das Nummernschild fotografiert- Handy sei Dank. Es kam später zur Anzeige... aber der Welpe schreckt noch immer vor Männern zurück besonders bei dunkler Kleidung u. selbigem Umfeld. Da wird jeder gnadenlos ausgebellt- ich denke er würde sich heute wehren und beißen. Nun- ich sehe das nicht als kritisch an, ich habe keinen Streichelzoo- er hat einige Nachbarn zu denen er hin geht und sich schon streicheln läßt und andere eben nicht. Wenn man sich nicht um ihn kümmert läuft er aber brav u. ruhig an allen vorbei. Für mich in Ordnung, er verhält sich auch ruhig wenn ich mich egal mit wem kurz unterhalte.
Auf allen Campingplätzen und er war schon auf 8 Touren dabei kümmert er sich um niemanden, allen sieht er zu und nach und freut sich draußen zu liegen und mit anderen Hunden zu spielen die jederzeit freundlich begrüßt werden.
Ich bin sicher, wenn sie sich aufgehoben fühlt bei Euch, nimmt ihre Schrecksituation weiter rigoros ab und sie lernt gut zu lesen wo sie angebracht ist und wo nicht.
Ich wünsche Euch jedenfalls viele schöne, gemeinsame Jahre und mindestens das gleiche Glücksgefühl das unser kleiner Kerl uns vermittelt.
 
sam25
sam25 kommentierte
Herzlichen Dank, liebe Heide, für deine Einschätzung. Ja, die Vergangenheit von Tina können wir nicht ändern, aber wir können mit ihr an der Zukunft arbeiten. Und das gelingt uns von Tag zu Tag besser ... und Claudia und ich freuen uns sehr mit ihr einen gemeinsamen Weg zu gehen .... :)
Das wichtigste, so erscheint uns, dass wir ihr jeden Tag vermitteln, dass sie nicht mehr wechseln muss und sie bei uns bleiben darf....Irgendwie denken wir, dass sie das spürt....
 
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