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Auf unserem grossen Gelände im Ferienhaus werden wir ganz viele Blumen ansäen, so dass die Insekten über das ganze Jahr hinaus Nahrung haben .... das haben wir beschlossen ....
Und als wir zurück durch das Dorf gingen und in die Gärten der Häuser schauten, dann kam mir die Idee, dass jeder, der ein Haus besitzt, verpflichtet wird, ein paar Quadratmeter einheimische Blumen anzupflanzen ....
So, LIebe Sabine. Das mit den fehlenden Blumen beschäftigt mich enorm ...
Dafür noch etwas witziges: wenn sich die beiden Ohren nicht bewegt hätten, dann hätte ich sie nicht entdeckt ....
Ich wünsche Dir und Sandra einen tollen Sonntagabend ....
Zunächst der Waschtrog: Vielleicht ginge da wirklich ein Vogelbad XXXXL mit genügend Steinen, die aus dem Wasser ragen, auf der gesamten Fläche verteilt. Dazwischen vielleicht noch ein paar flach wachsende Pflanzen.
Unser "Vogel-Planschbecken" in der Bünte hat nur ca. 30 cm Durchmesser. Die Bienen mögen es auch sehr.
Hoffentlich kommen die Jungvögel durch! Ich drücke die Daumen.
Und Du hast Schnee gesehen, Wahnsinn! Kann ich mir bei den Temperaturen die letzten Tage hier grad gar nicht so wirklich vorstellen. Aber tolle Postkarten! Vielen Dank dafür!
Ja, die Blumenwiesen ... Ich wäre auch dafür, dass viel mehr stehen bleibt und viel mehr angepflanzt wird.
Hier eine Biene zu Besuch beim Storchschnabel bei uns in der Bünte.
Ich war Freitag mit Sandra dort zum Abendbrot und habe ein paar Makro-Aufnahmen gemacht. Ansonsten war ich nicht unterwegs, weil die Nachwirkungen der Impfung mich doch noch eingeholt haben und ich bis auf den kleinen Ausflug zur Bünte nur auf dem Sofa rumhing oder im Bett lag.
Heute fühle ich mich auch immer noch etwas angeschlagen, müde, leicht grippig irgendwie. Na ja, wird ja nun nicht mehr lange dauern, bis das vorüber sein wird.
Heute Abend werden wir wahrscheinlich noch das Fussballspiel gucken. Es wird also ein ganz gemütlicher Sonntag bleiben.
Ich schicke Dir Sonne und frischen Wind aus Kiel und ganz liebe Grüße,
herzlich,
Sabine
Du weisst dass ich Bienen sehr mag. Ganz herzlichen Dank für die wunderbaren Eindrücke. Im Frühjahr, wenn bei uns die Wildbienen herumfliegen, dann sitzt hie und da eine bei mir auf der Hand oder auf dem Arm. Ich mag sie zu beobachten und bewundere sie gleichzeitig. Ja, die fleissigen Bienen ....
Die Zeit rast. Der Juni geht bereits wieder dem Ende entgegen. Und ich bin immer noch stolz, dass ich mich nicht auf meinen Morgenwackel zwingen muss. Heute Morgen, beim Morgenkaffee, habe ich im Halbdunkel einen grossen Igel in unserem Garten herumspazieren sehen. Normalerweise gehe ich hin schaue, ob er gesund ist. Aber bei dem musste ich nichts unternehmen, der ging fit und gesund, schnupperte in unserem wilden Garten, stieg auf Steine und zottelte dann ins Gebüsch ....
Ich brauche in all der Hektik diese Stille am Morgen früh. Heute Morgen hat mich Beethovens 9. begleitet. Ich bin noch nicht soweit, dass ich andere Musik hören kann, als jene, die ich kenne. Und irgendwie fühle ich immer noch eine grosse Traurigkeit in mir.
Auch wenn ich schon manches Reh, manchen Fuchs gesehen habe. Es ist immer schön ihnen zu begegnen. Ich sage ihnen guten Morgen, wünsche einen schönen Tag und begrüsse die Sonne und den Morgen.
Es kommt dann ein Gefühl von Gast sein, hier auf dieser Erde. Es steigt eine Dankbarkeit in mir auf, aber auch Demut vor all dem Grossen was alles passiert, ohne dass ich etwas dazu tue. Die Sonne steigt auf ohne meine Mithilfe, das Reh geht seinen Weg ohne mein Dazutun und der kleine Fuchs heute Morgen hat sich an der Folie der Siloballen vergnügt.
Und so zaubern solche Szenen mir jedesmal ein Lächeln ins Gesicht. Wenn das nicht mehr wäre, dann wäre der Zauber meines Lebens wohl verloren. Das grosse Geheimnis vielleicht, ist immer wieder das Einfache, das Alltägliche zu betrachten ...
In diesem Sinne: geniesse mit Sandra die Zeit, nehmt Euch Zeit und gibt Euch Zeit ....