S/W filme; selber entwickeln.

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Und der Service Point Berlin sagt ca 50€... Hmpf.

50 Piepen? Die haben doch eins an der Waffel

Jens, wenn Du als Berliner vielleicht auf dem Weg nach Westen oder Süden mal in Hannover bist, dann schau doch hier vorbei:

http://www.nass.de/nikon/index.htm

Bei denen bekommst du die Umprogrammierung zu den von Jochen und Balou genannten Preisen, je nach Kameramodell.

Ciao,
Jo
 
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Hallo,

ich möchte meine Frage gerne hier anhängen.
Ich entwickle seit einiger Zeit (Ilford FP4 125) selbst und versuche mit viel Probieren der Filtereinstellungen am Durst 707 zu feinen Abstimmungen zu kommen. Ich vergrößere auf Tetenal Vario PE Papier 25x20.
Wenn ich jetzt die Ergebnisse mit dem Scan mit Coolscan V und Ausdruck vom Canon Pixma 9500 auf Canon SG-101 A4 (also doch ein bißchen größer) vergleiche, kommt mir vor, dass ich mit den Vergrößerungen am Durst doch eine feinere Tonwertabstimmung erreiche als mit dem Drucker.
Lohnt sich also der Aufwand der Dunkelkammerarbeit, nicht nur durch die damit verbundene Faszination, sondern auch durch nuanciertere, bessere Ergebnisse.
Hat jemanden von euch, vielleicht mit ähnlichem Material, ein Vergleich gereizt? Zu welchen Ergebnissen seid ihr gekommen?
 
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Hat jemanden von euch, vielleicht mit ähnlichem Material, ein Vergleich gereizt? Zu welchen Ergebnissen seid ihr gekommen?

Hallo Thomas,

ich bin zu den gleichen Ergebnissen wie Du gekommen. Die Tonwertwiedergabe, sowie die Lichter- und insbesondere die Schattenzeichnung gefällt mir beim klassischen fotografischen Abzug besser als beim Tintenstrahldruck.

Viele Grüße,
Balou
 
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Wenn man ganz genau und materialgerecht arbeitet, sind die Ergebnisse fast immer bei den klassischen Abzügen besser. Von schönen Barytabzügen ganz zu schweigen, wobei die Fehlerquote da bei mir noch zu hoch ist.

Vocomat V35 mit Colormischkopf + Ilford Papier
 
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Ja, von Baryt träum ich auch schon. Aber vorher trainier ich noch auf PE Papier. Das Buch Perspektive Fine-Art von Andreas Weidner hat mich hier sehr beeindruckt.
Ich weiss nur noch nicht ob, ich einen nachvollziehbaren Vergleichsmodus der Ergebnisse zwischen Drucker und Dunkelkammer finde. Oder hat in dieser Richtung schon jemand experimentiert?
 
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Ich denke das da kein Vergleich gibt, bzw. die Abzüge/Ausdruck sehr, im direkten Vergleich sehr unterschiedlich ausfallen sollte.
 
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Ich arbeite zwei geteilt: die Bilder die schnell gehen müssen landen auf
PE. Aber meine eigenen Bilder auf die ich sehr viel Zeit verwende - da nehme
ich Baryth incl. Selentonung.
Ich habe mal mit einem Bekannten versucht einen Vergleich anzustellen. Das
war zwar nicht sehr professionell. Wir haben Barythabzug und Ausdruck verglichen. Seit dem habe ich die Anschaffung eines s/w Druckers erstmal
verschoben.
Zudem ist die Haptik eines Abzuges auf Baryth (bisher für mich) nicht zu toppen.

Also: es lohnt sich, die Zeit aufzuwenden.
 
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Was mich bei so pauschalen Aussagen über Ausdruck und Abzug immer ein wenig stört ist, dass man nicht weiss, auf wieviel Erfahrung in den jeweiligen Bereichen diese Aussage beruht. Anzunehmen, mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Dunkelkammer, könnte man auch Photoshop und Drucker innerhalb kürzester Zeit zu exzellenten Ergebnissen verführen, wäre meines Erachtens verwegen. Deshalb wäre es auch durchaus interessant, wenn solche Aussagen wie, der Abzug ist ist einem Ausdruck überlegen, wenigstens noch beinhalten würden worauf diese Aussage gestützt wird. D.h. auch wie der Ausdruck hergestellt wurde. Da gibt es nämlich himmelschreiende Unterschiede.

Ich selbst hatte auch einmal einen Epson R2400 mit dem ich hauptsächlich SW gedruckt habe. Dabei sind mir mit dem Drucker Ausdrucke geglückt wo ich mich in der Dunkelkammer wirklich anstrengen muss um überhaupt in die Nähe zu kommen. Andererseits erreiche ich auch umgekehrt in der Dunkelkammer Ergebnisse an die kein Ausdruck herankommt. Deshalb von meiner Seite: Es hängt davon ab wer Abzüge macht und auch wer Ausdrucke macht. Pauschal kann ich persönlich kein Verfahren von der Qualität favorisieren.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Deshalb von meiner Seite: Es hängt davon ab wer Abzüge macht und auch wer Ausdrucke macht. Pauschal kann ich persönlich kein Verfahren von der Qualität favorisieren.

Du hast nat. Recht, Rüdiger. Ich wollte das posting nur nicht zu lang werden lassen. Bei der Challenge (haben wir wirklich als Wettbewerb gesehen) habe
ich die Erfahrung aus der Duka geliefert und mein Bekannter einige Erfahrung
mit Druckern (hat nie wirklich in der Duka gearbeitet).
Gegen mich trat ein HP8450 und Sihl Professional Photo Baryt Papier 290g/m²
an.
Also: man braucht Erfahrung im entsprechenden Feld, um zu guten Ergebnissen
zu kommen. Aber meine Meinung ist, dass ich manuelle Abzüge bevorzuge. Das
mag gern jeder sehen wie er will. Wenn man sich Mühe gibt spielen sich die
Ergebnisse auf hohem Niveau ab und um die Unterschiede zu erfahren brauchts
entsprechende Erfahrung.

each must find his own road...
 
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... Aber meine Meinung ist, dass ich manuelle Abzüge bevorzuge. Das
mag gern jeder sehen wie er will. Wenn man sich Mühe gibt spielen sich die
Ergebnisse auf hohem Niveau ab und um die Unterschiede zu erfahren brauchts
entsprechende Erfahrung.
Ich bevorzuge auch Abzüge aus der Dunkelkammer. Aber ganz einfach weil mir die Herstellung dieser Abzüge viel mehr Spass macht, als vorm Bildschirm zu sitzen. Deshalb ist es mir eigentlich auch egal, ob man mit einem Drucker bessere oder schlechtere Ergebnisse bekommt, da es an dem was ich machen WILL erst einmal nichts ändert. Ich fand aber einfach nur "Abzüge sind besser als Ausdrucke" in den Raum zu stellen etwas dünn, da es auch am Tintenspritzer Erfahrung braucht, vielleicht ist die Lernkurve in der Dunkelkammer sogar steiler als bei EBV.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Rüdiger, ich stehe ganz am Anfang der Lernkurve. Aber wie du schon sagt, Spaß bei der Arbeit trägt auch bei den subjektiven Beurteilung. Außerdem für den fotografischen Verständnis sind eigentlich DUKA Erfahrungen unentbehrlich. Man kann sicherlich am Rechnen bestimmten Sachen gut simulieren, aber die Arbeit mit "Licht und Zeit" fühlt am Rechner nicht so ganz wie in der DUKA an.
 
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Servus Rüdiger,

mit dem Epson R2400 habe ich ebenfalls intensiv gearbeitet. Unter den SW-Tintenstrahl Freaks gilt er als Referenz. In der Tat kann man mit dem Gerät schon einiges wuppen. Was mich wieder davon abgebracht und zur Rückkehr in meine DuKa veranlasst hat war folgendes: Auch mit höchstem Aufwand konnte ich mit dem Epson nicht die wunderbare Differenzierung in den Schatten erzielen, die ich mit Agfa MCC/MCP in Moersch Separol erziele.
Mit der Erfahrung war ich auch nicht alleine, in der LFI wurde bei einem Vergleich dasselbe berichtet.
Außerdem waren die Kosten mit den Pigment-Tinten viel zu hoch, da werkel ich in der Duka um ein vielfaches preiswerter.
Dass mir das Labor auch mehr Spaß macht, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß,
Jo
 
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