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Ich habe meinen Beitrag noch bearbeitet :) Kamera, Filme und Entwicklung im Drogeriemarkt deines Vertrauens waren tatsächlich unter 30 Euro. Ich hoffe es ist ok wenn ich die Bilder hier einbinde?




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Da gehe ich in den Fotoclub meines Vertrauens und leihe mir doch mal die Analog-Kamera und entwickle mit unseren Analog-Spezis, das ist doch mal ne gute Idee. :)

Wir haben eine komplett eingerichtete Dunkelkammer im Club ;)
 
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Hi Gudrun,
es sind deine Bilder und es ist dein Retrolook. Jeder hat eine andere Vorstellung von Retro. Einige haben die verblassten Agfafarben im Kopf, andere schlecht entwickelte Filme und schlecht verarbeitete Vergrößerungen bei denen die nicht richtig fixierte Silbersalze ausbleichen. Es gibt aber auch noch das Licht - jede Zeit hatte ihr eigenes Licht. Schau dir mal die Hollywood. Studioportrais an aus den 20er, 30er, 40er und 50er Jahren an. Retro ist ein Modewort und gleichzeitig Reizwort

Zurück zu deinen Fotos - mach doch einfach ein Lichtbild :D

... und wenn dir das Tageslicht zu langweilig erscheint oder zu wenig steuerbar dann nimm Hilfsmittel - zB. ein Schminkspiegel, der hat einen normalen Spiegel und einen Vergrößerungsspiegel für Spots. In einen Haushalt gibt 100 Dinge, die man für Licht machen gebrauchen kann. Das findet man nur über probieren raus.
 
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Da gehe ich in den Fotoclub meines Vertrauens und leihe mir doch mal die Analog-Kamera und entwickle mit unseren Analog-Spezis, das ist doch mal ne gute Idee. :)

Wir haben eine komplett eingerichtete Dunkelkammer im Club ;)

Bist du in den Wittener Fotoclub mit den eingerichteten Fotolabor? Da will ich eigentlich schon seit ewigen Zeiten mal rein schauen ...
 
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So, ich habe jetzt mal nur auf die Schnelle die Zuckerdose ausgeschnitten und ordentlich Rauschen draufgepackt, ist das so in etwa dass, was ihr so unter Look mit Korn versteht

Dann studiere ich noch weiter die "alten Meister" ;)

Oh nein, finde ich gar nicht gut.
Die Buchecke rechts. Sie fehlt eindeutig.
Das Körnige ist viel zu übertrieben.

Nach meinem Besuch bei einem über 70jährigen Fotografen, der viele, erfolgreiche Ausstellungen hatte, habe ich erkannt, dass die früheren analogen Fotografen gar nicht so viel "Korn" in ihren Bildern hatten. Ich war überrascht, dass bei den wunderschönen schwarz-weißen Bildern zwar Korn und Rauschen zu sehen waren, aber sie sehr wenig auffielen..

Warum verbinden alle eigentlich immer alte Fotos mit extremem Rauschen und Korn, es gibt viele Beispiele, die das nicht haben.
 
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Christel, das war doch nur ein Versuch, ganz ruhig bleiben :p

Ich bin auch kein Fan von dem Körnigen, ich wollte das doch nur mal zur Anschauung und zum Verständnis darstellen ;-)

Ich werde eh neue Fotos machen, wenn ich mir ein paar mehr Gedanken zum Bildaufbau gemacht habe...
 
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Mir gefällt die Erstversion des ersten Bildes am Besten, auch im Hinblick auf den Beschnitt. Ich finde es nicht überladen, sondern erzählend von Zeit, Muße und Besinnung. Die angeschnittene Zuckerdose weitet den Raum und regt die Phantasie des Betrachters an. Thomas Ferber hat für mich die beiden Bilder sehr treffend rezensiert.

Doch habe ich, aber die sind nicht so verrauscht :p

Eher clean und sepia...

Ja, so ist das. Auf Abzügen treten Korn und Rauschen bei weitem nicht so deutlich hervor wie am Monitor, schon weil die Hinterleuchtung fehlt und man nahezu automatisch einen ordentlichen Betrachtungsabstand wählt. Erst recht bei den früher üblichen kleinen Abzügen (z.B. 6x9 fur das Familienalbum). Und wenn die Abzüge sorgfältig aufbewahrt werden und gut entwickelt, fixiert und gewässert waren, dann halten sie ewig, ohne fleckig zu werden.:)
 
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Google doch mal nach einem Programm namens "digital lith". Das macht genau das, wonnach es klingt, und wenn du auf diesen Seiten rumsurfst,

http://dlp.zonev.de/

http://www.zonev.de/digital-lith-tutorials/

bekommst du nicht nur Tips für die Anwendung, sondern auch noch jede Menge (offensichlich gelungene) Beispiele. Ich selbst kann damit nicht viel anfangen; mir sind schon in der Jugend zu viele Vergrösserungen in die Hose gegangen, als dass ich heute Lust hätte, bewusst die Bildqualität zu versauen. Mein Ziel ist, erstmal reproduzierbar gute Qualität zu erreichen...

In einem benachbarten Forum sind sie aber alle ganz begeistert und posten wie die Wilden die Ergebnisse, die sie mit dieser Software erzielen. Daher auch mein Tip für diese Software
 
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Ich habe eine ambivalente Beziehung zur "Retro-Fotografie". Aber ich habe mich auch nicht genügend damit befasst, um ehrlich zu sein.

Aber das, was ich gesehen habe, kam oft sehr inszeniert daher. Oft hingestellt, etwas Sepia aber mit marginaler Wirkung ...

Ich finde Retro-Fotografie unglaublich schwierig, sie für den Betrachter wirksam zu gestalten. Aber auch hier fehlt mir die Erfahrung, das Wissen ...

Vielleicht ist es mein Fehler, dass ich immer auch einen Bezug zur fotografischen Intension suche. Dies gelingt mir oft eben nicht.

Mach' weiter, Gudrun. Neugier ist der beste Anfang sich in ein Metier einzulassen... ich meinerseits wäre sehr gespannt, was Du aus den Motiven herausholst ... :):up::up::up:
 
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Mir gefällt die erste Version am besten Goody!
Das zweite würde ich nicht mit Retro in Verbindung bringen.
 
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Vielen Dank, dass ihr euch mit mir den Kopf zerbrecht :)

Mit einer Software einen Look drüberlegen ist nicht so dass, was ich mir vorstelle ;)
Auch das Beispiel von woici ist nicht das, was mir vorschwebt, das ist mir too much ;)

Ich möchte schon eine Klarheit erhalten und kein "künstliches Objekt" erzeugen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Vorstellungen verständlich rüberbringen kann.
Mein Bild soll den Betrachter mitnehmen in eine andere Zeit, aber nicht die Wirkung erzeugen, als würde ich mir ein Uralt-vergilbtes Bild anschauen, sondern als würde ich in einen Moment eintauchen, der die damalige Zeit wiedergibt.

So in etwa...

Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe, versuche ich noch mal ein paar Bilder und zeige sie euch, vielleicht mögt ihr euch dann weiter mit mir austauschen?

Danke für eure Ideen, Vorschläge, Kritiken und Meinungen :up:
 
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Mein Bild soll den Betrachter mitnehmen in eine andere Zeit, aber nicht die Wirkung erzeugen, als würde ich mir ein Uralt-vergilbtes Bild anschauen, sondern als würde ich in einen Moment eintauchen, der die damalige Zeit wiedergibt.

Tja - wenn es darum geht, Objekte einer vergangenen Zeit zu dokumentieren, dann sollte Top-Bildqualität angestrebt werden. Wenn du aber eine "Retro Stimmung" erzeugen willst - und so haben das hier zunächst mal alle Teilnehmer verstanden - dann kommt eigentlich automatisch der Dreh an Kontrast-, Sättigungs- und Vignettenreglern ins Spiel.

Auch der Thread Titel "Retro-Look" (es soll also Retro aussehen, nicht dokumentieren) und das Forum "Bild-Experimente" deuten in diese Richtung.
 
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