Provence im Herbst 2018

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Deine Reise ist wunderbar -
sich treiben lassen, hinter der nächsten Ecke zu staunen -
den Duft, die Seele des Ortes zu atmen ...

Danke Dir ... und ich freue mich, weiter dabei sein zu dürfen .

Vielen Dank, Kay,

ich nehme dich sehr gern auf meine weitere Reise mit.
 
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Beim Bummeln durch die Gassen hörte ich Musik, die mir sehr gut gefiel. Dann nahm ich schon von Weitem eine kleine Menschentraube war und dachte mir, hier bist du richtig.
Ich sah ein Duo, das bekannte internationale und französische Lieder spielte, was bei dem Publikum sehr gut ankam.
Ich fragte, ob ich fotografieren dürfte, was der Gitarist mir auch erlaubte.
Später, am Nachmittag, sahen wir uns zufällig in der Stadt und sie fragten mich, ob sie Fotos bekommen könnten. War ja für mich selbstverständlich
und in der Zwischenzeit habe ich sie ihnen auch geschickt, worüber sie sich sehr gefreut haben.

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Solche schönen und interessante Stellen waren in meinem Reiseführer nicht beschrieben




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Ich mag ja solche kleinen und abseits vom Trubel gelegenen Restaurants und Cafes sehr gern...




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... aber auch, wenn die Umgebung mir besonders gut gefällt.




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Eines der Highlights in Arles ist mit Sicherheit das Amphitheater, die Arena.
Sie ist fast 2000 Jahre alt und in ihr fanden bis zu 25.000 Zuschauer Platz.
Heute kann man hier Theateraufführungen und Musikkonzerte erleben.
Aber auch Stierkämpfe finden hier statt, die normalerweise unblutig enden.




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Ein weiteres Überbleibsel aus der Römerzeit ist das antike Theater. Hier konnten etwa 10.000 Zuschauer den Aufführungen folgen.
Leider ist es nicht mehr so gut erhalten wie das in Orange



 
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So menschenleer kann man diesen Platz nur sehr früh am Morgen oder spät abends fotografieren.
Nur zu diesen Zeiten kann man auch den Brunnen mit seinem fast 16 m hohen römischen Obelisken störungsfrei betrachten und ablichten.
Ansonsten ist der Besucherstrom sehr groß und auch Märkte finden hier statt.


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Ein wirklich wunderschöner Platz, auf dem ich mich sehr gern aufgehalten habe




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Die Arena zur blauen Stunde




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Das Licht der Arena nutzen junge Leute abends zum Boule-Spiel

 
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" Das Licht der Arena nutzen junge Leute abends zum Boule-Spiel "

Meine Kugeln liegen schon in meinem Reisekasten ...
 
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Morgen Kay,

wann geht es denn los?
Da wünsche ich dir jetzt schon alles Gute und viel Spaß.
 
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Das Eingangsportal der Kirche Saint Trophim auf dem Platz der Republik (Bild 73) ist sehr aufwendig gestaltet und den römischen Triumphbögen nachempfunden.





Im Innern der Kirche waren die Kontraste teilweise so extrem, dass ich stark unterbelichten musste, um noch Zeichnung in den Fenstern zu behalten.
Da ich kein Stativ mit hatte, musste ich meine Iso's um Hilfe bitten.
Entsprechend ist auch die Qualität bei einigen Bilder ausgefallen, wofür ich mich entschuldigen möchte.


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Das Kirchenschiff ist sehr hoch und für die Höhe sehr schmal




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Die Kanzel




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Ein frühchristlicher Sarkophag aus dem 4. oder 5. Jahrhundert




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Eingang zum Chor




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Die Darstellung der Grablegung Christi und darunter der Sarkophag des Paulus Geminus in der Heilgrabkapelle




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In der mittleren Apsis befindet sich die Statue der heiligen Jungfrau mit dem Kind




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Direkt unter dem Kirchturm steht der Hauptaltar




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Kirchenfenster sind reichlich zu sehen






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An der Kirche hatte mich besonders fasziniert, dass sie nicht freistehend, sondern komplett von profaner Bebauung eingerahmt ist.
 
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Sehr schöne Bilder; Detlef !

Ich war mal im Juni 2007 in Arles, noch mit der D70 und ohne Stativ. Meine Fotofreundin aus Moskau war ganz hingerissen.
Ein zweites Mal 2009 blieb nur ein einziger Nachmittag unterwegs.

Ein längerer Besuch muss unbedingt wiederholt werden.
 
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Von Arles aus besuchte ich auch die Stadt Salon de Provence.
Der vielleicht berühmteste Sohn der Stadt war Nostradamus, dessen Denkmal im Vordergrund zu sehen ist.
Ein weiteres Wahrzeichen ist der Uhrturm, der auf einer Seite die Mondzyklen und auf einer anderen Seite einen Wochenkalender anzeigt.




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Das Nostradamusdenkmal




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Diese Fassade wird scheinbar hin und wieder anders gestaltet, denn auf einem Foto in meinem Reiseführer ist auf der gesamten Fläche Nostradamus zu sehen,
hier übrigens auf dem oberen Balkon zusammen mit Katharina von Medici und Karl IX.




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Ein weiteres Wahrzeichen ist dieser Moosbrunnen aus dem 16. Jahrhundert




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Die Burg Emperi liegt mitten in der Altstadt und ist schon von Weitem zu sehen.
Mit dem Bau wurde bereits im 9. Jahrhundert begonnen und abgeschlossen wurde das Ganze erst im 13.Jahrhundert. BER lässt grüßen.




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In den Innenräumen der Burg war ich nicht, habe mir nur den Burghof angesehen




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Von dem Mistral, dem sehr starken Fallwind im unteren Rhonetal, hatte ich ja schon gehört.
Ich durfte ihn aber auch 3 Tage lang erleben, was für das Fotografieren überhaupt nicht angenehm ist. Teilweis ist er so stark, dass man die Kamera gar nicht mehr ruhig halten kann und wieder absetzen muss.
Das sollte ich am Nachmittag des selben Tages noch häufig erleben.

 
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Nachmittags ging's dann noch nach Les Baux de Provence. Diese Dorf gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs und liegt auf einem etwa 220 m hohem Felsplateau.
Überragt wird das Dorf von der größten Festung der Provence, von der allerdings nur noch Ruinen übrig sind.

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(Vom gegenüberliegenden Berg wollte ich möglichst das gesamte Dorf und die Burg fotografieren. Leider habe ich keine Stelle gefunden, wo ich relativ freie Sicht hatte.)


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Auf meinem Weg zum Dorf kam ich an diesem Grundstück vorbei, das ich sehr interessant fand.




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Um ins Dorf zu gelangen, musste man zwar einen ziemlich steilen Weg nach oben laufen, was aber nicht so schwierig war.




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Durch dieses Tor, Porte d’Eyguières, gelangte ich schließlich in das Dorf, auf das ich mich schon lange gefreut hatte.




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Dann, endlich im Dorf, konnte ich das sehen, was ich mir erhofft hatte - wunderschöne alte Straßen und Häuser.




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Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.



 
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Hallo Jascha,

vielen Dank.
Ja, das mit den schönsten Dörfern ist so eine Sache, die natürlich sehr subjektiv ist. Das macht ja die Karte von dem Link sehr deutlich.
Da es meine erste, wirkliche Frankreichreise war, kann ich natürlich nur das beurteilen, was ich gesehen habe. Und mir hat es unwahrscheinlich gut in Les Baux gefallen.
Komm, Jascha, überwinde dich, sag, dass Les Baux ein schönes Dorf ist.
 
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ziellos durch die Gassen zu laufen und mir vorzustellen, was sich hier in den vielen Jahrhunderten alles so abgespielt hat.
Das habe ich mich auch gefragt beim Betrachten Deiner fantastischen Bilder.

Von Deiner kleinen Rundreise durch einen Teil der Provence bin ich total begeistert. Die Farben, das Licht -passt alles- die Reise darf gerne noch weiter gehen.
 
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Das habe ich mich auch gefragt beim Betrachten Deiner fantastischen Bilder.

Von Deiner kleinen Rundreise durch einen Teil der Provence bin ich total begeistert. Die Farben, das Licht -passt alles- die Reise darf gerne noch weiter gehen.

Vielen Dank, Angela.

Das freut mich sehr, dass dir meine kleine Rundreise gefällt.
Ein bisschen kommt noch aus der Camargue, Aix-en-Provenve und aus der Umgebung von Saint Tropez.
 
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In Les Baux wohnen noch ca. 400 Menschen.
Und ihr zu Hause wird jährlich von etwa einer Million Touristen besucht. Die sollen natürlich auch eine wunderschöne Erinnerung von dem Dorf mitnehmen und deshalb sieht es teilweise so aus.




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Aber zurück zu den interessanteren Plätzen




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Der Platz vor der Kirche Saint Vincent
Hier hatte ich meinen Spaß mit dem Fotografieren. Der Wind war so stark, dass ich die Kamera immer wieder absetzen musste.
Und wenn der Wind mal etwas nachließ, liefen garantiert Touristen durchs Bild.
Erst bei meinem zweiten Besuch des Platzes konnte ich ein Bild machen.




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Der Eingang zur Kirche...




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... und der sehr spartanische Inneraum

 
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Von Arles aus ist es nur ein Katzensprung ins Zentrum der Camargue. Hier wollte ich natürlich möglichst viele Tiere fotografieren.
Mein erster Tag dort war ziemlich ernüchternd. Ich hatte stark auf Flamingos gehofft, die ich aber meistens nur in relativ großer Entfernung sehen konnte.
Auch mit den berühmten weißen Pferden hatte ich zunächst kein Glück.
Am zweiten Tag fuhr ich in den ornithologischen Park der Camargue. Dieser umfasst ein Gebiet von etwa 60 ha und auf mehreren Kilometern kann man wunderbar
die einzelnen Seen umrunden und die dortige Tierwelt beobachten.

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Ich war vielleicht eine Stunde dort und dabei, Flamingos zu fotografieren. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Gräusch und als ich mich umdrehte, sah ich diesen Graureiher.




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Am ersten Tag in der Camargue hatte ich Flamingos fast nur in der Ferne gesehen und Pferde schon gar nicht.
Leicht frustriert machte ich mich auf den Heimweg, um wenigstens in Arles noch ein paar Fotos zu machen.
Ich war noch nicht lange unterwegs, als ich sie doch noch zu Gesicht bekam - die Pferde der Camargue.

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Stute mit Jungtier und im Vordergrund der Hengst.
Die Fohlen sind bei ihrer Geburt ganz dunkelbraun, manchmal sogar schwarz. Erst nach und nach werden sie heller, bis sie mit etwa 10 Jahren weiß sind.




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Flamingos wollte ich ja sehen, und davon habe ich dann auch jede Menge beobachten können.
Sie sind dort übrigens völlig frei und können jederzeit wegfliegen




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Der Graureiher hatte wohl ein paar Probleme mit seiner Zunge




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Von dem Sichler war ich auch ganz angetan. Er zeigte sich nur wenige Minuten, war dann immer der Chef im Ring.




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Dann tauchte auch eine Bieberratte auf, die sich eine Weile auf dem Stamm aufhielt.




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Später sah ich nochmals eine Bieberratte, die auf dem Weg zum Bau war




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Am Nachmittag konnte ich dann noch mehrere Minuten dieses Jungtier beim Fressen beobachten




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