Portrait Fotos

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ZarathustrasStimme

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Hallo meine Freunde

Ich habe mit der Nikon 3000D und einem Standart 18-55mm Objektiv begonnen Portraits von Vertretern verschiedener Religionen zu machen. Ich habe nun einen Zeugen Jehowas und mehrere Sikh fotografieren dürfen.
Ich habe das Objektiv immer auf 35mm eingestellt, weil ich vorhabe mir bald ein solches zu holen und ich dachte das der Unterschied zwischen den Bildern weniger wird (hoffe das ergibt Sinn)

Bitte gebt mir soviel Feedback wie ihr könnt. Ich habe draußen fotografiert, weil das Licht sehr schön war. Die Bilder sind unbearbeitet.


#1
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#2
26736349sv.jpg


#3
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#4
26736355zt.jpg


#5
26736356zy.jpg


#6
26736357jp.jpg
 
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Hi,

die Idee finde ich spannend und der Start gefällt mir.
Was bei so nahen Portraits und 35 mm Brennweite zu beachten ist, ist die Verzerrung, die in deinen Bildern recht deutlich durch die großen Nasen sichtbar wird. Das schmeichelt den Portraitierten nicht, mag aber als Stilmittel gewollt sein.

http://ruediger-schestag.de/faces-gesichter/
 
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Ich finde die Fotos gut. Allerdings scheinst du beim Bildaufbau den "goldenen Schnitt" etwas zu ernst zu nehmen. Die Gesichter sind für meinen Geschmack zu weit am Rand. Bei einer Serie ist eine zentrale Bildkomposition schöner. Meine Meinung.
 
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Moin
und ein herzliches Willkommen im Forum.
Ich habe mal deine Bilder durchnummeriert,
falls einer was zu einem speziellen Bild schreiben möchte.
Deinen Einstieg finde ich sehr gelungen und bin auf den Fortgang
der Serie gespannt. Wie schon von Michael ( mhensche) geschrieben
finde ich ein 35mm für Portrait nicht so optimal.
Erstens musst du der Person sehr nah auf die "Pelle" rücken
und dann die schon angesprochenen Verzeichnungen.
Meiner Meinung nach wäre da 85mm die bessere Portrait-Linse.
 
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Erstmal vielen Dank für die vielen Kommentare. Zum 85mm Objektiv ich habe leider im Moment kein Geld dafür schaue mir aber sicher bald mal welche an :)
Das ich zu nah dran bin fällt mir jetzt auch auf. Da ich finde das Bild 2 mit am besten gelungen ist und das ein Bild mit etwas mehr Abstand ist.

Zum Thema Goldener Schnitt. Ich habe mich noch nie wirklich damit befasst und wüsste nicht ob das überhaupt passen würde :D

Ich hatte zum 35mm Objektiv Verstanden es sei dem natürlichen Auge am ähnlichsten und würde deswegen sehr gut rüberkommen. (Vertue ich mich da völlig?)

Liebe Grüße
 
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Schöne Idee.

Die Brennweite ist mMn für Kopfportraits nicht optimal. Viele Streetfotografen lieben diese Brennweite, sind dann allerdings häufig weiter weg bzw. fotografieren "szenischer".

Dass 35mm bei DX dem Sehfeld des menschlichen Auges nahe kommt, ist etwas anderes, als die richtige Brennweite für bestimmte Zwecke zu sein.

Kurze Brennweiten verzerren die kameranahen Motivteile, lange Brennweiten verdichten die Perspektive und machen das Motiv "flacher".

Für dieses Projekt würde ich wahrscheinlich 70mm an DX nehmen (105mm an FX).

Was mir neben der Objektivfrage auffällt ist, dass bei den Bilder 2-5 die Augenhöhlen sehr dunkel sind. Hier würde ich darauf achten, die Personen so zu drehen, dass die Schatten vermieden werden. Das geht ganz gut, wenn Du mit Gegenlicht fotografierst oder wie beim ersten Bild im offenen Schatten. Bei Gegenlicht wirst Du i.d.R. dann einen sehr hellen Hintergrund haben, wenn die Person richtig belichtet wird.

Bin gespannt, was noch kommt.

VG,
Peter
 
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Ich hatte zum 35mm Objektiv Verstanden es sei dem natürlichen Auge am ähnlichsten und würde deswegen sehr gut rüberkommen. (Vertue ich mich da völlig?)

Liebe Grüße

Hi,

das 35 mm entspricht an deiner Kamera vom Bildwinkel her einem 50mm Objektiv am Kleinbild, was dort als "Normalobjektiv" bezeichnet wird, weil es, wie du schreibst, dem "normalen" Sichtfeld des Menschen ganz gut entspricht.
Das ist also richtig.
Dazu kommen aber weitere Effekte, die mit Motiventfernung, Objektivverzerrung, etc., zusammenhängen.
So, wie die 50 mm als "Normalobjektiv" beschrieben werden, sind für Porträts leichte Telebrennweiten üblich, weil sie den natürlichsten Eindruck von Gesichtern vermitteln. Zu nah macht große Nasen, zu weit macht "platte" Gesichter. Für deine Zwecke wäre ein günstiges 50mm schon besser als ein 35, aber auch das kannst du ja mit deinem 18-55 schon ausprobieren.
Ein 85er muss gebraucht auch nicht soo teuer sein.

Edit: Peter war schneller...
 
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Super Serie.
Finde ich wirklich spannend und bin neugierig was da noch kommt :)

Drei Tipps:
1) 35mm gehen bei dieser Distanz gar nicht. Würde ich nur bis Halbnah verwenden 50mm machen da schon viel Unterschied.
2) Achte auf den Hintergrund! Je weiter weg, desto unschaerfer und achte auf einen ruhigen Hintergrund. Zu viel Unruhe lenkt vom Motiv ab.
3) Bei Brillentraeger und grosser Blende ist oft die Brille scharf aber nicht das Auge. Aus eigener Erfahrung, weiss ich das das nervt ;)

lg redy
 
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warum stellst du unbearbeitete Bilder ein?
warum stellst du gleich so viele Bilder ein, statt sich auf eines oder maximal zwei zu konzentrieren und dann nach der Meinung zu fragen?

eventuell beim nächsten mal beachten.

#1
Fokus liegt auf dem Brillengestell, statt auf den Augen

#2
die rechte Seite des Turbans säuft ab... hier wieder: Warum unbearbeitet? Ein Klick und das Problem wäre beseitigt

#3
Wie bei 2, nur noch schlimmer... auch der Gesichtsausdruck ist eher unvorteilhaft für die portraitierte Person

#4 geht so, sieht mir aber nach frontalem blitz aus und die abgeschnittene Kragenspitze ist suboptimal

#5
rechts zu dunkel... wäre aber auch mit minimalen korrekturen im post-prozess zu verhindern gewesen

#6
frontal draufblitzen macht selten ein gutes Bild... so auch hier...
 
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Hallo,

das ist eine durchaus ambitionierte Idee und den wichtigsten Schritt dafür hast Du schon mal gemacht: Du hast Dich getraut, fremde Menschen auf der Straße anzusprechen, Du hast sie überzeugt und ihr Einverständnis erhalten, sich fotografieren zu lassen.

Du solltest Ihnen auch sagen, dass Du diese Bilder im Netz veröffentlichst, weil sich die Einwilligung auch darauf erstrecken sollte.

Wenn Du nur das 18-55mm-Objektiv hast, dann nimm als Portrait-Weite die 55mm, das entspricht grob 85mm am Kleinbild. Lasse die Blende soweit wie möglich offen (5,6), damit der Hintergrund möglichst unscharf wird. Jetzt werden einige sagen, dass so ein Kit-Objektiv nicht professionellen Ansprüchen genügt, aber ich denke, hier steht eindeutig das Motiv im Vordergrund, nicht die Technik.

Am Computer Nachbearbeiten ist dann noch mal eine andere Sache. Da lässt sich noch mal Einiges verbessern, aber eben nur, wenn das Bild schon mal ordentlich geworden ist.

Viel Erfolg!
d.
 
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Wenn Du nur das 18-55mm-Objektiv hast, dann nimm als Portrait-Weite die 55mm, das entspricht grob 85mm am Kleinbild. Lasse die Blende soweit wie möglich offen (5,6), damit der Hintergrund möglichst unscharf wird. Jetzt werden einige sagen, dass so ein Kit-Objektiv nicht professionellen Ansprüchen genügt, aber ich denke, hier steht eindeutig das Motiv im Vordergrund, nicht die Technik.

Naja ich denke das Problem liegt bei mehreren "Baustellen".
Schärfentiefe ist abhängig von Blende und Abbildungsmaßstab
und da er eine DX Kamera verwendet kann das schon zuviel sein
je nachdem wie dicht das Model am Hintergrund "klebt".
Bei "Offenblende" würde ich mich auch nicht immer auf den Autofokus
verlassen sondern lieber über Liveview und Lupe manuell scharfstellen.
Setzt etwas "Technik" voraus oder ?

Am Computer Nachbearbeiten ist dann noch mal eine andere Sache.
Da lässt sich noch mal Einiges verbessern, aber eben nur, wenn das Bild
schon mal ordentlich geworden ist.

Ich empfehle falls möglich immer in Camera RAW zu fotografieren
was zu Begin etwas umständlich aber im Resultat befriedigender ist.

Allgemein möchte ich zudem einen wichtigen Punkt ansprechen
der hier ebenfalls wichtig ist - Licht oder Beleuchtung !

Bitte kein direktes Sonnenlicht oder frontales Blitzlicht - vermeide es lieber
da kneift jede Person nur die Augen zusammen (siehe Deine Beispielbilder).
 
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Ich möchte Dir hier mal den Unterschied erklären.

Nikon D700 mit Nikkor AIs 1,4/85 (Zeitautomatik bei 400 ASA) und Blende 5,6
Bei diesem Abbildungsmaßstab ist die Schärfentiefe ca. 3-4 cm und direkt auf
die Augen scharfgestellt so das durch die Komposition Baum links scharf und
Baumreihe rechts unscharf zudem der Eindruck der "Tiefe" entsteht......

Das Licht der Untergehenden Sonne kommt von hinten rechts und beleuchtet
die Haare und Teile des Gesichtes wärend die Aufhellung teilweise über
die Reflexion des blauen Himmels geschieht (Kalt-Warm Kontrast).

picture.php
 
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freundlicher und vorsichtiger als [MENTION=8589]woici[/MENTION] hätte ich es nicht sagen können.

Das einzige Bild, dem ich das Prädikat "Portrait" zuordne ist die #2, und da gibt es noch etwas Nacharbeit am PC zu leisten. Die anderen Bilder sind eher Schnappschüsse und zeigen dier klar auf, woran du als nächstes arbeiten musst.

Bildidee: stell dir vor, wie das Bild aussehen soll, bevor du auslöst. Soll eine blaue, sinnlose Farbkante direkt neben dem Gesicht verlaufen (#4 und #5)? Soll es eine Farbtrennung geben (#2)? War das so beabsichtigt? Ich würde wetten, du hast darüber gar nicht nachgedacht, sondern den Leuten die Kamera vor die Nase gehalten und einfach abgedrückt. Der Hintergrund in Bild #6 (mit der Reflektion des Prismenblitzes) spricht da auch Bände; ich persönlich würde gerne NICHT im Bahnhofsklo abgeschossen werden.

Licht: Was willst du wie darstellen? Und was nicht? #3 geht als bekiffter Pakistani durch - war das die Absicht? Nix gegen Bekiffte und/oder Pakistani - alles OK, auch in Kombination! Sonne ist der natürliche Feind des Portrait-Photographen. Kein Mensch kann entspannt und offen in die Kamera schauen, wenn ihm die Sonne direkt in die Augen knallt. Ausserdem macht viel Licht auch viel Schatten, und der harte Kontrast von Licht und Schatten lässt Bilder wie Scherenschnitte wirken. Schau dir nur die Schatten der Augenhöhlen an, um zu begreiffen, was ich meine - wie sehr die Augen absaufen (wo ist das Weiss des Augapfels? Wo ist der Farbübergang von Iris zu Pupille? Das beste Licht ist ein gleichmässig bedeckter Himmel, gefolgt von hellem Schatten und an dritter Stelle einem grossen Diffusor bei Sonne (weisse Vorhänge, helles Zeltdach etc.).

Bildinhalt: Alles, was auf dem Bild irgendwie scharf oder deutlich erkennbar zu sehen ist, hat Einfluss auf die Art, wie wir die portraitierte Person wahrnehmen. Willst du ein "störendes" Element nicht auf dem Bild haben, so lass es in Unschärfe verschwinden (offene Blende, längere Brennweite) oder stell die zu portraitierende Person an eine andere Stelle. "Ist egal"" gibt es nicht. Ein Priester mit einem Ferrari im Hintergrund ist ein anderes Bild, als ein Priester vor einer Kirche oder vor einer Gemeinde. Das gilt im Grossen und im Kleinen.

Ich würde nicht sofort ein anderes Objektiv kaufen, sondern ein Buch, dass dich mit den Grundlagen der Photographie, mit dem Wechselspiel von Brennweite und Blende bei der Tiefenschärfe vertraut macht. Und vergiss nie: auch wenn wir hier so schlau daherreden: wir haben alle mal angefangen, und es ist sowieso viel einfacher einen Fehler bei Anderen zu sehen, als ihn selbst zu vermeiden...

Viele gelungene (und auch einige ziemlich belanglose) Beispiele für gute Portraits kannst du hier finden: http://www.nikon-fotografie.de/vbul...1182-zeigt-her-eure-schoensten-portraits.html Schau mal durch die Bilder und frage dich, was die Bilder, die dir am besten gefallen, gemeinsam haben. Das ist dann der erste Schritt, der erste Punkt auf dem Weg voran.
 
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Und vergiss nie: auch wenn wir hier so schlau daherreden: wir haben alle mal angefangen, und es ist sowieso viel einfacher einen Fehler bei Anderen zu sehen,
als ihn selbst zu vermeiden...

Fehler ist das eine, mir passiert es zudem regelmäßig das ich mit der Ausarbeitung
eines Motives nach einer Weile nicht mehr zufrieden bin und eine weitere Version
erstelle die meiner Interpretation das Augenblicks näher kommt.....zumindest Zeitweise !

:rolleyes:

Dashalb ist für mich die wichtigste Regel: Fotografiere in RAW (bzw. NEF)
 
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Ich zeige Dir nochmal an einem Beispiel was ich meine.....



Das Ursprungsbild ebenfalls mit dem Nikkor 1,4/85 AIs an der Nikon D700 sowie



die Schwarz-Weiss Version mit Vignette (mit der ich kurze Zeit zufrieden war)....



....schließlich die (für meinen Geschmack) finale Version mit etwas mehr Pep
bzw. Kontrast und ohne Schnick-Schnack !
 
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Als Erstes Vielen Vielen Dank für die vielen hilfreichen Kommentare!

Es waren natürlich zu viele Bilder von mir ich dachte es würden so wenig antworten kommen das jemand vielleicht netter weiße 1-2 begutachtet. Zu dem Pakistani der die Augen zukneift, er ist wirklich behindert und das lag nicht am Licht könnt ihr natürlich nicht wissen.
Ich werde mich sehr gerne erstmal weiter mit den Portraits auseinandersetzen, ich muss noch viel lernen und das zu nahe rangehen war wahrscheinlich eine Schnapsidee.

Danke für die Infos über das Licht ich habe lustigerweiße genau wie empfohlen heute angefangen die Bilder in RAW zu fotografieren.

Mir juckt es immernoch in den Fingern ein 35mm zu kaufen.

Noch einmal ein großes Danke an die Kritik und Ratschläge. Ich nehme sie mir zu Herzen.:)
Liebe Grüße
 
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