Information Petition: Kein erneuter Meisterzwang für Fotografen

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Moin Christian
das was Du da beschreibst ist ja ein Traumzustand..
aus meinem Bekanntenkreis kann ich die Aussage von Visual Pursuit
leider nur bestätigen, qualifizierte Menschen hangeln sich von Praktika zu Praktika
und wenn sie Glück haben bekommen sie mal einen befristeten Arbeitsvertrag...
wenn ich mir die Jobausschreibungen hier in der Region ansehe ist es auch zappenduster
 
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Ganz grosses Kino. Am meiste schreien die, die überhaupt nicht in der Lage sind die Prüfung zu bestehen......

Ich habe das vor 30 Jahren gemacht, als es noch Fotografen gab, also richtige.........
 
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Interessante Verschwörungstheorie.
Ja, nur ist es keine und schon gar nicht meine. Es ist Teil der Arbeitgeber-Strategie, die man "Rent-Seeking“ nennt.

Bitte hier und bei vielen anderen Quellen nachlesen:



Zudem sind viele Arbeitsangebotsanzeigen einfach fingiert, um kostenlos und im breiten Stil an Daten von Bewerbern zu kommen und dann weiter zu verkaufen.

Grüße - Bernhard
 
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Ich kann nur für Handwerk sprechen, und da ist der Fachkräftemangel extrem. Das ist natürlich nicht nur dem demografischen Wandel geschuldet, sondern auch hausgemacht. Allerdings auch eine Folge des abgesackten Bildungs- und persönlichkeitsniveau der typischen Schülerklientel. Das ist ein Punkt, der mir fast noch am meisten Sorgen macht. Das hat schon nichts mehr mit "Nullbock"-Generation zu tun und lässt Lehrer inzwischen verzweifeln. Es ist egal, ob ich mich mit meiner Cousine (Lehrerin an Grundschule) oder mit einem befreundeten Kinderarzt unterhalten. Eltern und Gesellschaft haben inszwischen einen dermaßen schlechten Einfluss auf die Brut, daß das in den Schulen nicht mehr auszubügeln ist. Der Medienwahnsinn und die tlw. schwierigen kultuerellen Einflüsse tun hier ein übriges. Mein Sohn (2. Klasse) sollte neulich seinen Tagesablauf beschreiben und malen. Ergebnis: "Morgens: Zoken". Der Gamecontroller war besser gezeichnet das Brot vom Abendessen. Wo soll man noch die Zeit und Ruhe hernehmen, um da konsequent und erfolgreich gegenzusteuern?
 
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Zudem sind viele Arbeitsangebotsanzeigen einfach fingiert, um kostenlos und im breiten Stil an Daten von Bewerbern zu kommen und dann weiter zu verkaufen.

Sorry, Bernhard. Anzeigen sind nicht kostenlos, sondern sehr teuer. Das macht man nicht aus Jux und Tollerei. Und Daten weiterzuverkaufen, die Dir ausschließlich zum Zwecke einer Bewerbung mitgeteilt sind, ist rechtswidrig. Wenn Du so etwas in Bezug auf alle Arbeitgeber behaupten willst, solltest Du es schon beweisen können, sonst könnte das übel enden. Bei uns dürfen elektronische eingegangene Bewerbungen nur noch an einer Stelle im Intratnet gespeichert werden, damit die Personalabteilung nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens die Bewerbung rückstandsfrei löschen kann.

Ich kann Dir jedenfalls sagen, dass die zahlreichen Stellenanzeigen meines Betriebes ausschließlich zu dem Zweck geschaltet werden, Mitarbeiter zu finden. Leider ist das ein sehr mühsames Geschäft.
 
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Das ist tatsächlich ein Punkt, den ich sehr bedenklich finde. Es kann nicht sein, daß die Techniker-Ausbildung, die über den Daumen gepeilt doppelt solange dauert, gratis ist, und der Meister selbst nicht. Nicht, daß ich den Bildungseinrichtungen das Geld nicht gönne, aber es müsste stärker gefördert werden. Andererseits: Es gibt ja bereits Förderungen, und bei den hohen Kosten, die man durch Arbeitsausfall und Fahrerei eh schon hat, fällt der Meisterkurs garnicht mehr so furchtbar ins Gewicht. Ich glaube nicht, dass sich dadurch jemand abschrecken lässt, zumindest nicht viele.
 
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@Kurt Raabe : Auch für die Arbeitnehmer ist das keineswegs eine nur angenehme Situation, wenn man permanent unter Überlastung arbeiten muss und freie Stellen trotz größter Anstrengungen aller Beteiligten nicht besetzt werden können.
 
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Und Daten weiterzuverkaufen, die Dir ausschließlich zum Zwecke einer Bewerbung mitgeteilt sind, ist rechtswidrig...
Die werden auch nicht komplett verkauft, sondern entsprechend aufbereitet.
Daten ... Rechtswidrig... als ob es die entsprechenden Abzocker wirklich interessieren würde.


Grüße - Bernhard
 
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Bei der Agentur und auf ihren Internet-Seiten ...

Jetzt musste ich doch einmal richtig herzhaft lachen.

Du hast noch nie einen Mitarbeiter gesucht, oder?

Der größte Fehler, den man machen kann, ist eine freie Stelle bei der Arbeitsagentur zu melden, denn dann bekommt man einen riesigen Schwung von Bewerbungen, die nur dazu dienen, Auflagen zu erfüllen (die netterweise allerdings schon so aufgemacht sind - mit Fettflecken, zerknüllt etc. - , dass man auf den ersten Blick weiß, welcher "Bewerber" nicht wirklich zum Gespräch kommen möchte). Das ist nur was für Masochisten.

Was funktioniert, sind Portale wie "Stepstone" und natürlich die eigene Homepage. Für bestimmte Stellen muss man Headhunter einschalten. Aber das kostet natürlich Geld. Bewerber, die über eine diese Schienen kommen, haben eine extrem gute Chance, eingestellt zu werden. Wer halbwegs qualifiziert ist, den lassen wir nicht ziehen. Abgänge hatten wir in letzter Zeit nur aus privaten Gründen (Schwangerschaft, Partner zieht nach Hamburg etc.), trotzdem bleibt die Not groß.
 
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Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist kostenlos. Und mißbraucht wird sie von Datensammlern ebenfalls. Da kannst Du lachen wie es Dir herzhaft gut tut, es ist leider so.
Soweit ich weiß, ist das auch nicht die einzige kostenlose Internet-Jobbörse.

Grüße - Bernhard
 
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Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist kostenlos.

Das habe ich nicht bestritten. Es gibt auch einen guten Grund dafür. Wer einen Mitarbeiter sucht, wird es überall tun, nur nicht dort. Begründung: s.o.


Und mißbraucht wird sie von Datensammlern ebenfalls.

Meinetwegen. Kann ich nix zu sagen. Das sind dann aber Kriminelle und nicht "die Arbeitgeber", die derzeit überhall oder jedenfalls in weiten Teilen Deutschlands händeringend nach Mitarbeitern suchen.
 
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Sicher, nur verfälscht das jegliche Statistiken. In Wirklichkeit werden wesentlich weniger Mitarbeiter gesucht als es fast überall übertrieben dargestellt wird. Die Gründe habe ich hier bereits genannt.

Grüße - Bernhard
 
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Hallo!
Andererseits: Es gibt ja bereits Förderungen, und bei den hohen Kosten, die man durch Arbeitsausfall und Fahrerei eh schon hat, fällt der Meisterkurs gar nicht mehr so furchtbar ins Gewicht.
In meinem Verwandtenkreis kenne ich jemanden, der zuerst eine Ausbildung zum Elektrotechniker-Gesellen abgeschlossen hat, sich dann - weiter als Geselle arbeitend - in der Abendschule auf die Meisterprüfung vorbereitet hat, und sich nun - als Meister weiter im Angestelltenverhältnis arbeitend - an einer privaten Universität studiert, um den Bachelor und dann Master in Elektrotechnik zu machen. Diese private Uni ist so teuer, dass ein großer Teil seines Gehaltes als Elektromeister dafür drauf geht...
 
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@BernhardJ : Ich glaube im Gegenteil, es werden viel mehr Mitarbeiter gesucht und vermittelt, als es die Statistik besagt. Den Grund habe ich Dir auch genannt, und der Effekt ist sicher viel größer als derjenige, den irgendwelche kriminellen Datensammler erzielen können: Wer einen Mitarbeiter sucht, wird einen Teufel tun, dies bei der Arbeitsagentur zu melden, weil er dann mit untauglichen "Bewerbungen" zugespamt wird. Es gibt andere, wirksamere Kanäle in der digitalen Welt, aber von diesen ganzen Suchen bekommt die Arbeitsagentur und damit die Statistik überhaupt nichts mit. Auch wenn Du es nicht glauben willst: Der Arbeitsmarkt ist aktuell von brauchbaren Arbeitssuchenden so gut wie leergefegt, und zwar in allen Branchen.
 
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