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der sieht lecker aus. Aber den solltest du auch in Ehren halten. Zumindest bei uns sieht es ziemlich mau aus mit Äpfel. Auf den bäumen hängt kaum einer. Da wird es nicht viele Apfelkuchen gebe, leider.
Ich finde das jedesmal faszinierend, wenn ich in das Hochbeet meiner bEvA schaue, wieviele Gattungen dieser doch in der Mehrzahl recht giftigen Pflanzenfamilie ( Solana eae ) bei uns als Nutzpflanzen auf dem Teller landen. Tomate, Kartoffel, Tollkirsche, Lampionblume, Aubergine …
Ontario. Ein wertvoller Apfel für den Verzehr im Winter, mit sehr hohem Vitamin-C-Gehalt. Mein Lieblingsapfel. Auf einer nur wenig gepflegten Streuobstwiese, die offenbar nicht mehr aktiv genutzt wird, befinden sich einige Bäume. Ein Naturschutzprojekt mäht die Wiese einmal im Jahr und es wurden zwei Bäume nachgepflanzt. Aber es erntet niemand. Naja fast niemand. Für Siebenschläfer ein Paradies.
Die Wiese liegt zwischen Gärten und dem Wald. Immer mehr Gärten werden aufgegeben- Schon nach kurzer Zeit fordert der Wald sein Recht. Es bleiben einzelne Zaunspfosten, Gartentore, verwaiste Bänke, einsame Obstbäume. Die feuchte Luft riecht nach Herbst. Auch im Vergehen und Verdämmern, oder gerade deswegen, ein von den Menschen weitgehend verlassener Ort, der mich unwiderstehlich anzieht.