Frage Notebook für LINUX


IwayamaPark

New member
Hallo Nutzergemeinde!

Ich suche schon eine ganze Weile nach einem geeigneten Notebook für diverse Reisen ohne mich an die sonst üblichen Betriebssysteme zu binden. Leider werden aber die meisten Markengeräte heutzutage nur mehr mit Windows 10 angeboten. Mich interessiert ob jemand hier ebenfalls LINUX auf entsprechenden Geräten nutzt und welche Erfahrungen er/sie damit gemacht hat.

Grüße an alle! 😊
 
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Frau Momo

Well-known member
Unsere HP Notebooks laufen beide mit Linux. Windoof ist runtergeschmissen worden und Martin hat dann Linux installiert. Läuft bestens.
 

cjbffm

Well-known member
Ich bin gerade dabei, mir ein Notebook zuzulegen, welches einen Bildschirm hat, mit dem man auch sinnvoll Bildbearbeitung
machen kann. Leider sind fast alle Geräte derzeit mit Windows 10 verseucht. Ich werde mir also überlegen, entweder
übergangsweise auf Windows 7 downzugraden, oder ich laufe gleich zu Linux über. Daran denke ich schon seit langem.

Um zu deiner Frage etwas beizutragen: Eigentlich sind alle Computer Linux-geeignet, wenn sie nicht gerade exotische, sehr
neue Hardware an Bord haben. Wenn Du ein spezielles Gesamtgerät (Notebook) im Auge hast, oder spezielle Komponenten
(Grafikkarte, Chipsatz auf dem Mainboard), dann suche einfach mal danach im Internet im Zusammenhang mit Linux.

Grüße, Christian
 

shovelhead

Well-known member
ich nutze Linux seit ..... ungefähr Linux. Umgestiegen bin ich von Unix (echt jetzt) und ich nutze auch mein Notebook zur Bildbearbeitung.
Lenovo, Dell und HP sind gute Marken für Linux-User. Ich nutze seit 2012 ein Lenovo Ideapad U410 und würde - wenn ich Morgen früh einen Ersatz beschaffen müsste - ein Lenovo Thinkpad T590 nehmen.

Jaja, teuer und wasnich' ... bei meiner Nutzung (2500 Stunden pro Jahr, acht oder neun Jahre lang) ist der Preis egal, wenn die Performance stimmt.
 

IwayamaPark

New member
Herzlichen Dank für die bisherigen Hinweise, damit ist mir auf jeden Fall schon geholfen. (y)

@Frau Momo
Daß HP-Notebooks weitgehend mit LINUX laufen hat man mir inzwischen auch von anderer Seite mehrfach bestätigt. Allerdings ist es schwierig aus dem Stegreif zu sagen welches Modell nun mit welcher Distribution ohne Probleme läuft.

@rautatie
Bei Tuxedo Computers ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite, die Geräte können schon im Vorfeld so konfiguriert werden, daß sie den Bedürfnissen des Kunden angepaßt sind und unter Garantie problemlos laufen. Allerdings schränkt das Unternehmen ganz bewußt die Auswahl der angebotenen Distributionen auf ein paar wenige ein, da es in der Vergangenheit immer wieder auch dort zu Problemen mit der Kompatibilität kam. So wird z.B. ausdrücklich darauf hingewiesen, daß zwar nicht ausgeschlossen wird, daß auch andere Distributionen auf den Geräten laufen könnten, aber es grundsätzlich abgelehnt wird speziellen Wünschen, wie z.B. Linux Mint, nachzukommen und diese zu installieren. Ich vermute hier mal die integrierten Nvidia-Treiber als Ursache.

@cjbffm
Das mit der üblichen Internetsuche endet meistens mit zu vielen Unklarheiten, speziell wenn es um ein bestimmtes Gerät geht, daher meine Anfrage hier. Leider zeigt die Realität ein etwas anderes Bild was die uneingeschränkte Nutzbarkeit der einen oder anderen Distribution betrifft. Meist scheitert es an der Ausstattung der Geräte insgesamt, die zwar mit ihrer Hardware gute Leistung versprechen, dann aber mit Komponenten bestückt wurden, die dazu führen daß das Gerät entweder gar nicht oder nur mit schmerzhaften Einschränkungen läuft. Das Ergebnis ist dann meistens ein Zeit- und Nerven raubender Hürdenlauf auf den die meisten Konsumenten gerne verzichten würden.

@Sedlitzer
Der Tipp ist Gold wert, den Anbieter kannte ich bisher noch nicht, es gibt attraktive Preise und neben HP werden auch Geräte von ASUS angeboten. Allerdings schränkt sich das Angebot auffallend auf nicht mehr ganz so neue Geräte ein, solche die eben schon länger am Markt zu finden sind. Wer hier zu Kompromissen bereit ist könnte durchaus ein Schnäppchen finden. ✅

@shovelhead
Klingt nach einem echten Geheimtipp, das Lenovo Thinkpad T590 merke ich mir vor!💞 Nicht viele Fotografen sind so "unixoid". ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

cjbffm

Well-known member
...das Lenovo Thinkpad T590 merke ich mir vor!💞 Nicht viele Fotografen sind so "unixoid". ;)
Ich werfe noch das W541 ins Rennen. Das ist jenes, welches ich mir nun zulegen werde, allerdings
natürlich nur mit dem 3K-Display (2880 x 1620). Das kann weit über 90 Prozent sRGB (Adobe RGB
nur zu 74 Prozent oder ähnlich), und ist wirklich sehr brauchbar für Bildbearbeitung.

@Stefan / @shovelhead - Verrate uns doch mal, welche Distribution Du benutzt. Und warum.

Grüße, Christian
 

IwayamaPark

New member
Ich werfe noch das W541 ins Rennen. Das ist jenes, welches ich mir nun zulegen werde, allerdings natürlich nur mit dem 3K-Display (2880 x 1620). Das kann weit über 90 Prozent sRGB (Adobe RGB nur zu 74 Prozent oder ähnlich), und ist wirklich sehr brauchbar für Bildbearbeitung.
Habe ich mir auch noch angesehen, gibt es in vielen verschiedenen Konfigurationen und auch nicht allzuteuer, allerdings alle mit Windows 10 vorinstalliert. Noch ein Wort zu den diversen Angaben hier, grundsätzlich wäre es wesentlich hilfreicher, wenn jeder der LINUX verwendet auch Marke, Modell und Distribution angibt. Ansonsten wäre es schwierig sich daran zu orientieren. Daß alle Modelle einer Marke mit praktisch jeder Distribution funktionieren halte ich für einen reinen Mythos.
 

shovelhead

Well-known member
Verrate uns doch mal, welche Distribution Du benutzt. Und warum.
Ubuntu Studio https://ubuntustudio.org

ich bin schon durch einige Distributionen gegeistert. debian (native) ist mit Abstand am schnellsten, ich bin aber nicht fanatisch genug um jeden Driver wegen möglichen CS-codes abzulehnen. Ubuntu (debian basiert) funktioniert einfach, und in der Geschmacksrichtung Ubuntu Studio bekommt man einen Real-Time-Kernel (zero-latency) und die leichte und schnelle XfCE GUI.


Was ich gegenüber der Standard-Installation ändere:

- ich kann nicht auf sudo. Also kreiere ich den superuser und arbeite als "su -" wenn es sein muss
- shotwell ist toll, ich nutze aber gThumb. Warum weiss ich auch nicht.
- gedit ist VIEL besser als mousepad
- Ristretto ist mist, ich nutze eye of Gnome
- GIMP und darktable hole ich stets aktuell von denn PPAs kesselgulasch und pmjdebruijn.
- gleiches gilt für den Video-editor OpenShot (ich nutze hier das developpers ppa)

Code:
su -
pswd:
update
apt install gthumb gedit eog cowsay cowthink
apt autoremove
exit
exit

Was trotzdem nicht sooooo super läuft:

Gnome ist cool, sieht geil aus und mir gefällt das Tatstatur-zentrische Arbeiten. Ich besitze ja seit ... Balisto Keksriegel ... keine Maus. Im Büro habe ich einen Trackball auf dem Schreibtisch, Zuhause und auf Reisen nutze ich ein Wacom Graphic-Tablet (in Grösse S). Gnome wäre die absolute Lösung (auch weil ich ja doch sehr viel Gnome Software nutze), ABER (in Grossbuchstaben) Gnome erstezt xorg durch Wayland.

Das ist ganz, ganz grosser Stuss, denn Wayland will alles kontrollieren; wenn man das Graphic Tablett anschliesst um in darktable oder GIMP zu arbeiten bekommt man einen zweiten Mauszeiger. Der eine fürs System, der andere für die Bildbearbeitung. Nach drei Minuten hat man einen Konflikt und ..... Wayland ist Müll. Gnome unter xorg funktioniert einwandfrei, kommt aber nicht immer mit dem RT-Kernel zurecht.


Warum das gar nicht schlimm ist:

Ubuntu Studio mit XfCE läuft super. Man MUSS sich den oben genannten Terror mit Gnome Wayland und Gnome xorg ja nicht antun. Mache ich auch nicht. Ich hab's ausprobiert, "gewogen und für zu leicht befunden". Man darf aus dem Absatz hier drüber auch nicht schliessen, dass Linux noch immer ganz kompliziert ist und nur von soziopathischen Hackern verwendet werden kann. Unter Win oder OS-X könnt ihr euch die Graphische Oberfläche gar nicht aussuchen: friss oder stirb. Unter Linux kann man zwischen den GUIs (Graphische Oberfläche/Graphic User Interfaces)

- Enlightenment (E17)
- LXDE (Lightweight X-Org Desktop Environment)
- Gnome
- XfCE (X-Face) und
- KDE (Kool Desktop Environment)


wählen. Man kann sie sogar alle gleichzeitig installieren und hin-und-her switchen (das wäre aber eher Teil eine Bewährungsauflage und echt kein Spass). Wer gern Schmerz spürt kann sich mit einem Hammer aufs Knie schlagen - oder tägliche eine andere GUI verwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:

cjbffm

Well-known member
...gibt es in vielen verschiedenen Konfigurationen und auch nicht allzuteuer,...
Doch, mit dem 3K-Monitor wird es teuer (mindestens 700 Euro). Und mit den anderen Bildschirmen
bekommt man kein richtig gutes, zur Bildbearbeitung geeignetes Bild.

Grüße, Christian
 

IwayamaPark

New member
Doch, mit dem 3K-Monitor wird es teuer (mindestens 700 Euro).
Gemessen an den durchschnittlichen Preisen bei Lenovo liegen diese eher im unteren Mittelfeld im Vergleich zu anderen Marken und Hohe Auflösungen kriegt man auch anderswo nicht geschenkt! Mir persönlich sind Rechenleistung, Geschwindigkeit, Konnektivität und Speicherkapazität wichtiger als allzuhohe Auflösungen bei 15,6" Displays. Für EBV verwende ich immer einen externen Monitor und selbst da nutze ich nicht mehr als 2K, da für eine effektive Bildbeurteilung bei z.B. 4K ein Monitor mit einer Größe von mehr als 32" notwendig wäre und dieser Aufwand ginge mir entschieden zu weit. 😒
 

cjbffm

Well-known member
Das sind Gebrauchtpreise!
Die billigen Lenovos sind Durchschnitt, und die Business-Modelle sind zum Teil sehr teuer.
Die werden in der Regel auch nicht gekauft, sondern geleast.

Grüße, Christian
 

IwayamaPark

New member
Die billigen Lenovos sind Durchschnitt, und die Business-Modelle sind zum Teil sehr teuer. Die werden in der Regel auch nicht gekauft, sondern geleast.
Selbstverständlich vergleiche ich nur den Neupreis diverser Marken und da entscheidet der Durchschnitt des kompletten Programms, dabei liegt Lenovo im unteren Mittelfeld. Es spielt daher keine Rolle wie hoch der Preis bei Spitzengeräten liegt, für mich entscheidet in erster Linie der persönliche Anspruch an die Geräteleistung und nicht der Endverbraucherpreis. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Konsumenten die sich immer und überall ein Preislimit setzen müssen. 🍀
 
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