Nikons Isoless-Sensoren: die Anwendung in der Praxis


dmachaon

Sehr aktives Mitglied
Hi,

im ein oder anderen Thread der letzten Tage tauchten Diskussionen um die "Isoless"-Eigenschaften der D800 und anderer Nikon-Kameras auf.
Eigentlich erstaunlich, dass diese Besonderheit so wenig bekannt ist bzw. genutzt wird, ermöglicht sie doch eine Erweiterung des soundso schon erstaunlichen Dynamikumfanges moderner Sensoren um weitere 4-5 LW!

Bis zur Generation (etwa) der D300 galt: um möglichst viele Photonen zu sammeln bzw. eine möglichst gute Signalverstärkung zu gewährleisten, sollten nicht nur die Belichtungszeit und Blende, sondern auch Empfindlichkeit (ISO) schon vor der Aufnahme optimal gewählt werden. Nachträgliches Pushen der RAWs bewirkte unweigerlich hohes Bildrauschen, vor allem in den Schatten. Und zwar überproportional: ein mit ISO 200 aufgenommenes und um 1 LW gepushtes Bild rauschte mehr, als ein mit ISO 400, aber unter sonst gleichen Aufnahmebedingungen erstelltes Bild.
Nun brachte Nikon vor einigen Jahren Sensoren auf den Markt, die dieser Grundregel nicht mehr folgen. In gewissen Grenzen spielt es keine Rolle mehr, ob die ISO schon vor der Aufnahme der jeweiligen Situation angepasst oder durch nachträgliches Pushen simuliert wird - diese Sensoren sind "Isoless". "In gewissen Grenzen" deshalb, da in Vollansicht fein nuancierte Unterschiede noch erkennbar bleiben, die allerdings in der Praxis eine vernachlässigbare Rolle spielen. Das Ausmaß der Differenzen ist zudem abhängig vom Ausmaß der Nachbelichtung - an der D800 kann ich bis zu ca. 4 LW keinerlei Unterschiede feststellen, ab 5 LW kommt es zu mitunter wahrnehmbaren Farbverschiebungen.

Soweit die Theorie - ich bin kein guter Erklärbär und schon gar kein Sensorexperte (hoffentlich können Jürgen, Falk oder andere hier Hilfestellungen leisten), aber die praktische Anwendung interessiert mich dennoch.

Angenommen, ich müsste eine typische Tageslichtszene mit Blende 14 (Tiefenschärfe) und einer Belichtungszeit von 1/400sec (Bewegungs- oder Verwacklungsunschärfen) festhalten und könnte keine Belichtungsreihen anfertigen, da Vögel durchs Bild fliegen... Um ein ausgewogenenes Ergebnis zu erhalten, müsste ich in dieser fiktiven Situation die Empfindlichkeit auf ISO 1600 erhöhen:

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Deutlich wird schon jetzt, dass der Himmel ausfrisst und sich wohl nicht vollständig wiederherstellen lassen wird. Um dies zu vermeiden, wähle ich die native Sensorempfindlichkeit ISO 100:

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Im Raw-Converter pushe ich das Bild mit einem Klick um 4 Blenden:

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Zum Vergleich noch einmal das vor Ort korrekt belichtete Bild:

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Das Ergebnis sieht exakt gleich aus! Soweit so gut, doch wie schlagen sich die Tiefen? Wer Unterschiede findet, darf sie behalten. ;)

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Die weiteren Beispiele von Daniel wurde in den ersten Kommentar-Post verlagert, um das Scrollen auf den Folgeseiten durch den übergroßen Startbeitrag zu verhindern.
 

Chaweng

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Folgendes Posting ist die Fortsetzung von Daniels Beispielen, der eigentliche Kommentar von Chaweng kommt am Ende

Spannend und praxisrelevant(er) sind die Ergebnisse nach bestmöglicher Raw-Entwicklung unter Erhalt der Lichter und Tiefen. Ich habe dazu lediglich die Belichtungs-, Lichter- und Tiefenkorrektur in Camera Raw unter Zuhilfenahme eines digitalen Grauverlaufes in Camera Raw verwendet - Gesamtaufwand ca. 30sec. Zunächst das mit ISO 1600 aufgenommene Bild:

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Das mit zunächst stark unterbelichtete Bild (ISO 100) schafft locker eine vollständige Lichterzeichnung:

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Deutlich wird: für die Darstellung der Farben und das Bildrauschen spielt es keine Rolle, ob die korrekte Belichtung durch Anhebung der Empfindlichkeit schon vor der Aufnahme oder nachträgliches Pushen simuliert wird. Sehr wohl aber profitieren die Lichter! Überbelichtung bleibt Überbelichtung, was weg ist, ist weg.


Man könnte nun einwerfen: dann erstelle ich eben eine Belichtungsreihe!
Sicher, eine optimale Belichtung ist nach wie vor die Methode der Wahl, um bestmögliches Ausgangsmaterial zu erhalten (nach Möglichkeit mit Exposure to the right). Aber nur über die Parameter Blende und Belichtungszeit!
In vielen Situationen ist die Erstellung von Belichtungsreihen oder Anwendung von Grauverlaufsfiltern undenkbar, z. B. in der Tier-, Sport- oder Konzertfotografie. Gerade dort ist die ISO-Anpassung neben Blende und Zeit das 3. Stellrad, das für die korrekte Gesamtbelichtung, aber auch ausgefressene Lichter sorgt.


Anbei einige Beispiele.
1. Das erste jeweils Bild ist das RAW, wie es aus der Kamera kam. Belichtungszeit und Blende habe ich meist unter den Gesichtspunkten der Bewegungs-/Verwacklungsunschärfe bzw. Tiefenschärfe ausgereizt; die ISO wurde manuell begrenzt oder durch eine Belichtungskorrektur (unter Verwendung der Auto-ISO) nach unten korrigiert.
2. Das zweite Bild zeigt das RAW mit nachträglicher Belichtungskorrektur im Sinne einer stimmigen Gesamtbelichtung. So würde es die Kamera wohl ohne Belichtungskorrektur ausspucken bzw. empfinden es die meisten von uns als "im Mittel" korrekt belichtet.
3. Das dritte Bild zeigt in der Simulation, was aus diesem RAW zu retten wäre. Ich gehe hier den Umweg über ein TIFF, da ich keine anders belichtete Version zur Verfügung habe. Diese Gangart ist natürlich etwas unfair, da das 16 bit-TIFF nicht das vollständige Potential eines RAW hat, aber die Unterschiede sollten dennoch deutlich werden.
4. Das vierte Bild zeigt das optimierte RAW selbst.
5. Ggf. folgen 100%-Crops.


# 1
Für die flinken Papageitaucher war 1/1250sec nötig bei f9, um die Abbildungsqualität des AF 70-210 auszureizen. Die Belichtungskorrektur von -1,33 lieferte ISO 640 - die Unterschiede in der Gefiederzeichnung sind deutlich.

Unterbelichtetes RAW
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Ausgewogen belichtetes RAW
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Aus dem ausgewogen belichteten RAW optimierte Version
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Aus dem unterbelichteten belichteten RAW optimierte Version
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100%-Crops. Man beachte: die Belichtungsabweichung betrug nicht 4 LW (wie oben), sondern nur 1,33 LW, hier ist das Potential also bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Schatten rauschen gleich, die Lichter unterscheiden sich aber deutlich.
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#2
Am Timesquare empfand ich 1/25sec und f5 als sinnvolle Parameter, ISO 1000 hätte hier zu einem ausgewogenen Histogramm geführt, aber warum nicht Reserven sparen?

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#3
Zähne putzen im Morgengrauen, da sind bei 1/40sec und f7 bei ISO 1000 nötig. Bei einer Belichtungskorrektur von -1 LW ergab sich ISO 500, was dem Himmel zu Gute kam:

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#4
Eine typische Gegenlichtsituation, der auch die D800 an ihre Grenzen bringt: 1/200sec und f10 waren gesetzt, bei ISO 100 ergab sich ein deutlich unausgewogenes Gesamtergebnis:

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#5
Um Bewegungsunschärfen zu vermeiden, wählte ich 1/50 bei f10, bei nativer ISO wieder ein unterbelichtetes Bild. Zum Glück blieb ich bei ISO 100 (obwohl das Foto am Monitor nur zu erahnen war), was die Lichter deutlich verbesserte. Ein echtes HDR hätte ich mir hier nicht zugetraut.

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#6
Ein Paradebeispiel sind Nachtaufnahmen: hier muss die Empfindlichkeit meist stark erhöht werden, um ein ausgewogenes Gesamtergebnis zu erhalten. In diesem Fall wären dabei der Mond bzw. die Schleierwolken großflächig ausgefressen. ISO 1000 lierferte zunächst fast schwarze Aufnahmen, die nachträglich um ca. 2,5 LW gepusht wurden.

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Das Endergebnis:
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So ließe sich die Reihe endlos fortsetzen... Es gibt viele Situationen, in denen eine Empfindlichkeitserhöhung zwar zu einer ausgewogenen Gesamtbelichtung, aber auch clippenden Lichtern führt. Dies kann kinderleicht umgangen werden, indem die ISO bewusst niedrig gehalten wird. Wer seine Bilder sowieso aus dem RAW entwickelt, muss keinerlei Einbußen befürchten - außer dunkle Bilder am Kameramonitor.

Dieser Umweg ließe sich vermeiden, könnte man nachträglich nicht nur verlustfrei über-, sondern auch unterbelichten - das wärs!? ;)

Ende Beispiele

Vielen Dank für die Arbeit! Du hast das Thema Klasse dargestellt.

Ich finde die Entwicklung sehr spannend, vor allem mit immer besser werdenden RAW-Convertern lässt sich die Kameraleistung so doch schön "tunen".
Besonders in Kombination mit dem neuen RAW-Histogramm in der D800 (kommt dieses Update überhaupt?) lässt sich in Zukunft bei hochdynamischen Szenen die Kamera noch optimaler einstellen betreffend ISO und Ausfressen der Lichter.
 
Kommentar

Wuxi

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Danke vielmals!
Das ist sehr interessant und ein wahrhaft "Wertvoller Beitrag" :)

Ich würde das in kritischen Situationen auch gerne versuchen!
Nur mit welcher Stragegie kommt man zur richtigen Belichtung?
Ausgangspunkt: 4 Stufen unterbelichten rauscht nicht stärker aber kann Höhen retten.
Sollte ich also immer einfach in A auf -4EV einstellen?
Wie bewerte ich so dunkle Bilder an der Kamera? Gibt es da einen Trick?
Hast du Versuche mit dieser neuartigen "Lichterbetonten Belichtungsmessung" gemacht - passt die vielleicht zum ISO-less Nutzungskonzept??


Kannst Du mal versuchen Deine Einstellung der Belichtungsparameter als "Kochrezept" zu beschreiben?





#5
Um Bewegungsunschärfen zu vermeiden, .................
Ein echtes HDR hätte ich mir hier nicht zugetraut.
In diesem speziellen Fall hilft eben ganz ruhig und langsam zu agieren oder mit vielfachen Wiederholungen zu arbeiten :D :D
 
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PeterTaylor

NF-F Platin Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Ich habe das bei einigen unterbelichteten Bildern mal spaßeshalber versucht, aber nie zufriedenstellende Ergebnisse erhalten. Irgendwie bin ich zu blöd :dizzy:

Aber genau der letzte Satz Deines Beitrages wäre mein Traum. Lichter retten können, um dann mit 1/250sek und Blende 2 ohne Graufilter oder FP-Kurzzeit draußen blitzen zu können.

Gruß
Peter
 
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2000volt

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Ergab ISO 640. Das heisst, du hast Auto ISO eingestellt bei deiner Kamera, nach oben begrenzt ?
Du belichtest wie auf dein Motiv ? Matrix, Spot..Mitte, und ETTR ? ETTR ist ja aber, wenn du dann -2EV belichtest, nicht mehr relevant, da wird sich das Histogramm wohl eher Richtung Schwarz bewegen, oder wo ist da mein DEnkfehler ? Spot auf die Lichter und dann die Schatten anheben, ginge ja auch ? Wobei gerade bei KOnzertfotos bei ISO3200 hat das auch so nicht mehr funktioniert.
Jedenfalls möchtest du dein Motiv, bsp 1, die Häuser erstmal richtig belichten. Bei dem Bsp sind die Häuser dann korrekt belichtet, aber Himmel frisst aus. Mit Grauverlauf oder mit deiner Methode, alles so lassen wie angemessen und dann 2 Stufen unterbelichten, kann man dem entgegenwirken.

Die Rezeptur zum besseren Verständnis würde mich dabei interessieren.
 
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Chaweng

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Ich würde das in kritischen Situationen auch gerne versuchen!
Nur mit welcher Stragegie kommt man zur richtigen Belichtung?
Ausgangspunkt: 4 Stufen unterbelichten rauscht nicht stärker aber kann Höhen retten.
Sollte ich also immer einfach in A auf -4EV einstellen?
Wie bewerte ich so dunkle Bilder an der Kamera? Gibt es da einen Trick?
Hast du Versuche mit dieser neuartigen "Lichterbetonten Belichtungsmessung" gemacht - passt die vielleicht zum ISO-less Nutzungskonzept??

Kannst Du mal versuchen Deine Einstellung der Belichtungsparameter als "Kochrezept" zu beschreiben?
Ich bin auch gespannt auf Daniels Rezept.

Ich selber bin weit von Daniels Fähigkeiten entfernt, aber ich beschreibe trotzdem mal meine Vorgehensweise:
In der Regel benutze ich die Blendenpriorität mit ISO 100 fest eingestellt. Erhalte ich nun im Handgehaltenen Gebrauch eine zu lange Belichtungszeit, korrigiere ich einfach per EV runter bis mir die Belichtungsmessung eine akzeptable Belichtunszeit ausgibt. Runter gehts bis maximal -4EV, wenn das nicht ausreicht muss halt die ISO hoch.
Das ganze muss natürlich auch in Anbetracht der Lichter geschehen, die sollten so weit wie möglich ausgenutzt, aber nicht ausgebrannt sein.

Edit:
Ich denke, der Vorteil dieser Arbeitsweise nützt nur in Situationen, wo der Dynamikumfang der Kamera bei der erhöhten Empfindlichkeit zu weit beschränkt wird und sie so nicht mehr die komplette Bandbreite aufnehmen kann. Da kommt dann der grosse Vorteil von IS0 100, laut DxO betrifft er gute 13 Blendenstufen gegenüber knapp 10 bei ISO1600 oder 9 bei ISO3200.
 
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luckyshot

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Schön erklärt Daniel!

Die wichtigsten Hilfsmittel bei dieser Belichtungstechnik sind für mich das Histogramm und die Überbelichtungswarnung. Wobei ich persönlich damit leben kann, wenn extreme Highlights auch mal ausfressen, ich muss nicht in der Glühbirne der Straßenbeleuchtung noch den Wolframdraht erkennen können. Das Auge ist das gewohnt.
Für mich privat muss ich auch nicht jedes Detail im Bild kontrollieren können, deshalb spielt das Kameradisplay auch keine Rolle bei der Bildbeurteilung (außer in Ausnahmefällen die Kontrolle m.H. der Zoomfunktion. Für Jobs gehe ich mit Laptop ans Set und kontrolliere neben der Belichtung (Histogramm/Überbelichtungswarnung) auch in einer helleren Belichtung das Motiv selbst.
 
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Jürgen Kuprat

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Der praktische Nutzen der isolosen Sensoren ist wohl auch mit der Belichtungsfunktion "Lichterpriorität" der D810 und D750 schön eingebunden.
 
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tank_red

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Danke für die systematische Untersuchung.

Man hört das ja seit Jahren an vielen Orten, aber so richtig klar wird das Potential erst, wenn man es an realen Bildern sieht.
 
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Wuxi

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Hast du Versuche mit dieser neuartigen "Lichterbetonten Belichtungsmessung" gemacht - passt die vielleicht zum ISO-less Nutzungskonzept??
Der praktische Nutzen der isolosen Sensoren ist wohl auch mit der Belichtungsfunktion "Lichterpriorität" der D810 und D750 schön eingebunden.
Ach das gab es noch nicht bei der D800?

Jürgen, ist die lichterbetonte Belichtungsmessung dann die "neue Matrixmessung"?
Also sprich, die Immer-Einstellung für 90% der Fälle?
 
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tank_red

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Stimmt es, dass sie D7000 nicht "isoless" ist? Im Internet wird da oft anderes behauptet...
 
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mangalam

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Ist ja krass!

Du hast gerade mein Weltbild kaputt gemacht.

Welche Sensoren bzw. Kameras koennen das?

Gruss

Martin
 
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eric

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Klasse und danke auch für die Beispiele...
denn die sagen fast mehr als tausend Worte, wobei Du es schön gesagt hast.

ich als neu D800 und Bislang D300 Nutzer kannte das so noch gar nicht. Muss ich testen wie weit ich das ausreizen kann. ;)

Zwei Frage hätte ich noch:
1. Ist es egal mit welchem Programm ich dann sowas am raw/nef mache, ist es egal ob 12/14bit dabei?

2. Wie belichtest Du.. auf die Lichter via Spot oder Matriix und gezielt unter oder je nach Situation...


PS:Früher sagte man mal Exposure to the right..hier jetzt eher andersrum..lol
 
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dmachaon

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Sollte ich also immer einfach in A auf -4EV einstellen?
Wie bewerte ich so dunkle Bilder an der Kamera? Gibt es da einen Trick?
Hast du Versuche mit dieser neuartigen "Lichterbetonten Belichtungsmessung" gemacht - passt die vielleicht zum ISO-less Nutzungskonzept??


Kannst Du mal versuchen Deine Einstellung der Belichtungsparameter als "Kochrezept" zu beschreiben?
Sorry, ähm, ich habe kein Rezept. :nixweiss::rolleyes:

Eigentlich ist es wirklich kinderleicht. Einfach mal die ISO nicht erhöhen! Lös dich von der jahrelang konditionierten Vorstellung, die Empfindlichkeit schon in Cam wählen zu müssen und heb dir diesen Parameter für die spätere Belichtungskorrektur im Raw-Konverter auf! Denn nichts anderes passiert dort... (vereinfacht gesagt).
Fotografiere einfach mal mit max. ISO 400 und schau was passiert. Theoretisch lässt sich jede Empfindlichkeit im Nachhinein simulieren, allerdings in gewissen Grenzen. Wer im 1. Crop genau hinschaut, erkennt im linken ganz leichte Farbwolken. Bei 4 LW nicht störend, bei 5 LW wirds etwas mehr. Hinzukommt, dass die Dynamik bei höheren ISO langsam einbricht. Ich würde also nicht unbedingt ISO 400 auf ISO 12800 pushen, aber durchaus ISO 100 auf ISO 2000.


Aber genau der letzte Satz Deines Beitrages wäre mein Traum. Lichter retten können, um dann mit 1/250sek und Blende 2 ohne Graufilter oder FP-Kurzzeit draußen blitzen zu können.
Das wird wohl nicht funktionieren, wenn zuviel Licht auf den Sensor fällt, fällt zuviel Licht auf den Sensor. ;)
Hier geht es darum, das Signal nicht schon während der Aufnahme unwiderruflich zu verstärken!


Ergab ISO 640. Das heisst, du hast Auto ISO eingestellt bei deiner Kamera, nach oben begrenzt ?
Du belichtest wie auf dein Motiv ? Matrix, Spot..Mitte
Die Belichtungszeit und Blende waren fix und nach meinen Vorstellungen optimal gewählt, die Empfindlichkeit verblieb als einziger variabler Parameter.
Am besten funktioniert die Methode wohl mit vollmanueller Belichtung oder im Modus M mit ISO-Auto. Denn die Belichtungskorrektur kann sich dann (bei deaktiviertem Blitz) nur auf die ISO auswirken. That's it.

Die Belichtungsmessart spielt keine Rolle, ich nehme zu 99% Mittenbetont.

In der Regel benutze ich die Blendenpriorität mit ISO 100 fest eingestellt. Erhalte ich nun im Handgehaltenen Gebrauch eine zu lange Belichtungszeit, korrigiere ich einfach per EV runter bis mir die Belichtungsmessung eine akzeptable Belichtunszeit ausgibt.
Inwieweit die Methode im A-Modus funktioniert, da bin ich mir nicht sicher. Rein theoretisch müsste sie, aber da gilt es herauszufinden, ob die kamerainterne Automatik die Zeit oder ISO variiert - in A sind ja nach Möglichkeit Zeit und Blende automatisch variabel!

Da kommt dann der grosse Vorteil von IS0 100, laut DxO betrifft er gute 13 Blendenstufen gegenüber knapp 10 bei ISO1600 oder 9 bei ISO3200.
Der Trick funktioniert auch bei höheren ISO, allerdings mit etwas nachlassender Effektivität.

Wobei ich persönlich damit leben kann, wenn extreme Highlights auch mal ausfressen, ich muss nicht in der Glühbirne der Straßenbeleuchtung noch den Wolframdraht erkennen können. Das Auge ist das gewohnt.
Genau, volle Zustimmung!
Ich lasse auch gern die Wolken minimal ausfressen, das darf und muss sein. Es geht mir auch nicht um das letzten Quentchen Zeichnung, sondern eine andere Heransgehensweise an kritische Lichtsituationen.

Stimmt es, dass sie D7000 nicht "isoless" ist? Im Internet wird da oft anderes behauptet...
Ich fürchte ja...
Jürgen (@Lilien) hatte mal eine gute Übersicht der Isoless-Fähigkeiten einzelner Nikons gepostet, auch in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit. Jürgen, kannst du das nochmal tun? ;)


1. Ist es egal mit welchem Programm ich dann sowas am raw/nef mache, ist es egal ob 12/14bit dabei?
Ich kenne nur CNX-2 und Camera Raw, das ja in Bridge und Lightroom implementiert ist und CNX-2 (nicht nur) in diesem Punkt deutlich überlegen ist - nicht zuletzt, da es um 5 LW, CNX-2 aber nur um 2 LW pushen kann.


In diesem Thread finden sich IMHO sehr passende Anwendungsbeispiele. Vor allem Bild #3 hätte von nativer ISO und nachträglichem Pushen nur profitieren können.
Besonders im Bereich der Wildlife-Fotografie, wo oft mit einer Empfindlichkeitsanhebung als letztem Mittel gearbeitet und auf durchgehende Fell-/Gefiederzeichnung geachtet wird, finden sich zahlreiche praktische Anwendungen. Im Landschaftsbereich sind diese Situationenzugegebenermaßen eher selten - aber ich kann mit ruhigem Gewissen auf die Lichter belichten und mir Grauverlaufsfilter sparen.
 
Kommentar

Hanner B.

Administrator
Teammitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Stimmt es, dass sie D7000 nicht "isoless" ist? Im Internet wird da oft anderes behauptet...
bisher ist noch keine nikon wirklich isoless, auch die neuen nicht. aber die d750/810 sind ein weiterer schritt in diese richtung.
 
Kommentar

Jürgen Kuprat

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Ach das gab es noch nicht bei der D800?

Jürgen, ist die lichterbetonte Belichtungsmessung dann die "neue Matrixmessung"?
Also sprich, die Immer-Einstellung für 90% der Fälle?
Nein, gab es noch nicht. Es könnte aber sein, dass diese Funktion mit dem letzten Firmeware-Update auch auf die D800 aufgespielt wurde. Weiss ich aber nicht.
Ich kann mir vorstellen, daß die lichterbetonte Messung bei sehr kontrastreichen Motiven in Zusammenhang mit dem isolosen Verhalten der Sensoren gute Ergebnisse in der Nachbearbeitung bringt. Für "normale" Motive würde ich wohl eher die Matrixmessung verwenden.
 
Kommentar

tapi

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Hallo Daniel ,
wenn ich das jetzt alles so richtig verstanden habe , kann ich z.B. im manuellen Belichtungs Modus bei mittenbetonter Messung durch Blende und Zeit die Lichtwaage im Sucher auf 0 bringen um bei einer entsprechenden ISO die korrekte Belichtung einer Szene zu erhalten . Sind nun in diesem Bild so helle Partien das ich befürchten muß das diese ausgebrannt sind , kann ich mit der Belichtungskorrekturtaste den Wert z.B. auf -2LW runtersetzen bei eingeschalteter ISO Automatic ? Den Rest mache ich bei der D800 dann in CNX2 durch anheben der Schatten . Wenn dem so ist , bestätigst du meine Arbeitsweise , bin manchmal aber noch zu vorsichtig und gehe nicht weit genug mit der Belichtungskorrektur runter , sodass bei manchen Bildern immer noch helle Partien nicht die Zeichnung haben die ich mir erhoffte .
 
Kommentar

dmachaon

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

...kann ich z.B. im manuellen Belichtungs Modus bei mittenbetonter Messung durch Blende und Zeit die Lichtwaage im Sucher auf 0 bringen um bei einer entsprechenden ISO die korrekte Belichtung einer Szene zu erhalten . Sind nun in diesem Bild so helle Partien das ich befürchten muß das diese ausgebrannt sind , kann ich mit der Belichtungskorrekturtaste den Wert z.B. auf -2LW runtersetzen bei eingeschalteter ISO Automatic...
Genau. Allerdings müsste natürlich die ISO notwendigerweise erhöht werden, um ausgewogen zu belichten, dürfte also nicht bei 100 liegen - 2 LW unter 100 gibt es nicht. In deinem Beispiel würde sie 400 betragen.

Es geht ganz einfach darum, ein Bild gezielt unterzubelichten, indem die ISO (und nur die ISO) nicht erhöht wird. Ob du das manuell oder mittels Belichtungskorrektur halbmanuell machst, spielt dabei keine Rolle.
 
Kommentar

Lilien

Unterstützendes Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis

Hallo Daniel,
Jürgen (@Lilien) hatte mal eine gute Übersicht der Isoless-Fähigkeiten einzelner Nikons gepostet, auch in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit. Jürgen, kannst du das nochmal tun? ;)
Sorry, habe Deine Anfrage etwas spät entdeckt (das @ funktioniert nicht in Klammern).

Ich hatte hier jetzt schon ziemlich viel geschrieben, wie man isoless von den Sensor Messwerten ableiten kann, aber im Zuge dessen, habe ich die von Dir erinnerte Tabelle/Auflistung, vermutlich wieder entdeckt:


(Letzte Spalte der unteren Tabelle "isoless ISO")

Einige der dortigen Daten, kommen mir momentan aber noch seltsam vor, also etwas mit Vorsicht genießen. ;)

Ich schreibe später noch etwas mehr dazu.

MfG Jürgen
 
Kommentar

eric

Sehr aktives Mitglied
AW: Nikons Isoless-Sensoren, oder: die Anwendung in der Praxis


(Letzte Spalte der unteren Tabelle "isoless ISO")

Einige der dortigen Daten, kommen mir momentan aber noch seltsam vor, also etwas mit Vorsicht genießen. ;)

Ich schreibe später noch etwas mehr dazu.

MfG Jürgen
Hallo und danke.. ich verstehe da nur Bahnhof. schaue ich mir dann aber im Vergleich D800/D810 und dazu die D4s oder die 1DX an, verstehe ich diese ganze Zeile Isoless Iso nicht :heul:
 
Kommentar

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