Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Das liegt daran...

Wenn der Adapter gut funktioniert, hat Nikon ab Start das komplettere System.
Und wenn Canon EF beibehält (wie ich annehme), dann die eh.

Die "restlichen" sind ja nur Sony.

Klar, dafür bedarf es dann aber auch einer differenzierteren Sichtweise und nicht nur ein paar Schlagworte die ich hier so oft sehe.

https://www.dxomark.com/Cameras/Com...-versus-Canon-EOS-5D-Mark-IV___1236_1170_1106

Hier sollte man schon Bestands- und Neukunden differenzieren. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit als Neukunde (bei Nikon) einen Adapter zu nutzen und sich ein Objektiv zu kaufen das nur damit betrieben werden kann wenn ein anderer Hersteller bereits ein breiteres natives Objektivportfolio besitzt? Bei Canon gibt es bisher m.W. nichts belastbares zu deren KB-DSLM?

Ich meine damit alle DSLM-Hersteller, von günstig kann da nicht die Rede sein, Nikon wäre da tatsächlich der erste. Ich fände das wünschenswert und für den Kunden von Vorteil.
 
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Ich bin davon überzeugt, dass die neuen Spiegellosen von Nikon sehr gute Kameras sein werden - aber dennoch werde ich bei Sony bleiben, was Spiegellose anbetrifft.

Während Nikon auf diesem Sektor jahrelang geschlafen hat, habe ich mir schon die vierte Sony gekauft und dazu auch eine Reihe von sehr guten Sony-Zeiss- und Voigtländer-Objektiven.

Sorry, Nikon!

Gruß
Hans
 
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Was mich persönlich interessieren würde, ist die Qualität und das Durchhaltevermögen einer Spiegellosen bei extremer Kälte. Da habe ich ein wenig Erfahrung aus diversen Winterurlauben mit diversen DSLR von Nikon sammeln können. Die haben bei Akkulaufzeit und allgemeiner technischer Funktion selbst bei Temperaturen unter -20 Grad nie auch nur im Geringsten versagt, eher meine Finger :). Gleiches würde ich auch von einer Spiegellosen erwarten. Interessanterweise konnte ich diese Woche auf Phönix eine Doku über einen Fotografen verfolgen, der mit Sony und Canon nach Skandinavien ging. Bei Langzeitaufnahmen erwies sich die Canon als zuverlässiger als die Sony. Nun gut, dass ist natürlich nur ein Beispiel und damit noch kein Trend, aber leider fehlt es da ja bislang an publizierten Erfahrungen.
 
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Bei Langzeitaufnahmen erwies sich die Canon als zuverlässiger als die Sony.

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es vor Jahren einen Bericht bei Luminous Landscape über eine Gruppen-Reise zu den Galapagos Inseln. Die Canons sind (bei Regen etc) gestorben wie die Fliegen. Die Nikons (D200 etc) haben durchgehalten. Der Artikel wurde damals heiß diskutiert.
 
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Was mich persönlich interessieren würde, ist die Qualität und das Durchhaltevermögen einer Spiegellosen bei extremer Kälte.

Die Technik ist jetzt 10 Jahre alt, mit Olympus, Fuji oder Sony/Minolta, um mal Beispiele zu nennen, sind das auch Hersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Akkuleistung ist nach wie vor ein Thema, Sony hat jetzt aber mit der letzten Modellreihe einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und Nikon wird hier sicherlich auch einen vernünftigen Akku für das neue System wählen.

Eine DSLM fällt aber nicht direkt auseinander wenn das Wetter mal nicht optimal ist.

20171210-P1100653.jpg



20171210-P1100638.jpg
 
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Mit „hier“ meinte ich das NFF und ähnliche Foren.

Mein Schnitt liegt bei ca. 2 Jahren. Angefangen mit der D60 über D90,D7000, D7100 zur D750. Und das in ca. 10 Jahren. Die D750 habe ich am längsten.

Axel

Von meinen aktuellen Kameras habe ich die D3 in 2008, die D800 in 2012 und die D500 in 2016 gekauft. Davor hatte ich die D100, die D200 und die D300 jeweils im Erscheinungsjahr gekauft. Das macht zwar im Schnitt alle 2,x Jahre eine neue Kamera, aber ohne die D500, die ich rein aus „Haben-wollen“ gekauft habe, sind seit der D800 sechs Jahre vergangen. Die D800 kann zwei Sachen nicht, die ich gerne hätte: IBIS und Global Shutter. IBIS wegen meinen unruhigen Hängen, Global Shutter, weil mir das Gefummel mit ND-Filtern bzw. den Pocket Wizzards bei HSS auf den Pinsel geht.

Die Z6 mit kolportierten IBIS und weniger wahrscheinlichem GlobalShutter wäre ein Sofortkauf, ohne Global Shutter muss ich sehen, was sie sonst noch kann...
 
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Wenn ich mich richtig erinnere, gab es vor Jahren einen Bericht bei Luminous Landscape über eine Gruppen-Reise zu den Galapagos Inseln. Die Canons sind (bei Regen etc) gestorben wie die Fliegen. Die Nikons (D200 etc) haben durchgehalten. Der Artikel wurde damals heiß diskutiert.

Wie gesagt, ich habe einen Beitrag mit einem entsprechenden Ergebnis gesehen und betrachte das auch nicht als repräsentativ. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung (von D70s bis zur D700/750), wie robust Nikon DSLR in jeglicher Beziehung (Akku/Display/Mechanik/Elektronik) in extremer Kälte sind, egal ob DX oder FX. Diese Robustheit erwarte ich auch von einer Spiegellosen. Man wird sehen, ob sie diesem Anspruch genüge tun.
 
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Die Technik ist jetzt 10 Jahre alt, mit Olympus, Fuji oder Sony/Minolta, um mal Beispiele zu nennen, sind das auch Hersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Akkuleistung ist nach wie vor ein Thema, Sony hat jetzt aber mit der letzten Modellreihe einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und Nikon wird hier sicherlich auch einen vernünftigen Akku für das neue System wählen.

Eine DSLM fällt aber nicht direkt auseinander wenn das Wetter mal nicht optimal ist.

Bildzitat entfernt

Wie waren denn die konkreten Wetterbedingungen? Ein Bild von Schafen im Schneegestöber sagt eigentlich außer Schneefall nicht allzu viel aus.
 
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Schneesturm trifft es eher und sagt aus, dass DSLM nicht nur Schönwetterkameras sind. Was erwartest du, Bild mit Thermometer als Beweis?

Solche Kameras werden jetzt seit Jahren von vielen Fotografen eingesetzt. Wer der Meinung ist das diese Technik den eigenen Ansprüchen nicht genügt, sollte bei einer DSLR bleiben, ganz simpel.

Man könnte es natürlich auch einfach mal ausprobieren.
 
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Schneesturm trifft es eher und sagt aus, dass DSLM nicht nur Schönwetterkameras sind. [...] Man könnte es natürlich auch einfach mal ausprobieren.
Niemand hat ernsthaft behauptet, dass DSLM prinzipbedingt mehr oder weniger gut für widrige Wetterbedingungen geeignet sind, als DSLR. Eine nicht abgedichtete DSLM hält nur genauso bedingt durch wie eine nicht abgedichtete DSLR. Was aber in Sachen Schneesturm klar festzustellen ist: die DSLM fressen mehr Strom und das ist bei niedrigen Temperaturen ein Minuspunkt, weil man an sich immer mindestens einen Akku mehr einpacken muss, als bei der DSLR. Dieser Systemunterschied kann auch nicht wegdiskutiert werden, er ist Fakt (und wer jetzt was von "größeren", "neueren" usw. Akkus erzählt: die können DSLR auch haben und liegen damit wieder vorn). Der erfahrene DSLM-Fotograf wird damit umzugehen wissen und sich entsprechend stromsparend verhalten oder auch für längere Expeditionen eine ensprechende Versorgungs-Infrastruktur planen.
 
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Ich kaufe eine Kamera, wenn sie mir etwas bietet was ich gerne hätte oder sie mir die Arbeit erleichtert. Der Umstieg von der D7000 auf die D750 erfolgte hauptsächlich wegen dem AF, weil der meinen Ausschuss bei der Sport oder Tierfotografie drastisch reduzierte. Dabei wäre es mir egal, ob da ein Jahr oder 5 Jahre dazwischen liegen.

Wenn die spiegellose Nikon kleiner und leichter wird, sie mir geräuschloses auslösen bietet und vielleicht noch einen besseren AF (evtl. mit Augenverfolgung wie bei Sony), wäre ich bereit zu wechseln. Falls Nikon dann noch auf die Idee kommt einen elektronischen und optischen Sucher einzubauen, der sich mit einem Schalter umlegen lässt (meine Fuji X100S hat das) ist es wohl um mich geschehen.

grüße,
Jürgen
 
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..Dieser Systemunterschied kann auch nicht wegdiskutiert werden, er ist Fakt (und wer jetzt was von "größeren", "neueren" usw. Akkus erzählt: die können DSLR auch haben und liegen damit wieder vorn).

Mir würde es auch nicht in den Sinn kommen da diskutieren zu wollen. Eine DSLR für längere Zeit im LiveView luschte den Akku auch relativ schnell leer, zumindest meine D600.

Die Frage, wie praxisrelevant der Stromverbrauch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Es wird sicherlich Anwendungsfälle geben, bei der eine Z ungeeignet ist, bei Nikon hat man die Wahl, ist doch prima.
 
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Eine DSLR für längere Zeit im LiveView luschte den Akku auch relativ schnell leer, zumindest meine D600.
Richtig, nur betreibt ja keiner so wirklich die DSLR längere Zeit im LV-Modus, weil man ja den nicht stromverbrauchenden optischen Sucher hat. Längere LV-Einsätze sind dann doch eher ein Spezialfall.


Die Frage, wie praxisrelevant der Stromverbrauch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Der Stromverbrauch ist immer praxisrelevant, denn ohne Strom ist die Fotosession zu Ende. Die Frage ist dann nur, wann - beim gezeigten Beispiel im Winter ist das für Stromfresser à la DSLM schon ein echtes Thema, wie ich bei der Lumix meines Vaters beobachten kann. Er hat inzwischen 4 Akkus... :rolleyes:
 
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Richtig, nur betreibt ja keiner so wirklich die DSLR längere Zeit im LV-Modus...

Der Stromverbrauch ist immer praxisrelevant...bei der Lumix... Er hat inzwischen 4 Akkus... :rolleyes:

Bei der D600 war man bei Nikon der Meinung, der Kamera so ein fummeliges Plastikkäppchen für die Sucherabdeckung mitzugeben. Wenn man öfters Langzeitbelichtungen macht immer wieder eine Freude...

Darum schreibe ich ja auch "... wie praxisrelevant.."

Da zur Akkuleistung der Nikon Z keinerlei Daten existieren ist es relativ müßig, den Akkuverbrauch einer Lumix zu erwähnen. Stand der Technik ist das allgemein nicht.

Offensichtlich hat das Nikon dennoch nicht abgehalten, eine DSLM zu entwickeln.
 
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