Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Ich gehöre wohl zur absolut exotischen Gruppe C. Die erwartet von einer Kamera, dass das Bild da scharf ist, wo es sein soll. Ich habe bei der simplen Aufgabe, behäbig grasende Schafe im hohen Gras zu fotografieren ein Riesendesaster mit der D7100 und dem 200-500 erlebt. Kaum ein Bild zeigte die Schärfe da, wo beabsichtigt. Der AF scheint Grashalme zu lieben. Keine Bildkontrolle im Sucher, kein Hinweis, wo der AF-Punkt genau misst. Eine derartige Aufnahmesituation ist mit einer Spiegellosen viel leichter zu bewältigen.

Viele Grüße
Herbert

Update:
Was mit der D7100 (fast) auch nicht geht: Türkentaube im Heu. Distanz knapp über 10 m. Weit über 7 Fehltreffer bis einmal eine scharfe Aufnahme kommt. (Ab Stativ)
Kein Problem ist Türkentaube im Baum oder sonstwo frei sitzend, selbst wenn durch (unscharfes) Laub fotografiert wird. Auch freihand.

Viele Grüße
Herbert
 
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Update:
Was mit der D7100 (fast) auch nicht geht: Türkentaube im Heu.

Ich bin mit der Argumentation nicht glücklich. Weil das hat meiner Meinung nach am wenigsten mit Mirrorless versus DSLR zu tun.

Wo ist der Unterschied zwischen den beiden in diesem Anwendungsfall?
  • Anzahl AF Felder - sind bei Mirrorless aktuell höher als bei DSLR, ist aber nicht systembedingt
  • Kontrast AF versus Phasen AF - Der erste kann Pixel für Pixel verschoben werden, beim zweiten gibt es so viele Punkte wie AF Phasendetektoren verbaut sind. Aber beide Kameratypen können inzwischen beides. Bis vor kurzem konnten Mirrorless keinen Phasen AF.
  • Größe der AF Felder - Phasen AF Punkte sind größer - mehrere Pixel groß - Kontrast AF klein. Und natürlich je mehr AF Punkte um so kleiner jeder einzelne.

Insofern würde ich sagen, dass hier eher die Bedienung und die Erfahrung den wesentlichen Unterschied machen.

Ich würde z.B. Deine Situation mit der DSLR auf eine von den beiden Arten lösen.
1. Liveview einschalten und mit Kontrast AF arbeiten. Da kann ich den Fokuspunkt ebenfalls am Monitor Pixel für Pixel bewegen, bis der AF in einem Bereich liegt, wo freie Sicht auf das Motiv ist.
2. AF Selektor auf Single-AF stellen, auf die Entfernung des Motivs scharf stellen lassen und dann den AF abschalten. Jetzt kann die Bildkomposition beginnen.

Deine Argumente würde ich eher in den Bereich Kontrast-AF versus Phasen-AF einordnen. Und Du lieferst sehr gute Argumente warum der Phasen AF eben nicht immer der Beste ist. Aber daraus zu schließen, dass das eine Kamerasystem besser ist also das Andere, geht mir persönlich zu weit.

Und genaugenommen sind beide Systeme nicht optimal. Beide wissen nicht was Du fotografieren möchtest. Den Vogel oder den Grashalm. Und daher arbeitet die Software eine Entscheidungsbaum ab, etwas das Näher ist bekommt den Vorzug. Etwas das wie ein Gesicht aussieht, etwas das ...
Besser wäre ein Szenen-Programm "Taube" und die Kamera sucht im ganzen Bild nach der Taube und stellt auf die scharf.
 
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24h Nürburgring
wer hat die schnellste Runde und stand auf der Pole-Position?
Wer hat das Rennen gewonnen?

24h Le Mans
wer hat die schnellste Runde und stand auf der Pole-Position?
Wer hat das Rennen gewonnen?

aus diesem Grund wird es Kameras wie die D5 (ob mit oder ohne Spiegel)
immer geben.

Das muß Sony und Co erst noch umsetzen.

(nach 35Jahren Nikon habe ich aus gesundheitlichen Gründen jetzt 2Sonys)
 
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ich glaub es ja nicht!



wie kann der so etwas schreiben!?!



Flagschiff D5 – ein Totalversager



https://www.fotowissen.eu/nikons-zukunft-nach-verlusten/



Ein Satz im verlinkten Artikel zur D5.
Keinerlei Verweis, keine weiteren Aussagen.
Der Rest ist eine Wiedergabe anderer Berichte, die hier auch schon oft zitiert wurden.

Für mich ist der Artikel in Gänze verzichtbar - ein Platzfüller? zur Qualität der restlichen Seite und der Berufenheit des Autors zu solchen Aussagen kann ich nichts sagen, noch nie davon gehört.

Einziger lustiger Punkt am Schluss: Der Autor verwendet Canon und Fuji. Kann er da die D5 toll finden? Ein Schelm, wer Böses denkt... ;)
 
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Ich finde das ist eine Frechheit!

Mir tuts leid, dass ich das gepostet habe.
:fahne:
 
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Ich bin mit der Argumentation nicht glücklich. Weil das hat meiner Meinung nach am wenigsten mit Mirrorless versus DSLR zu tun.

..-...i ch würde z.B. Deine Situation mit der DSLR auf eine von den beiden Arten lösen.
1. Liveview einschalten und mit Kontrast AF arbeiten. Da kann ich den Fokuspunkt ebenfalls am Monitor Pixel für Pixel bewegen, bis der AF in einem Bereich liegt, wo freie Sicht auf das Motiv ist.
2. AF Selektor auf Single-AF stellen, auf die Entfernung des Motivs scharf stellen lassen und dann den AF abschalten. Jetzt kann die Bildkomposition beginnen.

Deine Argumente würde ich eher in den Bereich Kontrast-AF versus Phasen-AF einordnen. Und Du lieferst sehr gute Argumente warum der Phasen AF eben nicht immer der Beste ist. Aber daraus zu schließen, dass das eine Kamerasystem besser ist also das Andere, geht mir persönlich zu weit.

Und genaugenommen sind beide Systeme nicht optimal. Beide wissen nicht was Du fotografieren möchtest. Den Vogel oder den Grashalm. Und daher arbeitet die Software eine Entscheidungsbaum ab, etwas das Näher ist bekommt den Vorzug. Etwas das wie ein Gesicht aussieht, etwas das ...
Besser wäre ein Szenen-Programm "Taube" und die Kamera sucht im ganzen Bild nach der Taube und stellt auf die scharf.

Sorry, ich lieg gerade am Boden vor Lachen. Dein Lösungsvorschlag sollte ins Goldene Buch des Nikon-Fotografie-Forums aufgenommen werden.
Hast Du jemals den Liveview einer D7100 benutzt? Weißt Du überhaupt, wie schnarchlahm der vor sich hin werkelt?
Mit dem soll man auf lebende Tiere fokussieren, wo er schon auf ausgestopfte schwächelt?
Dieser Vorschlag ist fast so skurril wie der dieser hier:
........ Dann gibt es die seit Dekaden bekannte Methode, die Abblendtaste zu benutzen, um die Schärfe zu kontrollieren......
Wer blendet denn sein 500er auf 22 ab, wenn man bei lebenden Tieren kürzeste Belichtungszeiten benötigt?? Wer will denn bei sich bewegenden Tieren die Abblendtaste bemühen und dann noch sehen, ob der Rest vom Schwanz des Schafes noch scharf ist?

Fakt ist: Bei einer Spiegelreflex gibt es keine unmittelbare Kontrolle des Aufnahmeerfolges. Es gibt sehr viele Situationen, da macht der AF auch meiner D7100 gute Arbeit.
Deshalb hat es mich geradezu entsetzt, Erfahrungen wie die oben geschilderte zu machen, wo ich doch dachte, "Schafe, ach was, das ist doch ein 'gemähtes Wiesle'". Pustekuchen!

Viele Grüße
Herbert
 
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Fakt ist: Bei einer Spiegelreflex gibt es keine unmittelbare Kontrolle des Aufnahmeerfolges. Es gibt sehr viele Situationen, da macht der AF auch meiner D7100 gute Arbeit.
Man könnte angesichts Deiner Ausführungen zum Schluss kommen, Kameras wie die D7100 seien nur ziemlich mittelmäßige Werkzeuge. Abertausende von sehr guten bis hervorragenden Aufnahmen mit ihr bzw. sehr ähnlichen zeigen aber: es gibt Leute, die ihre Kamera beherrschen und das gewünschte Ergebnis erzielen. Wäre doch mal ein Ansatzpunkt, über de Faktor "Benutzer" nachzudenken, oder? In der IT wird das gerne mit der Abkürzung "PEBKAC" beschrieben. ;)

CB
 
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Langsam wird es peinlich, ich sehe bei meiner Kamera sofort ob die Aufnahme etwas geworden ist und wer ein Histogramm nicht deuten kann ist selber Schuld.
Bei jeder Kamera kann ich die Entfernung fixieren und dann die Aufnahme gestalten.
Aber wenn der Benutzer seine Kamera nicht bedienen kann dann sollte er einmal richtig das Handbuch studieren und nicht nur merkern.
Wie gross die Tiefenschärfe bei offener Blende und Entfernung ist, das sollte man im Kopf haben sonst braucht man sich nicht über die Ergebnisse wundern wenn sie falsch liegen.
 
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Da bewegt man sich eben Nahe an der Motivklingel. Die Kamera soll automatisch erkennen, was von den Dingen im Sucher scharf gestellt werden soll, was in der Belichtung mehr oder weniger gewichtet werden soll, wann Bewegungsunschärfe förderlich ist usw.
 
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Man könnte angesichts Deiner Ausführungen zum Schluss kommen, Kameras wie die D7100 seien nur ziemlich mittelmäßige Werkzeuge. Abertausende von sehr guten bis hervorragenden Aufnahmen mit ihr bzw. sehr ähnlichen zeigen aber: es gibt Leute, die ihre Kamera beherrschen und das gewünschte Ergebnis erzielen. Wäre doch mal ein Ansatzpunkt, über de Faktor "Benutzer" nachzudenken, oder? In der IT wird das gerne mit der Abkürzung "PEBKAC" beschrieben. ;)

CB

Man könnte angesichts DEINER Ausführungen zu dem Schluss kommen, dass Du nicht in der Lage bist, Texte inhaltlich ganz zu erfassen.
Weise mir bitte nach, an welcher Stelle ich in diesem Thread geschrieben habe, Kameras wie die D7100 seinen nur ziemlich mittelmäßige Werkzeuge!
Ich habe auf Schwachpunkte des Autofokus-Systems hingewiesen, die systemimmanent sind und ausdrücklich in der Bedienungsanleitung Erwähnung finden.

Die Art und Weise Deines Umgangs mit einem langjährigen Mitglied dieses Forums finde ich indes hart an der Grenze des guten Geschmacks. Solltest Du
und andere der Ansicht sein, dies ungestraft weiterhin betreiben zu können, werde ich geeignete Maßnahmen ergreifen.

Herbert
 
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Ich habe auf Schwachpunkte des Autofokus-Systems hingewiesen, die systemimmanent sind und ausdrücklich in der Bedienungsanleitung Erwähnung finden.
...und stellst das als einen Negativfaktor dar, den es angeblich beim System "EVIL" nicht gibt. Es haben Dir jetzt eine ganze Reihe fotografisch durchaus erfahrender Forenten versucht, zu verstehen zu geben, dass Dein konstruierter Gegensatz schlicht so nicht valide ist. Aus allem ,was Du schreibst, klingt heraus, dass Du die DSLR für minderwertig gegenüber den DSLR hältst. Man könnte Dir jetzt mit den gleichen Methoden die von Dir bevorzugten EVIL runtermachen, denn es gibt genug Szenarien, in denen ein Kontrastautofokus selbst neuester Generation gegenüber einem gleichalten Phasen-AF deutlich ins Hintertreffen geraten wird. Nur: welchen Sinn hat das? Beide technologien haben Vorzüge und immanente Nachteile. Was nun für die eigenen Bedürfnisse besser geeignet ist, muss jeder selbst herausfinden. Schafe durchs Gras hinweg zu fotografieren ist allerdings nichts, an dem DSLR oder EVIL grundsätzlich scheitern, auch wenn Du das und anderes bei der DSLR als Systemmangel darzustellen versuchst.

Die Art und Weise Deines Umgangs mit einem langjährigen Mitglied dieses Forums finde ich indes hart an der Grenze des guten Geschmacks. Solltest Du und andere der Ansicht sein, dies ungestraft weiterhin betreiben zu können, werde ich geeignete Maßnahmen ergreifen.
Ich werde es mit gewisser Gelassenheit beobachten. Da ich Dich nicht persönlich beleidige, sondern Dir nur in der Sache sehr deutlich widerspreche, breche ich keine Forenregel. Es gibt hier wie im realen Leben kein Recht auf Nicht-Widerspruch. Nur fürs Protokoll: ich bin hier mittlerweile auch schon 8 Jahre aktives Mitglied.

CB
 
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Bei einer DSLR sehe ich zumindest im Sucher auch das, was als Bild rauskommt.
Nein, das siehst du nicht. Was du tatsächlich siehst, ist das Motiv wie es in natura aussieht.

Du siehst aber nicht, ob es nach dem Auslösen über- oder unterbelichtet sein könnte. Du siehst nicht, wie sich Spotmessung gegenüber Matrixmessung auswirkt. Und bei vielen der nicht gerade in der (Semi-)Profiliga angesiedelten DSLRs siehst du noch nicht mal 100% des Bildes. Selbst die großartige D700 hat nur 95% Sucherabdeckung...
 
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[MENTION=55950]Christoph Blümer[/MENTION]
[MENTION=110]Herbert M.[/MENTION]

vertragt euch, hier wird über etwas diskutiert was, zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt, ohnehin nur hypothetisch ist. Nikon hat bis jetzt leider keine Spigellose im DSLR-Format und ob eine kommt steht in den Sternen.

Auch wie gut oder schlecht eine solche sein wird.
 
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Nun gibt es ja schon viele Kameras mit automatischer Gesichtserkennung.
Und sogar mit Augenerkennung, wie z.B. bei den neueren Sony Kameras.

Aber leider funktioniert dies nur, wenn man Menschen fotografiert, aber nicht bei Tieren, wie z.B. bei den oben erwähnten Schafen.

Ich finde das schade, denn morgen gehe ich wieder in den Münchner Tierpark, und werde wieder versuchen, die Augen des Tigers manuell scharf zu bekommen - was zwar etwas mühsam ist, aber doch immer wieder gelingt.

Gruß
Hans
 
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Also der Kommentar zur D5 ist einfach nur eine gehaltslose Provokation. Ich habe Kontakt zu mehreren Agentur- und Boulevard-Fotografen. Die, die mit Nikons Einstelligen arbeiten (und das nicht nicht wenige) haben oft mehrere D5. Probleme sind keine bekannt. Sicherlich sind der hohe Restwert der D4s und die steuerliche Abschreibung für den Neukauf entscheidender als der Vorsprung in der Bildqualität, aber sei es drum. Die Innovationen halten sich im Rahmen, aber das ist allen anderen Preisklassen nicht anders.
 
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