Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Zumindest scheinen sie aus der verfahrenen Situation weitgehend etwas gutes zu machen.
Jetzt müssen wir nur noch abwarten wie das Ding sich im echten Leben schlägt.
 
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https://nikonrumors.com/2018/08/13/...-58mm-f-0-95-lens-to-be-announced-later.aspx/

Wo hat er dies geschrieben in dem Beitrag? und wenn es mal bei Bild x Stand, alles lese ich auch nicht.

Ich bin optimistisch, dass Nikon das schon vernünftig hinbekommen wird...

Vernünftig habe ich keine Angst, aber ob es der Markt akzeptiert und braucht?

Wer ist der Hauptkunde?
Nikon DSLR Kunde, damit er nicht zu Sony abspringt

kauft ein Neukunde eine DSLM z. Bsp. ein 70-200/2.8 und ein 24-70/2.8 und dazu noch Adpapter? Dann würde ich zu Sony wechseln
 
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Sehe ich anders. Wenn ein 70-200/2.8 plus Zwischenring (Adapter vom großen DSLM Bajonett auf F-Bajonett) sowohl optisch als auch preislich der Sony überlegen ist, warum nicht? Im Gegenteil, so kann ich wenigstens das gute Objektiv noch auf klassischen DSLRs verwenden.
Unsere Aussage steht und fällt mit der Qualität und dem Preis des Adapters.
 
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Jetzt bist aber wieder bei bestehenden Nikon DSLR Anwender und nicht Neukunden

Dann wäre noch die Frage, wie einfach ist der Adapter zu entfernen, damit ich die Objektive sowohl als auch brauchen kann?
 
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Och, nicht unbedingt nur Altkunden. Einfach das höhere Maß an zukünftiger Flexibilität würde auch einem Neukunden auch gefallen. Betrachte es umgekehrt, ich kann auch mal eine gebrauchte Linse kaufen, wenn ich den Adapter schon mal habe.
Der andere Punkt stimmt natürlich. In ein paar Tagen wissen wir mehr.
 
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Solange man nicht weiß, in welchem preislichen Segment die neuen Kameras angesiedelt sein werden (und wem sie also Konkurrenz machen), ist doch die ganze Diskussion, wer die Kameras kaufen soll oder kaufen möchte und wer dazu welche Objektive hat, haben möchte, sich leisten kann oder nicht usw., doch völlig müßig.
 
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Nur mal so zum 24-70 F4, das ja sooooooooooooooooooooooooooooo . unprofessionell sei.

Bei Sony gabs anfänglich ja auch nur ein 24-70 F4, das zudem noch von allen Testern verrissen wurde. Irgendwann kam dann endlich das sauteure 2.8er. Ich schlachtete also mal wieder ein Sparschwein und wackelte zum Fotohändler .......................





























............ heraus kam ich mit dem ach so miesen F4, denn das harmoniert viel besser mit der Kamera als das sackschwere Riesenteil. Dazu kamen jetzt noch diverse FB von F0.95 - F1.8 und ich hatte noch nie den Wunsch so ein Nicht Fisch - Nicht- Fleisch 2.8er Zoom zu kaufen.

Das bischen mehr Freistellung kann man knicken und wenn es dunkler wird gehe ich einfach mit der ISO hoch oder mit den Zeiten runter (wozu gibts IBIS?)

Demnächst wird auch noch das 70-200 2.8 gegen das F4 getauscht, dann ist mein 2.8er freies Sony System -fast- komplett. Fast, weil das 90er Makro ein F2.8 ist.
 
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Man braucht ja auch erst Mal ein passendes Kit-Zoom, man stelle sich nur den Aufschrei vor, wenn es dafür am Anfang nur ein entsprechend großes und schweres 24-70 2,8 geben würde...
 
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Das ist so, wobei schätzen wrd man es "können"

Es ist aber fast alles Spekulation in diesem Beitrag, wo sich auf die Kamera bezieht.
 
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Genau das ist es, also erst einmal seinen Kunden die lichtschwächere Version anbieten, damit er sich danach die lichtstärkere Ausführung auch noch kauft.

Wozu also ein neues, größeres Bajonett, wenn man den Kunden erst lichtschwächeres Glas anbieten will. Da hätte man es doch gleich beim alten, kleinerem F-Bajonett lassen können und das Gehäuse erst später mit einem neuen, größeren Bajonett bringen können.

Dazu fällt mir nur ein: Umsatz scheint ganz WICHTIG zu sein - wenn der Schuss nicht nach hinten losgeht ...

Abwarten, bald wissen wir offiziell was kommt ...
 
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Genau das ist es, also erst einmal seinen Kunden die lichtschwächere Version anbieten, damit er sich danach die lichtstärkere Ausführung auch noch kauft.
Der Ansatz könnte auch sein: mehr Masse macht man mit "kleiner, leichter, günstiger" - und es geht am Anfang um Masse, Marktdurchdringung. Außerdem wollen viele Kunden gar nicht "groß, lichtstark und schwer" haben. Ich bin sicher nicht repräsentativ, aber mein Traum war immer ein 2,8/70-200. Als das 4/70-200 von Nikon rauskam, bin ich in mich gegangen und habe es nach reiflicher Überlegung gekauft (Geld war nicht der entscheidende Faktor!). Warum? Ganz einfach: das kompakte f/4 habe ich fast standardmäßig in der Fototasche stecken, wenn ich nicht auf Makro- oder WW-Tour bin, aber das große f/2,8 stünde vermutlich meist dann zuhause, wenn ich es hätte brauchen können -> sinnfrei. So wird jeder für sich bei dem Thema seine Entscheidung treffen, und da auch im F-System nicht jeder die "Holy f/2,8 Trinity" rumstehen hat, wird das beim Z-System nicht anders werden.

Wozu also ein neues, größeres Bajonett, wenn man den Kunden erst lichtschwächeres Glas anbieten will.
Um Möglichkeiten zu erschließen, ganz einfach. Es wird auch f/3,5-f/5,6-Objektive (oder so in der Kante) für das System geben, sei Dir sicher, deren größter Vorteil dann Kompaktheit und geringes Gewicht sind, relativ günstiger Preis obendrein.

Dazu fällt mir nur ein: Umsatz scheint ganz WICHTIG zu sein...
Diese Erkenntnis ist angesichts einem dem Gewinn verpflichteten, in der Vergangenheit ein bisschen in finanziell rauhem Fahrwasser fahrenden Unternehmen allerdings geradezu revolutionär.
 
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Genau das ist es, also erst einmal seinen Kunden die lichtschwächere Version anbieten, damit er sich danach die lichtstärkere Ausführung auch noch kauft..


Wie gesagt bei Sony gab es auch das lichtschwächere zuerst. Ich habe das große bis heute nicht und wüßte auch nicht wozu.

Ein 2.8er Zoom ist doch nur eine Notlösung für Leute, die -warum auch immer- keine FB nutzen wollen
 
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Diese Erkenntnis ist angesichts einem dem Gewinn verpflichteten, in der Vergangenheit ein bisschen in finanziell rauhem Fahrwasser fahrenden Unternehmen allerdings geradezu revolutionär.

Gerade wegen dem "finanziell rauem Fahrwasser" wäre es nach meiner Meinung wichtiger gewesen, erst einmal eine Mirrorless für das "bestehende" Programm, also den FX-Objektiven und der D-Gehäuseserie zu bringen, als ins kalte Wasser zu springen. So wie sich das viele Kunden gewünscht haben, aber Kunden ...

Eines dürfte klar sein, Nikon wird viele seiner bisherigen Kunden verlieren, wenn Nikon künftig "nur" auf die neue Z-Linie setzt, gerade was die Masse betrifft.

Dazu kommt: Adapter sind immer ein Kompromiss und funktionieren meist nur in eine Richtung. Z-Mount-Objektive am FX-Bajonett - vermutlich Fehlanzeige.

Wie revolutionär manche Entscheidung enden, sieht man an der Nikon 1.

Sollte z. B. Canon jetzt eine Mirrorless voll in sein bisheriges System integrieren, dann könnte das für Nikon fatal enden.

Fazit für mich: Bisher kenne ich kein wirklich gutes und offiziell veröffentlichtes Argument für den neuen Z-Mount-Anschluss als "Kundenplus".

Also wieder einmal, abwarten...
 
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"Die Kunden" haben sich auch jahrelang gewünscht, dass Nikon zu den anderen aufschließt und alten Ballast über Bord wirft. "Kunde" ist halt keine homogene Stimme.


Wenn Nikon eine DSLM für den F-Mount rausgebracht hätte, wäre er damit weiterhin zementiert und der nächste Meilenstein für durchaus notwendige Anschlussweiterentwicklungen wäre verpasst. Das ist etwas ambivalent...


Eines dürfte klar sein, Nikon wird viele seiner bisherigen Kunden verlieren, wenn Nikon künftig "nur" auf die neue Z-Linie setzt, gerade was die Masse betrifft.
Das ist anzunehmen, und deswegen wird dem F-Mount auch noch ein längeres Leben beschieden sein. Es ist ja schließlich kein halbtotes System wie die Reste, die Sony von Konica-Minolta übernommen hat und auslaufen lässt.


Dazu kommt: Adapter sind immer ein Kompromiss und funktionieren meist nur in eine Richtung. Z-Mount-Objektive am FX-Bajonett - vermutlich Fehlanzeige.
Das ginge aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße ja auch nur mit Korrekturlinse, was immer nur ein notdürftiger Kompromiß sein kann.


Wie revolutionär manche Entscheidung enden, sieht man an der Nikon 1.
Die Nikon 1 hätte mit MFT- oder APS-C-Sensor sicherlich eine Zukunft gehabt. Der Fehler war der proprietäre Anschluss und der kleine Sensor, so dass selbst die (mittelprächtigen) Adaptierungsmöglichkeiten für F-Mount-Objektive nur mehr "ganz nett" waren. Dass dem System keine Zukunft vergönnt sein wird, habe ich vorausgesehen, als mir klar wurde, dass Nikon einen gänzlich proprietären Weg beschreitet. Deswegen habe ich nie eine 1 gekauft, auch wenn ich sie technisch durchaus interessant fand. Auf ein absehbar totes Pferd viel Geld zu setzen wollte ich aber nicht.


Sollte z. B. Canon jetzt eine Mirrorless voll in sein bisheriges System integrieren, dann könnte das für Nikon fatal enden.
Warum?
 
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Ein 2.8er Zoom ist doch nur eine Notlösung für Leute, die -warum auch immer- keine FB nutzen wollen

Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich selber bevorzuge - von Ausnahmen abgesehen - immer die lichtstärkere Zoom-Version und kann nicht von mir behaupten, dass ich keine Festbrennweiten habe.

Bei meinen Festbrennweiten, oh ja, ich benutze die sogar - manchmal sogar ausschließlich -, ist es nicht viel anders und das nicht nur wegen den in vielen Diskussionen erwähnten "besserem" Sucherbild.
 
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"Die Kunden" haben sich auch jahrelang gewünscht, dass Nikon zu den anderen aufschließt und alten Ballast über Bord wirft. "Kunde" ist halt keine homogene Stimme.

Richtig, aber bestimmt nicht ggf. den FX-Anschluss aufzugeben. Sondern viele andere Dinge wirklich richtig zu machen, wie z. B. endlich auch eine Mirrorless für das bestehende System zu bringen und ein Funk-Blitzsystem, das den Namen auch verdient. Bis heute gibt es z. B. keinen Adapter um damit z. B. das SB-5000 per Funk mit einer D800 zu steuern - nein es muss ein zweites SB-5000 her ...

Wenn Nikon eine DSLM für den F-Mount rausgebracht hätte, wäre er damit weiterhin zementiert und der nächste Meilenstein für durchaus notwendige Anschlussweiterentwicklungen wäre verpasst. Das ist etwas ambivalent...

Zementiert für was? Bis jetzt kenne ich kein offiziell verkündetes Argument, warum Z-Mount mit größerem Anschlussdurchmesser, kürzerem Auflagemaß, etc. notwendig sein soll. Einen Meilenstein kann ich da bis jetzt nicht erkennen - im Gegenteil, bis jetzt nur Nachteile.

Das ist anzunehmen, und deswegen wird dem F-Mount auch noch ein längeres Leben beschieden sein. Es ist ja schließlich kein halbtotes System wie die Reste, die Sony von Konica-Minolta übernommen hat und auslaufen lässt.

Das muss sich erst noch herausstellen. Mirrorless und DSLR mit 2 unterschiedlichen Objektivanschlüssen ist für mich bei gleicher Sensorgröße (FX=24x36 und DX) ein absolutes NO GO! Nur ein größerer Sensor wäre Stand heute, was die offiziell veröffentlichten Infos betrifft, für mich ein Argument.

Das ginge aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße ja auch nur mit Korrekturlinse, was immer nur ein notdürftiger Kompromiß sein kann.

Richtig, habe ich ja auch schon selber hier im Forum geschrieben.


Auch dieser Meinung schließe ich mich voll an.


Ganz einfach: Wenn ich ein Objektiv für 2 Welten, also DSLR und MIRRORLESS verwenden kann, dann ist das für mich so. Dann müsste ein neues Nikon-Z-System schon sehr viel bieten um das ausgleichen zu können. Wenn das dann Dinge/Features sein sollten, die die wenigsten von uns brauchen, na ja …

Also wieder, abwarten ...
 
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Dazu kommt: Adapter sind immer ein Kompromiss und funktionieren meist nur in eine Richtung. Z-Mount-Objektive am FX-Bajonett - vermutlich Fehlanzeige.

Wenn bim Z Mount der Sensor einiges näher am Objektiv ist, wäre es auch ohne Linse denkbar, wenn die Distanzveränderung für einen Adapter-Ring reicht.

Wie willst es umgekehrt anschliessen? müsste schon ein umgekehrter Adapter sein.


Wie revolutionär manche Entscheidung enden, sieht man an der Nikon 1.

Dem ist leider so. Finde sie heute noch :up:



Das hängt natürlich damit zusammen, das es eigentlich nur "Sinn" macht mit anderen Objektiven, wo das Bild näher am Objektiv abbilden, ansosnten müsstest ja die gleich dicken Gehäuse machen
 
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