Lustig, was hier alles so in die von normalen usern auf nikonrumors erstellten Zeichnungen / Montagen hinein interpretiert wird...
Bei einem der Bilder hat der Autor ganz explizit geschrieben, dass er von offiziellen Produktbildern diverser Hersteller Teile zusammen montiert hat, um seine Vorstellung der Z6/Z7 zu veranschaulichen.
Ich bin optimistisch, dass Nikon das schon vernünftig hinbekommen wird...
Sehe ich anders. Wenn ein 70-200/2.8 plus Zwischenring (Adapter vom großen DSLM Bajonett auf F-Bajonett) sowohl optisch als auch preislich der Sony überlegen ist, warum nicht? Im Gegenteil, so kann ich wenigstens das gute Objektiv noch auf klassischen DSLRs verwenden.
Unsere Aussage steht und fällt mit der Qualität und dem Preis des Adapters.
Gibt es Anlass zur Sorge, dass die Handhabung schwieriger als andere Systemadapter oder Telekonverter sein könnte...?Dann wäre noch die Frage, wie einfach ist der Adapter zu entfernen, damit ich die Objektive sowohl als auch brauchen kann?
Gibt es Anlass zur Sorge, dass die Handhabung schwieriger als andere Systemadapter oder Telekonverter sein könnte...?
Solange man nicht weiß, in welchem preislichen Segment die neuen Kameras angesiedelt sein werden (und wem sie also Konkurrenz machen), ist doch die ganze Diskussion, wer die Kameras kaufen soll oder kaufen möchte und wer dazu welche Objektive hat, haben möchte, sich leisten kann oder nicht usw., doch völlig müßig.
Bei Sony gabs anfänglich ja auch nur ein 24-70 F4, das zudem noch von allen Testern verrissen wurde. Irgendwann kam dann endlich das sauteure 2.8er. Ich schlachtete also mal wieder ein Sparschwein und wackelte zum Fotohändler .......................
Demnächst wird auch noch das 70-200 2.8 gegen das F4 getauscht, dann ist mein 2.8er freies Sony System -fast- komplett. Fast, weil das 90er Makro ein F2.8 ist.
Der Ansatz könnte auch sein: mehr Masse macht man mit "kleiner, leichter, günstiger" - und es geht am Anfang um Masse, Marktdurchdringung. Außerdem wollen viele Kunden gar nicht "groß, lichtstark und schwer" haben. Ich bin sicher nicht repräsentativ, aber mein Traum war immer ein 2,8/70-200. Als das 4/70-200 von Nikon rauskam, bin ich in mich gegangen und habe es nach reiflicher Überlegung gekauft (Geld war nicht der entscheidende Faktor!). Warum? Ganz einfach: das kompakte f/4 habe ich fast standardmäßig in der Fototasche stecken, wenn ich nicht auf Makro- oder WW-Tour bin, aber das große f/2,8 stünde vermutlich meist dann zuhause, wenn ich es hätte brauchen können -> sinnfrei. So wird jeder für sich bei dem Thema seine Entscheidung treffen, und da auch im F-System nicht jeder die "Holy f/2,8 Trinity" rumstehen hat, wird das beim Z-System nicht anders werden.Genau das ist es, also erst einmal seinen Kunden die lichtschwächere Version anbieten, damit er sich danach die lichtstärkere Ausführung auch noch kauft.
Um Möglichkeiten zu erschließen, ganz einfach. Es wird auch f/3,5-f/5,6-Objektive (oder so in der Kante) für das System geben, sei Dir sicher, deren größter Vorteil dann Kompaktheit und geringes Gewicht sind, relativ günstiger Preis obendrein.Wozu also ein neues, größeres Bajonett, wenn man den Kunden erst lichtschwächeres Glas anbieten will.
Diese Erkenntnis ist angesichts einem dem Gewinn verpflichteten, in der Vergangenheit ein bisschen in finanziell rauhem Fahrwasser fahrenden Unternehmen allerdings geradezu revolutionär.Dazu fällt mir nur ein: Umsatz scheint ganz WICHTIG zu sein...
Genau das ist es, also erst einmal seinen Kunden die lichtschwächere Version anbieten, damit er sich danach die lichtstärkere Ausführung auch noch kauft..
Diese Erkenntnis ist angesichts einem dem Gewinn verpflichteten, in der Vergangenheit ein bisschen in finanziell rauhem Fahrwasser fahrenden Unternehmen allerdings geradezu revolutionär.
"Die Kunden" haben sich auch jahrelang gewünscht, dass Nikon zu den anderen aufschließt und alten Ballast über Bord wirft. "Kunde" ist halt keine homogene Stimme.Gerade wegen dem "finanziell rauem Fahrwasser" wäre es nach meiner Meinung wichtiger gewesen, erst einmal eine Mirrorless für das "bestehende" Programm, also den FX-Objektiven und der D-Gehäuseserie zu bringen, als ins kalte Wasser zu springen. So wie sich das viele Kunden gewünscht haben, aber Kunden ...
Das ist anzunehmen, und deswegen wird dem F-Mount auch noch ein längeres Leben beschieden sein. Es ist ja schließlich kein halbtotes System wie die Reste, die Sony von Konica-Minolta übernommen hat und auslaufen lässt.Eines dürfte klar sein, Nikon wird viele seiner bisherigen Kunden verlieren, wenn Nikon künftig "nur" auf die neue Z-Linie setzt, gerade was die Masse betrifft.
Das ginge aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße ja auch nur mit Korrekturlinse, was immer nur ein notdürftiger Kompromiß sein kann.Dazu kommt: Adapter sind immer ein Kompromiss und funktionieren meist nur in eine Richtung. Z-Mount-Objektive am FX-Bajonett - vermutlich Fehlanzeige.
Die Nikon 1 hätte mit MFT- oder APS-C-Sensor sicherlich eine Zukunft gehabt. Der Fehler war der proprietäre Anschluss und der kleine Sensor, so dass selbst die (mittelprächtigen) Adaptierungsmöglichkeiten für F-Mount-Objektive nur mehr "ganz nett" waren. Dass dem System keine Zukunft vergönnt sein wird, habe ich vorausgesehen, als mir klar wurde, dass Nikon einen gänzlich proprietären Weg beschreitet. Deswegen habe ich nie eine 1 gekauft, auch wenn ich sie technisch durchaus interessant fand. Auf ein absehbar totes Pferd viel Geld zu setzen wollte ich aber nicht.Wie revolutionär manche Entscheidung enden, sieht man an der Nikon 1.
Warum?Sollte z. B. Canon jetzt eine Mirrorless voll in sein bisheriges System integrieren, dann könnte das für Nikon fatal enden.
Ein 2.8er Zoom ist doch nur eine Notlösung für Leute, die -warum auch immer- keine FB nutzen wollen
"Die Kunden" haben sich auch jahrelang gewünscht, dass Nikon zu den anderen aufschließt und alten Ballast über Bord wirft. "Kunde" ist halt keine homogene Stimme.
Wenn Nikon eine DSLM für den F-Mount rausgebracht hätte, wäre er damit weiterhin zementiert und der nächste Meilenstein für durchaus notwendige Anschlussweiterentwicklungen wäre verpasst. Das ist etwas ambivalent...
Das ist anzunehmen, und deswegen wird dem F-Mount auch noch ein längeres Leben beschieden sein. Es ist ja schließlich kein halbtotes System wie die Reste, die Sony von Konica-Minolta übernommen hat und auslaufen lässt.
Das ginge aufgrund der unterschiedlichen Auflagemaße ja auch nur mit Korrekturlinse, was immer nur ein notdürftiger Kompromiß sein kann.
Die Nikon 1 hätte mit MFT- oder APS-C-Sensor sicherlich eine Zukunft gehabt. Der Fehler war der proprietäre Anschluss und der kleine Sensor, so dass selbst die (mittelprächtigen) Adaptierungsmöglichkeiten für F-Mount-Objektive nur mehr "ganz nett" waren. Dass dem System keine Zukunft vergönnt sein wird, habe ich vorausgesehen, als mir klar wurde, dass Nikon einen gänzlich proprietären Weg beschreitet. Deswegen habe ich nie eine 1 gekauft, auch wenn ich sie technisch durchaus interessant fand. Auf ein absehbar totes Pferd viel Geld zu setzen wollte ich aber nicht.
Warum?
Dazu kommt: Adapter sind immer ein Kompromiss und funktionieren meist nur in eine Richtung. Z-Mount-Objektive am FX-Bajonett - vermutlich Fehlanzeige.
Wie revolutionär manche Entscheidung enden, sieht man an der Nikon 1.
Sollte z. B. Canon jetzt eine Mirrorless voll in sein bisheriges System integrieren, dann könnte das für Nikon fatal enden.
Fazit für mich: Bisher kenne ich kein wirklich gutes und offiziell veröffentlichtes Argument für den neuen Z-Mount-Anschluss als "Kundenplus".
Also wieder einmal, abwarten...
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