Zitat: "Kommt natürlich auf den Maßstab an, den ich anlege. Für nicht wenige Menschen auf der Welt ist es bereits ein ungeheurer Wohlstand, wenn man satt zu essen, heile Sachen zum anziehen und ein Dach über dem Kopf hat und reich ist derjenige, der auch seinen Kindern noch eine Ausbildung angedeien lassen kann, keine Frage. Da ist der Besitz einer Leica natürlich jenseits allen Strebens und der Erwerb einer Nikon kein Problem.
Mensch Leute, natürlich ist Leica teurer und man muss das Geld dafür irgendwie locker machen können, der Eine hat es da leichter, der Andere schwerer, das ist überhaupt keine Frage. Bloß sind weder Nikon noch Canon noch Hasselblad für lau zu haben, insbesondere nicht die Oberklasse-Modelle und trotzdem landete der Löwenanteil selbst der Hasselblätter schon immer in den Phototaschen der Amateure. Von den paar Profis können diese Firmen nämlich alle nicht leben. Der Unterschied zu Leica ist dabei vor Allem, dass die keinen Hehl aus dieser Tatsache machen, sondern im Gegenteil auf diesem Pferd reiten während die anderen das schamhaft zu verschweigen versuchen und auf die paar professionellen Anwender verweisen. Marketingeschwafel hier wie dort, einzig mit dem Zweck, die Photoklamotten an den Kunden zu bringen. wenn man sich bei Leica über die teilweise recht gewöhnungsbedürftige Preisgestaltung wundert, dann sollte man allerdings nicht aus dem Blick verlieren, dass dort in aller Regel 15 Jahre alte Linsen noch nicht mit dem Hinweis auf den Glascontainer zurückgegeben werden und dass eine M3 von 1954 durchaus reparabel ist.
Freundliche Grüße
Wolfgang "
Jau, und auch das ist kein Makel. Wir sind einfach vielleicht auch durch den billigen Wegwerfshaiz aus China verdorben. Geiz ist geil, verursacht aber unsägliche Arbeits- und Lohnbedingungen ebenso wie die unsäglichen Lebensbedingungen unserer Nutztiere ...