Nikon oder Sigma Konverter

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mrebscher

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Es gibt bei Sigma zwei Konvertervarianten 1,4 und 2,0. Bei Nikon 1,4 / 1,7 / 2,0.
Zu welchem Konverterhersteller würdet Ihr raten (Objektiv von beiden Herstellern).Aber auch bei welchen Zoomobjektiven ich es benutzen kann (geht es z.B. bei 70-200 VR und 70-300 VR)....:nixweiss::nixweiss:
 
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Hallo,
dazu hab ich gleich mal eine Frage :D

wie schaut die Vignettierung bei der D3 mit 1,4 Nikon Konv am 70-200VR aus.
Hat jemand Bilder bei OB?



Gruß Peter
 
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Der Konverter enthält heute aber mehr als nur Linsen. Bei den "elektronischen" Konvertern hängt sich die Konverterelektronik in die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv, verändert die Daten (z.B. Blenden- und Brennweitenumrechnung) und verändert das Timing der elektronischen AF-Ansteuerung.

Da Sigma mit den Nikon-Protokollen immer etwas auf Kriegsfuß steht, erstaunt es mich nicht, wenn da auch mal Inkompatibilitäten auftreten. Das gab es vorher schon bei anderen TCs, z.B. Kenko hatte auch teilweise Kompatibilitätsprobleme mit AF-S bei älteren Konvertern. Bei mir funktionierte ein älterer "grauer" Kenko Pro mit 80-200 AF-S, aber nicht mit 300 AF-S.
 
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Mit Sigma Objektive nur SIGMA Konverter verwenden(!). Dann sind gute Ergebnisse möglich.

Auf der Sigma-Seite gibt es eine genaue Auflistung "wer mit wem" und wo MF oder AF möglich für beide Konverter und die Objektive von Sigma, Canon, Sony, Nikon, Pentax.

Dort kann man genau ableiten, was Foxmulder sagt. AF mit 2X wird nur für 2,8 Objektive angeboten. Für den 1,4x sind einige wenige 3,5 mit Einschränkungen.

Und das Stativ nicht vergessen bzw. viel Licht bestellen um mindestens 1/650 bei 5,6 einstellen können.

Gruß

Monti
 
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Sie haben beide einen Ultraschallantrieb, aber denselben sicherlich nicht. Die Hardware ist anders, und die Softwareprotokolle sicherlich auch.

volkerm schrieb:
Bei den "elektronischen" Konvertern hängt sich die Konverterelektronik in die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv, verändert die Daten (z.B. Blenden- und Brennweitenumrechnung) und verändert das Timing der elektronischen AF-Ansteuerung.

Genau genommen nicht zwischen Kamera und Objektiv, dort sitzt der Konverter nur physikalisch. Er kommuniziert nur mit dem Objektiv. Wenn man mal genau hinschaut, sieht man, das die Objektive mehr Kontakte haben als die Kameras, und die Konverter objektivseitig eben auch. Diese zusätzlichen Kontakte sind für die Kommunikation zwischen Objektiv und Konverter da, während die anderen 8 Kontakte praktisch durchgeschleift sind. Das Objektiv fragt den Konverter, wenn es einen sieht, was der denn für Umrechnungswerte für Offenblende und Brennweite hat, und das Objektiv meldet dann entsprechend modifizierte Werte direkt durch zur Kamera.

Wenn dann Objektive mit Konvertern konfrontiert werden, die Daten nennen, die sie nicht kennen, gibt's halt unvorhergesehene Ergebnisse. Und bei der Unzahl möglicher Kombinationen von Herstellern und Modellen ist es kein Wunder, wenn Sigmas nur mit Sigmas richtig wollen und Nikons nur mit Nikons. Daß der Kenko so gut funktioniert, ist ein kleines Wunder, aber auch der hatte in der vor-DG-Version seine Probleme.

Was mit dem AF passiert, weiß ich nicht im Detail, aber ich vermute, daß die Kommandos direkt durchgeschleift werden, jedoch das Objektiv dann u.U. je nach den Parametern, die der Konverter ihm genannt hat, Fehlverhalten zeigt.

Kleine Probleme mit der Kompatibilität gibt's auch Nikon-intern, z.B. zeigt mein AF-S 300/2.8 von 1996 mit dem TC17E eine Brennweite von 700mm statt 510mm, weil die Firmware des Objektivs den TC17E halt nicht kennt und das falsch umrechnet, denn der TC17E existierte damals noch nicht, und neuere Software hat Nikon für das Objektiv dann nicht mehr gebracht. Das 300/2.8 VR hingegen zeigt 500mm statt 510mm - einfach gerundet. Da sieht man ganz gut, dass das Objektiv selbst mit den Daten vom Konverter frei entscheidet, was es macht und an die Kamera meldet.

Maik
 
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hmmmm,

ich hab den tc14e II - allerdings als modifizierte variante (die dusselige nase ist weg).
der funktioniert recht ordentlich bei meinem 70-300 vr.
der einzige schwachpunkt ist ca. zwischen 280 und 300mm.
dort findet der af nicht immer sofort den schärfepunkt und pumpt minimal...

viele grüße, ThinkBlue
 
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Hallo Maik,

gute Erklärung!

Gerade habe ich mal angefangen, meinen TC-14E durchzupiepsen mit dem Ohmmeter, und da sind viele Leitung einfach durchgeschleift. Allerdings hat der Konverter beidseitig die 10 Kontakte, was die Theorie mit den zwei Extrakontakten für die Objektiv-TC-Kommunikation also weder bestätigt noch widerlegt.
 
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Allerdings hat der Konverter beidseitig die 10 Kontakte, was die Theorie mit den zwei Extrakontakten für die Objektiv-TC-Kommunikation also weder bestätigt noch widerlegt.

Man soll ja, die Marketingnase mal ignorierend, Konverter auch hintereinander schalten können. Die Kamera hat ja nur 8 Kontakte.

Maik
 
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Man soll ja, die Marketingnase mal ignorierend, Konverter auch hintereinander schalten können.

Jetzt, wo du's sagst ... gerade mal geschaut und der TC-20E bietet tatsächlich kameraseitig genug Luft, daß die überstehende Linse eines TC-14E eintauchen kann. Bisher dachte ich immer, das geht gar nicht.
 
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Zur Ausgangsfrage: Ganz klar Nikon

weil es da eben genau KEIN unerklärliches Nicht-Funktionieren gibt. Alles AFI/AFS-Konverter arbeiten mit den dafür vorgesehenn Nikkoren zusammen, ganz klar in welcher Richtung. Ein uraltes 300er AFI arbeitet mit einem nagelenuen TC 14 E/II und umgekehrt. Un einer F5, an einer F6, an einer D2, an allem und mit allem untereinander.

Wenn ich schon lese, dass der Schittma an dieser Optik geht und an jener nicht - da beantwortet sich doch die Frage von selbst, oder?
 
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