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Darüber wird sich Nikon sicherlich auch Gedanken gemacht haben. Ich frage mich daher, warum Nikon bei der D7100 mit ebenfalls 24 MP auf den TF verzichtet hat, ihn aber bei der D750 wieder eingebaut hat?
Ich frage mich daher, warum Nikon bei der D7100 mit ebenfalls 24 MP auf den TF verzichtet hat, ihn aber bei der D750 wieder eingebaut hat?
warum Nikon bei der D7100 mit ebenfalls 24 MP auf den TF verzichtet hat
Die 100%-Ansicht lässt sich bei der D750, genau wie bei der D8x0 Reihe auch mit dem O.K.-Knopf aktivieren.:up: Das war das erste, was ich im Handbuch nachgeschaut habe. Insofern hält Nikon die D750 also für "Pro" genug, ...... gimmick der d8x0-reihe, so wie die 100%-ansicht des ok-knopfes....
Der OLFP (Tiefpassfilter) ist mit Bayersensor grundsätzlich erforderlich, um Abbildungsfehler zu vermeiden. Soweit bekannt. Es ist also grundsätzlich ein Produktdefekt, wenn er fehlt, da es zu Artefakten kommt. Bei der D800E hatte Nikon sogar extra Händler bzgl. Kundenaufklärung gebrieft, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Im Consumerbereich geht dies weniger.Ok, hatte gerade nicht auf den Unterschied FX / DX bei den Modellen geachtet.
Für mich machte es den Anschein, als würde Nikon grundsätzlich bei allen neuen Modellen auf die Strategie ohne TF setzen.
Der OLFP (Tiefpassfilter) ist mit Bayersensor grundsätzlich erforderlich, um Abbildungsfehler zu vermeiden. Soweit bekannt. Es ist also grundsätzlich ein Produktdefekt, wenn er fehlt, da es zu Artefakten kommt. Bei der D800E hatte Nikon sogar extra Händler bzgl. Kundenaufklärung gebrieft, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Im Consumerbereich geht dies weniger.
Allerdings wirken Objektivaberration in Kombination mit Verwacklung, Fehlfokus und hoher Pixeldichte bereits als OLPF. Daher kann man ab einer gewissen Poxeldichte, je nach Objektivqualität, darauf tatsächlich verzichten. Bei 24MP DX mit DX Objektiven halt eher als bei 24MP FX mit den teuren FX Objektiven.
Die Pixeldichte ist zwar bei DX gemessen an den Sonsoraußenmaßen höher. Das Foto hat aber die gleiche Pixeldichte, wie bei der D610.
Die Sensorgröße ist alles andere als irrelevant! Die Pixelanzahl des Fotos ist zwar gleich aber bei unterschiedlicher Pixeldichte bei gleicher Pixelanzahl des Sensors sind die Pixel welche das Foto produzieren unterschiedlich groß!Grundsätzlich dürfte aber die Sensorgröße irrelevant sein. Die Pixeldichte ist zwar bei DX gemessen an den Sonsoraußenmaßen höher. Das Foto hat aber die gleiche Pixeldichte, wie bei der D610.
Allerdings wirken Objektivaberration in Kombination mit Verwacklung, Fehlfokus und hoher Pixeldichte bereits als OLPF. Daher kann man ab einer gewissen Pixeldichte, je nach Objektivqualität, darauf tatsächlich verzichten. Bei 24MP DX mit DX Objektiven halt eher als bei 24MP FX mit den teuren FX Objektiven.
Moiré vermeiden
Zur Unterdrückung farbiger Artefakte kann man das Bild nach der Farbinterpolation in Farb- und Helligkeitsinformationen auftrennen und die Farbinformationen weichzeichnen. Damit verschwindet zwar das Farbmoiré, aber die Informationen im Helligkeitskanal sind bereits durch die fehlerhafte Interpolation beeinträchtigt und diese Motivdetails lassen sich nicht mehr rekonstruieren. Erfolgversprechender ist es, schon bei der Interpolation der fehlenden Farbinformationen anzusetzen und die Erzeugung von Moiré zu vermeiden, statt es erst im Nachhinein zu unterdrücken. Eine solche Strategie nutzt beispielsweise Hasselblad in seinem RAW-Konverter Phocus. Man macht sich gerade den Umstand zunutze, dass der Sensor eine viel höhere Auflösung für Veränderungen der Helligkeit gegenüber solchen der Farbe hat. Auch ohne zunächst die Farben zu berücksichtigen, kann die Kamera oder ein RAW-Konverter anhand der Sensordaten erkennen, ob es in einzelnen Bildteilen hohe Ortsfrequenzen gibt, die Farbmoiré provozieren würden. Je nachdem kann die Farbinterpolation dann entweder vorsichtig über mehrere Pixel mitteln oder aggressiv die Auflösung optimieren. Da die Helligkeitsinformationen immer auf Basis der vollen Sensorauflösung berechnet werden, bleiben auch feinste Strukturen erhalten; der Verzicht auf ein auflösungsreduzierendes Tiefpassfilter bringt also einen echten Mehrwert. Nur auf eine ebenso feine Auflösung von Farbunterschieden muss man in den kritischen Bildbereichen verzichten; hier zeigen sich dann endgültig die von der Physik vorgegebenen und tatsächlich unüberschreitbaren Grenzen.
Michael J. Hußmann
Fazit
Moiré entsteht überwiegend aus Fehlern bei der Farbinterpolation von Sensoren mit Bayer-Muster und kann durch ein Tiefpassfilter verringert werden. In einem RAW-Workflow kann man am ehesten auf das schärfereduzierende Tiefpassfilter verzichten; um in der Kamera artefaktfreie JPEG-Bilder zu erzeugen ist es aber derzeit noch unverzichtbar.
Quelle: http://www.fotomagazin.de/technik/moiré-und-tiefpassfilter
Das stimmt soweit.Die Größe des Sensors ist bei gleicher Auflösung und gleich großer Motivstruktur irrelevant. Vertrau mir.
Das stimmt soweit.
Allerdings wirken sich Objektivaberration, Beugung (sofern man nicht entsprechend aufblendet) und Abweichung von Fokusebene und Sensorebene bei DX stärker aus. Daher wird in der Praxis Moiré seltener auftreten.
Wenn man aber ... dann gibt es keinen sichtbaren Unterschied ...
Wenn das nicht so wäre, dann könnte man mit einer DX-Kamera und angepasster Brennweite (Cropfaktor 1,5) grundsätzlich nicht das gleiche Foto schießen, wie mit einer FX-Kamera.
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