Er meinte es sicherlich im übertragenen Sinne
Sooooo - ich habe jetzt mal eine D750 in der Hand gehabt - und denke tatsächlich, dass es sich dabei um das derzeit beste Gesamtpaket handelt. Vor kurzer Zeit bin ich auf die D610 umgestiegen und somit kann ich die D750 damit einigermassen vergleichen.
- Vom optischen/äusseren her sieht man kaum einen Unterschied. In der Hand merkt man aber, dass der Griffwulst mehr Platz für die Fingerspitzen bietet. Ob sie sich besser anfühlt muss man sicher individuell entscheiden. Ich persönlich mag das Griffgefühl der D750 - sie wirkt in der Hand etwas kompakter.
- Das Schulterdisplay ist etwas kleiner. Das habe ich zum Glück vorher schon gelesen, denn es wäre mir kaum aufgefallen. Durch den etwas weniger tiefen Body "stimmen die Proportionen" weiterhin. Alle mir wichtigen Informationen sind drauf - Alles OK.
- Die AF-Felder sind deutlich grossflächiger verteilt. Das ist SOFORT klar, wenn man durch den Sucher schaut. Ausserdem ist der AF mit dem Modul aus der D4s identisch. Das ist demnach das maximal bei Nikon Erreichbare und gibt volle Punktzahl - wenn man sich dafür interessiert. Ich nutze bei meiner D610 - genau wie bei der D90 Davor - nur den zentralem Messpunkt. Ob ich dann noch 10, 38 oder 50 weitere Punkte unbenutzt lasse, ist mir herzlich egal. Allerdings ist der AF wohl fähig, weit unterhalb der Grenze der D610 noch scharf zu stellen. Wo die D610 bereits das (ungliebte) Hilfslicht braucht, kann die D750 noch normal arbeiten. Ausprobiert habe ich das nicht - es war überall gut beleuchtet.
- Der Verschluss macht ein ähnliches Geräusch wie bei der D610; deutlich leiser als die D4 oder meine alte D90. Er bietet eine Geschwindigkeitssteigerung auf nun 6,5 B/s (unter idealen Voraussetzungen). Die ISO_Werte können nochmal einen Lichtwert weiter hochgedreht werden - offensichtlich erlaubt die überarbeitete Software jetzt noch weitergehende Signalverstärkung.
- Den Schwenkmonitor habe ich nicht ausgeklappt. Ich finde das eher einen Gag als ein Werkzeug. Das mag aber an meiner Art des Photographierens liegen.
Mein persönlicher Eindruck: die D750 ist die beste Nikon. Ihr fehlen die letzten 3.5 B/s zur D4s - dafür bietet sie den 24 MP Sensor. Ob man 24 MP braucht oder auch mit 12, 16 oder 18 MP glücklich wird, steht auf einem anderen Blatt. Mir wären weniger auch recht gewesen, aber bei Nikon ist nunmal der 24MP Sensor "der Standard". Die D750 hat das Beste der D4s in einem anderen Gehäuse.
Fazit: Schön zu sehen, dass Nikon die Kamera gebaut hat, die sich die meisten engagierten Amateure gewünscht haben (und auch schön, dass es an der D610 so wenig zu verbessern gab). Der 51er AF ist toll, aber für mich unnötig. Einzig die Fähigkeit des AF bis runter zu -3LW zu arbeiten, ist sicherlich faszinierend. Ich habe aber persönlich noch nie den Fall gehabt, dass mein AF aufgibt - noch nicht mal bei der D90...
Das etwas angenehmer in der Hand liegende Gehäuse und die minimale Geschwindigkeitssteigerung (+0,5 B/s) hauen mich nicht so weit um, dass ich darüber den Schlaf verliere.
Ja bei all den letzten Berichten fragt man sich doch ob die 4.000,- € Unterschied die paar Features bei der D4S rechtfertigen...
Aha!
Jetzt fangen die ersten an sich den Plastikbomber schönzureden.
Nur weils zur ( zweiten ) D4s nicht reicht.
das war eher ein Seitenhieb in eine andere Richtung gedacht.
Aha!
Jetzt fangen die ersten an sich den Plastikbomber schönzureden.
Nur weils zur ( zweiten ) D4s nicht reicht.
Entschuldigt bitte dieses grobe OT, aber ich kann mir nicht verkneifen, die Bilder dieses angeblich "besten Hochzeitsfotografen Englands" zu kommentieren. Die Bildqualität der D750 mag zwar recht gut sein, aber die Bilder an sich sind aus meiner Sicht einfach nur schlecht. :down: Auf fast allen Bildern verliert sich das Brautpaar irgendwo am unteren Rand in der Mitte, der unruhige Hintergrund ist völlig überbetont und das Bild mit dem Baumkübel zwischen den Brautleuten ist sowieso ein einziger Witz.Wenn das der beste in England ist, wie müssen dann erst die anderen sein. Ich würde diesen Herrn Harvey jedenfalls nicht auf meiner Hochzeit beauftragen.
Hatten wir das schon mal: 33 Seiten Diskussion um eine Kamera, die eigentlich den falschen Namen trägt und erst seit einer Woche auf dem Markt ist?
Musst es wohl mal probieren, dann berichten.
Das Problem dabei: Hochzeiten sind an sich schon kitschig und "romantisch" verzerrt oder sie sind nonkonformistisch und rebellisch inszeniert.
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