Nikon D750 Diskussion

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Ich gehe aber sehr wohl davon aus, dass bei Copal diese Dauertests gemacht werden

Nun, wo auch immer die Verschlüsse tatsächlich gebaut werden, ich glaube, daß man bei Nikon genug über Verschlüsse weiß (schließlich konnte schon meine alte F801s vor 25 Jahren eine 8000stel), um solche Materialschlachten nicht mehr nötig zu haben.
Man nimmt eine durchschnittliche Anzahl von Auslösungen über die Nutzungsdauer an (die ist bei einer Profikamera natürlich höher als bei einer semiprofessionellen wie der 750) und dann weiß man aus Erfahrung, wenn man soundso viele Auslösungen ohne Problem macht, wird es bei 99,999% der Exemplare nicht zu einem Ausfall in der Garantiezeit kommen.
Und das ist letzten Endes das, was einen Hersteller interessiert.

Grüße
 
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HM.
Ich hab mal nen Typen kennengelernt, der erzählte mir: wenn er an einem Wochenende fotografieren geht, dann macht er zwischen 5000 und 8000 Fotos ...
...
... schließlich würde er wie ein Profi arbeiten ...

Naja, wenn man wirklich als Profi bei Hochzeiten oder so unterwegs ist, muß man wohl so arbeiten. Schließlich kann man es sich nicht leisten, daß Tante Erna auf keinem einzigen Bild gut getroffen ist, von Onkel Edgar ganz zu schweigen.

Also schießt man jede mögliche Einstellung mindestens ein dutzend mal und hofft auf eine Ausbeute von 10 %.

Dabei kommt natürlich nichts künstlerisch besonders wertvolles raus, aber das ist ja auch gar nicht verlangt...
 
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Sehr interessant, Deine Ausführung zu Lebensauerberechnungen und Lifetime Tests.

Hmm, war das jetzt bei der D600 der Verschluss, der für etwas Unmut sorgte, oder bringe ich da jetzt grad was völlig durcheinander.
 
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Hmm, war das jetzt bei der D600 der Verschluss, der für etwas Unmut sorgte, oder bringe ich da jetzt grad was völlig durcheinander.

Ich habe leider auch keine Ahnung, was bei der D600 schiefgegangen ist. Aber da es ja auch einige davon gibt, die keinen Ärger machen, liegt der Verdacht nahe, daß es an den Fertigungstoleranzen liegt. Normalerweise sollte man mindestens ein Exemplar vom unteren und eins vom oberen Rand der Spec nehmen und ausführlich testen. Erst wenn alle Tests bestanden sind, sollte man die Grenzen fixieren. Warum das in dem Fall nicht funktioniert hat, kann viele Gründe haben (Test war nicht sensitiv genug, "zufällig" stammen alle Testexemplare aus der Specmitte, die betroffenen Exemplare stammen aus einer Lieferserie, bei der eine Specverletzung ignoriert wurde...). Und Nikon wird es uns bestimmt nicht verraten
Aber daß sie es wissen, beweist die Existenz der D610.

Grüße
 
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Frage: wie lange braucht man, um 1000 Bilder "vernünftig" durchzusehen, so neben den alltäglichen Pflichten.... Also als Nichtberufsfotograf.

Also ich hänge mit meinen rund 1000 "Urlaubsbildern" von zwei Wochen Dänemark noch Weihnachten dran
 
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Eine Stunde. Ich kenne das aus Fuerteventura:



http://wdaehn.blogspot.de/2014/08/windsufen-bei-rene-egli-in.html

Er macht so 1000 bis 1600 Fotos am Tag, geht die dann innerhalb von einer Stunde durch und sortiert sie nach Personen. Jeder Windsurfer, der sich bei Ihm gemeldet hat, bekommt einen Folder in dem dann all seine Bilder hineinkopiert werden. Ist aber leichter als es klingt, denn es werden ja per Serienbild meist 10 Bilder hintereinander aufgenommen und dann der ganze Block kopiert.

http://spot-shot.com/store/gallery.php?mode=gallery&id=2&page=1
 
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Naja, da macht man keine 50 Fotos, klar. Aber 5000?

Btw: Nein, der fotografierte keine Hochzeiten, auch keinen Sport, das waren Porträt- und Modeshootings ...

Möglichst viele Bilder machen und sich hinter der Kamera verstecken, damit man bloß nicht mit dem Model reden muss. Dafür ist die D750 dann definitiv zu klein
 
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Der 5000 Fotos von einer Hochzeit macht, ist sicher kein Profi, den sein Hauptgeschäft Hochzeiten sind.
Braucht er zur Auswahl im Schnitt 10 sec. pro Bild, hängt er 14 Stunden vorm Schirm.
Verwertet er 10 % der gemachten Bilder und benötigt pro Bild dafür 5 Min. kommen nochmal gut 40 Stunden dazu.
Das macht sicher kein routinierter Hochzeitsfotograf. Bei Amateurfotografen, kann ich mir es eventuell vorstellen.
 
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Hm, klar es gibt solche Situationen, da hält man drauf, ich hatte das bei meinem ersten und vermutlich letzten Whalewatching. In netto 15 Minuten 250 Bilder geschossen... 127 Fluken, 86 Sprays, 15 Köpfe ...... 10 davon habe ich behalten, ob es die Besten waren, hm, keine Ahnung, sooo viel Redundanz.

So und jetzt stelle ich mir vor von einem Model 8000 Modebilder zu machen, und die nach allen Kriterien der Werbestrategen zu beurteilen, - viel Spass.

Der arme Kerl... :wall:
 
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Der 5000 Fotos von einer Hochzeit macht, ist sicher kein Profi, den sein Hauptgeschäft Hochzeiten sind.

Ich habe die Zahlen aus einem "Schulungsvideo" eines amerikanischen "Profi-Hochzeitsfotografen". Er hat auch im Publikum herumgefragt und man war sich einig, bei einer durchschnittlichen Hochzeit macht man 8-10000 Bilder, um dann ca. 500 zu verwenden.
Aber zugegeben, die Amis übertreiben ja immer gern...
 
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Mein Vater hat auf der Hochzeit meines Bruders nur einen Film verknipst.
Ist der jetzt Vollprofihochzeitsfotograf?


Ohne die Umstände zu kennen, halte ich es für ziemlich gewagt,
von der Bildmenge beim Shooting auf das Können des Fotografen zu schliesen.

Gruß
Jürgen
 
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Ich interessiere mich eigentlich für die D750 und nicht für Hochzeitsfotografie oder wer wie viele Fotos pro Tag schiesst...
...oder was ist schon wieder das Titelthema...?

Sorry für die Abschweifung, so ist das Leben...

Um wieder auf die D750 zu kommen, ich glaube, sie ist wirklich keine schlechte Kamera, sie hat nur den falschen Namen.


Hier ist ja schon die Vermutung geäußert worden, daß sie ursprünglich als Nachfolger der D600 konzipiert wurde. Wenn sie von Anfang an so angekündigt worden wäre, als D620 oder auch 650, wären alle hocherfreut, da sie gegenüber der 610 doch einige sinnvolle Verbesserungen mitbringt.
Aber bei dem Namen haben alle erwartet, eine D700 Nachfolgerin zu bekommen. Das ist sie nicht, sollte sie auch nie sein, aber trotzdem herrscht jetzt Enttäuschung allerorten.
Ich glaube, da hat sich die Marketingabteilung von Nikon gekonnt ins eigene Knie geschossen.

Grüße
 
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Hey, Leute, das Schild mit der Bezeichnung ............. entscheidet das ob man mit dem Gerät ordentlich fotografieren kann?
Also wenn statt D750 doch D650 stünde! Wen dem so ist lasse ich mir eins anfertigen........
 
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Die von Nikon bewusst gewählte Bezeichnung D750 soll wohl anzeigen, dass die Kamera näher bei der D810 als bei der D610 liegt.

Der Abstand zur D810 beträgt ja in Zahlen ausgedrückt nur 60, der zur D610 aber 140.

Von daher könnte man sie auch die "kleine Schwester" der D810 nennen.

Gruß
Gianni
 
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