Nikon D3: The camera that changed everything


NF Adventskalender 2019
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G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
Ich lebe immer noch in dieser Zeit. Für mich hätte es all diese Entwicklungen nach der D3s nicht gebraucht. Wie sagt man hier im Forum so schön: Ein ewig Gestriger - mag sein. Jedenfalls kein kommerziell gesteuerter "Höher-schneller-weiter"-Irrkäufer.
Ich habe mir erst Gestern wieder ein Objektiv mit Blendenring gekauft, natürlich kompatibel mit der Objektiv-Datenbank in CNX 2.4.7. Ein AF-Nikkor 105/2D DC in Crinkle-Finish. Extra aus Japan (d.h.Zoll/EU-Steuer...), dafür aber in Neuzustand und mit "meiner" NIC-Vergütung, wenn auch über 22 Jahre alt.:rolleyes:.
Ein Traum (hoffe ich, ist erst in zwei Wochen da).
Mir scheint, viele Fotografen verschwenden viel Geld und Energie mit der immer währenden Suche nach der optimalen Kamera, ohne zu bemerken dass sie diese schon längst hatten. Selbiges gilt auch für Objektive, die nahe am physikalisch/optischen Ideal auch sämtlichen Charakter verlieren. Den Schmelz :).

Nur so meine Gedanken zu dem Beitrag. Die Pixelpeeper mögen mir meine wirren Gedanken nachsehen...;).
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
.......Es fällt mir aber schwer nachzuvollziehen warum all jene, die andere Erfordernisse an Gehäuse haben, abwertend als Pixelpeeper bezeichnet werden müssen.
Oh ja, für diese Formulierung hatte ich schon mal eine Verwarnung vom Chef hier bekommen, schmerzhaft. Dabei finde ich diese Bezeichnung gar nicht so abfällig, schließlich gibt es ja tasächlich Sondergebiete der Fotografie wo extrem hohe Auflösung sinnvoll sein kann.
Die überwiegend hohe Anzahl dieser Fotografenspezies mag wohl aber vor allem der Bequemlichkeit geschuldet sein, den Bildausschnitt erst im Nachhinein festzulegen, also gehörig zu kroppen um die dicken Linsen nicht schleppen zu müssen. Dann ja, dann braucht man megaviel Megapixel und Objektive, die diese auch bedienen können, am besten gleich als "Immerdrauf". Ist halt nicht mein Ding. Ich mag "Wechseloptik" :hehe:
 

Lichtschachtsucher

Nikon-Clubmitglied
Ich habe mir erst Gestern wieder ein Objektiv mit Blendenring gekauft, natürlich kompatibel mit der Objektiv-Datenbank in CNX 2.4.7. Ein AF-Nikkor 105/2D DC in Crinkle-Finish. Extra aus Japan (d.h.Zoll/EU-Steuer...), dafür aber in Neuzustand und mit "meiner" NIC-Vergütung, wenn auch über 22 Jahre alt.:rolleyes:.
Ein Traum (hoffe ich, ist erst in zwei Wochen da).

Mir scheint, viele Fotografen verschwenden viel Geld und Energie mit der immer währenden Suche nach der optimalen Kamera, ohne zu bemerken dass sie diese schon längst hatten. Selbiges gilt auch für Objektive, die nahe am physikalisch/optischen Ideal auch sämtlichen Charakter verlieren. Den Schmelz :).
Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen. Es war bestimmt sehr aufwändig und kostspielig ein jahrzehntealtes Objektiv aus Japan hierher zu bekommen.
Das sammeln von lichtstarken AF-D Objektiven mag vielleicht auch nicht für jeden nachvollziehbar sein, weil mancher das auch als Geldverschwendung sieht.
Manche stehn auf alt und Retro, andere mögens hightech und modern.
Ich glaube aber nicht daß altes Fotoequipment so einen Boom erlebt wie es gerade bei Autos der Fall ist. Man kann halt eine D3 nicht als Wertanlage betrachten, eher als etwas für ältere Liebhaber denen langsam die Puste ausgeht und die dann bei einer Fuji landen.:hehe::fahne:
 

Tom.S

Sehr aktives Mitglied
Oh ja, für diese Formulierung hatte ich schon mal eine Verwarnung vom Chef hier bekommen, schmerzhaft. Dabei finde ich diese Bezeichnung gar nicht so abfällig, schließlich gibt es ja tasächlich Sondergebiete der Fotografie wo extrem hohe Auflösung sinnvoll sein kann.
Die überwiegend hohe Anzahl dieser Fotografenspezies mag wohl aber vor allem die bequemlichkeit, den Bildausschnitt erst im Nachhinein festzulegen, also gehörig zu kroppen um die dicken Linsen nicht schleppen zu müssen. Dann ja, dann braucht man megaviel Megapixel und Objektive, die diese auch bedienen können, am besten gleich als "Immerdrauf". Ist halt nicht mein Ding. Ich mag "Wechseloptik" :hehe:
Es ist ja nicht nur die Auflösung, die eine D3s von einer D4(s) bzw. D5 unterscheiden. Ein bisschen mehr Sachkenntnis dürfte es schon sein wenn man sich dazu hinreißen lässt, ein finales Urteil abzugeben.
 

Randle P. McMurphy

Unterstützendes Mitglied
Bullshit - Private Schnewittchen !
An meiner Nikon D800 "klebt" eine Nikkor AIs 1,8/105
das es in Schärfe und Auflösung mit jedem aktuellen Plastikbecher
aufnehmen kann und das witzige daran ist das ich auch noch in 10 Jahren
den Kaufpreis ohne Wertverlust zurückbekomme. Wetten ?
 

KAOOS

Aktives NF Mitglied
Bullshit - Private Schnewittchen !
An meiner Nikon D800 "klebt" eine Nikkor AIs 1,8/105
das es in Schärfe und Auflösung mit jedem aktuellen Plastikbecher
aufnehmen kann und das witzige daran ist das ich auch noch in 10 Jahren
den Kaufpreis ohne Wertverlust zurückbekomme. Wetten ?
Das wage ich zu bezweifeln. Nikon ist gerade dabei, seine neuen Objektive alle
auf E-Blende umzurüsten, wie es Canon 1982 angefangen hat.
Mit den alten Canon-Objektiven jedenfalls kann man nichts mehr anfangen, ausser
eben wenn man noch eine alte analoge Canon hat.
Das wird über kurz oder lang auch diese Nikkor treffen, da die digitalen
Kameras auch irgendwann auf dem Schrott landen werden, wenn keine
Ersatzteile mehr verfügbar sind. Das trifft auch auf alle Optiken zu.

Zurück zum Thema:
Die D3 und D3s machen immer noch hervorragende Bilder, das steht ausser Frage.
Ich liebe die D3 und sie ist eine Traumkamera.

VG
 

Lichtschachtsucher

Nikon-Clubmitglied
Bullshit - Private Schnewittchen !
An meiner Nikon D800 "klebt" eine Nikkor AIs 1,8/105
das es in Schärfe und Auflösung mit jedem aktuellen Plastikbecher
aufnehmen kann und das witzige daran ist das ich auch noch in 10 Jahren
den Kaufpreis ohne Wertverlust zurückbekomme. Wetten ?
Und wegen dem Umstand dass manche Altgläser für Sammler interessant sind und keinen großen Wertverlust haben sind es Wertanlagen?
Die D3 wird als Nostalgieträger auch nicht wertvoller.
Ich sehs an meiner D700, deren Wert wird auch unterschätzt, im fotografischen und finanziellen Aspekt. Gibt wahrscheinlich zu viele.

Gesendet von meinem SM-G388F mit Tapatalk
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
Es ist ja nicht nur die Auflösung, die eine D3s von einer D4(s) bzw. D5 unterscheiden. Ein bisschen mehr Sachkenntnis dürfte es schon sein wenn man sich dazu hinreißen lässt, ein finales Urteil abzugeben.
Keine Sachkenntnis also. Nun ja, du sprichst jetzt wohl all die anderen Parameter an, die von den nachfolgenden Kamera-Modellen so grundlegend in den Schatten gestellt wurden. Ich denke in DXO kann man immer recht schön sehen, wie praxisrelevant diese wirklich sind.

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-D5-versus-Nikon-D3s___1062_628

Mein "finales Urteil" kann natürlich immer nur für mich gelten. Aber ich liebe diesen Abbildungscharakter der alten Linsen. Und ich bin ausgesprochen zufrieden mit der Leistung meiner D3s und D700. Dass die old fashioned Taschenbestückung nicht als Geldanlage taugt, ist mir natürlich auch sonnenklar: In den nächsten fünf Jahren werde ich hier sehr viel Geld verlieren, aber auch viel Spaß mit meiner Traum-Ausrüstung haben. Diese ist ganz gezielt angewachsen, so wie ursprünglich geplant und ich habe aufgrund meiner begrenzten Möglichkeiten etliche Jahre dazu gebraucht. Nach meinem Verständnis ist sie aber nur so stimmig, authentisch.
Ich weiß nicht ob Nikon einen guten Weg geht für den eigenen Fortbestand des Unternehmens. Ich fürchte, für die alten Fan's haben sie zu viele alte Zöpfe abgeschnitten. CNX2, Plaste-Bodys im Prosumer-Segment, Speicherkarten-Format,.....und,und....
Auf der anderen Seite aber fehlen echte, eigenständige Innovationen mit denen neue Kundengruppen erschlossen werden könnten. Wichtige Trends verschlafen/nicht ernst genommen. Ich sehe sehr schwarz für meine alte, geliebte Stamm-Marke Nikon.

Nikon wird seinen Weg weiter gehen, bis zum Schluss..... Und ich eben meinen. Ich habe das große Glück, dass der Gebrauchtmarkt für Nikon ein nahezu endloses Repertoire bietet. Neue Nikon-Produkte werde ich aber sicher nie mehr erwerben.
 

Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Das wage ich zu bezweifeln. Nikon ist gerade dabei, seine neuen Objektive alle
auf E-Blende umzurüsten, wie es Canon 1982 angefangen hat.
Mit den alten Canon-Objektiven jedenfalls kann man nichts mehr anfangen, ausser
eben wenn man noch eine alte analoge Canon hat.
Das wird über kurz oder lang auch diese Nikkor treffen, da die digitalen
Kameras auch irgendwann auf dem Schrott landen werden, wenn keine
Ersatzteile mehr verfügbar sind. Das trifft auch auf alle Optiken zu.
Canon hat 1982 beim Wechsel von rein manuell zu fokussierenden Objektiven auf AF-Objektive nicht nur eine rein elektronische Übertragung der Blendensteuerung zwischen Kamera und Objektiv eingeführt, sondern das komplette Bajonett gewechselt, einschliesslich des Auflagemaßes. D.h. man konnte ein altes Canon FD Objektiv schlicht und ergreifende nicht mehr an eine Canon EOS AF-Kamera ansetzen. Canon FD- und Canon EOS Objektive sind untereinander überhaupt nicht kompatibel. Sie sind Fremdobjektive für das jeweilige Kamerasystem.

Nikon hat das F-Bajonett von der Nikon F bis hin zu Nikon D5 immer beibehalten und versucht, es so gut wie möglich an die Anforderungen neuer Kameragenerationen anzupassen. Dabei hat es Irrungen und Wirkungen gegeben, einige zwangsläufige Kompromisse, und nicht alle Entscheidungen, die Nikon in diesem Zusammenhang getroffen hat, sind immer nachvollziehbar gewesen.

Aber es ist ein entscheidender Unterschied zu Canon noch heute deutlich zu besichtigen: Du kannst nahezu jedes Objektiv, das Nikon für das F-Bajonett gebaut hat, an nahezu jede Nikon-Kamera ansetzen (Achtung bei nicht auf Ai umgebauten F-Objektiven der ersten Generation mit modernen Kameras!). Der Funktionenumfang (AF, Belichtungsmessung etc.), den die jeweilige Kombi bietet, ist nicht immer vollständig gewährleistet, aber immerhin, man kann damit fotografieren.

Nun zum E-Bajonett: Das E-Bajonett ist ein F-Bajonett ohne mechanische Übertragung der Blendensteuerung, wie sie von allen MF-Nikons und den älteren DSLRs benötigt wird. Ein E-Objektiv funktioniert sinnvoll nur an modernen DSLRs, ab der D3 aufwärts. ABER: Es gibt bislang keine einzige Kamera, die nur mit E-Objektiven funktioniert. Du kannst z.B. das Ai-S 1.8/105mm nach wie vor völlig unproblematisch an einer D5 (der im Moment modernsten Nikon) betreiben, und zwar, wie hier zu Recht gesagt worden ist, mit den allerschönsten Ergebnissen.

Die Einführung der E-Funktionalität führt also derzeit nicht dazu, dass die Nutzung alter Objektive weiter eingeschränkt wird. Das würde erst geschehen, wenn die erste Kamera auf den Markt kommt, die nur mit E-Objektiven kann. Nicht einmal bei den preiswertesten Kameras hat Nikon allerdings bislang diesen Schritt vollzogen. Alle Kit-Objektiv in den günstigen Preisbereichen arbeiten im Gegenteil noch mit der G-Variante des F-Mount.

Der zu Canon-Politik 1982 gezogene Vergleich ist daher meines Erachtens jedenfalls derzeit nicht haltbar.
 

Tom.S

Sehr aktives Mitglied
Keine Sachkenntnis also. Nun ja, du sprichst jetzt wohl all die anderen Parameter an, die von den nachfolgenden Kamera-Modellen so grundlegend in den Schatten gestellt wurden. Ich denke in DXO kann man immer recht schön sehen, wie praxisrelevant diese wirklich sind.

https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-D5-versus-Nikon-D3s___1062_628
Irgendwie scheint bei dir nicht ganz angekommen zu sein, dass die Entscheidung für oder gegen ein Gehäuse in einem immer geringerem Maße von den Sensordaten abhängt. Daher sind die diesbezüglichen DXO-Vergleiche vollkommen irrelevant.
 

Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Aber ich liebe diesen Abbildungscharakter der alten Linsen.
Kann ich nachvollziehen - das tue ich auch, habe eine ganze Vitrine davon. Aber warum darf man diese Abildungsqualität mit der D3(s) nutzen, aber wenn man eine D5 mit einer alten Linse kombiniert, ist man ein Pixelpeeper?

Und ich bin ausgesprochen zufrieden mit der Leistung meiner D3s und D700.
Kann ich nachvollziehen - ich hatte auch 2x D3 und jetzt noch ein D3s. Die erste DSLR-Kamera, die dem Dia-Film das Wasser reichen konnte. Ausgereift im Handling, schön im Styling, zuverlässig. Klasse. Ohne Frage auch jetzt noch für ausgezeichnete Fotos gut.

Allerdings - nicht das einzige Werkzeug von Nikon, auf das diese Beschreibung zutrifft.

Dass die old fashioned Taschenbestückung nicht als Geldanlage taugt, ist mir natürlich auch sonnenklar: In den nächsten fünf Jahren werde ich hier sehr viel Geld verlieren, aber auch viel Spaß mit meiner Traum-Ausrüstung haben. Diese ist ganz gezielt angewachsen, so wie ursprünglich geplant und ich habe aufgrund meiner begrenzten Möglichkeiten etliche Jahre dazu gebraucht.
Vollkommen einverstanden. Wir Amateure fotografieren, weil wir die Fotografie lieben, und mit der Ausrüstung die wir lieben (oder uns zumindest gefällt). Deine Herangehensweise finde ich gut. Wie die Wertentwicklung sein wird - wer kann in die Zukunft sehen, und wozu sollen derartige Überlegungen bei einem Hobby gut sein?

Nach meinem Verständnis ist sie aber nur so stimmig, authentisch.
Diese Schlussfolgerung allerdings finde ich anmaßend. Du stellst Dir Deine Ausrüstung so zusammen, wie Du es magst, eine D3s und ein D700, offenbar mit schönen alten AF-D Festbrennweiten mit Blendenring. Sicher, das ist eine klasse Ausrüstung, und zumindest schon mal technisch ein Garant für sehr gute Bilder. Wenn sich jemand eine Nikon D5 und D500 mit 2.8/14-24G, 2.8/24-70G und 2.8/70.200E zusammenspart - was ist daran weniger authentisch?

Ich weiß nicht ob Nikon einen guten Weg geht für den eigenen Fortbestand des Unternehmens. Ich fürchte, für die alten Fan's haben sie zu viele alte Zöpfe abgeschnitten. CNX2, Plaste-Bodys im Prosumer-Segment, Speicherkarten-Format,.....und,und....
Auf der anderen Seite aber fehlen echte, eigenständige Innovationen mit denen neue Kundengruppen erschlossen werden könnten. Wichtige Trends verschlafen/nicht ernst genommen. Ich sehe sehr schwarz für meine alte, geliebte Stamm-Marke Nikon.
Ehrlich gesagt, kann ich das nicht nachvollziehen.

Software: Dass CNX2 eingestampft wurde, kam ja nicht aus freier Entscheidung von Nikon, sondern weil die Firma, die CNX2 entwickelt hat, von Google aufgekauft wurde und vom Markt verschwand. Wenn man jetzt nicht verbittert auf diese Entwicklung, sondern ein wenig über den Tellerrand schaut, wird man feststellen, dass es heutige Produkte auf dem Softwaremarkt gibt, die wesentlich komfortabler funktionieren und mindestens genauso gute RAW-Entwicklung gewährleisten. Ich habe früher auch auf CNX2 geschworen, obwohl es langsam und umständlich war, und bin seit einiger Zeit bei Adobe Lightroom gelandet und selig damit. Endlich habe ich einen vernünftigen Überblick über alle meine Bilddateien und kann unmittelbar vom Sichten zum nondestruktiven Bearbeiten übergehen. Ich habe alle meine alten, ursprünglich mit CNX2 entwickelten RAWs noch einmal neu in Lightroom bearbeitet, weil die Software m.M.n. besser ist. Ich kann von der Nikon D100 bis zur Nikon D5 alle NEFs einheitlich entwickeln, bekomme regelmäßig die neuesten Objektiv-Korrekturdaten und auch, wenn ich mal von Freunden Dateien z.B. einer Panasonic GH2 oder Canon 5D Mark IV erhalte, kann ich die dort genauso katalogisieren und entwickeln. War für mich ein Glück, dass CNX2 irgendwann auslief.

Plaste-Bodies im Prosumer-Bereich: Zu D3-Zeiten gab es im Prosumer-Bereich die D300(s) und die D700. Dafür haben wir jetzt die D500 und die D810. Ich sehe nicht, dass sich die Qualität des Bodies verschlechtert hat. Im Gegenteil. Beim Auslösegeräusch-Vergleich D700 - D500/D810 sieht die D700 extrem alt aus. Dass es zusätzlich noch eine D610 und D750 gibt, die den Body-Standard der D7200 aufweisen - wo ist da das Problem?

Speicherkartenformat: Auch mal über den Tellerrand schauen. XQD ist wirklich klasse.

Fehlen echter, eigenständiger Innovationen: Das scheint mir jetzt ein ziemlicher Widerspruch zu Deiner sonstigen Haltung zu sein. Wenn bei Dir im Jahre 2009 alles endet (ist ja o.k. das so zu entscheiden), was interessiert Dich Innovation? Und warum muss sie eigenständig sein, um von Dir anerkannt zu werden?

Wenn ich mein Ausrüstung für eine Afrika-Reise zusammenstelle, und mich zu entscheiden habe, ob ich meine D3s oder meine D5 mitnehme, dann fällt die Entscheidung natürlich auf die D5. Warum: Wegen der seit 2009 stattgefunden Innovation. Allein der Autofokus der D5 ist im Vergleich zu D3s eine Offenbarung. Und die Anzahl der bei Serienbildauslösung hintereinander zu erzielender Aufnahmen: 2011 in der Masai Mara mit der D3 beim Löwen-Mating ein stark erfolgslimitierender Faktor. 2016 mit der D500 am selben Ort: Null Probleme. Und viele andere kleine Dinge, die mir eben helfen, die Bildausbeute besser zu gestalten.

Ändert nichts daran, dass es natürlich auch mit einer D3s geht und man selbstverständlich nicht immer das neueste haben muss. Die D3s bleibt, was sie von Anfang an war: Eine ausgezeichnete Kamera. Das darf man natürlich nie vergessen. Aber ebenso wenig, wie es falsch ist anzunehmen, nur mit dem Neuesten könnte man gute Bilder machen, ist es der Gegenschluss, dass seit dem Erscheinen einer ausgezeichneten Kamera wie der D3 nicht wirklich gutes mehr dazugekommen ist. Wenn Du daher schreibst

Neue Nikon-Produkte werde ich aber sicher nie mehr erwerben.
kann ich diese Aussage nachvollziehen, wenn Du damit ausdrücken willst, dass Du nur auf dem Gebrauchtmarkt einkaufst und die hohen Preise für Neuprodukte meidest. Ich habe meine Nikonsammlung auch ganz überwiegend gebraucht zusammengestellt.

Wenn Du damit aber meinst, Du würdest es grundsätzlich ablehnen, Objektive zu kaufen, die nach dem Erscheinen der D3s auf den Markt kamen, finde ich das fragwürdig (um es vorsichtig zu formulieren). Wieso soll die D3s einen Endpunkt der Produktentwicklung bei Nikon markieren? Alle nach 2009 von Nikon produzierten FX-Objektive sind mit der D3s voll kompatibel, einschliesslich der E-Varianten. Und da sind viele sehr schöne Objektive dabei, die auch einer D3s noch sehr gut zu Gesicht stehen.

Beste Grüße und gut Licht!
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
.......
Wenn Du damit aber meinst, Du würdest es grundsätzlich ablehnen, Objektive zu kaufen, die nach dem Erscheinen der D3s auf den Markt kamen, finde ich das fragwürdig (um es vorsichtig zu formulieren). Wieso soll die D3s einen Endpunkt der Produktentwicklung bei Nikon markieren? Alle nach 2009 von Nikon produzierten FX-Objektive sind mit der D3s voll kompatibel, einschliesslich der E-Varianten. Und da sind viele sehr schöne Objektive dabei, die auch einer D3s noch sehr gut zu Gesicht stehen.

Beste Grüße und gut Licht!
Da hast du natürlich in vielen Belangen Recht.
Es ist ja auch nur meine eigene, einsame Entscheidung und nur für mich relevant. Aber ja, genau so hatte ich das gemeint: Ich will keine Objektive ohne mechanischen Blendenring, keine Nikon-Teile die nicht mit meinem CNX2 vollkompatibel sind, keine Bodys ohne CF-Card-Slot und ohne Vollmetall-Chassis, u.s.w....
Deshalb war das schon ernst gemeint, mit mir wird Nikon kein Geld mehr verdienen. Aber es gibt ja viele die ständig auf neue Produkte warten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 5458

Guest
...... Im Gegenteil. Beim Auslösegeräusch-Vergleich D700 - D500/D810 sieht die D700 extrem alt aus.....
Beste Grüße und gut Licht!
(by the way) Beim Auslöseerschütterung-Vergleich sieht sie dafür allerdings besonders gut aus. Perfekter Massenausgleich für sichere Ergebnisse mit 1/15 sek. oder sogar 1/8 sek. aus freier Hand ohne VR bei 50mm sind für eine FX-DSLR ungeschlagen. Ich staune noch heute jedes mal.
 

shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Für mich hätte es all diese Entwicklungen nach der D3s nicht gebraucht.
Für mich hätte es die D3s nicht gebraucht. 24MP zu einem lächerlich hohen Preis einhergehend mit unterirdischen Hi-ISO Eigenschaften und einer Serienbildrate, die den Namen kaum verdient. Wir wollen nicht vergessen, das dafür mal sieben Riesen aufgerufen wurden ... siebentausend Euro ... und eine Hand voll Opfer das auch echt bezahlt hat ... ich komm' vor lachen nicht in'n Schlaf!

Das muss dann weh tun, wenn man sieht, dass es heute für +/- 1/4 des Preises Kameras gibt, die in JEDER Hinsicht bessere Leistung bringen. Nur so kann ich mir deinen Beitrag erklären.
 

shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Kann es sein, dass du vielleicht die D3x meinst und nicht die D3s?
Jau, erwischt - die D3s ist schnell gewesen und hat "nur" fünfeinhalb Riesen gekostet, aber dennoch: nur eine Station (zwei Jahre in Produktion) auf dem Weg.

Man könnte auch sagen, dass die D600 "Alles verändert hat", weil erstmals digital FX für Amateure erschwinglich wurde ... oder die D500, weil erstmals DX richtig schnell ist, oder ...
 

Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Man könnte auch sagen, dass die D600 "Alles verändert hat", weil erstmals digital FX für Amateure erschwinglich wurde ... oder die D500, weil erstmals DX richtig schnell ist, oder ...
Die D700 war auch schon für Amateure erschwinglich. Die D1H, die D2H und die D300 und D300s waren in ihrer Zeit jeweils richtig schnelle DX-Kameras. Die D600 wird leider als diejenige Kamera in die Geschichte eingehen, die einen so gravierenden Serienfehler (Öl auf dem Sensor) aufwies, das Nikon in Amerika verurteilt wurde, jede Kamera auf Wunsch auszutauschen. Das hat es mit der D3X - nebenbei bemerkt - nie gegeben.

Es ist ja sehr schön, dass man mit D610 und D750 FX-Kameras mit 24 MP zu einem moderaten Preis findet (knurri hat das weiter oben kritisiert, weil für kein Vollmetallgehäuse haben, so verschieden sind die Geschmäcker); eine D3X könnten sie mir nicht ersetzen. Die D3X ist bei mir durch die D800E/D810 verdrängt worden. (Und nebenbei - ich habe nicht annähernd 7.000 EUR dafür bezahlt. :))
 
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