Die (äquivalente) Basis-ISO (als 100/ISO) kann man sich tatsächlich wie ein Volumen Fläche*Dicke vorstellen, wie viele Elektronen man sammeln kann. Bei weniger Fläche würde es größerer Dicke bedürfen. Wenn Du croppst, wird der Sensor aber nur kleiner, nicht dicker. Und das limitiert die maximale Bildqualität.
Ok... heißt das, dass ein APS-C-Sensor trotz äquivalenter Werte (bspw. 20mm, f2.0 statt 30mm, f2.8) "doppelt soviel rauscht", obwohl beide Sensoren bei ISO 100 aufnehmen? Das gilt aber nur bei gleicher Ausgabegröße, nicht auf Pixelebene, oder? Ganz schön theoretisch...
Und warum muss der Sensor dicker werden? Die Photonen schießen doch nicht hindurch (oder sind es Neutrinos?)? Laufen die Pixel über?
Genau.
Die ISO-Norm bezieht sich auf die Lichtmenge per Filmoberfläche, was ja auch vernünftig war, da dies eine Materialeigenschaft der Filmemulsion ist (Kodachrome 64, egal welcher Größe, etc.).
Im Digitalzeitalter wäre eine Empfindlichkeitseinstellung für die Lichtmenge per Gesamtoberfläche eigentlich sinnvoller, aber die gibt es z.Zt. nicht. Daher die Umrechnung.
Und Du hast recht. Die (äquivalente) Basis-ISO (als 100/ISO) kann man sich tatsächlich wie ein Volumen Fläche*Dicke vorstellen, wie viele Elektronen man sammeln kann. Bei weniger Fläche würde es größerer Dicke bedürfen. Wenn Du croppst, wird der Sensor aber nur kleiner, nicht dicker. Und das limitiert die maximale Bildqualität.
Ferner hat das Umrechnen der ISO den netten Nebeneffekt, dass trotz der umgerechneten Blende die korrekte Belichtungszeit rauskommt
Warum sollte sie? Pro Flächeneinheit kommt ja die gleiche Lichtmenge an. Wenn Du hier was veränderst, würde das Bild heller/dunkler.Wenn man schon in der Kamera "cropt", d.h. vom FX- aufs DX-Format umstellt, dann müsste diese ISO-Umrechnung demzufolge ja in der Firmware passieren?
Warum sollte sie? Pro Flächeneinheit kommt ja die gleiche Lichtmenge an. Wenn Du hier was veränderst, würde das Bild heller/dunkler.
Das Äquivalenzprinzip bezieht sich auf das Bild als ganzes und was passiert, wenn Du unterschiedlich großes Ausgangsmaterial auf die gleiche Ausgabegröße bringst. Es dient durch ziemlich viele hätte, könnte und würde zu zeigen, dass meine billigere Kamera doch mindestens genauso gut ist wie Deine teurere.
Der einzige Fakt ist, dass ein DX-Bild kleiner als ein FX-Bild ist. Alles andere ist mehr oder weniger sinnvolles herumgedeutel, aus welcher Motivation heraus auch immer.
Das sicher nicht, sondern nur dem Verständnis der optischen Physik. Lasst doch bitte die Emotionen aus rein technischen Fragestellungen.Es dient durch ziemlich viele hätte, könnte und würde zu zeigen, dass meine billigere Kamera doch mindestens genauso gut ist wie Deine teurere.
Es dient durch ziemlich viele hätte, könnte und würde zu zeigen, dass meine billigere Kamera doch mindestens genauso gut ist wie Deine teurere.
Der einzige Fakt ist, dass ein DX-Bild kleiner als ein FX-Bild ist. Alles andere ist mehr oder weniger sinnvolles herumgedeutel, aus welcher Motivation heraus auch immer.
Man nennt dies Abstraktion. Das hat den Menschen aus der Höhle gebracht und funktioniert, sonst gäbe es uns nicht mehr. Abstraktion ist auch die Grundlage von Begriffen und Sprache überhaupt.Das 'Herumgerechne' mit äquivalenten Empfindlichkeiten funktioniert ohnehin nur, wenn man tatsächlich die gleiche Sensortechnologie in verschiedenen Formaten hätte und die Kameras die Daten identisch verarbeiten. In der Praxis ist das bei verschiedenen Kameras aber nicht so einfach umzurechnen,...
niemand hat geschrieben, dass der TO irgendetwas berechnen soll, schon gar nicht geht es hier um das thema dx/fx. man (nicht nur der TO) muss sich nur vergewärtigen, dass bei einer ausschnittsvergrößerung nicht nur die auflösung sich verändert. dabei hilft das verständnis von optischen äquivalenzen ungemein.
dass ein solcher hinweis regelmäßig einen rattenschwanz unnötiger diskussion nach sich zieht, liegt vermutlich daran, dass sich ein großer teil der mitlesenden nicht mit den grundlegenden zusammenhängen beschäftigen mag oder sie schlichtweg nicht versteht.
in unzähligen dieser threads verweise ich dann immer auf unser grundlagenforum, wo ausreichend raum ist für die darlegung dieser zusammenhänge. hilft bloß nix, es geht auch in den eigentlich nicht dafür gedachten threads immer wieder von vorne los.
"Eine andere Brennweite bringt einen anderen Sichtwinkel und somit auch ein anderes Bild. Die Unterschiede übersteigen den möglichen Korrektur-Beschnitt, weil sie über die technische Differenz hinaus gehen.
was genau hast du an
"dafür haben wir das grundlagenforum"
nicht verstanden?
...
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