Nikon 28-300/3.5-5.6 VR bei Photozone im Test

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Oder alle Objektiv- und Kamerakombinationen und Nutzungsvarianten dieser Kombinationen dazwischen. In der Fotografie ist erlaubt, was gefällt. Nicht der Siemensstern ist der Massstab, sondern dass man am Ergebnis Gefallen findet. Und dabei ist unter Umständen Schärfe, Verwacklungsfreiheit, Verzeichnung von völlig untergeordneter Bedeutung.
Das bedeutet nicht, dass das Testen eines Objektiv bedeutungslos ist. Doch der Test beschreibt nur die Eigenschaften des Gerätes, über den Nutzwert dieser Eigenschaften entscheidet er nicht.

Ich will das anderes sagen. Das stabilste Stativ unter der D3x bringt wenig für die Auflösung, wenn eine schwache Linse vorne dran ist.
Die schärfte Zeiss FB bringt auch wenig von ihrer zusätzlichen Schärfe, wenn kein gutes Stativ unter der Kamera ist.

Natürlich kann man auch mit einem Porsche auf Polo-Rädern fahren, wenn's Spass macht. Nur kann man viele Vorteile des Porsche dann nicht geniessen.

Wenn in der FotografieSchärfe und Verwacklungsfreiheit nicht so von Bedeutung sind, gut, dann kann ein Superzoom dran, dann schlepp ich aber auch kein Stativ mit. Mach ich ja selber auch gerne.
Es ist aber relativ sinnlos, nach den schärfsten Objektiven zu gucken, und nur diese zu nehmen, dann aber kein Stativ drunter zu tun.
Eben konsequent eine durchgehende Kette für optimale technische Bildqualität. Oder, wenn diese nicht nötig ist, dann auch die Freiheit an allen Gliedern der Kette, material zu verwenden, das kleine Einbussen für die technische Bildqualität bedeutet.
Ein Superzoom disqualifiziert sich bei Fotografie, die nicht auf maximale technische Bildqualität achtet, vielleicht mit ungenügendem Freistellvermögen oder mit unschönem Bokeh und ähnlichen Sachen. Aber nicht wegen zu wenig Schärfe oder wegen was Verzeichnung.
 
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Wie ist denn das 18-200er im Vergleich zum 28-300er ? Überlege das an meiner D7000 durch eine Kombi aus 16-85 und 55-300 zu ersetzen. An der D300 schien mir das 18-200er eigentlich noch ganz passabel....

Die Verzeichnungen beim 18-200 VR sind ähnlich heftig wie beim 28-300 VR. Von der Auflösung her ist das 18-200 VR etwas besser, aber ein Auflösungs- und Schärfewunder ist auch das nicht. Mir haben bereits an der D300 im Vergleich zu meinen restlichen Objektiven die feinen Details im Bild zu "vermatscht" ausgesehen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass bei mir Ausbelichtungen bis A1 (und manchmal noch größer, bis A1 kann ich aber selber ;)) durchaus zur Normalität gehören. Mit dem Austausch durch das 16-85 und das 55-300 kannst du hier nur hinzu gewinnen. Besonders letzteres hat mich für seinen Preis angenehm überrascht. Allerdings ist zu bedenken, dass sich beim 55-300 VR die Frontlinse beim Fokussieren mit dreht. Will man einen Polfilter damit einsetzen, wird dies zumindest erschwert. In dem Fall sollte man eventuell darüber nachdenken, ob man nicht ein paar Euro mehr für das innenfokussierte und noch recht handliche 70-300 VR ausgibt.

Erwarte nicht zu viel vom 24-120. Es ist zwar besser als das 28-300mm, aber nicht genug. Die Verzerrung bei 24mm ist lächerlich, und der Schärfegewinn ist nur im Direktvergleich sichtbar.

Ich weiß, ich konnte es schon einmal testen und war davon noch nicht so richtig überzeugt. Die Verzeichnung ist für mich auch ein Thema, da ich meine Bilder unter Aperture 3 bearbeite, welches von Haus aus (noch) keine Verzeichnungskorrektur besitzt. Probieren werde ich es trotzdem noch mal.

Zur Bildqualität: Wenn ich schon ein Bild kritisch auf seine technische Bildqualität anschaue, dann seh ich aber nicht nur, dass ein nicht optimales Obejktiv verwendet wurde. Sondern zu aller erst denke ich bei technisch nicht so guten Bildern: Hättest du mal dein Gitzo Systematic mitgenommen und die Kamera da drauf getan.

Im Grunde stimme ich dir hier vollinhaltlich zu, allerdings kann auch ein Stativ leider nichts an der unterirdischen Auflösung des 28-300 VR ändern. Alles außerhalb des Bild-Zentrums bleibt trotzdem Matsch.

Das bedeutet nicht, dass das Testen eines Objektiv bedeutungslos ist. Doch der Test beschreibt nur die Eigenschaften des Gerätes, über den Nutzwert dieser Eigenschaften entscheidet er nicht.

Stimmt, aber wenn bereits der Test ergibt, dass ein Objektiv nicht die persönlichen Ansprüche zu erfüllen in der Lage ist, ergibt sich daraus auch kein höherer Nutzwert. Als ich es seinerzeit kaufte, gab es leider noch keine Tests, da das 28-300 VR damals gerade auf den Markt kam. Ich hätte mir im Nachhinein einen solchen gewünscht, das hätte mir eine Fehlinvestition erspart.

Nur noch einmal zur Klarstellung, ich lehne ja Universalzooms nicht grundsätzlich ab. Für alle Einsatzgebiete, wo die Bildqualität nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist deren Flexibilität durch nichts zu toppen. Nicht wiederholbare Urlaubsreisen an exotische Orte gehören für mich aber nicht dazu. Dort habe ich zum Fotografieren alle Zeit der Welt, und die nehme ich mir dann auch .....
 
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Ich war neulich wieder mal so blöd, mit der D2x und ca. 35mm Brennweite 1/500 oder ähnlich freihand zu probieren. Ja, ist ja schon gut druckbar die Qualität, aber in der 100% Ansicht sieht man das fehlende Stativ, es fehtl der letzte Biss, ...
Fehlt da bei der Brennweite eine "0" hinten oder zitterst Du so stark (kann man ja bisweilen leider nichts dran ändern)? Ich halte es ehrlich gesagt nicht für eine Herausforderung, ein 35er bei Belichtungszeiten kürzer als 1/125s so ruhig zu halten, dass die Ergebnisse hinterher auch für 60x90 cm postertauglich sind. Wenn das nicht gelingt, ist vielleicht die D2x schlicht zu schwer für Freihandaufnahmen, so dass aufgrund der Kraftanstrengung schon ein ganz leichtes Muskelzittern im Handgelenk einsetzt? Das wäre bei mir jedenfalls mit so einem Dx-"Klotz" wahrscheinlich der Fall... ;)

Natürlich kann man auch mit einem Porsche auf Polo-Rädern fahren, wenn's Spass macht. Nur kann man viele Vorteile des Porsche dann nicht geniessen. .... Es ist aber relativ sinnlos, nach den schärfsten Objektiven zu gucken, und nur diese zu nehmen, dann aber kein Stativ drunter zu tun. Eben konsequent eine durchgehende Kette für optimale technische Bildqualität. ...
Diesen "alles oder nichts, schwarz oder weiss"-Ansatz sehe ich etwas skeptisch. Ich stimme Dir insoweit zu, dass eine 250 EUR-Superzoom-Linse an der D3x sicherlich eine sinnlose Kombination ist, weil man den Ergebnissen die Investition ins Kameragehäuse eher weniger wahrscheinlich ansehen wird. Sucht man jedoch von allem nicht das allerbeste, sondern das zweitbeste, kann sich allerdings ebenso eine durchdachte Kette ergeben, deren resultierendes Qualitätsniveau immer noch beeindruckend ist. Irgendwann stößt man natürlich an Grenzen: ein wackeliges Billigstativ bleibt ein wackeliges Stativ, ob nun mit D5100 oder D3x oben drauf. Wer die Absicht hat, bei der Präsentation die absolute Perfektion zu erreichen, kommt natürlich nicht um die perfekte Kette herum, allerdings wird man den Effekt erst bei sehr großen, aufwändigen Ausbelichtungen sehen. Selbst da stellt sich allerdings immer wieder die Frage nach dem notwendigen Qualitätsniveau: kein realer Bildbetrachter stellt sich mit der Nase direkt vor eine 2x3m-Vergrößerung... ;)

CB
 
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Fehlt da bei der Brennweite eine "0" hinten oder zitterst Du so stark (kann man ja bisweilen leider nichts dran ändern)? Ich halte es ehrlich gesagt nicht für eine Herausforderung, ein 35er bei Belichtungszeiten kürzer als 1/125s so ruhig zu halten, dass die Ergebnisse hinterher auch für 60x90 cm postertauglich sind. Wenn das nicht gelingt, ist vielleicht die D2x schlicht zu schwer für Freihandaufnahmen, so dass aufgrund der Kraftanstrengung schon ein ganz leichtes Muskelzittern im Handgelenk einsetzt? Das wäre bei mir jedenfalls mit so einem Dx-"Klotz" wahrscheinlich der Fall... ;)

Es ist ja nicht so, dass die Freihandaufnahme mit 1/500 oder ähnlich völlig unbrauchbar war. Sie hat einfach nicht die extrem knackige Shcärfe gebracht, die ich sonst von der D2x kenne.
Bis A3 sehe ich auch bei der Freihandaufnhame kein Problem. Bei einem betrahcungsabstand von 1.5 bis 2mal Diagoanle (oder mehr), auch nicht bei grösseren Postern.
Erst bei 60x90, die man aus der Nähe anschauen will, sieht es anders aus. Das ist nämlich eigentlich schon zu gross für die D2x, wenn man noch 150 Linien pro Zoll haben will (dafür bräuchte man 3600 Linien Auflösung, die D2x lässt sich mit senkrechten und waagrechten Linien zwar schön bis an ihre Nyquistfrequenz bringen - die ist aber nur ca. 2850 - allenfalls auf den Diagonalen ist noch ein Tick mehr drinnen, da dort die theoretische Nyquistfrequenz höher ist, ich hab auch mal Versuche mit dem 105/2.5 gemacht, ein Tick mehr geht tatsächlich, wenn regelmässige Strukturen ca. 45 Grad zum Pixelgitter gekippt sind). Bei so grossen Ausdrucken hilft also nur, alles an Auflösung zu bringen, was die D2x unter optimalen Verhältnissen bringen kann. Und da sieht man jede kleine Beeinträchtigung!
 
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ich glaubs trotzdem nicht, dass ich z.b. bei 10 aufnahmen, die mit einem 35er und mit einer 1/500 sec. entstanden sind und bei denen die hälfte aus der hand, die hälfte mit stativ gemacht wurden, ich die 5 freihandaufnahmen rausfinde....
 
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ich glaubs trotzdem nicht, dass ich z.b. bei 10 aufnahmen, die mit einem 35er und mit einer 1/500 sec. entstanden sind und bei denen die hälfte aus der hand, die hälfte mit stativ gemacht wurden, ich die 5 freihandaufnahmen rausfinde....

Probier es doch einfach mal aus!

Grüßle
Uwe
 
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Hallo Uwe!
Probier es doch einfach mal aus!
Ich konnte bei einem 28/3.5 an der D700 und an der D7000 durchaus Verwackelung sehen, wenn ich mit 1/50s statt mit 1/500s aus der Hand fotografiert habe.
Ein Stativ kam aber gar nicht in Frage, da sich meine Motive nicht still halten sondern kriechen, laufen, zittern oder sich im Wind bewegen.
Ein Unterschied bei 1/500s ob vom Stativ oder Freihand ist m.E. ausschließlich dann zu sehen, wenn die Motive sich überhaupt nicht bewegen.
 
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zwischen 1/50 und einer 1/500 ist aber schon ein gewisser unterschied...
das glaub ich sofort, dass da ein unterschied sichtbar ist
 
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Ich denke es gibt einen gehörigen Unterschied zwischen Ergebnissen im Labor/Studio und im Feld/Praxis.

Keinesfalls möchte ich die Ergebnisse von Photozone in Frage stellen, schließlich ist dies eine Referenz, die ich selber gerne in Anspruch nehme und nach meiner persönlichen Meinung eine der verläßlichsten Quellen der Information in diesem Bereich überhaupt. Dennoch habe ich ein wenig Mühe bei der Sterne-Bewertung zur optischen Qualität:

Canon EOS 350D + Sigma 18-200mm 2 Sterne
Canon EOS 350D + Sigma 18-200mm OS 1,5 Sterne
Nikon D200 + Nikon 18-200mm VR 2,5 Sterne
Nikon D3x + Nikon 28-300mm VR 1,5 - 2 Sterne

Dies deckt sich schlicht und ergreifend nicht mit meiner persönlichen Erfahrung an Canon EOS 450D, Nikon 200 und Nikon D3.

Die Kombination Canon EOS 450D + Sigma 18-200mm OS empfand ich als optisch grottenschlecht. Bei den Kombinationen Nikon D200/D3 empfinde ich die optische Qualität eher verschoben, in der Summe aber etwa als gleich. Im direkten Vergleich erscheint mir das Nikon 18-200mm im W/W-Bereich 'besser' als das Nikon 28-300mm, dafür kehrt sich dieser Eindruck im Telebereich wieder um. Beide jedoch sind um Längen optisch besser, als oben genannte Sigmas an Canon. Die Bewertung des Nikon 28-300mm VR im selben Sterne-Bereich der Sigmas erscheint mir deshalb als deutlich zu negativ.

Dies ist, wie üblich, meine persönliche Meinung. Ich besitze das Nikon 28-300mm VR und weiß, was ich an ihm habe, im Guten und im Schlechten.
 
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... und deswegen auch bei uns mittlerweile in Rente.

Warum wir die D3x für FX nehmen, steht ja auch schon in diesem Thread (und einigen andere).

-- Markus
-- Nikon lens reviews, photozone.de

Es ist immer noch die Frage offen, ob Die D3X oder die Objektive zu gut oder zu schlecht sind. Die D3 hat da doch wesentlich weniger Probleme.
Bei der Nächsten Generation von Kameras ist dann wieder alles anders.

Gruss Roger
 
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Es ist immer noch die Frage offen, ob Die D3X oder die Objektive zu gut oder zu schlecht sind. Die D3 hat da doch wesentlich weniger Probleme.
Bei der Nächsten Generation von Kameras ist dann wieder alles anders.

Gruss Roger

Die D3X hat nicht mehr Probleme mit einer mittelmäßigen Linse.
Das Pixelpeeping bei 24Mpx erlaubt nur eine kleinlichere Analyse.

Bei vergleichbarer Ausgabe, z.B. als A3 Print, wird kaum ein Unterscheid feststellbar sein. Und auf die Ausgabe kommt es ja eigentlich an, oder?

Nur bei großen Postern, die auch noch aus der Nähe angesehen werden müssen, da zeigen sich relevante Probleme.
 
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...sehe da überhaupt keine Probleme:

Ein Nutzer eine D3x, der diese Kamera aus bestimmtem Bedürfnissen/Anforderungen kaufte, wird nicht so ein Objektiv benutzen.

Also, reine Theorie.


Gruß

Peter
 
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Also, reine Theorie.

... bis zur nächsten Generation FX Sensoren.

Und Verzeichnung und Vignettierung, in gewissem Sinn auch CAs (wenn man sie prozentual betrachtet) sind unabhängig von der Sensorauflösung. Der lahme AF wird mit einer neuen Kamera auch nicht schneller.

-- Markus
-- Nikon lens reviews, photozone.de
 
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...wenn man für die Optik von Anfang an mehr investiert als in das Body, hat man auch zukünftig keine Probleme. :D


Gruß

Peter
 
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...wenn man für die Optik von Anfang an mehr investiert als in das Body, hat man auch zukünftig keine Probleme. :D

Huch. Dann kann ich mit der D3-Klasse ja nur noch hochlichtstark im Telebereich oder mit so einer seltenen Fisheye-Linse fotografieren, ohne Probleme zu haben. :cool: :p

LG FMA
 
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Huch. Dann kann ich mit der D3-Klasse ja nur noch hochlichtstark im Telebereich oder mit so einer seltenen Fisheye-Linse fotografieren, ohne Probleme zu haben. :cool: :p

LG FMA


...das hängt davon ab wozu man sich die D3 - Klasse, in besonderen die D3x, zugelegt hat.

Manche verdienen damit ihre Brötchen, andere ...

Gruß

Peter
 
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