Nikon 28-300/3.5-5.6 VR bei Photozone im Test

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Uh! Die Folgen kenne ich: »Schatz. Ich kaufe mir auch eine Kamera.«
Das war es dann mit: »Kannste mal halten?«

Gruß Jens
 
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Wie läuft das denn bei nicht glücklich Verheirateten ab?

Gruß Jens
 
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Wie läuft das denn bei nicht glücklich Verheirateten ab?

Er: 'Schatz, gibst Du mir jetzt den Schlüssel für den Schrank mit den Photosachen?'
Sie: 'Hast Du die Wäsche abgenommen, gebügelt, weggeräumt, das Geschirr gespült und poliert, den Rasen gemäht, das Kaminholz gefällt, gespalten und weggepackt, die Kinderzimmer aufgeräumt und das Haus neu gestrichen?'
Er: 'Hmmm, ja, also Alles jetzt noch nicht....'
Sie: 'Tja, dann halt dich mal ran, die blaue Stunde dauert nur noch 45 Minuten!'

Gruß
Dirk
 
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Und am ende dieser Überlegungen kann eben stehen, daß das 28-300er trotz optischer Schwächen das richtige Objektiv für bestimmte Fälle ist.

So ist es.

Ich komme aktuell von 14 Tagen Teneriffa mit knapp 500 Aufnahmen mit der Kombo Nikon D3 + Nikon 28-300mm zurück. 40% meiner Aufnahmen entstanden am kurzen Ende +/- 28mm und am langen Ende +/- 300mm, der Rest verteilt sich locker und ohne zu klumpen über den gesamten Brennweitenbereich. Den gesamten Brennweitenbereich brauchte ich dabei bei jeder Exkursion. Über die insgesamt etwa 2,5 Kilo Tragegewicht habe ich auf mancher Wanderung zwar gejammert, aber anders, z.B. mit mehreren festen Brennweiten, wäre es noch schwerer geworden.

Mit meiner Bildausbeute bin ich sowohl qualitativ(!), wie auch quantitativ, mehr als zufrieden. Ohne Nacharbeit am Rechner zu Hause geht's für mich da allerdings nicht. Für mich und meine Art zu Reisen 'passt' das Nikon 28-300mm hervorragend, Photozone hin oder her.

Alleine, ich könnte noch viel mehr Brennweitenspreizung gebrauchen, z.B. ein Nikon 20-500mm VR, seufz, die wilden Kanarienvögel und Falken waren so weit weg und das Panorama am Hafen so breit, doppel-seufz.
 
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Nicht schwätzen, sondern Fotos zeigen!

Alleine, ich könnte noch viel mehr Brennweitenspreizung gebrauchen, z.B. ein Nikon 20-500mm VR, seufz, die wilden Kanarienvögel und Falken waren so weit weg und das Panorama am Hafen so breit, doppel-seufz.

Da gibt es einen Nachbarthread zum Telekonverter Faktor 2!
 
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ich war total begeistert, als ich von dieser Linse erfuhr. Dieser Brennweitenbereich war schon lange überfällig. Dann zum Händler meines Vertrauens, letztes Jahr im Herbst, da gab es noch keine Tests, hab dem mein 24-70 als Pfand gelassen. Das Hantieren gefiel mir, auf dem Display meiner Nikon kann ich ohne Brille eh nicht mehr so scharf sehen, also waren die Bilder zunächst mal in Ordnung. Dann am PC war die Begeisterung dann doch schnell weg. 28mm eine herbe Enttäuschung, längere Brennweiten auch nicht zum Ausflippen, einzig der Stabilisator konnte mich noch überzeugen.
Mal ehrlich: hat wer etwas anderes bei so einem Objektiv erwartet?
Vielleicht, das das jetzt der Überflieger-Mega-Zoom wird und alle schon dagewesenen Erkenntnisse über solche Objektive, in den Schatten stellt?
nein, hab ich nicht erwartet, das es aber ein's der schlechtesten Nikons wird, auch nicht. Fremdhersteller können das besser und preiswerter, hier war wohl der Marketingdruck größer als eine etwas bessere Entwicklung. Wenn das richtig gut wäre, hätte man das auch am Preis sehen können, dafür hätte ich das doppelte bezahlt, haben meine anderen Objektive auch gekostet und die sind lange nicht so universell einsetzbar. Ich wollte solch eine Optik, wie sicher viele hier, um die Schlepperei zu reduzieren, wenn ich aber verreise, in eine Gegend wo es tolle Motive gibt, will ich auch tolle Fotos machen, das 28-300 scheint mir hierfür nicht geeignet. (Bitte beachten: meine persönliche Meinung)
Gruß Peter
 
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Nicht schwätzen, sondern Fotos zeigen!
Danke, danke, aber zuviel der Ehre. Meine Bilder bleiben (meist) Privatsache.

Da gibt es einen Nachbarthread zum Telekonverter Faktor 2!
In diesem Thread befindet sich bereits ein Beitrag von mir. Auch frage ich mich wie man mit 28mm + 2x Konverter wohl auf eine kürzere Brennweite von z.B. 20mm kommen soll. Muß nächstes mal wohl doch noch mein WW-Zoom 2.8/17-35mm zusätzlich mitnehmen, Gewicht hin oder her.

Mich wundert ohnehin, daß mir nicht schon ein Schlauerle eine Bridge-Lösung als Ersatz empfohlen hat. Sowas passiert hier im Forum doch normalerweise fast schon reflexartig.

Quote: megula 'Fremdhersteller können das besser und preiswerter' Quote
Hatte mal eine Canon 450D mit Sigma 18-200mm (genaue Version unbekannt) zur Verfügung (kein Strom an meiner D3 im Urlaub). Das letztliche Bildergebnis war grauenhaft und um weite Längen schlechter als meine alte D200 mit Nikon 18-200mm oder neue D3 mit Nikon 28-300mm. In der Kombo Canon 450D + Sigma 18-200mm wollte schier einfach überhaupt keine Grundschärfe zustande kommen. Da bin ich von meinen Nikon Kombos deutlich besseres gewöhnt. Auch alles nur meine persönliche Meinung.
 
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Ds Sigma ist in der Tat kein Fokussierwunder. Und die 450D, das kommt erschwerend hinzu, noch weniger.

Es gibt aber auch von Canon ein brauchbares Superzoom. 2 sogar, eins für Crop, eins für Vollformat.

Trotzdem würde ich privat das 18-200 VR dem 28-300 VR vorziehen ... auch wenn ich dafür zusätzlich DX Kamera kaufen müsste.

-- Markus
 
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olynik,
langfristig bist du ein fall für das neue 24-120er und für den nachfolger vom 80-400erer (wenn´s halt mal kommt).
 
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Hi.

Sorry, aber das ist Mumpitz. Egal, ob die Daten als RAW-Datei vorliegen oder nicht: Details, die mangels Schärfeleistung nicht aufgenommen wurden, kann auch keine Bearbeitung wieder herbeizaubern.

Ich sehe Tests wie die von Photozone als eine von mehreren Informationsquellen, nicht als alleinige. Keine einzelne Quelle kann alle Fragen beantworten, und das ist auch jedem bewußt. Im Zweifelsfall traue ich Markus' Tests aber immer mehr als denen diverser Fotozeitungen testen, bei denen regelmässig die Hersteller am besten abschneiden, die (rein zufällig selbstverständlich) auch die meisten Anzeigen schalten.

Und - nicht zuletzt - steht Markus hier Rede und Antwort, er vertritt das Ergebnis seiner Tests. Schon das ist für mich ein ganz dicker Pluspunkt.

Zum 28-300 mm: ein guter Freund von mir nutzt es für Urlaubsbilder an seiner D700, wenn er mit leichtem Gepäck reisen will. Er ist mit der Qualität *für diesen Einsatzzweck* vollauf zufrieden. Auch das ist eins von mehreren Urteilen über dieses Objektiv.

Grüße

Mattes
 
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Hi.

Sorry, aber das ist Mumpitz. Egal, ob die Daten als RAW-Datei vorliegen oder nicht: Details, die mangels Schärfeleistung nicht aufgenommen wurden, kann auch keine Bearbeitung wieder herbeizaubern.

Hi Mattes,

da gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht.
Was auflösungstechnisch nicht aufgezeichnet wurde, kann auch Photoshop nicht mehr darstellen.
Das hängt aber glaube ich dann weniger mit der Schärfeleistung, sondern eher mit dem Auflösungsvermögen kleinster Details zusammen, oder sehe ich das falsch? Aufnahmen im RAW-Datenformat, musst Du ja eh per Nachbearbeitung am PC nachschärfen.
Was ist nun das entscheidende Kriterium für optimale Bildqualität > Schärfe oder Auflösung der Optik/Chip?

Zitat Henner:

„Die mit den Kameras gelieferten "Kit-Objektive" haben oft nur 3x-Zoom und sind bei Tele sehr lichtschwach: Bei umgerechnet 88(!) mm nur Blende 5,6. Die Bildqualität ist zwar nicht schlecht, die Randschärfe lässt aber z.T. sehr zu wünschen übrig. Mehr als 12MP liefern sie selbst in Bildmitte nicht.

Der Phasen-Autofokus arbeitet bei lichtschwachen Objektiven nur begrenzt oder gar nicht.
Gute Zoom-Objektive mit Stabilisator kosten oft über 1000.- Euro!
Die sehr hohe Auflösung von Festbrennweiten-Objektiven wird nur von hochwertigen Profi-Kameras ausgenutzt.
Bei Baby-SLRs liefern sie keine besseren Bilder als Zoom-Objektive.

Preiswerte "Reisezooms" (umgerechnet: 29-320 mm) sind (abgeblendet) im Weitwinkelbereich recht gut, im Telebereich deutlich schwächer und außerdem lichtschwächer als vergleichbare Objektive von Bridge-Kameras.
Bei offener Blende liefern sie z.T. nur die Auflösung von 3MP-Kameras!
Reisezooms mit durchgängig Blende 2,8 kosten über 1000.- Euro.“

http://www.henner.info/

Gruß
Steve
 
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Die Sensordaten müssen in jedem Fall geschärft werden. Das macht entweder die Kamera selbst (bei der Wandlung zum JPG) oder aber der RAW-Konverter am PC. Was an Auflösung nicht da ist (weil es die Optik nicht hergegeben hat), kann in der Nachbearbeitung nur sehr begrenzt noch hinzugedichtet werden.

-- Markus
 
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Hi Markus,

nun nochmal meine Frage.
Was ist entscheidend, die Auflösung des Sensors (FX oder DX) oder die Auflösung/Schärfeleistung des Objektivs?
Soviel ich weiß, bringen Festbrennweiten an einer DX-Kamera keine Auflösungsvorteile gegenüber Zoomobjektiven, also auch keine besseren Bilder. Bei FX sieht es wiederrum anders aus.

Gruss
Steve
 
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Was ist entscheidend, die Auflösung des Sensors (FX oder DX) oder die Auflösung/Schärfeleistung des Objektivs?

Beides. Richtig scharf wird's erst dann, wenn die Optik genügend Auflösung (im Sinne von Schärfe) bringt, um die Auflösung (im Sinne von Megapixel, bzw. um genau zu sein Pixeldichte) des Sensors auszureizen.

Was auch heisst: ein Sensor mit geringer Pixeldichte (z.B. D3/D700) stellt auch geringere Anforderungen an eine Optik als ein Sensor mit sehr hoher Pixeldichte (z.B. D7000/D5100).

Soviel ich weiß, bringen Festbrennweiten an einer DX-Kamera keine Auflösungsvorteile gegenüber Zoomobjektiven, also auch keine besseren Bilder. Bei FX sieht es wiederrum anders aus.

Es gibt bestimmt Festbrennweiten, auf die das zutrifft

Aber als pauschale Regel ist das sicherlich eher falsch als richtig (aber eigentlich auch viel zu pauschal, um ernsthaft was dazu sagen zu können).

Aber, wichtig: wir reden hier über Schärfe als technische Eigenschaft. Allgemein ist heute fast alles, was man kaufen kann, für die allermeisten Anwendungsfälle scharf genug (Pixelpeeping bei 100% oder mehr ist kein Anwendungsfall in diesem Sinne).

"Bessere Bilder" dagegen bekommt man nur durch Übung und Erfahrung. Und die Schärfeleistung einer Optik ist dafür eigentlich eher sekundär. Da kommen, von technischer Seite, eher andere Eigenschaften ins Spiel (Bokeh, LoCAs, Verzeichnung, etc.). Aber die tragen dann nur noch einen kleinen Teil zum Gesamtwerk bei. Wenn ein Bild für sich schon nicht wirkt, nützt auch tolles Bokeh nichts mehr.

-- Markus
 
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Diese Zitate sind inhaltlich teilweise schlicht abwegig. Allein die Behauptung, nur "hochwertige Profikameras" könnten die sehr hohe Auflösung von Festbrennweiten ausnutzen zeugt schon von fragwürdiger Sachkenntnis. Der Unterschied der Abbildungsleistung zwischen einer FB und einem lichtschwachen Kit-Zoom läßt sich selbst mit D-SLRs aus der 6MP-Generation jederzeit demonstrieren.
 
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Oha, die Henner-Zitate sehe ich jetzt erst, die standen eben noch nicht da. Stefan hat Recht, da steht teilweise ganz grosser Unfug.

-- Markus
 
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Eine Aussage stimmt allerdings:

Gute Zoom-Objektive mit Stabilisator kosten oft über 1000.- Euro!
 
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