Da sieht man sehr deutlich, dass die heutigen Objektive was manche optische Eigenschaften der Hardware alleine betrifft, ziemlich schlecht sind.
Dazu zählt nicht nur die Verzeichnung, Vignettierung, Kontrast und Farbwiedergabe, sondern auch CA und Koma. Der Verdacht liegt auch nahe, dass vielleicht auch hier und da an der Schärfe nachkorrigiert wird.
Viele dieser Objektive wären zu analogen Zeiten testmäßig verrissen worden und umgehend in der Tonne gelandet.
Da bin ich oft froh, dass ich vorwiegend gute Objektive aus diesen analogen Zeiten verwende. Die nativen Ergebnisse sind nicht so extrem "verbeult" und lassen sich auch von Hand noch mit vertretbarem Aufwand korrigieren.
Diese Entwicklung erschwert auch zunehmend die Verwendbarkeit von Objektiven an anderen Systemen als dem originalen. Aber das ist wiederum im Sinne der Hersteller.
Grüße - Bernhard
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Bild 2 zeigt das Bild ohne diese Korrektur.
Bild 3 ist etwas ganz anderes. Die Software (das haben Lightroom und Photoshop auch) kann Dein Bild automatisch gerade richten; das ist eine Funktion, die man auch für andere Dinge verwenden kann, z.B. wenn man die Kamera beim Fotografieren verkanntet hat; dabei schneidet es die durch die Entzerrung und Geraderichtung entstehenden krummen Bildteile am Rand automatisch ab. Man kann diese aber auch anzeigen lassen.